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Stadtverband Garbsen
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Dagmar Strube
Natur - Kinder - Spaß

NABU Schulkoordinatorin

Natur - Kinder - Spaß: drei wichtige Worte, die ich sehr gerne mit einander verbinde!

Darf ich mich kurz vorstellen?
Mein Name ist Dagmar Strube und mein Hobby ist die Natur.

Seit fünf Jahren bin ich ehrenamtlich aktives Mitglied beim NABU Stadtverband Garbsen. In dieser Zeit habe ich mit den verschiedensten Kindergruppen zu zahlreichen Themen die nahe Natur Garbsens erkundet.

Sehr gerne arbeite ich mit den Schulen zusammen. Gründe um als Klasse gemeinsam in die Natur zu gehen gibt es viele. So zum Beispiel um das Gruppengefühl einer Klasse zu stärken oder Sachkundeunterrichtsthemen aktiv zu erleben (Frühlingsboten, Baumbestimmungen, Fledermausexkursionen, Tiere im Winter, Winterfütterung, ...).

Bei meinen Aktionen ist es mir sehr wichtig, dass die Kinder die nahe Natur Garbsens mit allen Sinnen erleben, Zusammenhänge erkennen und dass das Bewusstsein für unsere Umwelt mit sehr viel Spaß geweckt wird.

Leider gibt es aus personellen Gründen derzeit keine feste Kinder-/Jugendgruppe des NABU Stadtverbandes Garbsen.

Anfragen insbesondere von Schulklassen bitte an dagmar@familie-strube.de oder unter Telefon 05131/92750.

 


 
GS Osterberg Klasse 1a
Großer Erfolg bei der NABU-Aktion „Winterfütterung von Vögeln“
 
Über 200 Kinder mixen Futterglocken an
 
Von Dagmar Strube

Auf das Angebot von Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen einen zweistündigen Workshop zum Thema Vögel im Winter meldeten sich sehr schnell 12 Klassen von den Grundschulen Frielingen, Osterberg und Garbsen-Mitte an. Dank der Unterstützung von weiteren NABU Mitgliedern, wie Annelies Redlich, Olaf Pflüger und Karl-Dieter Ruhlig konnten alle Klassen innerhalb von 2 ½ Wochen zeitnah zum Winter diese Aktion durchführen. In dem Workshop erarbeiteten die Kinder im ersten Teil in eifrigen Diskussionen die Fragen, wann füttere ich welche Vögel womit im Winter richtig und worauf muss ich achten.

Anhand von kindgerechtem Anschauungsmaterial lernten die Schüler zusätzlich einige Vogelarten kennen. Schnell stellten die pfiffigen Grundschüler auch fest, dass die Vögel sauberes und trockenes Futter am Besten in sogenannten Futtersilos vorfinden.

Nachdem viele grundlegende Fragen geklärt waren, folgte der spannende aktive Teil des Programmes. Auf gut mit Zeitungspapier geschützten Tischen mixten die jungen Vogelfreunde mit wahrem Feuereifer ihre Fettfuttermischungen selber an und füllten sie in Futterglocken. Dabei staunten viele Schüler über die Leckereien wie Erdnüsse, geschälte Sonnenblumenkerne und Rosinen, die sie neben den vielen Sämereien in der von Strube gelieferten Futtermischung entdeckten.

Die ersten Vogelbeobachtungen von Schülern, die bereits die Blau- und Kohlmeisen an den Futterglocken sowie das Rotkelchen und die Amsel am Boden darunter beobachtet hatten, sind bereits beim NABU eingegangen: „Ein schönes Gefühl zu sehen, dass diese Aktion mit Nachhaltigkeit bei vielen Kindern angekommen ist und so der erste Kontakt zur Vogelbeobachtung hergestellt werden konnte“, meinte Strube, die sich über die mehr als 200 Futterglocken freute, die für die hungrigen Vögel nun im gesamten Stadtgebiet aufgehängt wurden.


Januar 2010
 


  Osterbergschüler lernen mit dem NABU Bäume kennen

GS-Osterberg 2eBaumfrüchte laden zum Sammeln ein

Von Dagmar Strube

Die fünf Klassen des 2. Jahrganges der Grundschule Osterberg hatten viel Spaß bei ihren separat geführten Baumbestimmungsexkursionen mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen. Gut ausgerüstet mit Rucksack, Tüten zum Sammeln und natürlich wetterfester Kleidung starteten die Gruppen jeweils um 9.00 Uhr vom Treffpunkt. Auf dem Weg entlang der IGS zum Berenbosteler See entdeckten die Klassen ständig neues Forschungsmaterial. Den Start bildet stets ein prächtiger Feldahorn. Schnell erkannten die Jungforscher, dass in jedem Flügelteil der Baumfrucht ein Samen verborgen lag und staunten beim näheren Betrachten, dass aus einem so kleinen Samenkorn derartig große Bäume wachsen können. Nach dieser Feststellung verwandelten sich die Fruchtflügel zu Hörnern auf den Kindernasen und sorgten so für strahlende Gesichter. Spielerisch führte Strube die Aufmerksamkeit der Kinder zum nächsten Baum. Hier entwickelten alle Gruppen enorme Energie beim Aufsammeln der Eicheln, der Hütchen und auch der Blätter. Schnell und mit Feuereifer füllten sich so die mitgeführten Tüten mit dem Sammelgut von Blättern der Silberpappeln, Platanen und Birken. Aber auch Bucheckern und ihre Hüllen, Zapfen der Lärche und der Erle halfen den Kindern die Bäume Näher kennen zu lernen. Nur einen Baum brauchte Strube keinem Kind zu erklären, denn die Kastanie mit ihren stachligen grünen Kugeln und den schönen Früchten erkannten alle sofort. In ihrer Nähe stärkten sich die Kinder an einem mitgebrachten Picknick um anschließend mit neuen Kräften sich dem Lebensraum "Baum" zu widmen. Schnell stellten alle Klassen fest: Bäume sind für Menschen und Tiere wichtig. Sie bieten Nahrung, Lebensräume und sorgen für frische Luft. Ohne Bäume können auch wir Menschen nicht leben. Strube ermunterte die Schüler, die frische Luft mit tiefen Atemzügen einzuatmen. Zum Abschluss pflanzte jede Klasse einen kleinen eigenen Baum in den Gehölzlücken am See ein.

September 2009
 


 
GS-Frielingen Frau Scepanek
Naturausflug der GS Frielingen

Natur macht Spaß

Von Dagmar Strube

Die Klasse des 3. Jahrganges von Frau Scepanek von der Grundschule Frielingen erlebte einen naturnahen Vormittag im Naherholungsgebiet Berenbosteler See mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen. Schon auf dem Weg zum See entdeckte die Gruppe Untersuchungsmaterial. Fasziniert stellten die Schüler fest, dass die Platane ihre Rinde abwirft und sammelten fleißig die Stücke vom Boden auf. Einige Meter weiter entdeckten die Schüler unter einer Eiche die begehrten Eicheln und überlegten, warum einige Früchte braun und andere noch grün waren. Am Seeufer angekommen, zeigte Strube den Kindern den richtigen Umgang mit Ferngläsern.  Während einige Schüler bereits Erfahrungen mit diesem Hilfsmittel hatten, war es für andere das erste Mal, dass sie durch ein Fernglas sehen konnten. Begeistert suchten alle Schüler mit den geliehenen oder mitgeführten Gläsern nun die Wasseroberfläche nach Blesshühnern, Gänsen und Haubentauchern ab. Als die Gruppe sich gerade zum Picknick versammeln wollte, flogen die Graugänse laut schnatternd auf der Seefläche ein und boten so neues Diskussionsmaterial. Ähnlich wurden nach dem Picknick Pilze, Baumstümpfe, Mauselöcher, Baumfrüchte und die Schalen der Teichmuscheln von Kindern entdeckt und mit Strubes Hilfe näher untersucht. Zum Ende der Führung pflanzte die Klasse als aktive Maßnahme einen kleinen Ahornschößling in die Lücke der Gehölze.

September 2009
 


  Fledermäuse lassen sich Zeit mit dem Ausfliegen

GS-Mitte 4c Carmen BehrGeduld wird belohnt

Von Dagmar Strube

Die Klasse 4c von Carmen Behr der Grundschule Garbsen-Mitte war in diesem Jahr die letzte Klasse, die mit Dagmar Strube auf Fledermaus-Exkursion gehen konnte. Nachdem es den ganzen Tag stark geregnet hatte, musste die Gruppe etwas Geduld aufbringen bis sich die ersten Fledermäuse entdecken ließen. Dabei hatte es pünktlich eine Stunde vor Beginn der Aktion aufgehört zu regnen. Doch Fledermäuse sind sensible Tiere. Nach der Einführung schaffte es Familie Strube dann schließlich im dritten Anlauf den Schülern und den begleitenden Eltern die ersten Zwergfledermäuse zu zeigen. Von nun war der Bann gebrochen und der Erfolg der Aktion setzte ein. Erstaunlich waren an diesem windstillen Abend die Flugbeobachtungen der Wasserfledermäuse, die zunächst gut 5 Meter über dem Wasser flogen und schließlich in ungewohnt großen Kreisen den gesamten Seebereich des Berenbosteler Sees als Jagdgebiet nutzten. Diese Fledermausführung zeigte wieder deutlich - keine Exkursion ist wie die vorige. Aber alle Teilnehmer haben Fledermäuse gesehen, gehört und bestaunt.

September 2009
 


 
GS-Mitte 4b Sigrid Warmbold
Grundschüler auf Fledermaus-Exkursion

Große Abendsegler startete sehr früh

Von Dagmar Strube

Auch die Klasse 4b der Grundschule Garbsen-Mitte von Sigrid Wambold freute sich auf ihre persönliche Fledermaus-Exkursion am Berenbosteler See. Nach einem sonnigen Tag, erwarteten die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen sehr gute Beobachtungsergebnisse. Schon während des Eintreffens der Schüler mit ihren Eltern flogen die ersten Großen Abendsegler über den Köpfen der Gruppe. Dabei war es für die Besucher gar nicht so einfach, die Fledermäuse von den noch fliegenden Schwalben zu unterscheiden. Nach der Erklärung der Unterschiedsmerkmale durch Strube, gelang es den Meisten, die Großen Abendsegler am noch taghellen Himmel zu erkennen. Einige Schüler versuchten immer wieder vergeblich die rasanten Flugakrobaten zu fotografieren. Nach dem die an diesem Abend sehr früh ausgeflogenen Abendsegler weitergezogen waren, informierte Strube im theoretischen Teil über das Leben der Fledermäuse. Danach startete die Gruppe voller erwartungsvoller Spannung auf ihre Entdeckungstour. Schnell zeigte sich, dass der frühe Kontakt zu den Großen Abendseglern sich nicht auf alle Fledermausarten übertragen
ließ. Denn weitere Fledermäuse ließen sich an diesem wolkenlosen und hellen Abend reichlich Zeit mit dem Ausfliegen. Doch schließlich entdeckten Strubes verschiedene Fledermausarten gleichzeitig und belohnten so die Gruppe für ihre Geduld. Neben einem tieffliegenden Großen Abendsegler, flog eine Breitflügelfledermaus an der Besuchergruppe vorbei. Nachdem die begeisterten Ausrufe der Schüler verstummt waren, zeigte eine Zwergfledermaus ihre zackigen Flugmanöver entlang einer Baumgruppe. Mit Geduld gelang des Strubes auch die Wasserfledermäuse zu zeigen. Dieses erwies sich an diesem windstillen Abend als sehr schwierig. Denn die Tiere hatten aufgrund der spiegelglatten Seefläche ein großes Jagdgebiet zur Verfügung und flogen dementsprechend große Kreise. Bei dieser Exkursion zeigte sich wieder einmal deutlich: Tierbeobachtungen erfordern Zeit und Geduld, um derartig schöne Ergebnisse zu erlangen, wie gestern Abend, wo insgesamt vier Arten der vom Aussterben bedrohten Säugetiere auf engem Raum entdeckt werden konnten.

September 2009
 


  Ratsschüler entdecken Fledermäuse

Strube und RatsschülerVollmond, Fledermaus-Exkursion und dann eine Lesenacht

Von Dagmar Strube

Ein ganzes Schuljahr musste die Klasse von Roswitha Gockeln auf ihre Fledermaus-Exkursion mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen warten. Denn im letzten Jahr waren leider keine Termine mehr frei. Dafür war die Freude am 04. September 2009 umso größer. Mit Witz und Spaß wurde das Sachunterricht-Thema den inzwischen Viertklässlern der Ratsschule Berenbostel eindrucksvoll Näher gebracht. Voller Begeisterung und freudigen Begrüßungsrufen entdeckten die Schüler immer wieder Fledermäuse am nächtlichen Himmel. Genauso unermüdlich beantworte Strube die vielen Fragen und forderte die Schüler auf, heute Nacht doch auch einmal wie die Fledermäuse von der Zimmerdecke mit dem Kopf nach unten hängend zu schlafen. Einstimmig waren sich die Schüler einig, dass das nur die Fledermäuse können. Viel Schlaf werden die Ratsschüler sicherlich in dieser Nacht nicht gefunden haben. Denn nach der spannenden Fledermaus-Exkursion am Berenbosteler See folgte eine "Lesenacht“ in der Schule. Frau Strube war sich sicher, dass noch viele Fledermausgeschichten in dieser Vollmondnacht durch die Köpfe der Schüler geisterten.

September 2009
 


 
Ferienpassaktion 2009
NABU Ferienpass-Aktion „Mit dem Fernglas unterwegs“

Strube und Exkursionsteilnehmer bitten: „Lasst die Teichmuscheln im See!“

Von Dagmar Strube

Bei der Ferienpass-Aktion des NABU Stadtverbandes Garbsen hatten die 15 Jungforscher bei ihrer Naturerkundung um den Berenbosteler See mit Spaß Vieles zu entdecken. Wetterfest gekleidet und mit Ferngläser ausgerüstet, startete die Gruppe zu ihren Einblicken in die Natur. Besondere Begeisterung brachten die Jungforscher dabei den drei jungen Haubentauchern entgegen, die Karl Dieter Ruhlig auf dem Gewässer entdeckt hatte. Fasziniert beobachten die Kinder, wie die drei Jungtiere auf den Rücken eines Elternteiles kletterten und sich wie in einem Boot über das Wasser tragen ließen. Auch die von Annelies Redlich erzählte Geschichte von Ameisen und Meisen fand besonderen Anklang bei den Kindern. Neben diesen erfreulichen Erlebnissen machten die Jungforscher die Naturschützer aber auch auf Bedenkliches aufmerksam. Neben den wilden Feuerstellen fielen die vielen überall am Weg der Liegewiese zum Teil aufgehäuften Schalen der streng vom Gesetz geschützten Teichmuscheln auf. Strube erklärte: „Diese Süßwassermuscheln leben nur in sauberen Gewässern und haben die wichtige Aufgabe, das Wasser zu filtern und somit zu reinigen, damit es so sauber bleibt. Sie dürfen nicht aus dem See entnommen werden und gelten aufgrund von Gewässerverschmutzungen als stark vom Aussterben bedroht.“

Juni 2009
 


  Mit dem NABU auf Wiesenexkursion

GS-Osterberg Klasse 1c Susanne GraasAuch hinter dem Kino findet sich jede Menge Wiesenleben

Von Dagmar Strube

Die Klasse 1 c der Grundschule Osterberg von Susanne Graas entdeckte bei ihrer von Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen geführten Wiesenexkursion eine neue Welt. Gut ausgerüstet mit Lupen und Becherlupen tauchten die Jungforscher mit viel Energie in die Welt der Insekten und Käfern auf der Wiese hinter dem Cinestar ein. Besondere Favoriten waren dabei die flink hüpfenden Zirkaden und Grashüpfer. Dabei staunten die Kinder besonders, wie weit diese kleinen Tiere springen konnten. Einige Meter weiter zeigte Strube den Schülern das Netz einer Trichterspinne. Sofort suchten die Kinder weitere Spinnennetze und entdeckten dabei eine Vielzahl von Pflanzen. Neben Kamille, Magerite, Mohn und Klettenlabkraut faszinierten sich die Kinder besonders für den Spitzwegerich. Nachdem Strube erklärt hatte, dass die Blätterdieser Pflanze bei Mückenstichen Linderung verschaffen würde, entdeckten die Schüler immer wieder neue Rosetten dieser Pflanze. Ein besonderes Erlebnis für die Jungforscher war die Erfahrung durch hohes Gras zu laufen und zu beobachten wie sich die Halme der Gräser im Wind wie Wellen auf dem Meer bewegten. Dabei nahmen sich die Schüler sehr wohl vor den zahlreichen noch in Knospen stehenden Disteln und den blühenden Brennesseln in Acht.Natürlich wurden am Ende der Exkursion alle gefangenen Tiere wieder vorsichtig auf der Wiese freigelassen.

Mai 2009
 


 
GS-Mitte Klasse 1b Michaela Steckelberg
Wie kommen denn Muscheln an den Berenbosteler See?

Ob Vögel, Raupen oder Muscheln, es gibt immer viel zu entdecken

Von Dagmar Strube

Das war eine der spannenden Fragen, die die Klasse 1 b von Michaela Steckelberg mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen zu diskutieren hatte. Nach langen Überlegungen war es dann klar, der Berenbosteler See ist kein Meer und hat kein Salzwasser. Er ist ein See mit noch sauberem Süßwasser und deshalb leben dort noch die Teichmuscheln, die man manchmal im Uferbereich findet. Viele weitere Fragen kreisten um das Thema „Vögel im Frühling“.  Aufmerksam lauschten die Kinder dem Gesang von Amseln, Drosseln, Nachtigallen, Blaumeisen und beobachteten Mauersegler, Tauben,  Rotkelchen,  Elstern, Rabenkrähen und die zahlreichen Wasservögel. Dabei war natürlich die Stockente mit ihren 8 Küken ein Liebling der Kinder. Aber auch die Nistkästen am See wurden genau beobachtet.  So entging es den pfiffigen Schülern nicht, dass eine Blaumeise in einem Fledermaushöhlenkaste nistete. An einer Birke waren sogar zwei Nester. Denn über einem Meisenkasten mit kräftig nach Futter bettelnden Küken brütete eine Etage höher eine Taube in einer Astgabel. Auf dem Rückweg zeigte Strube den Kindern einen völlig mit weißen Fäden überzogenen Busch, der kaum noch Blätter hatte. In den Gespinsten entdeckten die Kinder schließlich kleine Raupen. Von Strube erfuhren sie, dass es sich um die Raupen der weißen Gespinstmotte handelt und dass aus diesen Raupen einmal Schmetterlinge werden können.  Kurzum gab es in den gut drei Stunden jede Menge zu entdecken.

Mai 2009
 

  Der Kuckuck ruft
GS-Mitte Klasse 1c Stephanie Prause 
Von Dagmar Strube

Die Klasse 1 c der Grundschule Garbsen-Mitte hatte kaum das Schulgelände für die geplante Exkursion mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen verlassen, als Strube auch schon stehen blieb und die Kinder auf eine freisitzende Amsel aufmerksam machte, die über ihren Köpfen fröhlich ihr Revier besang. Die Schüler konnten genau sehen, wie der ganze Körper des Vogelmännchens beim Singen vor Anstrengung bebte - bevor er schließlich wegflog. Ein Stückchen weiter lauschte die Gruppe dem Ruf des Kuckucks. Begeistert stimmten die Grundschüler die bekannten Kuckuckslieder an. Strube erklärte anschließend: „Sie wisse gar nicht, wer denn nun schöner gesungen habe, die Vögel oder die Kinder!“ Nach dieser fröhlichen Begrüßung des Frühlings gelangte die Gruppe zum Berenbosteler See. Dort war gerade eine Graugansschar auf der Liegewiese. In einem weiten Bogen schlichen sich die Schüler leise näher an die Gänse heran. Um die Tiere genau beobachten zu können - ohne sie zu stören - erklärte Strube den Forschen den richtigen Umgang mit einem Fernglas. Erstaunt stellten die Erstklässler nun fest, dass die Gänse Gras fressen. Natürlich regte das intensive Beobachten des „Gänsefrühstücks“ den eigenen Appetit an und so folgte ein gemütliches Picknick aus dem Rucksack am Fuße einer Kastanie. Nach dieser Stärkung lauschten die Kinder dem Gesang von Buchfink, Nachtigall und Zaunkönig bevor sie staunend die Gespinste der Raupen in einem bereits abgefressenen Spindelbaum entdeckten. Fasziniert erfuhren die Jungforscher, dass diese Raupen einmal Schmetterlinge werden.

Mai 2009
 


 
GS-Mitte Klasse 1a Anne Gehrke
Entdeckungstour in die Natur

Wo die „wilden Löwenzähne“ leben

Von Dagmar Strube

Obwohl es recht kühl war startete die Klasse 1 a von Anne Gehrke der Grundschule Garbsen-Mitte zu der von Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen geführten Exkursion in die nahe Natur. Gleich hinter der Schule entdeckten die begeisterten Grundschüler die „wilden Löwenzähne“ und überlegten warum diese Pflanze diesen gefährlichen Namen trägt. Nachdem Blätter und Blüten untersucht wurden, startete die Klasse auf Kommando mit der Verteilung von unzähligen Pusteblumensamen. Einige Meter weiter lauschten die Kinder andächtig dem Gesang von Zilzalp, Buchfink, Amsel, Drosseln und Meisen. Kaum war der Gesang eines Buchfinkes verklungen, da entdeckten die Jungforscher am nächsten Strauch schon wieder neues Diskussionsmaterial. Es handelte sich um viele unterschiedliche Raupen, die große Löcher in die Blätter gefressen hatten, um genügend Energie für die Entwicklungsstadien bis zum Schmetterling zu bekommen. Dieser enorme Appetit meldete sich schließlich auch bei den Erstklässlern und wurde mit einem mitgebrachten Picknick gestillt. Nach der Stärkung startete die Gruppe auf neue Entdeckungsreise und diskutierte rege über Vogelnester, Pflanzen, Fledermäuse, ….

Mai 2009
 


  Gibt es Natur hinter der Schule?

Stadtschule Wunstorf Auch in Parks machen Exkursionen Spaß

Von Dagmar Strube

Dieser spannenden Frage gingen die 21 Kinder der Klasse 1a der Grundschule Wunstorf an einem Vormittag nach. Gut ausgerüstet mit festem Schuhwerk, dem bewährten „Zwiebellook“, Ferngläsern und einem gesunden Forscherdrang startete die von Dagmar Strube geführte Exkursion durch den Stadtpark bis zu den Auewiesen. Viele Fragen rund um das Thema „Vögel im Frühling“ wurden diskutiert und andächtig lauschten die Schüler dem Gesang der Vogelmännchen. Auf einer frisch gemähten Rasenfläche konnten die Forscher mit den Ferngläsern sehr gut Amseln und Stare bei der Futtersuche beobachten. Strube erklärte den Kindern auch eingehend die Wichtigkeit von Bäumen und Sträuchern als Sauerstofflieferant und zeigte ihnen die zur Zeit blühenden Insektenweiden von Kastanien sowie Weißdorn. Nach einem stärkenden Picknick entdeckten die Kinder zum Teil unfreiwillig und leicht schmerzlich die Unterschiede von Brennnesseln und Taubnesseln, um angeregt über die Nützlichkeit dieser Pflanzen für Insekten und vor allem für Raupen zu diskutieren. Auf dem Rückweg sorgte ein frischer Maulwurfshügel dafür, dass die Gruppe auch kurz das Leben des Maulwurfes unter Tage erörterte und feststellte, dass da wo Maulwurfshügel sind nicht nur die Maulwürfe leben, sondern auch guter Erdboden mit vielen Kleinstlebewesen vorhanden ist. Zum Schluss stand fest, die Natur gibt es auch direkt bei der Schule – man muss sie nur entdecken!

April 2009
 


  Waldbesuch fällt sprichwörtlich ins Wasser

Strube rettet die Exkursion und versetzt Grundschüler in Erstaunen

Von Dagmar Strube
 
Ursprünglich wollte die Klasse 2 b von Sibylle Knob der Grundschule Osterwald mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen zu einer Waldexkursion an die Auter aufbrechen. Doch leider zeigte sich das Wetter an diesem Morgen so unbeständig, dass Strube kurzerhand umdisponierte. „Wir lassen die Exkursion nicht ausfallen, sondern gehen heute auf Euren Spielplatz neben der Schule, um dort die Natur zu erforschen“, erklärte Sie und blickte in erstaunte Gesichter. Doch nach 2 Stunden stand fest. So hatten die Grundschüler ihren Spielplatz noch nie erlebt oder gesehen. Schon nach fünf Minuten interessierte sich kein Schüler mehr für die Spielgeräte sondern für die vorhandene Natur.  Die Kinder lauschten mucksmäuschenstill dem Gesang der Vögel, bestimmten über 10 Vogelarten, schärften ihre Sinne und bestimmten die umstehenden Bäume und Sträucher. Als nach 2 Stunden der nächste Starkregen einsetzte, flüchtete die Klasse in die trockene nahe Schule. Bei dem gemeinsamen Frühstück diskutierten die Zweitklässler noch eine volle Unterrichtsstunde mit Strube über die vielen Fragen, die die Kinder noch unbedingt stellen wollten und gerne von Strube beantwortet wurden. 

April 2009
 


  Kinder retten mit dem NABU Amphibien
Marleen Kälberloh findet Kammmolche
Spannende Entdeckungen am Amphibienschutzzaun

Von Dagmar Strube

Leicht frierend aber voller erwartungsvoller Spannung begleiteten Schüler Frau Strube vom NABU Stadtverband Garbsen bei ihren morgendlichen Begehungen des Amphibienschutzzaunes an der Meyenfelder Straße. Während Michelle Bocanow noch Ostern ein Kammmolch- und ein Teichmolchweibchen retten konnte, hatte Juline Langemeyer während des Kälteeinbruches Ende März zwar keine Amphibien gefunden aber dafür einen Maulwurfalbino. Gemeinsam mit Frau Strube wurde auch dieses Tier in Sicherheit gebracht. Die meisten Amphibien konnte allerdings die Familie Kälberloh bei ihren bereits eigenständigen Begehungen aus den Eimern bergen und sicher in das Laichgewässer bringen. Marleen Kälberloh freute sich dabei besonders über die großen Kammolche und die seltenen Knoblauchkröten, die sie inzwischen sicher bestimmen kann.

Februar 2009
 


 
Strube überreicht Jenny Zenkert den ersten Preis
Begeisterte Grundschüler nehmen Preise entgegen

Fleißige Maler werden vom NABU belohnt

Von Dagmar Strube

Gerne überreichte Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen den Gewinnern des Malwettbewerbes zum Thema „Vögel im Winter“ ihre Preise. In jeder der Aktionsklassen gab es einen Hauptgewinn. Strahlend nahmen die Gewinner ihre Futtersilos in Empfang und freuten sich, dass auch gleich eine Futterfüllung mitgeliefert wurde. In den Aktionen hatten die Schüler gelernt, dass Futtersilos für trockenes und sauberes Futter sorgen. Auch die Fachbücher „Vögel am Futterhaus“ und die handlichen Bestimmungsbücher wurden sofort begeistert durchgesehen. Wie in der Klasse 1 b von Michaela Steckelberg verkündeten auch die weiteren Klassensieger umgehend, wo sie ihren Futterspender aufhängen wollten. Strube wünschte allen Schülern viel Spaß beim Beobachten der Vögel und beim Wiedererkennen der gefiederten Gäste und danke für die rege Beteiligung am Malwettbewerb.

Januar 2009
 


  Tolle Ergebnisse vom Malwettbewerb
Vögel im Winter - Bild von Angelina Dettmer
Grundschüler zeigen ihre Kreativität zum Thema Vögel im Winter

Von Dagmar Strube

Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen staunte nicht schlecht über den Stapel der fertigen Kunstwerke, der nach Ablauf der Abgabefrist vor ihr auf dem Tisch lag. Alle Schüler der Klassen, die bis zum 22.01.2009 an der von ihr betreuten NABU Aktion „Wir stellen gutes Vogelfutter selber her“ aktiv mitgewirkt hatten, bekamen die Möglichkeit, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Eine NABU Jury aus den Mitgliedern: Irene Sachmann-Ober (pensionierte Grundschullehrerin), Christian Strube (Kindervertreter), Dagmar Strube (Schulkoordinatorin) und Waldemar Wachtel (1. Vorsitzender des NABU Stadtverbandes Garbsen) trafen sich schließlich, um die abgegebenen Werke zu bewerten. Dabei wurden die Bilder klassenweise verglichen und rege Diskussionen zeigten, die Begeisterung der Jury. Alle stimmten Strube zu, dass die Schüler die zuvor bearbeiteten Themen sehr gut umgesetzt hatten. Auf fast allen 70 Bildern waren die Kriterien Winter, Vögel und Fütterung sehr gut verarbeitet worden. Bei vielen Bildern waren neben der Futterstellen Blau- und Kohlmeisen sowie Amseln deutlich erkennbar. Schließlich einigte sich die Jury auf je einen Klassensieger und zwei 2te Preise sowie jede Menge weitere Preise. Strube war sich sicher: „Da werden Kinderaugen strahlen!“

Januar 2009
 


 
GS Garbsen-Mitte Natur-AG 4. Jahrgang
Grundschüler erarbeiten das Thema Vögel als Wintergäste

Vögel erkennen, beobachten und richtig füttern

Von Dagmar Strube

Mehr als 80 Grundschüler der Grundschule Garbsen-Mitte und von der James-Krüss Grundschule erarbeiteten an verschiedenen Vormittagen mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen das Thema der Fütterung von Vögeln im Winter. Besonderes Augenmerk legte Strube dabei auf das Erkennen und Beobachten der Vogelarten, die in der kalten Jahreszeit unsere Wintergäste sein können. Hierzu hatten insbesondere die 29 Kinder der Klasse 2 a von Maria Hillermann eine besondere Gelegenheit bei einem Ausflug über das Schulhofgelände. Dort entdeckten die pfiffigen Schüler Grünfinken, Sperlingen, Kohl- und Blaumeisen, Amseln, Tauben, Rotkelchen sowie einen Buchfinken und lernten durch die Naturbeobachtung die Wichtigkeit von Hecken als Lebensraum für Vögel kennen. Im Klassenzimmer untersuchten die Klassen später die Bestandteile von Weich- und Körnerfutter und diskutierten rege über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle von Futterhäusern. Mit Strubes Hilfe, kamen die Grundschüler schnell zu dem Ergebnis, dass die Fütterung in kleinen Mengen und am besten in Futtersilos erfolgen sollte. Denn dort finden die Vögel trockenes Futter, das nicht durch Herumlaufen mit Kot verschmutzt werden kann und somit Krankheiten verursacht. Nach diesem theoretischen Teil mixten die jeweiligen Schülergruppen freudig und mit erstaunlichem Feuereifer das fettige Futtergemisch selber an. Während drei Klassen ihre Futterfettmischungen in Tontöpfen verfüllte, zeigte sich die Natur-AG der Grundschule Garbsen-Mitte besonders kreativ. Die Viertklässler verwendeten Fichten- und Kieferzapfen, ausgediente Ausstechförmchen, Baumrinden und Papprollen, um diese mit der Fettmischung zu verfüllen. Strube freute sich über die große Resonanz bei den Kindern und erklärte: „Durch das Fertigen von eigenen Futterglocken haben die Kinder noch mehr Spaß unsere heimischen Vögel im Winter genau zu beobachten und somit noch näher kennen zu lernen.“

Dezember 2008
 


  Was macht der Igel im Winter?

GS Garbsen-Mitte Klasse 2a Marita GräbelWann ist ein Igel hilfsbedürftig?

Von Dagmar Strube

Diese und viele weitere Fragen rund um den Igel beantwortete Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen gerne den Klassen von Marita Gräbel (2 a) und von Elke Langrehr (4c) der Grundschule Garbsen Mitte. Dazu besuchten die naturinteressierten Schüler Strube in ihrem Garten. Dort konnten die Grundschüler den Lebensraum der nachtaktiven Stachelritter genau untersuchen. Vorsichtig schlichen die Schüler an einem Winterschlafplatz eines Igels vorbei und staunten über die Unauffälligkeit des Quartieres. Entdeckt hatte Strube den Schlafplatz durch Zufall bei Gartenarbeiten. Besonderes Interesse zeigten die Igelfreunde allerdings an der von Strube eingerichteten Igelpflegestation im Keller des Hauses. Dort werden derzeit drei hilfsbedürftige Igel von der Naturschützerin versorgt. In der folgenden Stunde beantworte Strube unermüdlich und sehr anschaulich die vielen Fragen der Schüler und erklärte immer wieder das Igel Wildtiere sind die nur in Ausnahmefällen von fachkundigen Menschen versorgt werden müssen. Für Strube steht fest, nach Ende der Unterrichtseinheit haben die Stachelritter nun mindestens ca. 40 neue Freunde gefunden, die z. B.: genau wissen, dass Igel Winterschlaf halten, nachtaktive Insektenfresser sind, nur Wasser saufen dürfen, erst bei Wintereinbruch und unter 500g oder bei offensichtlicher Krankheit hilfsbedürftig sind und wie wichtig der Lebensraum einer intakten Hecke für Igel ist.


Dezember 2008
 


 
GS James-Krüss Klasse 1 Gisela Voigt
Mit dem NABU Graugänse beobachten macht Spaß

Erstklässler erleben die Natur

Von Dagmar Strube

Gleich bei der Begrüßung von Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen zeigten die 19 Schüler der Klasse von Gisela Voigt ihre Begeisterung für die geplante Natur-Exkursion. Unermüdlich entdeckten die James Krüss Grundschüler Neues. Besonders achteten die Erstklässler auf Vögel. Neben Amseln, Elstern, Blau- und Kohlmeisen entdeckten die Jungforscher Klopfstellen des Spechtes, Blesshühner, Stockenten und Kormorane. Besonders erfreuten sich die Kinder aber an den einfliegenden und auf dem Wasser landenden Graugänsen. Denn um dieses Naturschauspiel beobachten zu können, hatte Frau Voigt u. a. mit Strube diesen Exkursionsort ausgewählt. Neben den Tierbeobachtungen standen Brombeer- und Hagebuttensträucher sowie durch den Blätterfall zu entdeckende Vogelnester im Mittelpunkt der Diskussionen. Während des Schlusskreises staunte selbst Strube wie viele unterschiedliche Beobachtungen die Kinder aufzählen konnten.

November 2008
 


  James-Krüss-Schüler entdecken ihren Schulhof neu
GS James-Krüss Klasse 1 Ilse-Marie Deppmeyer
Erstklässler haben viel Spaß mit dem NABU rund um ihre Schule

Von Dagmar Strube

Eigentlich wollten die 19 Kinder des ersten Jahrganges mit Ihrer Lehrerin Ilse-Marie Deppmeyer bei einer Exkursion mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen die Natur am Berenbosteler See erkunden. Doch leider zeigte sich das Wetter so unbeständig, dass Strube kurzerhand den Naturausflug auf das Schulgelände der James-Krüss Grundschule und ein angrenzendes Regenrückhaltebecken verlegte. Dabei staunten die Grundschüler nicht schlecht, wie viel Natur rund um ihr Schulgebäude zu finden war. In den dichten Brombeer- und Hagebuttenhecken entdeckten die Kinder Kohl- und Blaumeisen, Grünlinge, Amseln, Buchfinken und in den Kronen der Bäume die Rabenkrähen. Freudig zeigten die Kinder Strube die zahlreichen von den Vögeln im Frühjahr so mühsam versteckten Vogelnester. Außerdem unterschieden die begeisterten Jungforscher während des zweistündigen NABU-Rundganges Baumarten wie Birke, Spitz- und Bergahorn, Eiche, Pappeln und sammelten begeisterten die Zapfen der Erlen und Lärchen auf.

November 2008
 


 
GS Garbsen-Mitte Klasse 1b von Frau Steckelberg
Grundschüler begrüßen mit dem NABU den Herbst

Nach wenigen Metern gab es immer wieder Neues zu entdecken

Von Dagmar Strube

Anfang November entdeckte die Klasse 1 b von Frau Steckelberg auf ihrer Exkursion mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen viel Neues am Berenbosteler See. Begeistert beobachteten die Schüler die Blesshühner auf dem See und sammelten die Blätter der Bäume auf. Besonders begeisterten sich die Erstklässler für die „Kuschelblätter“ der Silberpappel. Während des 2stündigen Ausfluges ließ sich Strube immer wieder von den Schülern Birken zeigen und erklärte unermüdlich die vielen Fragen der Kinder.

Oktober 2008
 


  Junge Stadtteilforscher mit dem NABU am Stelinger Berg
Stadtteilforscher am Stelinger Berg
Naturentdeckung macht Spaß

Von Waldemar Wachtel

Die Mobile Jugendarbeit der Stadt Garbsen ermöglichte innerhalb des Stadtteilforscherprojektes jungen Stadtteilforschern Naturerkundungen in Stelingen. Unterstützung fanden sie beim NABU Garbsen.
Karl Fischer und Waldemar Wachtel führten die hoch motivierten jungen Stadtteilforscher zwei Stunden in die Natur zum Stelinger Berg.
Obwohl schon viele heimische Singvögel in den Süden gezogen sind, konnten die Stadtteilforscher u.a. noch die Vogelstimmen von Buchfink, Grünspecht, Kohlmeise, Star, Eichelhäher, Elster und Rabenkrähe kennen lernen. Mehrere Ameisenvölker, verschiedene Pilze, Bäume, Büsche und Pflanzen wurden gezählt und beschrieben. Das gesammelte Laub wurde in der Schule in einer Glasvitrine konfektioniert und beschriftet.
Viele junge Forscher wussten, das der Stelinger Berg über 66 m hoch (ü. NN) und somit die höchste Erhebung in Garbsen ist. Die jungen Forscher hörten aufmerksam zu, als über die Entstehung der Geländemodellierungen und die Bedeutung dieses Bereiches in den letzten 60 Jahren berichtet wurde. Die jungen Forscher waren sich einig, dass die Umgebung des Stelinger Berges für die Natur und die Naherholung sehr wichtig ist.
Auf die im Forschungsauftrag gestellte Frage „Was wünscht ihr euch für die Natur in Stelingen?“ waren sich alle einig: „Diese Natur muss erhalten werden, sie sollte unter Schutz gestellt werden und es dürfen hier keine Häuser gebaut werden“.
Mit dicht beschriebenen Seiten des Forschungsauftrages und glücklich über die neuen Kenntnisse ging es wieder in die Schule.

Oktober 2008
 


 
GS Garbsen-Mitte Sammelaktion
Grundschüler sammelten fleißig Eicheln und Kastanien

Sammelstation in der Grundschule Garbsen-Mitte ist sehr beliebt

Von Dagmar Strube

Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen staunte nicht schlecht, als Sie die von ihr eingerichtete Sammelstation für Eicheln und Kastanien in der Grundschule Garbsen-Mitte auflösen wollte. In nur knapp einer Woche hatten emsige Kinderhände 7 große Kartoffelsäcke, 2 Weidenkörbe, 2 randvolle Klappboxen und mehrere kleinere Leinenbeutel mit den begehrten Baumfrüchten gefüllt. Strube erklärte: „Seit drei Jahren richte ich jeden Herbst in der Grundschule Garbsen-Mitte eine derartige Sammelstation für die Schüler dieser Schule ein. Inzwischen wissen die Kinder sehr genau, das die Baumfrüchte nicht zur zum Basteln, sondern auch als Basis für die Winterfütterung von Wild dienen.“ Daher freute sich Strube auch besonders über den großen Kartoffelsack voller Eicheln, da das Auflesen dieser Baumfrüchte wesentlich mühevoller ist als das Sammeln von den glänzenden braunen Kastanien. Die Klasse 2 b von Gaby Happe hatte die Gelegenheit genutzt, die Sammelaktion mit einer von Strube geführten Baumbestimmungs-Exkursion zu verbinden und half gerne die vielen Baumfrüchte ins Auto zu verladen. Die volle Kofferraumladung brachte Strube zum Tiergarten nach Anderten.

Oktober 2008
 


  Herbstexkursionen starten
Ratsschule Klasse 3b von Roswitha Gockeln
Ratsschüler waren in diesem Jahr die Ersten

Von Dagmar Strube

Gut ausgerüstet mit Gummistiefeln und warmen Jacken, starteten die 16 Schüler der Klasse 3b der Ratsschule Berenbostel von Roswitha Gockeln zu ihrer Herbstexkursion mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen. Auch wenn bereits ein empfindlich kühler Wind über den See zog und dunkle Wolken am Himmel hingen, hatte die Gruppe sehr viel Spaß auf ihrer Entdeckungstour. Strube zeigten den Kinder die verschiedenen Beerensträucher und freute sich über das Fazit der Schüler: „Die Beeren sind für die Vögel als Futter wichtig und sind auch die Samen der Pflanzen.“ Ein paar Meter weiter untersuchten die Kinder einen Zweig, der bereits die Knospen der Blätter für das nächste Frühjahr zeigte. Danach suchten die Grundschüler mit viel Energie nach bunten Blättern, Lerchenzapfen und Bucheckern. Die Favoriten aller Baumfrüchte für die Schüler waren allerdings Eicheln und Kastanie, die schnell von flinken Händen aufgesammelt wurden.

September 2008
 


 
HS Nikolaus Kopernikus Klasse 6/2
Hauptschüler gehen auf Fledermaus-Exkursion

Alle haben Fledermäuse gesehen

Von Dagmar Strube

Die Klasse 6.2 der Nikolaus-Kopernikus-Hauptschule Garbsen erlebte bei ihrer NABU Exkursion einen fledermausreichen Abend am Berenbosteler See. Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen führte die 18 Schüler mit Ihren Familien in die Welt der nachtaktiven Säugetiere. Neben zahlreichen Anschauungsmaterialien begeisterten sich die Schüler besonders für den Bat-Detektor, mit dessen Hilfe Strube die Ultraschalllaute der Säugetiere hörbar machte. Am Ende der Exkursion waren sich die Teilnehmer einig, nicht nur viel über die Insektenfresser gelernt zu haben, sondern vor allem zahlreiche Fledermäuse beobachtet zu haben. Neben dem Großen Abendsegler faszinierten besonders die wendigen und rasanten Flugakrobaten der Zwergfledermäuse die Gruppe bei ihrer Jagd nach Insekten entlang der Gehölze. Kurz vor Einbruch der völligen Dunkelheit konnten die Fledermausfreunde die ersten Wasserfledermäuse bei ihrem Flug über den See beobachten. Der dazu perfekte Vollmond rundete das eindrucksvolle Erlebnis der Naturbeobachtung ab.

September 2008
 


  Holundersaftkochen macht allen Gruppen Spaß
Holundersaft kochen
Fast allen Schülern schmeckt der Saft

Von Dagmar Strube

Annähernd 60 Schüler der Grundschule Garbsen-Mitte folgten gern dem Angebot von Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen, einmal bei der Zubereitung von Holundersaft zu helfen. Klassenweise besuchten die Gruppen Strube in Ihrem Garten und strippelten dort die von ihr zuvor frisch geernteten Beeren ab. Hierbei verfärbten sich nicht nur die Hände durch die rotviolette Farbe. Nach dieser etwas fleckreichen und saftig klebrigen Arbeit beobachteten die Schüler in Strubes Küche begeistert, wie der Saft mit Hilfe eines Heißentsafters gewonnen wurde. Höhepunkt war für alle das Probieren des frischen Saftes. Während einige Kinder den unverdünnten Saft bevorzugten, fanden andere den verdünnten oder den leicht mit Zucker gesüßten Vitamin C reichen Holundersaft besser. Zum Abschluss zeigte die Naturschützerin den Klassen auf dem Rückweg in die Schule noch die Sträucher in der Natur und erklärte Ihnen die wichtige Bedeutung der Büsche als Wohn- und Nahrungsquelle für viele Tiere unserer Heimat.

September 2008
 


 
IGS Garbsen Klasse 508 von Oliver Kolodzey
IGS-Schüler entdecken den Berenbosteler See mit dem NABU

Schüler erleben ein Naherholungsgebiet neu

Von Dagmar Strube

Im Rahmen einer Projektwoche nutzte die Kerngruppe 508 der Integrierten Gesamtschule Garbsen von Oliver Kolodzey die Möglichkeit mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen auf eine Exkursion rund um den Berenbosteler See zu starten. Strube zeigte den 30 Schülern nicht nur die verschiedenen Wasservögel sondern auch die unterschiedlichen Landschaftsstrukturen mit ihrer Pflanzen- und Tiervielfalt auf. Sicherlich werden sich die Schüler noch oft an Einzelheiten dieser Exkursion erinnern, wenn Sie im Rahmen des Sportunterrichtes um das Gewässer joggen. Während des gut 2 stündigen Rundganges beantwortete Strube zahlreiche Fragen und freute sich über das Interesse der Schüler an der heimischen Natur. Besonders begeisterten sich die Fünftklässler für die Themen Amphibienschutz sowie das Leben der Fledermäuse und verabredeten sich bereits heute für das nächste Frühjahr am Krötenschutzzaun und für den Herbst mit Frau Strube zu einer Fledermaus-Exkursion.

September 2008
 


  NABU Ferienpassaktion „Den Kobolden der Nacht auf der Spur“
NABU Ferienpassaktion
Spaß, Spannung und Begeisterung

Von Dagmar Strube

Der NABU Stadtverband Garbsen startete mit 26 Kindern zu einer Abendveranstaltung rund um das Thema Fledermäuse. Bei ruhigem und sehr warmen Wetterbedingungen trafen sich die aufgeregten Fledermausfreunde am Berenbosteler See. Nach einer kleinen Bastelarbeit begrüßten die Kinder voller Freude die Handpuppe Fledi Fledermaus und lernten auf spielerische Weise durch die kleine freche Fledi und ihrer Gesprächspartnerin Dagmar Strube viel Interessantes aus dem Leben der nachtaktiven Säugetiere. Bei dem anschließenden Rundgang um den See entdeckten alle Teilnehmer fasziniert die schnellen Insektenjäger: Benjamin Brandt (11) staunte: „Die Fledermäuse sind ja gar nicht so groß, sie sind viel kleiner als ich dachte.“ Nach gut 2 Stunden aufregender Fledermausforschung verabschiedete das NABU Team Irene Sachmann-Ober, Karsten und Dagmar Strube sowie Karl-Dieter Ruhlig die Gruppe bei völliger Dunkelheit am Ausgangspunkt. 

Juli 2008
 


 
GS James Krüss Klasse 4 von Ilse-Marie Deppmeyer
Zum Abschied der Grundschulzeit mit dem NABU auf Fledermausexkursion

Fledermaus-Exkursionen sind sehr beliebt

Von Dagmar Strube

Zum Abschluss der Grundschulzeit führte Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen die Klasse von Ilse Marie Deppmeyer durch die spannende Welt der Fledermäuse. Trotz ungünstiger Witterungsverhältnissen starteten die 23 Grundschüler der James-Krüss Grundschule, ihre Lehrerin, Eltern und Geschwister aufgeregt zu ihrer Dämmerungsexkursion mit dem NABU am Berenbosteler See. Strube freute sich über das hohe Interesse an den nachtaktiven Säugetieren und zog die Schüler in eine rege Diskussion über das Leben der bedrohten Tiere. Schnell erkannten die Schüler, dass unsere heimischen Fledermäuse nur Insekten fressen und zeigten sich beeindruckt, dass die Säugetiere derzeit in sogenannten Wochenstuben ihre Jungen aufziehen. Bei dem anschließenden Rundgang entdeckten fast alle Schüler die schnellen Flugakrobaten am stark bewölkten Himmel. Begeistert lauschte die Gruppe den mit Hilfe des Fledermaus-Detektor hörbar gemachten Ultraschalllauten des großen Abendseglers. Auch wenn die Schüler gerne noch weiter auf Fledermaus-Pirsch unterwegs gewesen wären, endete die Exkursion schließlich bei einsetzendem Regen am Ausgangspunkt. Strube war sich sicher, dass die Schüler auf dem Rückweg noch über die spannenden Beobachtungen diskutieren würden und das sie das Interesse an den nützlichen Insektenfresser geweckt hatte.

Juli 2008
 


  Ratsschüler gehen mit dem NABU auf Exkursion
Ratsschule Klasse 2b Roswitha Gockeln
Junge Blesshühner begeistern

Von Dagmar Strube

Die Klasse 2b von Roswitha Gockeln der Ratsschule Berenbostel traf sich gut ausgerüstet mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen zu ihrer Exkursion durch den Stadtpark. Schnell begeisterten sich die Grundschüler für den Vogelgesang und die Wasservögel auf dem Schwarzen See. Besonders das fordernde lautstarke Betteln der jungen Blesshühner erfreute die Schüler. Anschaulich konnte Strube den Schülern anhand einer Brombeerhecke die Bedeutung der Bienen zur Bestäubung der Blüten zeigen. Schnell erkannten die Kinder die Entwicklungsstadien von Blüte zur Frucht und beobachteten dabei interessiert den Flug der Hautflügler von einer Blüte zur nächsten. Nach einem ausgiebigen Picknick am Seeufer, packten die Schüler allen Müll wieder in ihre Rucksäcke und starteten zum Baumlehrpfad. Immer wieder blieben die Schüler an den Tafeln stehen und erfuhren auf diese Weise selbstständig die Namen der vielen Bäume. Nach dem Bestaunen der Süntelbuche und der Ruine des Ringofens gelangte die Gruppe zum Kastendamm. Dort entdeckten die Kinder neben der Kneippanlage und den Fitnessgeräten viele Obstbäume und die ersten leuchtend roten Kirschen. Nach gut 3 Stunden endete die Exkursion an dem Regenrückhaltebecken mit seinen zur Zeit leuchtend blühenden Seerosen, um sich für zum Thema Baumbestimmungen zu verabreden.


Juni 2008
 


 
GS Garbsen Mitte 4. Klasse Anne Gehrke
Jungforscher vergleichen begeistert

Grundschüler trotzen der Schafskälte

Von Dagmar Strube

Im April musste die Klasse 4 von Anne Gehrke aufgrund der kriechenden feuchten Kälte ihre Frühjahresexkursion mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen vorzeitig abbrechen (siehe Artikel: Klasse 4a sucht mit dem NABU den Frühling). Nun nahm die Gruppe ihren zweiten Anlauf. Trotz der Schafskälte hatte die Klasse viel Spaß bei ihrem Rundgang um den Schwarzen See. Schon auf dem Hinweg verglichen die Viertklässler begeistert den Unterschied der Vegetation zwischen April und Juni. Besonders staunten die Schüler über die inzwischen prachtvoll belaubte Süntelbuche. Am Schwarzen See begeisterten sich die Schüler für die jungen Wasservögel und diskutierte die Unterschiede zum Berenbosteler See. Aufgrund der zahlreichen Naturexkursionen der Klasse mit Strube während der gesamten Grundschulzeit war diese Diskussion möglich. So staunte Strube wie schnell die Schüler erkannten, wie wichtig ein großer Schilfgürtel und die Uferbepflanzung für die Wassertiere sind. Nachdem die Gruppe die letzten schönen Blüten des Holunders bestaunten, entdeckten die Jungforscher im kleinen Biotop des Stadtparkes voller Freude einen Wasserforsch. Zum Schluss war sich die Gruppe einig, dass diese NABU Exkursion im alten Klassenverband ein schöner Abschluss zur Grundschulzeit gewesen ist.

Juni 2008
 


  Osterbergschüler erkunden mit dem NABU die Natur
GS Osterberg 2. Klasse Jens Fahlbusch
Brennesseln sind nützlich

Von Dagmar Strube

Die Klasse 2 von Jens Fahlbusch der Osterberg Grundschule startete bei herrlichem Sonnenwetter ihre Exkursion um den Berenbosteler See. Gleich zu Beginn entdeckten die Schüler den Vogel aus dem Sachunterricht, die Amsel. Begeistert beobachteten sie wie der Vogel über eine frisch gemähte Rasenfläche hüpfte, um dort Nahrung für seine Jungen zu finden. Da die Wiesen rund um den Berenbosteler See frisch gemäht waren, war die Erforschung von Blüten und Insekten nicht leicht. Anhand von einem Brennesselteppich erklärte Strube den Kindern wie wichtig Wildkräuter für die Natur und die Entwicklung von Schmetterlingen und das Insektenleben sind. Selbständig erkannten die Schüler die Notwendigkeit der Insekten als Nahrungsgrundlage für Vögel und Fledermäuse und zur Bestäubung vieler Pflanzen. Kurz vor Ende der Exkursion bestaunten die interessierten Kinder prachtvolle Libellen, die im rasanten Flug über einem Biotop zu beobachten waren. Noch erstaunter stellten die begeisterten Kinder fest wie schwer Wasserfrösche aufgrund ihrer hervorragenden Tarnung zu entdecken sind.

Juni 2008
 


 
GS Osterberg Klasse von Juliane Diedrich
Einen Vormittag Sachkunde in der Natur erleben

Die Natur am Berenbosteler See ermöglicht viele Unterrichtsthemen

Bei sehr sommerlichen Temperaturen erlebten die 19 Schüler des 2. Jahrganges der Osterberg Grundschule von Juliane Diedrich einen ersten gemeinsamen Vormittag in der Natur mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen. Kerstin Neubauer, die die leider erkrankte Klassenlehrerin vertrat, genoss mit den Kindern den geführten Rundgang um das größte Gewässer Garbsens. Freudig stellte Strube fest, dass einigen Kindern Blesshühner und Graugänse bereits bekannt waren. Neben den vielen Wasservögeln begeisterten sich die Schüler immer wieder an den über die Rasenflächen hüpfenden Amseln, die bereits fleißig Nahrung für ihre Jungen suchten. Bestaunt wurde ebenfalls ein Buchfinkenmännchen, dass lautstark in Augenhöhe sein Revier besang. Zwischendurch befühlten die Zweitklässler ausgiebig die unterschiedlichen Bäume, und schärften ihre Sinne für die Natur. Aufgeregt zeigten die Schüler Strube jeden versteckten Nistkasten für Blaumeisen und Fledermäuse auf und stellten wissbegierig jede Menge Fragen rund um die Natur.

Juni 2008
 


  NABU Kinder entlassen Igel-Langschläfer in die Freiheit

Stachelritter wurden ausgewildert

Von Dagmar Strube

Nach gut 5 Monaten Pflege durch Familie Strube sowie einem sehr langen Winterschlaf freuten sich die NABU Kinder Marleen und Ole Kälberloh, Sarah Herale und Christian Strube auch die letzten drei Igel in der Abenddämmerung in die Freiheit zu entlassen. Wie viele Schüler hatten auch diese in den vergangenen Monaten Frau Strube immer wieder bei der Fütterung der Igel tatkräftig geholfen und stets für das notwendige Zeitungspapier für die Käfige gesorgt. Als Dank konnten sie nun beobachten, wie die Igel: Mucki, Mini und Frodo begeistert am Gras schnüffelten und sich in die umliegenden Büsche in die Freiheit verabschiedeten. Fürsorglich wurde noch Wasser und Katzenfutter in den aufgestellten Futterstelle angeboten und die den Igel seit Monaten vertrauten Schlafhäuser im Garten aufgestellt. Strube erklärte: „Es ist wichtig für die Kinder zu sehen, dass Wildtiere unbedingt so schnell wie möglich wieder in die Freiheit entlassen werden müssen, auch wenn man sie über einen so langen Zeitraum wie diese Igel gepflegt hat.“ Die Schüler werden sich freuen, zu erfahren, dass alle Igel zum abendlichen Schmaus in der absoluten Dunkelheit an der Futterstelle auftauchten.

Mai 2008
 


  Naturexkursion mit dem NABU
Grundschule Osterberg Klasse 3c
Osterbergschüler entdecken den Berenbosteler See

Von Dagmar Strube

Gut ausgerüstet erkundete die Klasse 3 c von Angelika Schulz-Göller der Grundschule Osterberg mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen die Natur rund um den Berenbosteler See. Für einige Schüler war der Besuch des größten Gewässers Garbsens eine Primäre – andere besuchen das Naherholungsgebiet regelmäßig. Doch alle waren sich einig, dass sie zuvor noch nie die Natur an diesem Ort so bewusst wahrgenommen hatten wie heute. Denn Strube zeigte den Grundschülern die viele Details der Region auf. So auch die unterschiedlichen Wasservögel und bat die Schüler eindringlich auf das Füttern mit Brot zu verzichten, da dieses den Tieren schadet. Schnell begeisterten sich die Kinder für die äsenden Graugänse am See und freuten sich über den Gesang der heimischen Vögel. Auch der Vogel des Jahres 2008, der Kuckuck, war deutlich zu hören. Doch auch kritische Punkte wurden von den Jungforschern selbstständig aufgedeckt. Dazu gehörten der Müll, die zahlreichen wilden Feuerstellen, einige die leinenpflicht nichtbeachtetende Hundehalter und ein Motoradfahrer.

Mai 2008
 


  Natur pur mit dem NABU erleben
Grundschule Garbsen-Mitte Klasse 3c
Grundschüler erforschen den Stadtpark Garbsen

Von Dagmar Strube

Die Klasse 3 c von Elke Langrehr der Grundschule Garbsen-Mitte hatte viel Spaß bei Ihrer Exkursion mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen. Bereits am Eingang zum Stadtpark begeisterten sich die Schüler für die zahlreichen Pusteblumen. Nachdem sie die Entstehung und Samen genau untersucht hatten, folgte das Kommando von Frau Strube: „Auf die Plätze fertig und...pusten, pusten, pusten!“ Freudig beobachteten die Schüler, wie die Samen an den kleinen Schirmen durch die Luft schwebten. Strube erklärt: „Die Erfahrung der Natur mit allen Sinnen ist stets ein besonderes Ereignis für die Kinder und ein wesentlicher Spaßfaktor oben drein.“ Ein besonderes Interesse zeigte die Gruppe für die Vogelwelt und dem Fledermausschutz sowie der Süntelbuche. Leider musste die Exkursion schließlich bei Dauerregen abgebrochen werden. Auch wenn Regen für die Natur sehr wichtig ist, waren die Jungforscher sichtlich betrübt, dass es ausgerechnet jetzt regnen musste. Doch schnell fand Strube die tröstende Lösung: Wir gehen einfach im Juni noch einmal auf Exkursion und besuchen dann den Schwarzen See. Die freudige Reaktion war nicht zu überhören.

Mai 2008
 


  Grundschüler starten mit dem NABU die Stunde der Gartenvögel
Klasse 4c GS Garbsen-Mitte
Die Amsel entdeckten die Jungforscher am häufigsten

Von Dagmar Strube

Die durchschnittlich 10jährigen Schüler zählten heute mit den Mitgliedern des NABU Stadtverbandes Garbsen, Dagmar Strube und Karl Dieter Ruhlig, in der Nähe der Grundschule Garbsen-Mitte fleißig Vögel. Dabei suchten einige Viertklässler mit Hilfe von Ferngläsern nicht nur den Himmel nach Mauerseglern und Schwalben ab. Sie beobachten auch genau die umliegenden Gehölze, denn dort entdeckten sie Blau- und Kohlmeisen und das putzige Rotkelchen. Gleichzeitig nutzten andere Schüler, die Gelegenheit mit den NABU Mitgliedern auf den Vogelgesang zu lauschen und auf diese Weise u. a. Amseln, Drosseln, Buchfinken, Grünlinge, Grasmücken .... sowie eine Nachtigall zu belauschen. Zur Freude der Gruppe saß dieser unscheinbare Gesangskünstler völlig frei und somit sehr gut erkennbar auf einem Zaun und bot dem staunenden Publikum eine Kostprobe seines Könnens als Starsänger an. Deutlicher Sieger der heutigen Vogelzählung der Klasse 4 c von Stephanie Prause mit dem NABU war jedoch die Amsel. Jetzt warten die Schüler gespannt auf die bundesweiten Zählergebnisse und ob, es tatsächlich die Amsel in diesem Jahr auf Platz 1 schafft.

Mai 2008
 


  Erstklässler mit dem NABU auf Entdeckungstour 
Klasse 1a GS James Krüss
Exkursion  um den Berenbosteler See

Von Dagmar Strube

Die Klasse 1 a von Maria Hillermann der James-Krüss-Grundschule hatte viel Spaß auf ihrem naturkundlichen Rundgang mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen. Voller Freude entdeckten die Schüler den leuchtend gelben Löwenzahn in voller Blüte und beobachteten die ersten Schmetterlinge bei ihrem gaukelnden Tanz durch die Luft. Am Ufer des Berenbosteler Sees zeigte Strube den Schülern wie die mitgebrachten Ferngläsern zu handhaben sind. Während einige Schüler schon Erfahrungen aufwiesen, war es für andere der erste Umgang mit einem derartigen Hilfsmittel. Um so mehr freute sich Strube, wie schnell die pfiffigen Naturliebhaber entdeckten, dass sie mit Hilfe des Fernglases Tiere genau beobachten konnten ohne sie zu stören. Besonders gerne sahen die Kinder durch die Gläser dem Höckerschwan zu, wie er die langen Schilfhalme geschickt für den Nestbau verarbeitete. Einige Meter weiter gab es gleich zwei tolle Naturschauspiele zu entdecken. Denn zum einen faszinierte die Schüler der Haubentaucher mit seinen Tauchgängen in Ufernähe. Voller Spannung suchten die Kinder die Seeoberfläche nach dem Punkt ab, wo der Wasservogel wiederauftauchte. Diese wurde dann schnell den anderen Mitschülern aufgezeigt. Zum anderen konnte die Gruppe fast gleichzeitig die Graugansfamilie mit ihren Gösseln bestaunen, wie sie in stolzer familiärer Formation in sicherer Entfernung quer über den See langsam dahin schwammen.

Mai 2008
 


  Schüler der IGS Garbsen besuchen den Krötenschutzzaun 
Knoblauchkröte
NABU gibt Einblicke in das Leben der heimischen Amphibien

Von Dagmar Strube

Die Klasse von Alexander Frey nutzte die Gelegenheit mit dem NABU Stadtverband Garbsen einmal hinter einen Krötenschutzzaun zu schauen und so einen Einblick in das Leben der Amphibien zu gewinnen. Geführt wurde die 5. Klasse von Dagmar Strube und Karl Dieter Ruhlig vom NABU Stadtverband Garbsen. Nach der Ortsbesichtigung des Krötenschutzzaunes an der Meyenfelder Straße kehrte die Gruppe dem Straßenverkehr den Rücken zu und diskutierte mit den beiden NABU-Mitgliedern im sicheren Klassenzimmer weiter. Strube zeigte den Schülern anhand einer Power-point-Präsentation nicht nur die heimischen Arten auf, sondern auch deren Lebensräume- und –zyklen sowie die Bedrohungen und Schutzmaßnahmen. Besondere Beachtung fanden eine lebende Knoblauchkröte und ein kleiner Wasserfrosch, den Strube am gleichen Morgen aus einem der von ihr betreuten Eimer am Krötenschutzzaun geborgen hatte. Die beiden Lurche zeigten sich allerdings in ihrem Terrarium völlig ungerührt von dem Trubel um sie herum und genossen augenscheinlich die Wärme im Klassenzimmer. Natürlich brachte Strube die beiden Amphibien nach Beendigung der naturkundlichen Schulung sicher zu ihrem Laichgewässer, wo sie sich mit kräftigen Schwimmbewegungen in die Freiheit verabschiedeten.

April 2008
 


  Grundschüler suchen mit dem NABU den Frühling 
Klasse 4a GS Garbsen-Mitte
Von Dagmar Strube

Begeistert startete die Klasse 4 a von Anne Gehrke mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen zu ihrer Stadtparkführung und der Suche nach den Frühlingsboten. Bei regnerischem und sehr kühlen Witterungsverhältnisse war dieses für die Gruppe kein leichtes Unternehmen. Doch Gänseblümchen und erste zarte Obstbaumblüten sowie mancher Vogelgesang ließen den Frühling erahnen. Schließlich besiegte die kriechende und feuchte Kälte die Naturfreunde für das Erste an der Süntelbuche. Doch echte Naturforscher geben so schnell nicht auf. Im Wonnemonat Mai wird sich die Klasse wieder mit Frau Strube treffen und die geplante Exkursion an dieser Stelle fortsetzen. Dann wird sich die Natur sicherlich in den schönsten Grüntönen zeigen und alle Sinne erwärmen.

April 2008
 


 
Klasse 2b GS Osterberg
Vögel wann und wie im Winter füttern?

In Anlehnung an das Sachkundethema „Vögel im Winter“ zeigte sich auch die Klasse von Renate Machold und Sigrid Leussner gut vorbereitet. Wie alle anderen Schülergruppen erkannten die Jungen und Mädchen schnell, dass sauberes und trockenes sowie frisches Futter für die Vögel am Besten ist. Nach der Diskussion über die Reinigungs- und Aufbewahrungsmöglichkeiten der verschiedenen Futterhäuser stimmte die Klasse Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen zu, dass Futtersilos den Vögeln gesundes Futter bieten und am besten zu reinigen sind. Anschließend verwandelte sich das Klassenzimmer der 2 b in wenigen Minuten in eine Werkstatt. Die Schulranzen verschwanden schnell in einer Ecke und die Tische wurden mit Zeitungspapier ausgelegt. Nachdem alle Schüler in ihre mitgebrachte „Schutzkleidung“ geschlüpft waren, begannen sie mit großer Freude Futterglocken herzustellen. Am meisten begeisterte die Grundschüler dabei das Vermengen der Körnermischungen mit dem immer weicher werdenden Fett. Zum Schluss zeigten sich alle Schüler begeistert von der Aktion und waren schon sehr gespannt, wann die erste Meise an ihrer Futterglocke picken würde.

Zum Vogelfutter-Rezept Zum Vogelfutter-Rezept

Januar 2008
 


 
Garten-AG der 4. Klassen GS Garbsen-Mitte
Garten-AG erarbeitet mit dem NABU das Thema Vögel füttern im Winter

Die Schüler der Garten-AG des 4. Jahresganges von Frau von Kleist der Grundschule Garbsen-Mitte behandelten dieses Thema an zwei Unterrichtstagen mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen. In ihrem praktischen Teil im Werkraum der Schule zeigten sich die Schüler überaus kreativ. Die sorgfältig angemixten Fettfuttermischungen wurden in selbst gesammelten Fichten- und Kiefernzapfen sowie Baumrinden und Pappringe gefüllt. Begeistert wickelten die 19 Schüler ihre „Knödel“ ein, um sie zu Hause an Büschen und Bäumen aufzuhängen. Wie einige andere Schüler auch war Dominic Franz (9) besonders fleißig und stellte mehrere Futterstellen her. Einen gefüllten Kiefernzapfen brachte er gerne im Schulgarten an, um die dortigen Futterstelle zu ergänzen.

Januar 2008
 



 


 

 

 

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