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Forschen
macht Spaß
Junge Garbsener Forscher mit
dem NABU auf Naturerkundung in Frielingen
Von Waldemar Wachtel
Ausgestattet
mit
Naturerkundungsbögen, Kugelschreiber und digitaler Fotokamera gingen
die neun
bis dreizehnjährigen Forscher mit Waldemar Wachtel
vom NABU Stadtverband Garbsen von der Grundschule in Frielingen zu den
ortsnahen Biotopen der Firma LaserOptik in der Gneisenau- und Horster
Straße .
Hier wurde die Gruppe vom Firmeninhaber Dr. Johannes Ebert empfangen.
Die
jungen Forscher und Waldemar Wachtel waren vom Engagement der Familie
Ebert für
den Natur- und Umweltschutz begeistert. Viele Nist- und
Lebensmöglichkeiten
sind in und an den Außenwänden sowie den Dachverschalungen der beiden
Firmengebäude angebracht oder eingebaut.
Die Forscher entdeckten in ca. 2,5 Stunden Amseln, Bachstelzen, Blau-
und Kohlmeisen, Spatzen, Stare, Krähen, Frösche, Kröten, Teichmolche,
Bienen,
Hummeln und diverse Fischarten.
Beeindruckt
haben auch das Storchennest
oberhalb der Gewässerbiotope und die Fledermaushöhle. Es ist Dr. Ebert
sogar
vor Jahren gelungen, auf einem der Dachböden Schleiereulen und
Turmfalken
erfolgreich anzusiedeln.
Neben den
naturfachlichen
Erklärungen, erfuhren die jungen Forscher auch noch das die
Flächengröße von
Frielingen ca. 6,6 km² ist, ca. 3.000 Einwohner in diesem Stadtteil
wohnen, der
650igste Geburttag am 16. und 17.06.2001 gefeiert wurde der Gedenkstein
vor
dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr liegt und dass er von der
Familie Ebert
gespendet wurde.
Waldemar
Wachtel freute sich über
die aktiven, wissbegierigen jungen Forscher.
Für
die Unterstützung, den
vorbildlichen Einsatz für die Natur und die Führung über die
Betriebsgelände
bedankte sich Wachtel bei Dr. Ebert.
März 2010
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Nistkästen
im Garten und am
Haus
 Helfen
sie den heimischen Singvögeln mit
Nistkästen im Garten und am
Haus
Von Waldemar
WachtelDie
ersten heimischen Singvögel sind zurückgekehrt – höchste
Zeit, nun Altnester aus Nistkästen zu entfernen, ruft der NABU auf.
„Die gebrauchten
Nester sind zumeist voller Vogelflöhe und anderen Parasiten“, erläutert
NABU-Vorsitzender
Waldemar Wachtel, „deshalb sollten die Nester unbedingt aus den Kästen
entfernt
werden; zudem befinden sich zumeist mehrere Lagen der Nester
übereinander –
Blau- und Kohlmeise können durchaus zwei bis drei mal im Jahr brüten,
wenn es
ausreichend Nahrung gibt. Diese große Menge Nistmaterial drückt sich
schon
durch das Eigengewicht zusammen, und so entsteht oft ein ganzer Pfropf
verrottender Halme, Blätter und Haare, der insbesondere in
Holz-Nistkästen am
Boden zu Fäulnis führen kann.“ Wachtel weiter: „Bei der Reinigung des
Kastens
sollten möglichst Arbeits- oder Küchenhandschuhe getragen werden, damit
die
Parasiten nicht auf Hand oder Arm gelangen können. Es reicht völlig
aus, das
alte Nest mit einem Spachtel oder ähnlichem hinauszuschaben. Würde man
die
Altnester nicht entfernen, könnten die Parasiten im nächsten Frühjahr
auf die
dann geschlüpften Jungvögel übergehen.“ Auch tote Eier und eingegangene
Jungvögel, mumifiziert, finden sich immer wieder in den Altnestern.
„Das ist
nichts Ungewöhnliches“, beruhigt Wachtel, weil den NABU zu dieser Zeit
des
Jahres dazu stets zahlreiche Anrufe erreichen. „Nester im Gesträuch und
in
Hecken werden mit der Zeit zerfallen, sie müssen nicht entfernt werden.
Sie
werden im kommenden Jahr nicht neu bebrütet.“ „Unglaublicherweise
werden immer
wieder Nistkästen als so genannte Schnäppchen verkauft, die ihren Namen
und ihr
Geld nicht wert sind, wenn sie nicht zu reinigen sind. Solche Kästen
sind
völlig ungeeignet, denn in kurzer Zeit werden sie mit verrottendem
Nistmaterial
angefüllt sein; manche sind auch viel zu klein, sodass die Jungvögel in
ihnen
in heißen Sommern fast gesotten werden“, sagt der NABU-Vorsitzende
Wachtel und
verbindet einen weitern Aufruf damit: „Artgerechte Nistkästen mit
ausreichender
Grundfläche, wie sie sich seit Jahren in der Hand von NABU-Praktikern
bewährt
haben, selbst bauen, in Fachmärkten oder beim NABU-Shop kaufen“, Am
Eisenwerk
13, 30519 Hannover, Telefon: 0511-123 83 13, Telefax: 0511-123
83 14, E-Mail:
info@NABU-Natur-Shop.de
, Telefonische
Bestellannahme: montags bis samstags von 8:00 bis 20:00 Uhr 0180-5 333
038* * 0,14 €/min
aus dem deutschen
Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend. Der NABU hält dazu eine
30-seitige
Bauplansammlung für Nistkästen aller Art bereit, die zusammen mit der
Farbbroschüre „Vögel im Garten“ gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU
Niedersachsen, Stichwort „Nistkästen“, Alleestr. 36, 30167 Hannover,
angefordert
werden kann.
März 2010
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NABU
stellt Amphibienschutzzäune auf
Krötenwanderung beginnt
Von Waldemar Wachtel
Mit
der jetzigen Wetterumstellung
und den ersten wärmeren Tagen hat eine vereinzelte Krötenwanderung
begonnen. Der
nächste einsetzende Regen mit Temperaturen um 10 Grad Plus wird das
Startsignal
für eine explosionsartige Wanderungsbewegung der verschiedenen Kröten,
Grasfrösche und Molche sein. Der NABU hat deshalb am Dienstag, den
02.03.10 mit
der Aufstellung der Schutzzäune begonnen. An der Gutenbergstr wurde der
erste
Zaun aufgestellt. Ab Dienstag, den 03.03.10 folgen die Zäune an der
Schönebecker
Allee und an der Meyenfelder Straße. An diesen Straßen werden auch
Straßeneinengungen durch Baken sowie die Aufstellung von Warnschildern
nötig.
Weitere
Krötenschutzzäune werden an
der Dorfstraße zwischen Berenbostel und
Stelingen, auf der Zufahrtstraße nördlich vom Blauen See und der
Zufahrt zum
Golfplatz aufgestellt. Bereits 2008 wurden von den Campingplatznutzern
und
Besuchern des Golfplatzes erhebliche Wanderungen gemeldet. 2009
sammelte der
NABU ca. 340 Amphibien ein und setzte sie am Nord- und Westufer ins
Wasser.
Die Gesamtlänge der Zäune beträgt ca.
2.800 m. Waldemar Wachtel vom NABU rechnet damit, dass von den
fleißigen
NABU-Mitgliedern, wie in den Vorjahren über 1000 Amphibien eingesammelt
und in
die Biotope und Regenrückhaltebecken gesetzt werden. Wachtel appelliert
an alle
Verkehrsteilnehmer, die durch Krötenwarnschilder gekennzeichneten
Bereiche sowie
die Straßen an denen Schutzzäune stehen mit erhöhter Aufmerksamkeit und
verminderter Geschwindigkeit zu befahren. Nach Aussagen der TU
Braunschweig
werden Kröten immer häufiger dadurch gefährdet, weil bei nicht
angepasster
Geschwindigkeit über 30 km/h, der Strömungsdruck der Autos auf die
Fahrbahn so
gefährlich ist, dass die Amphibien allein schon dadurch getötet werden.
Für die Einhaltung der
Geschwindigkeitsbegrenzungen können Radarkontrollen erfolgen. Deshalb
sollten
die Verkehrsteilnehmer in diesen Bereichen besonders aufmerksam und
rücksichtsvoll fahren. Zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer erhält
jeder NABU-Aktivist
eine mit dem NABU-Schriftzug und Wappen gekennzeichnete Warnweste. Laut
Wachtel
sollen diese auch den Garbsener Bürgern und den Verkehrsteilnehmern
signalisieren,
dass hier berechtigte Helfer des NABU tätig sind.
März
2010
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Hauptversammlung
des NABU Stadtverbandes Garbsen
Im Anschluss
an den Fachvortrag zur
Winterwelt der Fledermäuse beginnt am 18.03.2010 ab ca. 20.30 Uhr
die Hauptversammlung des NABU Stadtverbandes
Garbsen im Waldhotel Garbsener Schweiz. Alle Mitglieder des
NABU Stadtverbandes sind hierzu
herzlich eingeladen.
Weitere
Infos:
März 2010
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Der NABU
bittet
leere Futternetze wieder einzusammeln
Die
Nylonnetze können zu tödlichen Fallen werden
Von Dagmar Strube
Bei
einem Spaziergang durch die Garbsener Natur sind mir an vielen Stellen,
die an
den Büschen hängenden leergefressenen Netze von Meisenknödeln
aufgefallen.
Die Idee
der Bürger ist sehr lobenswert, den Standvögeln bei diesen
Witterungsverhältnissen helfen zu wollen. Schön wäre es, wenn die
helfenden
Hände die eingerichteten Futterstellen einige Tage später wieder
kontrollieren
und leere Netze entfernen oder gegen gefüllte Knödel ersetzen würden.
Derartige
Netze, die evtl. auch auf den Boden fallen, können zu tödlichen
Fallen für viele Tiere werden. Sollten die Nylonnetze bis zum Frühjahr
hängen
bleiben, kommt es leider immer wieder vor, dass unsere gefiederten
eifrigen
Nestbauer, dieses vermeidliche Nestmaterial in ihren Nestern verbauen
und so zu
verhängnisvollen Todesfallen für die Jungvögel werden können.
Januar
2010
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Winterkontrollen
der Fledermaus-Quartiere sind
erfolgreich
Artenschutzprojekte
zeigen
Erfolge
Von
Dagmar Strube
Die
Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube hatten in
den vergangenen Monaten drei Quartiere für die vom Aussterben bedrohten
Flattertiere mit einem Fachteam hergerichtet (siehe separate Berichte).
Mitte
Januar war der spannende Tag der Winterkontrolle und damit der
Feststellung, ob
die geleisteten Arbeiten im Spätsommer durch den Fund von Fledermäusen
belohnt
würden und damit die Richtigkeit der Maßnahmen Bestätigung fänden.
Zusammen mit
weiteren Fledermaus-Betreuern aus der gesamten Region Hannover und dem
Berliner
Biologen Cornelis Hemmer suchten die Naturschützer bei klirrender Kälte
die
Quartiere nach Fledermäusen ab, um sie zu kartieren.
Die
Fachleute starteten bei dem 2008 wieder hergerichteten
größten Winterquartier, dem Ringofen. Hier lobte Strube die gute
Kooperation
mit der Stadt Garbsen zur Herrichtung dieses flächenmäßig sehr großen
Quartieres. Einen besonderen Gast hatte Strube hierzu eingeladen.
Niklas
Brauner, 9 Jahre, ist ein begeisterter Fledermausfreund und bei allen
Fledermaus-Exkursionen des letzten Jahres war er immer dabei. Nun
durfte er
seine erste schlafende Fledermaus ganz vorsichtig ansehen. Ein
Erlebnis, dass er
sicherlich nie vergessen wird. Bei der Begehung erklärte Cornelis
Hemmer dem
Jungen genau, woran der die Langohr Fledermäuse erkennen kann und
freute sich
über das Interesse.
Wieder
unter freiem Himmel waren sich alle Fachleute nach
der Begehung über die optimale Einrichtung des Quartieres für
Fledermäuse einig
und sind auf die Entwicklung des Besatzes in den nächsten Jahren sehr
gespannt.
Gefunden wurden in diesem Kontrollgang 4 Langohren Fledermäuse. Bei der
Vielzahl der Versteckmöglichkeiten waren sich die Fledermausschützer
klar, dass
sich sicherlich weitere nicht zu findende Tiere in diesem Ruinengebäude
befinden.
Besondere
Freude bereitete Strubes die Begehung des noch im
November 2009 neu hergerichteten Winterquartieres in der Garbsener
Schweiz.
Obwohl dieses erst so spät im Jahr fertig gestellt werden konnte, wurde
auch
hier eine Langohr-Fledermaus entdeckt. Eine sehr schöne Bestätigung für
den
aktiven Naturschutz! Daneben fanden die Naturschützer auch 6
Tagpfauenaugen die
hier überwintern.
Wie
zu erwarten, wurden im dritten Quartier in Wunstorf
leider bisher keine Fledermäuse gefunden. Doch die im November 2009
eingeleiteten Maßnahmen zeigten Erfolge. Die Feuchtigkeit war
inzwischen tief
ins Bauwerk vorgedrungen und 2 Zackeneulen sowie 3 Tagpfauenaugen sowie
Mücken
zeigen die ersten Erfolge auf
dem Weg zur Optimierung des Klimas für dieses
Quartier an.
Dank
des ehrenamtlichen Engagements ist es den
Fledermausschützern gelungen innerhalb von nur 2 ½ Jahren drei
Winterquartiere
für Fledermäuse herzurichten. Aufgrund der Bedrohung der heimischen
Fledermausarten sind dies beachtliche Erfolge für den Arten- und
Naturschutz in
Garbsen.
Januar
2010
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NABU
Garbsen unterstützt das bundesweite Netzwerk „Willkommen Wolf"
 Von
Waldemar Wachtel
Bei
der bundesweiten NABU-Fachtagung im
Neuen Rathaus Hannover nahm auch eine Delegation aus Garbsen teil.
Vor
gut zehn Jahren ist der Wolf nach Deutschland zurückgekehrt. Seit dem
Jahr 2.000
werden fast jährlich Wolfswelpen in unserer Kulturlandschaft geboren.
Ca. sechs
Wolfsfamilien haben sich bisher in Sachsen angesiedelt. Das Territorium
einer
Familie ist ca. 300 km² groß. Nachgewiesene Abwanderungsdistanzen von
Jungwölfen, die Ihre Rudel verlassen, können über 1.000 km betragen.
Wenn ein
geeigneter Lebensraum vorhanden ist, kann er diesen als
Langstreckenläufer
binnen weniger Wochen an jedem Punkt in Deutschland erreichen.
In
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen,
Hessen und
Bayern können sich daher durchaus dauerhafte Wolfsterritorien bilden.
Als
Rückkehrer in sein ehemaliges Verbreitungsgebiet ist der Wolf ein
natürlicher
Bestandteil unseres Ökosystems. Deshalb hat der NABU mit dem Rückhalt
diverser
internationaler, europäischer und deutscher Naturschutzabkommen,
Richtlinien
und Gesetze die den Wolf schützen, seit Jahren viele Aktivitäten auf
kommunaler, landes- und bundesweiter Ebene zum Schutz des Wolfes
ergriffen und
durchgeführt. Dazu zählen Fachtagungen an denen Politiker, Jäger,
Landwirte,
Naturschützer,
Wissenschaftler und andere Interessengruppen teilnehmen.
Sinn
und Zweck all dieser Veranstaltungen für und mit der Öffentlichkeit ist
es, das
Verständnis für den Wolf zu wecken, Ängste abzubauen, Sorgen bei den
Tier- und
insbesondere bei Schafhaltern sowie den Jägern abzubauen und eine
offene
Informationslage zu schaffen.
„Der
NABU Garbsen hat bereits vor zwei Jahren mit
Informationsveranstaltungen zum
Wolf begonnen. Das Interesse der Bürger
aber auch einiger Jäger, Landwirte und Politiker war sehr groß,“ sagt
Waldemar
Wachtel vom NABU Garbsen und NABU Regionalverband
Hannover. Mit Unterstützung der Mitgliedsstaaten der EU und des
Bundesamtes für
Naturschutz (BfA) soll jeweils im Kernvorkommen der Wolsregionen ein
Monitoring
durchgeführt oder aufgebaut werden. Damit wird die Grundlage einer
regelmäßigen, strukturierten Überwachung ermöglicht. Als Grundlage zur
Bewertung von Wolfsnachweisen dienen die international bewährten
Kriterien
des Status
and Conservation of the Alpine Lynx
Population (SCALP).
Welche
Sympathien die Wölfe auch in der Öffentlichkeit erreichen, zeigen u. a.
die
vielen WolfsPatenschaften Prominenter wie Nds. MP Christian Wulf,
Schauspieler Hardy Krüger jr. und Mariele Millowitsch.
Januar 2010
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NABU:
Viele Schleiereulen erleiden den Hungertod Von Waldemar Wachtel
Die
lang anhaltende tiefe Schneedecke mit den
starken Frösten dieses Winters rafft eine große Anzahl von
Schleiereulen dahin.
Der NABU hat in den letzten zwei Wochen ca. 28 Anrufe von Bürgern und
Landwirten erhalten, die in Teilen von Garbsen, Neustadt und Wunstorf
geschwächte oder tote Schleiereulen meldeten. Leider konnten nur die
wenigsten
zur weiteren Betreuung in die Wildtier- und Artenschutzstation
Sachsenhagen
vermittelt werden. Weit über 20 Eulen konnten nur noch tot registriert
werden.
„Das ist ein herber Rückschlag für die sich
im Bestand gut erholten Schleiereulen, die ehrenamtlichen Naturschützer
und die
Landwirte, die zum Schutz dieser wunderbaren Vögel beigetragen haben“,
so
Waldemar Wachtel vom NABU Garbsen und Regionalverband
Hannover. Noch vor wenigen Jahren waren diese Eulen im Bestand stark
gefährdet.
„In lang anhaltenden schneereichen Wintern können ganze Populationen
dieser
wunderbaren Jäger der Nacht verloren gehen“, berichtet Wachtel weiter.
Deshalb dankt
Wachtel insbesondere den Landwirten, die an geschützten Stellen und
offene
Scheunen Lock- oder Futterstellen für Mäuse anlegen. Etwas Stroh oder
Heu mit
Körner- oder Getreideeinstreung kann durch das Anlocken der Mäuse auch
das
Überleben der Eulen sichern.
Wachtel dankt aber
auch all den Bürgern, die
Fundstellen von geschwächten oder toten Eulen melden oder diese
umgehend in die
Artenschutzstation für Wildtiere in Sachsenhagen bringen. Zu erreichen
ist die
Station über Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, Hohe Warte,
31553
Sachsenhagen, Tel.: 05725-7087-30, Handy: 0171 6831000, Mail: info@wildtierstation.de. In
dringenden Notfällen können auch die örtlichen Tierärzte konsultiert
werden. In
der Regel helfen diese gern. Bei weiteren Problemen kann der NABU unter
Tel.:
05137-8779975 informiert werden,
Internet: www.nabu-garbsen.de sowie
weitere Links zu anderen NABU-Verbandsstrukturen.
Januar 2010
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NABU: Eulen
und Greifvögel leiden unter dem starken Winter
 Von
Waldemar Wachtel
„Die lang anhaltende tiefe Schneedecke
mit
den relativ starken Frösten dieses Winters bedroht viele Greifvögel.
Der NABU
hat schon mehrere Hilfeersuchen für entkräftete oder Anrufe über tote
Greifvögel erhalten“, berichtet Waldemar Wachtel, Vorsitzender des
NABU. „Insbesondere
sind jetzt die Eulenarten und hier insbesondere die Schleiereulen stark
gefährdet. In lang anhaltenden schneereichen Wintern können ganze
Populationen dieser
wunderbaren Jäger der Nacht verloren gehen“, berichtet Wachtel weiter.
Deshalb
bittet der NABU insbesondere die Landwirte unter geschützten
Schauern/Schobern/offene
Scheunen Lock- oder Futterstellen für Mäuse anzulegen. Etwas Stroh oder
Heu mit
Körner- oder Getreideeinstreung kann durch das Anlocken der Mäuse auch
das
Überleben der Eulen sichern. Aus Erfahrung und durch Beobachtungen
wissen Ornithologen,
dass diese angelegten Futterstellen sehr schnell von den Eulen erkannt
werden.
Einfluglöcher oder Teilöffnungen in den Scheunen können auch hilfreich
sein.
Einige andere heimische Eulen können sich
auch von kleineren Vögeln ernähren.
Wenn
entkräftete oder verletzte Greifvögel
gefunden werden, sollte der Vogel zunächst in einen dunklen, gut
belüfteten
nicht zu großen Karton mit einer rauen Einlage gesetzt werden, damit er
sich
hier zunächst beruhigen und erholen kann. Dann sollte umgehend die
Artenschutzstation für Wildtiere in Sachsenhagen informiert
werden oder der Vogel dorthin gebracht werden.
Zu erreichen ist die Station über Wildtier-
und Artenschutzstation Sachsenhagen, Hohe Warte, 31553 Sachsenhagen,
Tel.:
05725-7087-30, Handy: 0171 6831000, Mail: info@wildtierstation.de. Sachsenhagen
liegt südwestlich von Wunstorf.
In
dringenden Notfällen können auch die
örtlichen Tierärzte konsultiert werden. In der Regel helfen diese gern.
Bei
weiteren Problemen kann der NABU unter Tel.: 05137-8779975 informiert
werden, Internet: www.nabu-garbsen.de sowie weitere Links
zu anderen NABU-Verbandsstrukturen.
Januar 2010
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NABU-Appell:
Winterfütterung rettet viele Vögel
Von Waldemar Wachtel
Der
Winter zeigt weiterhin sein grimmiges
Gesicht - und macht damit den Gefiederten ordentlich zu schaffen: Die
Vögel
haben große Probleme, Nahrung zu finden. Deshalb sollte die
Winterfütterung
jetzt forciert werden, rät der Naturschutzbund NABU. Waldemar Wachtel,
Vorsitzender für Garbsen und den Regionalverband
Hannover: "Die kalten und insbesondere die sehr schneereichen Tage sind
für die Vögel verheerend, weil sie derzeit weder Insekten noch
ausreichend
Samen aus dem Vorjahr finden können. Die Ausräumung der Landschaft und
Gärten
hat dazu geführt, dass großer Nahrungsmangel herrscht; wo einst
artenreiche
Wegraine mit Stauden und Stängeln waren, an denen die Gefiederten Samen
und in
den Stängeln überwinternde Insekten als echte Eiweißbomben fanden,
gähnen heute
oft abgeerntete Maiswüsten, uniforme Gärten voller ökologisch fast
wertloser
Immergrünpflanzen oder gar versiegelte Flächen - Schmalhans ist
Küchenmeister
bei den Vögeln geworden."
Deshalb
kann die art- und tierschutzgerechte
Winterfütterung vielen Vögeln gerade in dichten Siedlungen sehr helfen
- und
sie führt Kinder an die Natur heran, stellt zudem für Senioren oft das
einzige
verbliebene Naturerlebnis dar. "Gut geeignet sind Futtertrichter, in
denen
das Futter vor Verschmutzung geschützt nachrutschen kann; auch
raffiniert
konstruierte Futterhäuschen gibt es mittlerweile in dieser Ausrichtung.
Am
besten eignen sich Futtermischungen, bei denen auch Feinfresser wie
Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Erlenzeisig und andere bedacht werden
sowie
ausreichend Saaten und Sonnenblumenkörner als Energielieferanten für
Dompfaff,
Meise, Amsel, Grünfink und andere Futterhausbesucher. Sehr gut geeignet
sind
auch die so genannten
Energieblöcke,
die wahre Kraftspender für die
Vögel darstellen", berichtet Wachtel. Ein breites Angebot von Futter
und
Futtergeräten gibt es in den heimischen Bau- und Gartenmärkten oder
beim NABU
Natur Shop in Hannover, Tel. 0511 – 21571-11 oder 21571-81. Mail: info@nabu-natur-shop.de oder Internet:
www.NABU-Natur-Shop.de.
Schon
in den letzten zwei Jahren erhielt der
NABU viele Fragen zum stark zurückgegangenen heimischen
Singvogelbestand.
Unterstützen wir unsere heimischen Vögel damit wir nicht den
gesanglosen
Frühling erleben.
Januar 2010
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Liebe
Besucherinnen und Besucher der
NABU-Homepage,
liebe
Kolleginnen, liebe Kollegen,
liebe
Freundinnen, liebe Freunde des NABU,
sehr
geehrte Damen und Herren,
es
liegen noch viele Monate des neuen Jahres mit
Tiefen und Höhen vor uns.
Was
wird in ihm geschehen?
Wir
hoffen, dass es friedlich wird auf unserer
schönen Erde
und
dass Vernunft, nicht Emotion dem Menschen
wichtig werde.
Wir
hoffen, dass der Glaube an wen auch immer
verdrängt
wird aus der Politik, sonst wird die
Weilt nur schlimmer.
Ein
jeder Mensch mag glücklich sein mit seinen
frommen Lehren.
Wir
wünschen aber eines nicht, den Drang uns zu
bekehren oder zu belehren.
Der
Mensch, der frei geboren ist, der sollte
dafür danken.
Selbst
wenn er nichts mehr sagen darf, frei
bleiben die Gedanken.
Ein
offenes Wort am richtigen Ort kann für
Bewegung sorgen
und
damit unsere Zukunft mitgestalten und sei es
erst für übermorgen.
Setzen
wir im neuen Jahr dem Überfluss Grenzen
und lassen die Grenzen
überflüssig
werden.
Geben
wir dem Glauben seine Freiheit und machen
die Freiheit zum Glauben aller.
Schenke
wir unseren Freunden mehr Wahrheit und
der Wahrheit mehr Freunde.
Geben
wir unserem Verstand Herz und unserem
Herzen Verstand.
Kopenhagen
und andere Veranstaltungen haben es
gezeigt, Natur- und Umweltschutz sind hohe Ziele.
Wir
sollten alle dazu beitragen sonst erleben
wir weitere Katastrophen und zwar sehr viele.
Erfolge
sind nur mühsam zu erringen, deshalb
lasst uns unseren Beitrag gemeinsam erbringen.
Lasst
uns denen trotzen, die nur über Natur- und
Umweltschutz motzen.
Ein
besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen und
Mitgliedern aller Verbände, die in Ihrer Freizeit viele Aufgaben zum
Wohl der
Allgemeinheit erfüllen.
In
diesem Sinne wünsche ich Ihnen, auch im Namen
der Vorstände des NABU Stadtverbandes
Garbsen und des NABU Regionalverbandes
Hannover alles Gute, viel Glück und Gesundheit für das Jahr 2010.
Mit
freundlichen Grüßen
Waldemar
Wachtel
1.
Vorsitzender
NABU
Stadtverband Garbsen und
NABU
Regionalverband Hannover
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Altes
Fledermaus- Winterquartier neu hergerichte
Fledermausschützer
richten in Rekordzeit zweites Winterquartier ein
Von Dagmar Strube
Versteckt
in einem Garbsener Waldstück steht ein verlassenes Pumpenhaus. Dies war
einst
vor Jahrzehnten als Fledermaus-Winterquartier eingerichtet worden und
dann
leider nicht mehr gepflegt worden. Damit veränderten sich im Laufe der
Zeit die
Bedingungen innerhalb des Gebäudes. Es blieb sich selbst überlassen und
versank
in Vergessenheit.
Vor
einem dreiviertel Jahr erfuhr unser neu gegründetes Fledermausteam von
diesem
Objekt. Nach vielen Telefonaten und Schriftwechseln erhielten wir im
Sommer die
Genehmigung in diesem Spätherbst aktive werden zu können. Voller
Energie und
Tatendrang traf sich das mehrköpfige Team mit zahlreichen Ideen im
Hinterkopf.
Doch bevor wir an die eigentliche Arbeit des Herrichtens des Quartieres
denken
konnten, erforderte es Ausdauer um den Zugang zum Häuschen von Unrat,
Brettern
und enormen Bergen aus zu Erde gewordenem Laub zu beseitigen. Nach gut
einer
dreiviertel Stunde schweißtreibender Arbeit konnte die Tür geöffnet
werden und
der lang ersehnte Blick ins Innere und damit der Maßnahmenkatalog
erstellt
werden.
Einige
Quartiersteine hingen noch an den Wänden. Sie waren mit alten und
verlassenen
Vogelnestern bestückt. Somit hatten wenigstens die gefiederten Gesellen
hier
ein Versteck gefunden. Das Dach des Häuschens war offen, Durchzug
spürbar und
die Tür absolut marode. Obendrein war der Erdboden mit fauligem Stroh
ausgelegt
und viel zu trocken. Für uns war somit klar, in den letzten Wintern
hatten hier
keine Fledermäuse Unterschlupf gesucht. Die Bedingungen waren einfach
viel zu
schlecht. Doch sofort war auch klar, dass es sich auf alle Fälle lohnen
würde,
hier mehrere Wochenenden Freizeit zu verbringen, um das Quartier wieder
herzurichten.
Nachdem
das Stroh beseitigt war, kümmerten wir uns zunächst vorrangig um die
Anbringung
der "Steinbetten" für Fledermäuse. Die bestehenden Steine wurden von
dicken Spinnenweben und Dreckschichten gereinigt und nach neuen
Erkenntnissen
aufgehängt. Aus unserer Sicht modernere Steinblöcke aus Ton als
zusätzliche
Schlafangebote für die Fledermäuse hingen nach gut 3 Stunden an den
Wänden und
boten so den Säugetieren unterschiedliche Schlafmöglichkeiten an. Nach
mehreren
Arbeitseinsätzen war schließlich das Dach repariert, die zugigen Löcher
verschlossen und eine Isolierung für das ideale Fledermaus-Raumklima
geschaffen
- feucht, dunkel, kühl aber frostfrei!
Im
dritten Arbeitseinsatz wurde die selbstgebastelte neue Tür angebracht.
Nach
Abschluss dieser Arbeiten zog die notwendige Ruhe in dieses Quartier
ein. Wir
bitten dringend alle möglichen "Entdecker" des Quartieres, diese Ruhe
zu erhalten, um den vom Aussterben bedrohten Tieren helfen zu können.
Denn mit
etwas Glück, wird der Unterschlupf noch in diesem Winter aber
sicherlich
spätestens im darauffolgenden Jahr von Fledermäusen angenommen.
Auch
hier ist wieder unsere Frage: Wer kennt derartige Gebäude (Eiskeller,
Kartoffelkeller, Gewölbe,....) in Garbsen, die meist ungenutzt halb im
Erdreich
liegen?
November
2009
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NABU vom
wieder gewählten Ministerpräsidenten
Matthias Platzeck in Potsdam empfangen
Von
Waldemar Wachtel
Waldemar
Wachtel, erster Vorsitzender des NABU Stadtverbandes
Garbsen und des Regionalverbandes
Hannover war als gewählter Delegierter des Landesverbandes
Niedersachsen mit weiteren 200 Delegierten aus ganz Deutschland zur
Bundesdelegiertenversammlung nach Potsdam/Brandenburg eingeladen.
Der
NABU als größter deutscher Naturschutzbund mit ca. 450.000 Mitgliedern
zieht
für 2009 ein positives Resümee und führt für 2010 viele neue Projekte
auf
nationaler und internationaler Ebene auf. Er ist der einzige
Naturschutzverband, der durchgehend flächenmäßig organisiert
und von den Gruppen vor Ort gut vertreten wird. Damit ist er gefragter
Ansprechpartner von Bürgern, den Schulen und auf allen Ebenen auch
konstruktiv-kritisch für die Politik. Dies betonte insbesondere auch
Ministerpräsident (MP) Platzeck in seiner
Begrüßungsrede und in kleinen Gesprächsrunden. Als eine besonders
erfolgreiche
Kooperation zwischen dem NABU und dem Land Brandenburg führte Platzeck
Europas
größtes Flussrenaturierungsprojekt an der Havel auf. Diese
Renaturierung ist
auf ca. 12 Jahre ausgelegt. Der ebenfalls als Gast anwesende sehr
naturverbundene
Großunternehmer Dr. Michael Otto vom Otto-Versand und Vorsitzender der
Michael-Otto-Stiftung, Hamburg unterstützt das Projekt weiter mit der
Überreichung eines Schecks über einen bedeutenden Betrag.
Der
Bundesvorstand des NABU dankte Platzeck für die Unterstützung des
Landes bei
weiteren Naturschutzprojekten in Brandenburg. Wachtel gratulierte
Platzeck in
einem persönlichen Gespräch zur Wiederwahl als MP. Weiter äußerte er,
dass er
sich auch ein ähnliches Engagement von der Landesregierung in
Niedersachsen
wünschen würde, die bisher nicht mal den Anforderungen der EU
nachkommt,
fristgerecht genügend FFH-Gebiete auszuweisen. Auch das
Naturschutzgroßprojekt
Hannoversche Moorgeest wird zu schleppend vorangetrieben.
November 2009
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Moorerlebnistage
am Wochenende des 17. und 18.10. 2009
 Von Waldemar Wachtel
Wegen
der großen Nachfrage und des großen Erfolges der Mooraktionstage 2008
bietet
der "Aktionskreis Hannoversche Moorgeest" auch in diesem Jahr die
Möglichkeit, die vier im Naturschutzgroßprojekt zusammen gefassten
Hochmoore
durch Exkursionen und einen Arbeitseinsatz genauer kennen zu lernen.
Organisiert
werden die Veranstaltungen durch den BUND, den NABU, die
Landesjägerschaft
Niedersachsen und die Naturkundliche Vereinigung Langenhagen.
| Programm:
Moor-Erlebnistage 2009
| | Datum
| Uhrzeit
| Thema
/ Ort |
| Samstag,
17. Okt. |
09:00
h | Arbeitseinsatz
im Bissendorfer Moor
Leitung: Dr. Reinhard Löhmer, BUND und FAM
Treffpunkt: Kananohe, Waldparkplatz
| | Samstag,
17. Okt. |
10:00
h | Exkursion
ins Otternhagener Moor
Leitung: Dr. Eberhard Gärtner, FAM sowie Luder
Schmidt, Naturhistorische Gesellschaft Hannover Treffpunkt:
Sportplatz Resse, Osterbergstraße
| | Samstag,
17. Okt. |
14:00
h | Exkursion
ins Schwarze Moor bei Garbsen
Leitung:
Folcke Hein und Ulrich Knocke, Niedersächsische
Landesjägerschaft Treffpunkt: Resse, Osterbergstraße in
Höhe des Friedhofes |
| Sonntag,
18. Okt. |
10:00
h | Exkursion
ins Resser Moor
Leitung: Dr. Eberhard Gärtner, FAM Treffpunkt:
Abbensen, Gasthof zur Post, Alte Zollstr. 5
| | Sonntag,
18. Okt. |
14:00
h | Exkursion
ins Bissendorfer Moor
Leitung: Dr. Eckhard Schmatzler, Deutsche Gesellschaft für
Moor- und Torfkunde sowie Ludwig
Uphues, NABU Treffpunkt: ehemaliges
Heideschlößchen, OT Kaltenweide, Kananoher Straße 98 / Ecke Waldweg
|
Mehr
Informationen und ein Faltblatt finden Sie unter www.nabu-regionhannover.de
Oktober 2009
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NABU
reinigt Berenbosteler See vom Müll
Von
Waldemar Wachtel
Hinweise von verärgerten Bürgern und
eigene
Beobachtungen des NABU zeigten eine starke Vermüllung insbesondere des
Westufers am Berenbosteler See.
Der sehr stark gefallene Wasserstand zeigte eine
Vielzahl von Flaschen mit ehemals alkoholischem Inhalt und weiteren
Müll wie
abgerissene alte Mülltonnen. Gut gefüllte Müllsäcke wurden von der
Stadt
abtransportiert. Der NABU Garbsen vertritt die Ansicht, dass durch ein
Alkoholverbot in den städtischen Grünanlagen eine derartige Vermüllung
von
vorrangig Bier-, Schnaps- und weiteren alkoholbehinhaltenden Flaschen
vermieden
werden könnte. Das Gleiche gilt für die Verletzungsgefahr für Mensch
und Tier
durch die Folgen des Alkoholkonsums wie z. B. unzähligen Glasscherben
von
zerschlagenen Flaschen und fast täglich auftretende Vandalismusspuren
verdeutlichen.
Waldemar Wachtel kritisiert weiterhin das Problem der
Gewässerbetreuungen durch Angelvereine. Trotz Pachtvertrag mit der
Stadt
Garbsen und der Aufsichtspflicht der Angelvereine wird offensichtlich
der
Vermüllung und dem Auslegen von unbeaufsichtigten Angelruten und Netzen
nicht
entschieden genug entgegengewirkt. Dies ist an diesem
Beispiel aber auch an mehreren toten
und vermissten Wasservögeln der letzten Jahre festzuhalten. Unselige
Beispiele
sind tote Schwäne im Jahr 2008 und die Bilddokumentation der Presse im
September 09 über einen Schwan mit verschluckter Angelschnur am
Schwarzen See,
der von der Feuerwehr eingefangen und in die Tierärztliche Hochschule
eingeliefert wurde. Von den ehemals sechs Jungschwänen sind nur noch
drei am
Leben.
Der NABU fordert die Angelvereine, insbesondere den AC
Garbsen nachdrücklich auf, Ihrer Aufsichtspflicht und Verantwortung
besser
nachzukommen, damit keine weiteren Tierarten gefährdet werden.
Wachtel weist darauf hin, dass Verstöße gegen das
Arten- und Bundesnaturschutzgesetz strafbar sind.
Politik, Stadtverwaltung
und die Polizei sind ebenfalls gefordert, bei Entscheidungen der
Nutzung und
Verpachtungen von Gewässern für die Einhaltung der Gesetze zu sorgen
und die
strafbaren Handlungen von Wildanglern sowie unnötige Vermüllungen und
die
häufig daraus folgenden Vandalismen aufgrund des Akoholholkonsums zu
unterbinden.
Naturbelassene Gewässer sollten überhaupt nicht für kommerzielle Zwecke
verpachtet werden. Standorttreue Wasser- und auch Zugvögel sind auf
diese
Wasserflächen angewiesen.
Oktober 2009
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Dämmerungs-
wanderung in die
Welt der Fledermäuse
Die bedrohten Insektenfresser zeigen
ihre rasanten Flugbilder Von
Dagmar Strube
Der Bitte
der Garbsener Grünenvorsitzenden Martina Märtz eine Exkursion
in die Welt der Fledermäuse zu führen, kamen die Fledermaus-Betreuer
Karsten
und Dagmar Strube des NABU Stadtverbandes Garbsen gerne nach. Obwohl es
den
ganzen Samstag über immer wieder heftige Regenschauer gegeben hatte,
traf sich
die Gruppe mit wetterfester Kleidung und einer gesunden Portion
Optimismus abends
am Berenbosteler See. Es dauerte nicht lange, so konnte Dagmar Strube
schon
während der Begrüßung feststellen: "Der Wind hat sich gelegt, der
Himmel
klart immer weiter auf. Mit etwas Geduld werden wir heute gute
Fledermausbeobachtungen verzeichnen können." Nach der anschaulichen und
auch für die Kinder gut verständlichen Einleitung, startete die Gruppe
mit
sichtbar erwartungsvoller Spannung. Schon nach wenigen Metern wurden
die
Fledermausfreunde belohnt. Eine rasant fliegende Zwergfledermaus zeigte
den
Famililen ihren schnellen Jagdtflug. Nach diesem ersten Kontakt zeigte
sich,
das Strube mit ihrer Prognose richtig gelegen hatte. Denn von nun an
konnten
die Fledermaus-Betreuer immer wieder auf Zwerg- und
Breitflügelfledermäuse
aufmerksam machen. Nachdem auch die jagenden Wasserfledermäuse gesehen
und mit
Hilfe des Bat-Detektors gehört werden konnten, zeigte sich schließlich
ein
strahlender Vollmond am Himmel. Eine gelungene Exkursion, die mit Spaß
und
Fachwissen viele Fragen zu den vom Aussterben bedrohten nachtaktiven
Säugetieren Groß und Klein aufzeigte.
September 2009
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NABU
bietet Fledermäusen Sommer- und Paarungsquartiere an
Selbstgebaute
Spaltenkästen wurden aufgehängt Von
Dagmar Strube
Ein
Team vom NABU Stadtverband Garbsen und zwei Schülern der Georg-Elsner
Hauptschule haben am Mittwoch 20 Fledermauskästen im Stadtpark Garbsen
angebracht. Die aus unbehandeltem Fichtenholz gefertigten Spezialkästen
wurden
im letzten Herbst bei einer NABU-Aktion zum Freiwilligen-Tag mit
Schülern der des
7.Jahrganges unter Anleitung von Karl-Dieter Ruhlig zusammengebaut.
Nachdem
jeder Kasten mit Nummer und Namen des Erbauers versehen worden war,
wurden die
Kästen in ca. 4 Metern Höhe fachkundig an Bäumen im Stadtpark Garbsen
angebracht. Strube erklärt: „Fledermäuse leiden in der heutigen Zeit
unter
Wohnungsnot, daher versuchen wir mit den angebrachten Spaltenkästen den
Fledermäusen im Sommer und Herbst zusätzliche Schlaf- und
Paarungsquartiere
anzubieten.“ Ob die neugierigen insektenfressenden Säugetiere die
Angebote
annehmen, wird Strube kontrollieren.
Mai 2009
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Winterquartier
für Fledermäuse ist angenommen
Optimierungsarbeiten zeigen Erfolge Von
Dagmar Strube
Die
monatelangen Arbeiten rund um den Ringofen im Stadtpark deuten auf die
Richtigkeit der Maßnahmen hin. Zu Beginn der Sitzung des Ausschusses
für Umwelt
und Stadtentwicklung am 18.03.2009 informierte Dagmar Strube in einer
öffentlichen Sitzung die Mitglieder anhand einer
Power-Point-Präsentation über
die Winterwelt der Fledermäuse und gab einen ersten erfolgreichen
Statusbericht
ab. Bei der ersten Winterzählung für Fledermäuse im Januar 2009 konnten
die
Fledermausbetreuer Karsten und Dagmar Strube voller Freude die ersten
Tiere
finden. Dabei handelte es sich um drei Langohren und um eine
Wasserfledermaus. Für
diesen Sommer sind weitere Optimierungsarbeiten in dem Gewölbe geplant.
Wer
Interesse hat, dem ehrenamtlichen Team hierbei zu helfen, wird gebeten
sich bei
Familie Strube (05131/92750) zu melden.
März 2009
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NABU
entdeckt geschützte Knoblauchkröten und Kammmolche am
Amphibienschutzzaun
 Krötenschutzzaun an der
Meyenfelder Straße Von Dagmar Strube Die
Freude beim Naturschutzbund ist groß. Bei den morgendlichen Begehungen
des
Krötenschutzzaunes entlang der Meyenfelder Straße konnte Dagmar Strube
vom NABU
Stadtverband Garbsen in den letzten Tagen neben den Erdkröten, Fröschen
und
zahlreichen Teichmolchen auch die streng geschützten und vom Aussterben
bedrohten Knoblauchkröten und Kammmolche entdecken und sicher über die
stark
befahrene Meyenfelder Straße zu ihrem Laichgewässer tragen. Die bisher
entdeckten 23 Knoblauchkröten und 24 Kammmolche bestätigen die
Richtigkeit der
Gewässerpflegemaßnahmen eines Biotopes am Berenbosteler See vor 2
Jahren und
lassen auf eine positive Entwicklung der seltenen Amphibien in diesem
Gebiet
hoffen. Neben dieser Population sind die beiden besonders geschützten
Arten
noch in der Hannoverschen Moorgeest zu finden.
März 2009
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NABU
stellt Amphibien- schutzzäune auf, Helfer gesucht
Von Waldemar
Wachtel
Mit der jetzigen Wetterumstellung und
den ersten wärmeren
Tagen hat eine vereinzelte Krötenwanderung begonnen. Der nächste
einsetzende
Regen mit Temperaturen um 10 Grad Plus wird das Startsignal für eine
explosionsartige Wanderungsbewegung der Kröten, Grasfrösche und Molche
sein. Der
NABU hat deshalb am Montag, den 02.03.09 mit der Aufstellung der
Schutzzäune
begonnen. An der Schönebecker Allee wurde der erste Zaun aufgestellt.
Ab Dienstag,
den 03.03.09 folgen die Zäune an der Gutenbergstraße und an der
Meyenfelder
Straße. An diesen Straßen werden auch Straßeneinengungen durch Baken
sowie die
Aufstellung von Warnschildern nötig.
Ein
weiterer Krötenschutzzaun wird anschließend an der
Dorfstraße zwischen Berenbostel und
Stelingen aufgestellt.
Die
Gesamtlänge beträgt ca. 2.500 m. Waldemar Wachtel vom NABU rechnet
damit, dass von
den fleißigen NABU-Mitgliedern, wie in den Vorjahren ca. 1000 Amphibien
eingesammelt,
gerettet und in die Biotope und Regenrückhaltebecken gesetzt werden.
Wachtel
appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die durch Krötenwarnschilder
gekennzeichneten Bereiche an der Gutenbergstraße und der Schöneberger
Allee,
aber auch an der gesamten Meyenfelder Str. in Höhe des Berenbosteler
Sees mit
erhöhter Aufmerksamkeit und verminderter Geschwindigkeit zu befahren.
Nach
Aussagen der TU Braunschweig werden Kröten immer häufiger dadurch
gefährdet, weil
bei nicht angepasster Geschwindigkeit über 30 km/h, der Strömungsdruck
der
Autos auf die Fahrbahn so gefährlich ist, dass die Amphibien allein
schon
dadurch getötet werden. Für die
Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen werden Radarkontrollen
sorgen.
Deshalb sollten die Verkehrsteilnehmer in diesen Bereichen besonders
aufmerksam
und rücksichtsvoll fahren.
Zum
Schutz der ehrenamtlichen Helfer erhält jeder NABU-Aktivist eine mit
dem
NABU-Schriftzug und Wappen gekennzeichnete Warnweste. Laut Wachtel
sollen diese
auch den Garbsener Bürgern und den Verkehrsteilnehmern signalisieren,
dass hier
berechtigte Helfer des NABU tätig sind. Wer den NABU und die Amphibien
unterstützen möchte, kann sich bei Waldemar Wachtel
melden, Tel.: 05137-8779975.
März
2009
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NABU-Appell:
Winterfütterung weiter fortsetzen
Von Waldemar
Wachtel Der Winter
zeigt weiterhin sein grimmiges
Gesicht - und macht damit den Gefiederten ordentlich zu schaffen: Die
Vögel
haben große Probleme, Nahrung zu finden. Deshalb sollte die
Winterfütterung
jetzt fortgesetzt werden, rät der Naturschutzbund NABU. Waldemar
Wachtel,
Vorsitzender für Garbsen und den Regionalverband Hannover: "Die Tage
werden länger, der Frühling naht mit gemächlichen Schritten. Viele
Vogelfreunde
begehen nun den Fehler, anzunehmen, dass sie die Winterfütterung
einstellen
könnten - das ist für die Vögel an der Futterstelle verheerend, weil
sie
derzeit weder Insekten noch ausreichend Samen aus dem Vorjahr finden
können.
Die Ausräumung der Landschaft und Gärten hat dazu geführt, dass großer
Nahrungsmangel herrscht; wo einst artenreiche Wegraine mit Stauden und
Stängeln
waren, an denen die Gefiederten Samen und in den Stängeln überwinternde
Insekten als echte Eiweißbomben fanden, gähnen heute Maiswüsten,
uniforme
Gärten voller ökologisch fast wertloser Immergrünpflanzen oder gar
versiegelte
Flächen - Schmalhans ist Küchenmeister bei den Vögeln geworden."
Deshalb
kann die art- und tierschutzgerechte
Winterfütterung vielen Vögeln gerade in dichten Siedlungen sehr helfen
- und
sie führt Kinder an die Natur heran, stellt zudem für Senioren oft das
einzige
verbliebene Naturerlebnis dar. "Am besten geeignet sind Futtertrichter,
in
denen das Futter vor Verschmutzung geschützt nachrutschen kann; auch
raffiniert
konstruierte Futterhäuschen gibt es mittlerweile in dieser Ausrichtung.
Sehr
gut geeignet sind auch die so genannten Energieblöcke, die wahre
Kraftspender
für die Vögel darstellen", berichtet Wachtel. Ein breites Angebot von
Futter und Futtergeräten gibt es beim NABU Natur Shop in Hannover, Tel.
0180 -
5333038, www.NABU-Natur-Shop.de.
Schon
in den letzten zwei Jahren erhielt der
NABU viele Fragen zum stark zurückgegangenen heimischen
Singvogelbestand.
Unterstützen wir unsere heimischen Vögel damit wir nicht den
gesanglosen
Frühling erleben.
Februar
2009
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NABU
optimiert Fledermaus-Winterquartier im Ringofen
 Sehr
gute Kooperationsarbeit zwischen NABU und Stadt Garbsen
Von Dagmar Strube
In den letzten vier Monaten hat der NABU
Stadtverband Garbsen in einer sehr guten Kooperation mit der
Stadtverwaltung Garbsen
eine Optimierung des bereits bestehenden Fledermausquartieres im
historischen
Ringofen der ehemaligen Dampfziegelei erreicht. Mit vielen
Arbeitsstunden an
zahlreichen Wochenenden haben die ehrenamtlichen Fledermausfreunde das
Innere
des Ofens fachkundig als hergerichtet. Der NABU Stadtverband
Garbsen dankt
hierbei ausdrücklich dem langjährigen Experten für
Fledermauswinterquartiere,
Bernhard Rose, für seine überaus intensive und vor allem fachkundige
Unterstützung.
Neben den mühsam geschaffenen Zugängen in die einzelnen Kammern waren
die
Anbringung von speziellen Hohlziegeln als Schlafquartiere und die
Erreichung
des idealen Klimas Ziel der Fledermausschützer. Viele Fledermausarten
benötigen
für den von November bis März dauernden Winterschlaf einen frost- und
zugfreien
Ort, der eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen muss. Derartige
Quartiere
sind in der heutigen Zeit kaum noch vorhanden. Durch
die intensiven Arbeiten
des Teams um Familie Strube und Karl Dieter Ruhlig wurde der
Ringofen zu einem idealen Gewölbe mit hunderten von
Versteckmöglichkeiten ausgestaltet.
Hand in Hand liefen auch die zahlreichen Arbeiten der Stadt rund um den
Ringofen. Die Einzäunung sowie die Einsaat einer Blumenwiesen sowie die
optische Eingliederung in die Parkgestaltung wurden gut terminiert mit
den
Fledermausfreunden abgesprochen und realisiert. Erfreut zeigte sich
Strube am
Pressetermin auch bezüglich der positiven Resonanz der
Fachleute
während der 17. Landesfachtagung des Fledermausschutzes auf Gut Sunder,
wo sie
das Projekt vorgestellt hatte. Am letzten Samstag gelang des den
Fledermausfreunden durch einen abschließenden Arbeitseinsatz die
restlichen
Zuglöcher zu schließen. Damit ist es dem NABU Stadtverband
Garbsen gelungen, in
Zusammenarbeit mit der Stadt Garbsen, die Arbeiten rechtzeitig noch vor
Ende
der Paarungszeit der Fledermäuse und somit des Zeitpunktes, wo die
nachtaktiven
Säugetiere ihre Winterquartiere aufsuchen, fertig zu stellen. Nun kann
die
nötige Ruhe am Bauwerk einkehren. Strube und Ruhlig betonen die
Wichtigkeit
dieser Ruhe: „Der störungsfreie Winterschlaf ist für die
insektenfressenden
Säugetiere überlebenswichtig. Fledermäuse, die im Winter durch
Störungen
aufgeweckt werden, verbrauchen wertvolle Fettreserven und können
schließlich an
Erschöpfung sterben, bevor der Frühling neue Nahrung in Form von
Insekten
bringt.“ Da alle in Deutschland lebenden Fledermäuse vom Aussterben
bedroht
sind, ist dieses besonders wichtig.
Oktober
2008
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Zwei
Schwäne verenden am Schwarzen See durch Angelhaken
 Von Waldemar Wachtel
Die
Idylle am Schwarzen See trügt. Wasservögel am
Schwarzen See sind hochgradig durch Angelhaken und Schnüre gefährdet.
Waldemar
Wachtel, Vorsitzender des NABU berichtet: Im
Frühjahr 2008 brütete ein Paar Höckerschwäne vier Junge aus, die sich
sehr gut
entwickelten. Im Juni 2008 meldeten Bürger dem NABU Auffälligkeiten am
männlichen Schwan. Dieser sonderte sich zeitweise vollkommen untypisch
von
seiner Familie ab und wirkte phasenweise sehr apathisch. Ein
kurzfristiges
Einfangen misslang. Später konnte der Schwan nur noch tot von der
Feuerwehr
geborgen werden. Wachtel ließ den Schwan vom Veterinäramt der Region
abholen um
die Todesursache genau festzustellen. Der Schwan verendete durch einen
Angelhaken mit Schnur, der ihm quer in der Speiseröhre festsaß - er
verhungerte
qualvoll. Am Freitag, den 26.09.08 wurde Wachtel bei einem Rundgang um
den
Schwarzen See von Spaziergängern informiert, dass an diesem Tag einer
der
prächtig herangewachsenen Jungschwäne ebenfalls an einem Angelhaken
verendet
sei und von der Feuerwehr abgefahren wurde.
Wachtel
appelliert an Angelvereine und deren
Mitglieder, sorgsam mit den Angelausrüstungen umzugehen und die
ausgeworfenen
Angelhaken nie unbeaufsichtigt in den Gewässern liegen zu lassen.
Weiter bittet
er um Unterstützung, den wilden Anglern habhaft zu werden. Bei der
Beunruhigung, Verletzung oder Tötung von Wildtieren greift der Arten-
und
Tierschutz sowie das Naturschutzgesetz. Zuwiderhandlungen können mit
empfindlichen
Strafen belegt werden.
In
einem Gespräch mit dem Vorstand des Angelvereins
wurde eine Kooperation mit dem NABU zugesagt. Mitglieder sollen
informiert und
Schwarzangler sofort der Polizei gemeldet werden.
Es ist
nicht auszuschließen, dass kleinere Wasservögel, die nicht so
standorttreu wie
die Schwäne sind, möglicherweise auch geschädigt wurden. September
2008
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| | Handys
sammeln für die Havel
 Alt-Handy-Sammelstation jetzt im Johannes
-Kepler-Gymnasium (JKG) Von
Dagmar Strube
Die
Alt-Handy-Sammelstelle des NABU Stadtverbandes Garbsen ist von der
Grundschule
Garbsen-Mitte in das Johannes-Kepler-Gymnasium umgezogen. Durch die
Verlegung
an einen neuen Standort erhofft sich die Betreuerin der Station Dagmar
Strube
vom NABU Stadtverband Garbsen neue Anreize für die Sammelung
ausgedienter
Handys. Für jedes gespendete Handy gehen 3,50 Euro in das
Renaturierungsprojekt
der Havelniederungen. Das Geld stammt aus einem Abkommen zwischen einem
großen
Mobiltelefonanbieter und einer Recyclingfirma. Der NABU informiert, das
vielen
Benutzern eines Handys nicht bewusst ist, dass diese Altgeräte nach
Nutzungsende bei unsachgemäßer Entsorgung zu einem Umweltproblem werden
können.
Durch die Abgabe in die Sammelbox werden die Handys durch die
Recyclingfirma
auf ihre Tauglichkeit geprüft und gegebenenfalls wieder verwendet oder
umweltschonend verwertet. Strube freut sich: „Das
Johannes-Kepler-Gymnasium
präsentiert sich durch die Aufstellung der Sammelbox als umweltbewusste
Schule.
Denn durch jedes gesammelte Handy trägt die Schule ihren Beitrag zur
Renaturierung des größten Binnenfeuchtgebietes Mitteleuropas und somit
zur
Schaffung von Lebensräumen für bedrohte Tiere wie z. B. See- und
Fischadler,
Biber, Fischotter oder Rotmilane bei.“ Weitere Infos über das
Havelprojekt und
Kooperationsabkommen finden sie unter www.nabu.de
April 2008
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Einladung zur Jahres- hauptversammlung
Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
Förderer und Mitglieder des NABU,
sehr geehrte Damen und Herren,
im Namen des Vorstandes lade ich
Sie herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung am 19.02.2009 ein. Die
Versammlung beginnt um 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz, Alte
Ricklinger Straße. Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung, die Sie dem NABU
und insbesondere dem Stadtverband Garbsen auch im zurückliegenden Geschäftsjahr
zuteil werden ließen. Herzlich willkommen heiße ich auch alle neuen Mitglieder.
Ob aktiv oder passiv, wir sind für
jede Unterstützung dankbar.
Tagesordnung für die
Hauptversammlung:
TOP 01: Begrüßung durch den Vorsitzenden
TOP 02: Situationsbericht durch den Vorstand
TOP 03: Kassenbericht
TOP 04: Bericht der Kassenprüfer/innen
TOP 05: Aussprache
TOP 06: Entlastung des Vorstandes und der Kassenwartin
TOP 07: Verschiedenes
Zurzeit haben wir rund 400
Mitglieder. Wenn wir die jeweiligen
Familienmitglieder und Förderer
dazurechnen, sind es an die 500.
Der Stadtverband Garbsen hat dank
Ihrer Treue und Unterstützung eine stolze Entwicklung und Festigung des
Mitgliedsbestandes erreicht.
Mit umfangreichen
Veranstaltungsprogrammen und vielen Aktivitäten im Dialog mit der Politik und
der Verwaltung sowie einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit im
Zusammenwirken mit der örtlichen
Presse konnte erreicht werden, dass der NABU und der Stadtverband Garbsen weiter
an Bekanntheit gewonnen haben. Dies macht sich auch in der Anerkennung und
Berücksichtigung bei den politischen Gremien der Stadt Garbsen, der Region
Hannover, der Stadtverwaltung Garbsen, der Naturschutzbehörde der Region
Hannover und vor allen Dingen bei den Bürgern bemerkbar. Wir möchten aber für unsere Natur
und Umwelt und für unsere Bürger noch mehr erreichen. Deshalb rufen wir Sie,
Ihre Bekannten und Freunde auf, uns mit mehr Aktivitäten
und Ihrem Know how und Wissen zu unterstützen.
Wir sind nämlich der festen Überzeugung, dass bei vielen von Ihnen
Wissenspotentiale bestehen, von denen der gesamte Stadtverband Garbsen und die
Garbsener Bürger profitieren könnten. Bitte haben Sie den Mut zu unseren
monatlichen Sitzungen oder zu den Veranstaltungen zu kommen, die im direkten
Zusammenhang mit Natur- und Umweltfragen oder mit der Stadtentwicklung stehen. Unsere
Veranstaltungsabende finden am 3. Donnerstag eines jeden Monats um 19.30
Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz
statt. Investieren Sie an dem einen oder anderen Termin einen Bruchteil Ihrer
Zeitreserve. Sie helfen und unterstützen uns sehr damit. Gleichzeitig
entwickeln Sie mit uns zusammen eine positive Zukunft für Ihre Kinder und Großkinder.
Wir freuen uns natürlich auch über
jeden Telefon- oder Mailkontakt, in denen sie auch Vorschläge und konstruktive
Kritik anbringen können.
Vielseitige Informationen über den
NABU sowie den Natur- und Umweltschutz können Sie auch im Internet (www.nabu-garbsen.de, www.nabu.de oder www.nabu-regionhannover.de)
abrufen.
Hinweise, Rat- und Vorschläge nehmen wir gern von Ihnen entgegen.
Bitte unterstützen Sie uns auch in Zukunft. Wir freuen uns auch über
Spenden. Diese helfen uns, diverse Projekte in Angriff zu nehmen.
Unsere Konto-Nr. lautet 2048806778 bei der Sparkasse Hannover,BLZ 250 502 99.
Sie erhalten eine Spendenquittung.
Herzlichen Dank für Ihre
Unterstützung.
Mit freundlichen
Grüßen
Waldemar Wachtel
1. Vorsitzender
NABU=
Naturschutz
Artenschutz
Biotopschutz
Umweltschutz
Februar
2009
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NABU führt am Entdeckertag zum
Fledermaus-Winterquartier
Ringofen
wird zum Winterquartier für Fledermäuse
Von Dagmar Strube
Auch wenn
die nachtaktiven Säugetiere den Tag verschlafen, hatten zwei Besuchergruppen
die Möglichkeit, durch Führungen zur Ruine des Ringofens der Flemmingschen
Ziegeleiwerke einen besonderen Einblick in die Welt der Fledermäuse zu nehmen.
Das NABU Team von Dagmar Strube und Karl-Dieter Ruhlig zeigte anhand von
Anschauungsmaterialien viele Aspekte aus dem Leben der vom Aussterben bedrohten
insektenfressenden Flugakrobaten auf. Gerne beantwortete das NABU Team die
vielen Fragen der Naturliebhaber über die derzeit laufenden
Optimierungsarbeiten rund um den alten Ringofen als Winterquartier für
Fledermäuse. Bei Interesse an Führungen melden Sie sich bitte beim NABU
Stadtverband Garbsen, Dagmar Strube 05131/92750.
September 2008
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Einladung zu den Moor-Aktionstagen am 20. und 21. September
Aktionskreis "Hannoversche Moorgeest" lädt zu einem informativen und bürgernahen Wochenende ein
Wedemark/Hannover, 01.09.2008
Die Hannoversche Moorgeest erstreckt sich von der Fuhse im Osten bis
zur Weser im Westen und wird im Norden von der Aller begrenzt.
Sie beherbergt einen der wertvollsten Hochmoorkomplexe in
Niedersachsen. Daher wurde für das Bissendorfer-, das Ottern-
hagener-, das Helstorfer- und das Schwarze Moor das "Naturschutz-
großprojekt Hannoversche Moor-
geest" von gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung ins Leben gerufen.
Die erste Planungsphase mit vielen grund-
legenden Untersuchungen hat bereits letztes Jahr begonnen.
Um über die Ziele des Naturschutzes zur Erhaltung und
Revitalisierung für dieses Gebiet zu informieren, lädt der Aktionskreis
Hannoversche Moorgeest interessierte Bürger zu den Mooraktionstagen am
20. und 21. September 2008 in Bissendorf ein. Der Aktionskreis wird
gefördert von BUND, NABU, FAM (Faunistische Arbeits-
gemeinschaft Moore) und NVL (Naturkundliche Vereinigung Langenhagen).
Der Auftakt beginnt am Samstag, den 20. September um 18.30 Uhr mit
einer Veranstaltung im Bürgerhaus in Bissendorf. Dr. Reinhard Löhmer
führt durch eine Moor-Ausstellung im Foyer. Gestärkt mit
Moorschnucken-Spezialitäten und Getränken geht es um 20.00 Uhr weiter
mit einem Vortrag von Prof. Dr. Hansjörg Küster, Präsident des
Niedersächsischen Heimatbundes, zum Thema "Perspektiven für die Moore
und den ländlichen Raum" mit anschließender Diskussion und Aussprache.
Am Sonntag, den 21. September führen vormittags und nachmittags fünf
verschiedene Moor-Exkursionen unter fach- und ortskundiger Leitung in
die Moorgebiete.
Das Programm und weitere Informationen zu den Moor-Aktionstagen finden Sie
hier.
NABU Region Hannover
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NABU optimiert Fledermaus- Winterquartier im
Stadtpark Garbsen
Ringofen
wird zum Winterquartier für Fledermäuse
Von Dagmar Strube
Der NABU
Stadtverband Garbsen richtet derzeit mit Unterstützung des Fledermausfachmannes
Bernhard Rose vom NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung ein Winterquartier für die
vom Aussterben bedrohten Fledermäuse im Ringofen der ehemaligen Ziegelei ein.
Nach einer abenteuerlichen Begehung arbeitet der NABU Garbsen in Kooperation
mit der Stadt Garbsen unter Hochdruck, um für die insektenfressenden Säugetiere
bis zum Spätherbst eine Optimierung des Quartieres zu erreichen. Die
umfassenden Arbeiten werden deshalb noch bis Ende September/Anfang Oktober rund
um das Bauwerk stattfinden. Bürger, die Interesse an dem Projekt oder dem Leben
der insektenfressenden Säugetiere haben, bitten wir, sich an Dagmar Strube, Tel.
05131/92750 zu wenden.
Juli/August 2008
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NABU über Schmetterlingsnotstand in Garbsen und der Region besorgt
 Melden Sie Ihre Beobachtungen
Von Waldemar Wachtel Für viele fast unmerklich sind in
diesem Jahr erschreckende Rückgänge von heimischen Schmetterlingen zu verzeichnen.
Diese Beobachtung gilt auch für andere Insekten. Der erste Vorsitzende des NABU
Garbsen und des Regionalverbandes Hannover Waldemar
Wachtel stellt dies im eigenen Blütengarten und durch viele
besorgte Anrufe Garbsener Bürger fest.
Heimische Arten wie der Kleine und Große Fuchs, Tagpfauenauge und Admiral sind
in diesem Jahr nur sehr wenige zu kartieren. Waldemar Wachtel zählte in seinem
Garten in Altgarbsen seit vielen Jahren regelmäßig 80 bis 120 Schmetterlinge
der vorgenannten Arten. In diesem Jahr waren es im Schnitt nur ca. acht
Schmetterlinge.Wachtel führt diesen dramatischen Rückgang heimischer
Insektenarten auf den rücksichtslosen Einsatz von Pestiziden, das häufig flächendeckende
Abmähen von Ackerrandstreifen, Weg- und Straßenrändern zurück. Daher appelliert
Wachtel an Landwirte, Kommunen und auch private Gartenbesitzer sorgsamer mit Herbiziden
und Pestiziden umzugehen, die Mähhäufigkeit zu überprüfen und diese erst in der
zweiten Jahreshälfte durchzuführen.
Jeder Gartenbesitzer kann dazu
beitragen den heimischen Schmetterlingen eine Überlebenschance zu bieten.
Voraussetzungen hierfür sind, in einem Bereich des Gartens eine gewisse
Verwilderung mit den für Schmetterlinge wichtigen Wirts- und Nahrungspflanzen
wie Brennnesseln zuzulassen und einen reichhaltigen Blütenflor anzulegen. Dazu
zählt insbesondere auch der Schmetterlingsstrauch (Buddleia davidii), den es in
verschiedenen Farben gibt. Der Duft ist für Insekten und Menschen gleichermaßen
betörend.
Der NABU interessiert sich für die
Beobachtungen der Garbsener Bürger.
Teilen sie dem NABU Ihre
Beobachtungen mit, Tel.: 05137-8779975 oder unter der Mail: w.wachtel@onlinehome.de.
August 2008
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NABU appelliert: Jetzt Vogeltränken einrichten
 „Gefiederte leiden im Sommer unter der Trockenheit“
Von Waldemar Wachtel
Die uns im Moment „beglückende“ zweite Hitzeperiode
und die damit verbundene Trockenheit machen auch allen Gefiederten und Insekten
zu schaffen. „Vögel und Insekten wie Bienen und Hornissen leiden zur Zeit
fürchterlich unter dem Wassermangel“, berichtet Waldemar Wachtel, Vorsitzender
des Naturschutzbundes NABU. Immer mehr Wasserstellen trocknen aus. In Gräben
steht kaum noch Wasser. Teiche bestehen oft nur noch aus Schlamm. Anrufer
berichten in diesen heißen Tagen immer wieder von entkräfteten Vögeln. Der
Durst treibt diese Tiere oft sogar zu kuriosen Verhaltensweisen; so werden
Vögel bei Wassermangel beobachtet, wie sie an Scheiben lecken, in der irrigen
Annahme, es handle sich um Wasser, so Wachtel weiter. Es ist daher sehr
wichtig, den Tieren jetzt Vogeltränken zu bieten, ganz gleich , ob im Garten,
auf der Terrasse oder dem Balkon, ruft Wachtel auf. Dabei sollte allerdings
beachtet werden, dass in diesen Gefäßen das Wasser sauber bleibt und die Tränke
katzengeschützt aufgestellt wird. Das Wasser muss mindestens einmal täglich
ausgetauscht und das Gefäß gereinigt werden. Dies allerdings ohne chemische
Mittel, am besten mit heißem Wasser.
Wie im Bild zu sehen,
erfüllen bereits einfache Untersätze für Blumentöpfe ihren Zweck.
Juli 2008
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Jacobs-Kreuzkraut/ Senecio Jacobaea L
Das Kraut ist gefährlich rechtfertigt aber keine flächendeckende Mahd
Von Waldemar Wachtel
Waldemar Wachtel, erster Vorsitzender des NABU Stadt-
und Regionalverbandes schreibt dazu:
Die Leser der LZ wie Klaus-Jürgen Beu weisen zurecht
auf die Gefahren und Probleme des Jacobs-Kreuzkrautes hin.
Zur Bekämpfung und Vernichtung dieses Krautes kann
allerdings nicht allein die Stadtverwaltung verantwortlich gemacht werden.
Vielmehr sind sämtliche Grundstücksbesitzer, Verbände und Landwirte in Ihrer
Verantwortung für die Gesundheit und das Leben von Menschen und Tieren
gefordert.
Insbesondere für unerfahrene Jungtiere stellt die
Pflanze im Rosettenstadium eine große Gefahr dar. Aber auch Menschen sind
gefährdet. Beim Zerreißen der Blätter entsteht ein charakteristischer,
unangenehmer Geruch – Vorsicht – diese Arten enthalten allgemein Kontaktallergene,
die zu Hautirritaionen führen können.Deshalb sollten beim Entfernen der
Pflanzen immer langärmelige Kleidungsstücke und Schutzhandschuhe getragen werden.
Wachtel schlägt für eine wirkungsvolle Bekämpfung die Nennung einer Kontaktperson
und ein Informationstelefon in der Stadtverwaltung für besorgte aber weniger bewandte
Bürger vor um diese für eine wirkungsvolle Bekämpfung zu beraten. Das Kreuzkraut
ist eine zwei- bis mehrjährige Halbrosettenpflanze, die im Rosettenstadium überwintert,
bevor sie im zweiten Jahr blüht. Die goldgelben Blüten erscheinen in der Regel
Mitte Juli. Wichtig ist, das die Pflanzen im Ganzen zu entfernen sind, da sie
auch im Heu und der Silage giftig sind. Eine Pflanze kann bis zu 3.000 Samen
ausbilden.
Diese können auch bei ausgerissenen oder gemähten
Pflanzen nachreifen. Deshalb müssen sie ziel gerichtet entfernt werden.
Flächendeckendes, zu frühes und mehrfaches Mähen,
insbesondere bei dem Bewuchs von nur sporadisch auftretenden Kreuzkräutern sieht
der NABU sehr kritisch, da die Gefährdung der biologischen Vielfalt (Biodiversität)
lokaler und regionaler Lebensräume mit den dort lebenden Tieren, Pflanzen und
Mikroorganismen immer weiter und schneller fortschreitet.
Wachtel berichtet, dass er die Beobachtungen vieler
Bürger leider bestätigen muss, dass in diesem Jahr insbesondere ein
erschreckender Verlust heimischer Schmetterlinge zu beobachten ist. Hat er bis
vor ca. drei Jahren im heimischen Garten regelmäßig an die und über 100 Schmetterlinge
wie das Tagpfauenauge, den Admiral, den Kleinen Fuchs oder auch den seltenen
Schwalbenschwanz gezählt, so sind es in diesem Jahr erschreckende neun Schmetterlinge.
Solche Beobachtungen sollten uns allen zu denken
geben.
Juli 2008
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Grundschüler
entdecken viele wilde Feuerstellen
 Naturexkursion
deckt Gefahrenquelle auf
Von Dagmar Strube
Die 21
Schüler des zweiten Jahrganges von Cathrin Asche der Grundschule Osterberg
erforschten bei Ihrer Naturexkursion mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband
Garbsen zunächst begeistert die Natur rund um den Berenbosteler See.
Vorbildlich steckten die Schüler nach einem gemeinsamen Picknick im Schatten
der Birken allen Müll wieder in ihre Rucksäcke. „Wenn alle Bürger so handeln
würden, könnten die Rabenvögel und nachtaktiven Tiere den Abfall nicht aus den
offenen Behältern holen und er würde auch nicht vom Winde verweht“ erklärte
Strube. Wenige Meter weiter wollten die Jungforscher eigentlich
Margaritenblüten suchen. Vorfinden mussten sie aber eine sehr große wilde
Feuerstelle die mitten im trockenen Gras angelegt worden war. Die Schüler
zählten entsetzt auf, was sie dort sahen: „Plastikteller, Gabeln, Messer,
zerschlagene Flaschen, angekohlte Aluminiumschalen, Servietten, Tüten, Becher
und ein umgestoßener Grill,...“ Sofort entstand eine rege Diskussion über diese
Naturzerstörung sowie –verschmutzung. Aber auch über die Leichtsinnigkeit der
Menschen, bei dieser Trockenheit überhaupt Feuer zu entfachen. Leider war
dieses nicht die einzige Feuerstelle am See, die die Gruppe entdecken musste.
Auch wenn die Schüler weiter nach Wiesenblumen und Wassertieren Ausschau
hielten, kamen sie immer wieder auf die Gefahr eines Brandes und die
Umweltverschmutzung zurück. Alle waren sich einig und bitten dringend alle Besucher
des Naherholungsgebietes, darauf zu achten, dass sie umweltbewusst das Gebiet
genauso verlassen, wie sie es vorgefunden haben – nämlich unverbrannt und
sauber.
Juni 2008
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Eicheln und
Kastanien sammeln
Baumfrüchte sammeln macht Spaß Von Dagmar Strube
Sammelt Ihr auch gerne Eicheln und Kastanien? Bestimmt! Dass
man aus den Baumfrüchten viele tolle Dinge basteln kann, wisst Ihr auch! Ich
habe aber noch einen anderen Tipp für Euch. Ihr könnt vielen Tieren durch die
Abgabe von gesammelten Eicheln und Kastanien helfen, durch den Winter zu
kommen.
Wenn Ihr helfen möchtet, dann sammelt Eicheln und Kastanien
bitte möglichst getrennt in Leinenbeuteln, Kisten oder noch besser in
luftigen Kartoffelsäcken. Plastiktüten sind ungeeignet, da die
Früchte darin leider sehr schnell schimmeln.
Abgeben könnt ihr die Eicheln und Kastanien ab dem 22.09.2008
an folgenden Stellen:
Wirtschaftsgebäude, Tiergartenstraße 149,
Tiergarten Anderten
Montags – Freitags 8.00 Uhr – 18.00 Uhr
Wenn Ihr die Abgabe der Früchte mit einem Ausflug in den
Tierpark verbindet, könnt Ihr dort jede Menge Rehe sehen und vielleicht hören,
wie die Hirsche röhren. Das Röhren der Hirsche ist nur im Herbst während der
Paarungszeit zu hören.
Forsthof, Am Pferdeturm 1
Montags – Donnerstags 8.00 Uhr – 15.30 Uhr
Freitags 8. 00 Uhr bis 11.00 Uhr
Betriebshof Mecklenheide, Schulenburger
Landstraße 331
Montags – Donnerstags 8.00 Uhr – 15.30 Uhr
Freitags 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Als Dankeschön erhaltet ihr dort eine mit einem Tier
(welches ist es in diesem Jahr???) verzierte Baumscheibe. Diese gilt als
Eintrittskarte für Kinder zum großen Tiergartenfest am 11. Oktober von 13.00
Uhr bis 19.00 Uhr im Tiergarten Anderten. Auch dann könnt Ihr noch Kastanien-
und Eicheln abgeben und so an dem tollen Dankeschön-Fest mit vielen
Attraktionen ohne Eintrittsgeld teilnehmen. Zur weiteren Info an Eure Eltern:
Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt, Kinder bis 14 Jahre (ohne
Sammelaktion): 1 Euro, Erwachsene: 2 Euro.
Viel Spaß beim Sammeln!
September 2008
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Die
Geräusche der Natur entdecken
Über 60
Kinder nehmen teil
Von
Dagmar Strube, Waldemar Wachtel
An dem
gemeinschaftlichen Projekt im Rahmen der Umwelttage der Stadt Garbsen und des
NABU Stadtverbandes, die Geräusche der Natur zu erforschen, konnten in diesem
Jahr drei Grundschulklassen teilnehmen. Nach dem Auswahlverfahren, trafen sich
61 Kinder der Grundschule Garbsen-Mitte, deren Lehrerinnen und einige
begleitende Eltern gut ausgerüstet im Ratssaal des Rathauses. Hier wurden die
erwartungsvollen Grundschüler von Herrn Bürgermeister Alexander Heuer, dem
NABU-Vorsitzenden Waldemar Wachtel sowie der Schulkoordinatorin des NABU,
Dagmar Strube begrüßt. Bevor die begeisterten Jungforscher auf ihre Exkursion
um den Berenbosteler See starteten, verstauten sie dankbar die von der
Umweltschutzbeauftragten der Stadt Garbsen, Christina Haupt verteilten
Obstpakete und Buntstifte in ihren Rucksäcken. Aufgeteilt in drei Gruppen
führten die NABU-Mitglieder Irene Sachmann-Ober, Dagmar Strube, Karl-Dieter
Ruhlig und Waldemar Wachtel die Klassen auf Entdeckungstour. Begeistert rochen
die Schüler an dem in voller Blüte stehenden Holunder und lauschten gespannt
den Gesängen der heimischen Singvögel. Strube erklärt: „Für die Kinder ist es
wichtig, die Natur mit allen Sinnen zu erfahren. Nur so kann eine
Sensibilisierung für die Umwelt und das Bewusstsein für den Schutz der Natur
geweckt werden.“ So beobachteten die Schüler Sing- und Wasservögel, bestimmten
Bäume, Büsche und genossen das stärkende Picknick am See. Die NABU-Mitglieder
stellten fest: “Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell Kinder selbständig
Problembereiche durch einfaches beobachten erkennen.“ So entdeckten die Schüler
zahlreiche wilde Feuerstellen und erkannten die Brandgefahr darin. Weiterhin
stellten sie fest, dass die jungen Graugänse nicht in Ruhe auf der Wiese äsen
konnten, da sie ständig von freilaufenden Hunden ins Wasser flüchten mussten.
Die Klasse 1a von Marita Gräbel brachte es auf den Punkt: „Während der Brutzeit
müssen doch alle Hunde angeleint werden!“ Einen Beitrag zum Naturschutz
lieferte jede Klasse. Denn kein Schüler ließ Müll am See zurück, sondern nahm
allen Abfall wieder mit. Ein Beispiel das zum Nachahmen auffordert. Waldemar
Wachtel bedankte sich bei den Kindern und den Lehrerinnen für ihr Vertrauen,
das Sie dem NABU mit ihrer Teilnahme entgegen bringen, bei Christina Haupt für
ihre gute Vorarbeit zu dieser Veranstaltung, bei Alexander Heuer für die
Unterstützung und bei den NABU-Aktivisten für das vielschichtige Engagement und
die heutige Begleitung.
Mai 2008
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Igel erfolgreich ausgewildert
 Pfleglinge verabschieden sich in die Freiheit
Von Dagmar Strube
Bei
trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen wurden die letzten drei von
insgesamt 5 Pflegegäste der Familie Strube vom NABU Stadtverband Garbsen
erfolgreich in die Freiheit entlassen. Alle 5 Igel wären aufgrund von
Krankheiten und Untergewicht ohne die Hilfe des Menschen im Winter verendet.
Strube dankt insbesondere der Tierarztpraxis Seyerle für die hervorragende
ärztliche Betreuung mit einem wahren Herz für Tiere sowie Pro-Igel für ihre
Unterstützung. Dieser ärztlichen Unterstützung und der täglichen Fürsorge von
Dagmar Strube ist zu verdanken, dass diese 5 Stachelritter mit stattlichem
Gewicht, gesundet und putzmunter ausgewildert werden konnten.
zur Jugendseite NABU-GarbsenMai 2008
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Brutsaison
eröffnet!
Blaumeise
überlistet Fledermausfreunde
Von
Dagmar Strube
Dieser
Höhlenkasten ist eigentlich als Sommerquartier für Fledermäuse gedacht.
In
einer Jugendaktion haben 10jährige Schüler eine Vielzahl dieser Kästen
für die
bedrohten nachtaktiven Kobolde gebaut. Doch freuen wir uns vom NABU
Stadtverband natürlich auch über diese kleine vorwitzige Blaumeise, die
offensichtlich dort nisten will. Wir wünschen ihr dabei viel Glück und
viele
Nachkommen. Beobachtet und fotografiert hat Herr Achim Vonhoff diese
Meise und
damit wieder einmal bewiesen: Wer zuerst kommt, wohnt zuerst!
März 2008
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Junge Garbsener Forscher mit dem NABU auf Naturerkundung und historischer Spurensuche im Stadtpark Garbsen
Erlebte Natur - spannend dargestellt und vermittelt
Garbsen, 12.03.2008
Ausgestattet mit Naturerkundungsbögen, Block, Kugel-
schreiber und digitaler Fotokamera gingen die Kinder aus Garbsen-Mitte
mit Uschi Koch, Irene Sachmann-Ober und Waldemar Wachtel vom NABU
Stadtver-
band Garbsen auf Naturerkundungstour.
Die Tour führte von der Grundschule Garbsen-Mitte aus in den Stadtpark
Garbsen. Die Kinder lernten in ca. 2,5 Stunden den Stadtpark aus einer
für sie neuen Sicht kennen. Viele Fragen der Schüler zur heimischen
Pflanzen- und Tierwelt sowie der Entstehung des Stadtparks und zum
Erhalt des Ringofens als Fledermausquartier mussten die NABU-Aktivisten
beantworten.
Wie ist der Stadtpark entstanden? Welche Aufgaben hatten die
Ziegeleien? Wie kommen die Fledermäuse in den Ringofen? Wo und wie
überleben sie dort? Wieso sind dort so viele Bäume gefällt worden und
warum liegen diese dort immer noch? Wieso wurde die Süntelbuche vom
NABU gepflanzt und der Gedenkstein aufgestellt? Wieso haben die
Wasservögel am Schwarzen See so wenig Versteckmöglichkeiten? Dieses
waren die am meisten gestellten Fragen der wissbegierigen Kinder.
Das Stadtteilforscherprojekt "Historische Spurensuche und
Naturerkundung" wird in ähnlicher Form bereits seit mehreren Jahren in
Kooperation zwischen der Mobilen Jugendarbeit und dem Stadtverband
Garbsen durchgeführt. mz
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NABU
stellt
Amphibien-/Krötenschutzzäune auf, Helfer gesucht
Von
Waldemar Wachtel
Mit
der jetzigen Wetterumstellung und den ersten
wärmeren Tagen hat eine vereinzelte Krötenwanderung begonnen. Der
nächste
einsetzende Regen mit Temperaturen um 10 Grad Plus wird das Startsignal
für
eine explosionsartige Wanderungs- bewegung der Kröten,
Grasfrösche und Molche
sein. Der NABU hat deshalb am Dienstag, den 12.02.08 mit der
Aufstellung der
Schutzzäune begonnen. Ca. 14 Tage früher als 2007. An der Schönebecker
Allee
wurde der erste Zaun aufgestellt. Ab Mittwoch, den 13.02.08 folgen die
Zäune an
der Gutenbergstraße und an der Meyenfelder Straße. An diesen Straßen
werden
auch Straßeneinengungen durch Bojen sowie die Aufstellung von
Warnschildern
nötig.
Ein
weiterer Krötenschutzzaun wird am Montag, den
18.02.08 an der Dorfstraße zwischen
Berenbostel und Stelingen aufgestellt.
Die
Gesamtlänge beträgt ca. 2.300 m. Waldemar Wachtel
vom NABU rechnet damit, dass von den fleißigen NABU-Mitgliedern, wie in
den
Vorjahren ca. 1000 Amphibien eingesammelt, gerettet und in die Biotope
und
Regenrückhaltebecken gesetzt werden. Wachtel appelliert an alle
Verkehrsteilnehmer, die durch Krötenwarnschilder gekennzeichneten
Bereiche an
der Gutenbergstraße und der Schöneberger Allee, aber auch an der
gesamten
Meyenfelder Str. in Höhe des Berenbosteler Sees mit erhöhter
Aufmerksamkeit und
verminderter Geschwindigkeit zu befahren. Nach Aussagen der TU
Braunschweig werden
Kröten immer häufiger dadurch getötet, wenn bei nicht angepasster
Geschwindigkeit über 30 km/h, der Strömungsdruck der Autos auf die
Fahrbahn so
gefährlich ist, dass die Amphibien allein schon dadurch getötet werden.
Wachtel
lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Betriebsamt und der
Straßenverkehrsabteilung der Stadt Garbsen, die sehr kurzfristig für
die
Aufstellung der Krötenwarnschilder und die Abgrenzung der
Gutenbergstraße
sorgten. Für die Einhaltung der
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden Radarkontrollen der Polizei sorgen.
Deshalb
sollten die Verkehrsteilnehmer in diesen Bereichen besonders aufmerksam
und
rücksichtsvoll fahren.
Zum
Schutz der ehrenamtlichen Helfer erhält jeder NABU-Aktivist eine mit
dem
NABU-Schriftzug und Wappen gekennzeichnete Warnweste. Laut Wachtel
sollen diese
auch den Garbsener Bürgern und den Verkehrsteilnehmern signalisieren,
dass hier
berechtigte Helfer des NABU tätig sind. Wer den NABU und die Amphibien
unterstützen möchte, kann sich bei Waldemar Wachtel melden, Tel.:
05137-8779975. Februar 2008
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Grundschüler
beobachten mit dem NABU Vögel
Von
Dagmar Strube
Begleitend zum Sachkundeunterricht
nutzten drei
Grundschulklassen des 1. Jahrganges der Osterbergschule die Möglichkeit
separat
geführter Exkursionen in die nahe Natur mit Dagmar Strube vom NABU
Stadtverband
Garbsen. Während die Klasse 1 e von Silke Rating einem eisigen Wind
trotzte,
kämpften die Klasse 1 d von Cornelia Breuker und 1 b von Barbara
Fischer mit
aufgeweichten Wegen und enormen Pfützen. Aber diese Witterungsumstände
hielten
die gut ausgerüsteten Jungforscher nicht ab, Vögel in ihrem natürlichen
Lebensraum zu beobachten. Unter Strubes Anleitung lauschten die
Grundschüler
andächtig dem ersten Gesang der Meisen und verfolgten deren
Geschicklichkeit
bei der Futtersuche. Während des Rundganges entdeckten die Schüler
zahlreiche
Vögel, die sie mit Strubes Hilfe schnell bestimmten. Neben Elstern,
Amseln,
Eichhähern, Ringeltauben und dem Rotkelchen faszinierten die Kinder vor
allem
die zahlreichen Wasservögel auf dem Berenbosteler See. Auch hier
lernten die
Schüler schnell die Entenarten zu unterscheiden und beobachteten
begeistert das
Starten und Landen der Graugänse sowie die ruckartigen
Schwimm-bewegungen der
Blesshühner. Zur Begeisterung der Schüler der Klasse 1 d von Barbara
Fischer
begleitete ein Höckerschwanenpärchen die Gruppe während des gesamten
Rundganges
auf dem See.
Februar 2008
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Niedersachsen: Das Land der Hochmoore
NABU-Stadtverband Garbsen bietet Seminar zum aktuellen Thema
Von
Karl Fischer
Niedersachsen ist das
moorreichste Land der Bundesrepublik Deutschland. Nennenswerte Vorkommen gibt
es noch in Bayern und Schleswig-Holstein.
Die Bundesrepublik
Deutschland, das Land Niedersachsen und die Region Hannover sehen es als
besondere Verpflichtung an, die Moore zu erhalten und durch Gesetze und
Verordnungen rechtlich zu sichern. Verschiedene Naturschutzverbände arbeiten
daran ehrenamtlich mit.
Durch Torfabbau und
verschiedene andere Maßnahmen sind die Hochmoorflächen drastisch
zurückgegangen. Das Land Niedersachsen hat Moorschutzprogramme aufgelegt, um
die naturnahen Hochmoore zu erhalten und wenn möglich, teilweise zerstörte
Moorflächen in den ursprünglichen Zustand zurückzuführen.
Für die Moore der Hannoverschen
Moorgeest (Helstorfer Moor, Otternhagener Moor, Schwarzes Moor und Bissendorfer
Moor) ist das Projekt „Naturschutz-Großprojekt Hannoversche Moorgeest“
entwickelt worden. Das Ziel dieses Projektes ist, die vier Moore möglichst
miteinander zu vernetzen und ihnen langfristig Überlebens- und
Entwicklungsmöglichkeiten zu geben.
Die Moore der Hannoverschen
Moorgeest sind wertvolle Hochmoore. Bei den Wissenschaftlern sind sie bezüglich
der ökologischen Wertigkeit „ganz oben angesiedelt“. Zum Beispiel das
Bissendorfer Moor ist das am besten erhaltene Hochmoor Niedersachsens (s. auch
beigefügtes Informationsblatt der Region Hannover).
In den letzten Jahrzehnten
ist in der Bevölkerung viel Basiswissen über das Thema „Moore“
verlorengegangen. Dieses Seminar soll das nicht oder nicht mehr vorhandene
Wissen über die ökologische Bedeutung der Moore auffrischen und vermitteln.
Neben der Theorie soll die Praxis nicht zu kurz kommen, d.h. es ist auch die
Besichtigung eines Moores vorgesehen.
Als Referenten werden Herr
Schmatzler und Herr Dr. Caspers von der Deutschen Gesellschaft für Moor- und
Torfkunde in Hannover zur Verfügung stehen.
Die Geschäftsführerin des
„Naturschutzgroßprojektes Hannoverse Moorgeest“ (Region Hannover), Frau
Freytag, wird über den Stand der Planungsphase informieren.
Teilnehmer,
die über die im Seminar hinaus vermittelten Daten und Fakten auch Informationen
über „Moorromantik“ wünschen, können gern auf die Kurzgeschichten und Gedichte
zurückgreifen, die ebenfalls beigefügt sind.
zur Programmübersicht
zum AnmeldeformularFebruar 2008
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Das Bild zeigt einen Phosphuranylit. Zusammensetzung:
Calcium,
Kalium, Phosphor, Sauerstoff, Uran und Wasserstoff.
Die Farben kommen in goldgelb, dunkelgelb bis
zitronengelb vor.
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„Die
Radioaktivität in Natur und Umwelt“ ist am 17.01.08 Thema beim NABU
In einer öffentlichen Sitzung des NABU
referiert der
bekannte Chemiker, Geologe und Mineralienfachmann Karl Klänhardt über
die
radioaktiven Bestandteile mit denen wir auf unserer Erde in Berührung
kommen
können.
Seit
der Entstehung des Kosmos ist energiereiche,
ionisierende Strahlung allgegenwärtig und mag zur Entwicklung des
Lebens auf
unserer Erde beigetragen haben.
Wer
hat noch nicht davon gehört, dass in großer
Flughöhe die energiereiche inhomogene kosmische Strahlung aus dem
Weltraum
immer stärker werdend auf uns herabprasselt.
In
10.000 m Höhe das 20-fache als an der
Erdoberfläche.
Aber
auch auf der Erde werden radioaktive chemische Elemente
wie Uran abgebaut oder radioaktiv kontaminierte Mineralien gefunden.
Diese sind
häufig genug von bestechender Schönheit und werden von Sammlern
geschätzt.
Deshalb
ist es wichtig und besonders interessant, von
einem Fachmann zu erfahren, welche Mineralien für den Hobbysammler
ungefährlich
sind oder in welchen Fällen er sich fachmännischen Rat einholen oder
solche
Referate wie am Donnerstag, den 17.01.08 beim NABU besuchen sollte.
Karl
Klänhardt wird einige wunderschöne, ungefährliche
Mineralien zeigen und auch erklären.
Die
Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Waldhotel
Garbsener Schweiz.
Der
Unkostenbeitrag beträgt 2,- Euro pro Person. Für
NABU-Mitglieder ist die Veranstaltung frei.
Januar 2008
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Beschwerdebrief
und Informationsaufforderung an Bürgermeister Alexander
Heuer zu Baumfällungen und zweifelhaften Schnittmaßnahmen
Waldemar Wachtel fordert
Bürgermeister Alexander Heuer
zur Stellungnahme über geplante oder durchgeführte Baumfällungen und
nicht
verständliche Schnittmaßnahmen an alten, ortsprägenden Bäumen in
Garbsen auf. In seinem Brief verweist er auf die gute
informelle
Zusammenarbeit der letzten Jahre, die durch jüngste geheimnisvoll
anmutende
Baumfällungen in Frage gestellt werden könnten. Zur Begründung
führt Waldemar Wachtel einige
Ereignisse auf, über die die Öffentlichkeit nicht oder viel zu spät
informiert
wurde:
1. In
einer heute zugesandten Mail habe ich von den geplanten
sieben Eichenfällungen am 02.01.2008 in
Schloß Ricklingen erfahren. Aus diversen Quellen erfuhr ich, dass
diese Entscheidung bereits vor ca. sechs Monaten getroffen
wurde. Wieso
wurden wir, wie in anderen Fällen, nicht darüber informiert? Wieso
wurde der Ausschuss für Umwelt und Stadtplanung nicht
informiert? Was
hat die Stadt unternommen, um diesen Verlust von alten
Eichen abzuwenden? Auch wenn sie
auf Privatgrund stehen.
Was ist bisher unternommen worden, das auch ein von
Ihnen zugesagtes Baumkataster und die vermehrte Unterschutzstellung
alter
ortsprägender Einzelbäume und Baumgruppen kontinuierlich aufgebaut und
fortgeführt wird?
2. Ähnlicher
Vorgang mit einer alten Kastanie am RRB Spannweg/Bergstr., die
ohne Vorwarnung
gefällt wurde.
3. Für uns
und Anlieger nicht erklärbare Schnittmaßnahmen an einer alten
Eiche in
Havelse, Waldstr.
4. Verstümmelung
alter Buchen am Friedhof in Osterwald. Unser Herr Wichmann, ehemaliger
Gartenamtsleiter der Stadt war nach der Besichtigung entsetzt.
5. Kahlschlag
wertvoller alter Eichen und eines besonders erhaltenswerten über 100
Jahre
alten Walnussbaumes auf dem Eckgrundstück Meyenfelder Str./Leistlinger
Str.
Waldemar Wachtel fordert von der
Stadtverwaltung, den
vorher gemeinsam eingeschlagenen Weg der vertrauensvollen
Informationspolitik
und Zusammenarbeit weiter zu führen und nicht durch sinnloses entfernen
von
Bäumen zu gefährden.
Bäume sind als Sauerstofflieferanten und
Schadstoff-Filter wichtige Bestandteile unserer geschädigten Umwelt.
Dezember 2007
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Kommentar
zur der "Informationsveranstaltung" des
Naturschutzgroßprojektes Hannoversche Moorgeest am 20.12.07 in
Schlage-Ickhorst
Nicht nur die Technik
versagte:
Umweltminister Sander zeigt sich unbelehrbar und heizt die
Stimmung an
von Waldemar Wachtel und Uwe Manzke
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Hannover,
23.12.2007 An der von
Sander initiierten
"Informations" - Veranstaltung am 20.12.07 in Schlage-Ickhorst nahmen
ca. 200 Bürger, Grundstückseigentümer, Landwirte, Naturschützer, Jäger
u.a. teil. Bereits in seiner Eröffnungsrede zeigte Sander, dass er den
Eindruck des Uninformierten weiter vermittelte. Dadurch wurde die
Atmosphäre im Saal von vornherein unnötig aufgeheizt. Als hätte die
Technik aus dem Ministerium dies auch so gedeutet, versagten die
Mikrofone anfangs ihren Dienst.
Sander stellte Forderungen in den Raum, die bereits
im Vorfeld
erster Entscheidungen und Untersuchungen von der Region Hannover auf
den Weg gebracht und mit wichtigen Inhalten gefüllt wurden. Sander
zeigte sich uninformiert oder nicht aufnahmebereit für die Hinweise,
dass bereits mehrere öffentliche In-
formationsveranstaltungen an verschiedenen Orten der Region
stattgefunden haben und weiterhin stattfinden werden.
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 Viel
notiert - wenig gesagt, MU Sander
versucht sich zu informieren.
Lieber zu spät, als nie. Dennoch, vorher
wäre besser gewesen.
Mehr:
Zum
Kommentar
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Konferenz
"Klima schützen - Wachstum schaffen" Waldemar
Wachtel auf Einladung der CDU/CSU Bundestagsfraktion in Berlin
Ein
von den Medien viel beachtetes Thema zum Klimawandel mit ca. 250
Teilnehmern
aus Deutschland und dem Ausland wurde im Paul-Löbe-Haus des Deutschen
Bundestages in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und vier verschiedenen
Panel-Runden behandelt und diskutiert.
Hauptrednerin
war Bundeskanzlerin Angela Merkel. Weitere Redebeiträge erfolgten von
Katherina
Reiche, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Volker
Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Prof. Dr. Hans
Joachim
Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK).
Einig
waren sich die Teilnehmer darüber, dass ein Klimawandel mit den
verheerenden
Folgen nur dann aufzuhalten ist, wenn die Weltgemeinschaft sich einig
wird,
entsprechende Weichen für ein Kyoto-Nachfolgeabkommen zu stellen. Die
nächste
Möglichkeit besteht bei der Weltklimakonferenz in Bali.
Waldemar
Wachtel verwies in seinen Gesprächs- und Diskussionsrunden u. a auf die
Verantwortlichkeit zur nachhaltigen Entwicklung. Das heißt,
Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen
Gesichtspunkten zu berücksichtigen.
Das
eine ist ohne das andere kaum zu haben. Dazu gehört u. a. auch, dass
der
ungezügelte Flächenverbrauch von täglich 114 ha (Statistischem
Bundesamt)
erheblich zurückgeführt werden muss, dass durch den großflächigen
Ausbau der
nachwachsenden Rohstoffe wie Raps- und Maisanbaumonokulturen mit einem
vermehrten Düngemittel- und Pestizideinsatz zu rechnen ist, der den
Boden und
das Wasser zusätzlich belastet, dass der Kohlendioxid-Ausstoß bei
Kraftfahrzeugen deutlich unter 140 Gramm/km als Flottenanforderung
sowohl bei
Herstellern wie auch bei den Fuhrparks der Konzerne, Bundes- und
Landtage
durchgesetzt, dass Schwerlastfrachten vermehrt von der Straße auf die
Schiene
verlagert werden sollten, dass Lärm- und Schadstoffemissionen auf
sämtlichen
Transportwegen wie Straßen-, Schienen- und Schiffsfrachten erheblich
reduziert
werden müssen, dass durch bessere, intelligentere Verkehrsregelungen
insbesondere in den Städten und deren Ausfallstraßen die enormen Staus
und
somit die Kohlendioxid- und Stickoxidbelastungen abgebaut werden
müssen.
Außerdem sollten Bürger- und Verbandsbeteiligungen bis zur kommunalen
Ebene in
der Energie-, Klima- und Umweltschutzpolitik gefördert werden.
Während
der Konferenz wurde Waldemar Wachtel von den Mitgliedern des Deutschen
Bundestages, Frau Dr. Maria Flachsbarth und Monika Brüning persönlich
begrüßt.
November 2007
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Neujahrsgrüße des NABU Stadtverbandes Garbsen
Liebe
Kolleginnen, liebe Kollegen,
liebe Freundinnen, liebe Freunde des NABU,
sehr geehrte Damen und Herren,
ich wünsche Ihnen, auch im Namen des Vorstandes des
NABU
Stadtverbandes Garbsen, von ganzem Herzen alles Gute, viel
Glück und Gesundheit für das neue
Jahr.
Wunschzettel für das Jahr 2008:
Friede überall auf Erden,
damit die Menschen Freunde werden.
Essen für alle soll es geben,
die auf diesem Planeten leben.
Für viele hier auf dieser Welt
zählt nur Wohlstand, Macht und Geld.
Doch Du weißt, das ist nicht richtig,
Liebe und Freundschaft das ist wichtig.
Und dann wünsche ich mir
von ganzem Herzen noch von Dir,
dass Jung und Alt sich gut verstehen
und viele Wege gemeinsam gehen.
Das eine gesunde Natur und Umwelt erhalten bleibt,
die Menschen, Politik und Verbände darüber nicht entzweit,
das alle miteinander gegen Gedankenlosigkeit und Ignoranz
angehen
und die Naturschützer gegen Natur- und Umweltsünden in einem
Bündnis zusammenstehen.
Der NABU Regionalverband hat dies 2007 eindrucksvoll gezeigt,
sind wir also auch 2008 gemeinsam dazu bereit.
Mein Dank gilt Ihnen allen,
jeder stellte für den Naturschutz beträchtliche Freizeit
bereit.
Es dürfen unsere Appelle nicht verhallen.
Darum soll uns auch 2008 tragen, eine gewisse
Heiterkeit/Gelassenheit.
Weiterhin viel Erfolg bei Ihren NABU-Aktivitäten
und Ihren anstehenden Projekten.
Waldemar Wachtel
1. Vorsitzender
NABU Stadtverband Garbsen
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Winterfütterung von Vögeln
Zwei Grundschulklassen des zweiten Jahrganges
der Osterberg
Schule und die Garten-AG des 4. Jahrganges der Grundschule
Garbsen-Mitte erarbeiteten
an verschiedenen Vormittagen mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband
Garbsen
das Thema der Fütterung von Vögeln im Winter. Zunächst benannten die
Schüler
mit Strube die Arten, die in der kalten Jahreszeit unsere Wintergäste
sein
können. Danach untersuchten die Schüler die einzelnen Bestandteile von
Weich-
und Körnerfutter und diskutierten rege über die Vor- und Nachteile der
verschiedenen Modelle von Futterhäusern. Mit Strubes Hilfe, kamen die
pfiffigen
Schüler schnell zu dem Ergebnis, dass die Fütterung in kleinen Mengen
und am
besten in Futtersilos erfolgen sollte. Denn dort finden die Vögel
trockenes und
sauberes Futter, das nicht durch das Herumlaufen mit Kot verschmutzt
werden
kann und somit Krankheiten verursacht. Nach diesem theoretischen Teil
mixten
die Schüler freudig und mit erstaunlichem Feuereifer Fettfutter für
Futterglocken, Zapfenknödel oder Nussringe an. Einen besonderen Dank
richtet
der NABU Stadtverband Garbsen an die Firma Rau, die mit ihrer
großzügigen
Spende des Kokosfettes erheblich zum Gelingen beigetragen hat. So
entstanden in
kürzester Zeit die verschiedensten Futterstellen, an denen die Schüler
aus
nächster Nähe ihr frisch gewonnenes Wissen durch Naturbeobachtungen
vertiefen
konnten. Zum Schluss wünschten sich die Gruppen möglichst bald viel
Schnee und
Frost, um viele Vögel füttern zu können.
mehr auf der
Jugendseite
Januar 2008
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Fleißige
NABU- Mitglieder schneiden Obstbäume frei
Es wurde allerhöchste Zeit. Eine vom
NABU gepflanzte
Streuobstwiese drohte von angrenzenden Tannen und Fichten erdrückt zu
werden.
Eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten und am Boden lebende Tieren
drohte
für immer verloren zu gehen.
NABU-Mitglieder
erkannten dies und fanden sich zu
einer Arbeitsgruppe zusammen.
Karl-Dieter
Ruhlig, Rainald Köther, Hans-Joachim Ober,
Dagmar und Karsten Strube, Karl Fischer und Ralf Manstedt sägten,
schnitten und
lagerten die Bäume und Äste. Hans-Joachim Ober, Karsten Strube und
Karl-Dieter
Ruhlig hatten beim Forstamt Fuhrberg extra für solche Arbeiten
Lehrgänge
absolviert und somit die versicherungsrelevanten Voraussetzungen im
Umgang mit
Motorsägen erfüllt.
Jüngster
Helfer war der Schüler Christian Strube (10), der emsig
half, eine Benjes-Hecke aufzuschichten.
Wegen
der anstrengenden und umfangreichen Arbeiten
wird ein weiterer Arbeitseinsatz notwendig.
Wer
der Natur ehrenamtlich helfen möchte und eine
Betätigung an der frischen Luft sucht, kann sich unter den
Mail-Adressen oder
Telefon-Nummern, die auf unserer Homepage aufgeführt sind melden.
Dezember 2007
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 V. l. n. r: Wilfried Aick, 1. Vors. der SPD
Altgarbsen/Garbsen-Mitte, Caren Marks,
Mitglied des deutschen Bundestages (MdB), Wolfgang Jüttner, Vors. der
SPD
Landtagsfraktion und Waldemar Wachtel, 1. Vors. NABU Stadtverband
Garbsen und
NABU Regionalverband Hannover |
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100
Jahr Feier der SPD
Waldemar Wachtel, 1. Vorsitzender des
NABU
Stadtverbandes Garbsen wurde zur 100-Jahr-Feier der SPD
Altgarbsen/Garbsen
Mitte als Vertreter des NABU eingeladen.
Wachtel
überbrachte dem Vorstand der SPD mit Wilfried
Aick an der Spitze die Glückwünsche des NABU. In
den Festreden von Wilfried Aick, Bürgermeister
Alexander Heuer, Caren Marks, MdB und Wolfgang Jüttner,
Oppositionsführer der
SPD im Niedersächsischen Landtag wurde die Geschichte der SPD
insgesamt, aber
auch auf kommunaler Ebene nachgezeichnet.
Langjährige
Mitglieder wurden geehrt. Für die kommenden Landtagswahlen zeigte sich
die
SPD-Spitze positiv eingestimmt.
Mit
einem deftigen Essen und offenen Gesprächsrunden
klang der Abend aus.
November 2007
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CDU
Altgarbsen und der NABU Stadtverband Garbsen pflanzen über 1.000
Blumenzwiebeln in Altgarbsen
Noch bevor der kalte
Wintereinbruch mit strengen
Frösten und dem ersten Schnee Einzug hielt, pflanzten fleißige
Mitglieder der
CDU Altgarbsen und des NABU u. a. an der stark befahrenen Alten
Ricklinger
Straße über 1.000 Osterglocken (Narzissen).
Die
Initiative wurde vom Ortsbürgermeister Franz
Genegel und seiner Stellvertreterin Karin Kuhn unterstützt. Das Geld
wurde aus
dem Fond zur Verfügung gestellt, dass für die Ortsbürgermeister und
Ortsräte
für besondere Projekte in den einzelnen Stadtteilen aus dem Stadtetat
genehmigt
wurde.
Alle
Beteiligten sind nun auf die zu erwartende Blütenpracht der
Osterglocken im Frühjahr
neugierig.
November 2007
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NABU
- Picknick „Herbst-Winter“
Ca. 25 NABU-Mitglieder verabredeten
sich zu einem
gelungenen Picknick und nutzten die letzten milden Temperaturen des
Jahres um
sich bei belegten Brötchen und anderen Leckereien zu einem lockeren
Klön- und
Meinungsaustausch auf einem Grundstück in der Garbsener Schweiz zu
treffen.
Natur-
und Klimaschutz, die Garbsener Stadtentwicklung
und die Aktivitäten des NABU standen im Mittelpunkt der Diskussionen.
Oktober 2007
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Waldemar
Wachtel vom Regionspräsidenten Hauke Jagau
ausgezeichnet
In
seiner Laudatio stellte Hauke Jagau die Verdienste von Waldemar Wachtel
als die
Stimme für die Natur und Umwelt in Garbsen und der Region Hannover vor.
Wachtel
ist seit 1984 im Naturschutzbund Deutschland (NABU). Seit 2000 führt er
den
Stadtverband Garbsen. Seit 2007 ist er auch Vorsitzender des
Regionalverbandes
Hannover, dem 15
Stadtverbände mit ca. 9.000 Mitglieder angeschlossen sind. Durch seine
Aktivitäten für die Natur und in der Öffentlichkeit wuchs der
Stadtverband seit
seiner Übernahme innerhalb von drei Jahren von 78 auf zeitweise über
500
Mitglieder. Der Stadtverband ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt
geworden
und wirbt somit auch für die Stadt Garbsen. Wachtel strebt immer an,
Gegensätze
mit der Politik, Regions- und Stadtverwaltung sowie anderen Gruppen
konsequent
anzusprechen und mit diesen möglichst zu einer Verständigung zu kommen.
Wachtel
ist in diesem Jahr zum zweiten Mal von seinem Landesverband mit einem
Mitgliederpotential
von ca. 60.000 Mitgliedern zum Bundesdelegierten gewählt worden.
Wachtel
bedankte sich im Namen aller Geehrten und lobte die gut organisierte
Veranstaltung. Er appellierte an Jagau diese Ehrungen weiterzuführen
und darauf
hinzuwirken die Anerkennung der Ehrenamtlichen auch in den Kommunen zu
fördern,
wo es teilweise an Unterstützung mangelt.
Gleichzeitig
hob Wachtel hervor, dass hier zwar einzelne Personen geehrt werden, die
umfangreichen Tätigkeiten aber nicht ohne die engagierten Mitglieder in
Garbsen
und der Region möglich wären.
Oktober 2007
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NABU
rettet Ringeltaubenküken
Aufmerksame
Spaziergänger am Berenbosteler See
hatten am 23.09.07 ein hilfloses Küken entdeckt und den NABU
Stadtverband
Garbsen um Hilfe gebeten. Das offensichtlich schon seit Stunden
verwaiste Tier,
nahm Familie Strube vom NABU Stadtverband Garbsen in seine Obhut.
Strube
erklärt: „Wir erhalten sehr viele derartige Hilferufe der Bevölkerung
zu den
unterschiedlichsten Wildtieren. Ob Eichhörnchen, Igel oder wie in
diesem Fall
einem Jungvogel. In vielen Fällen können wir sachdienliche Ratschläge
oder
Hinweise geben, die oft vor Ort angewandt werden können. So auch zu
diesem
ständig piepsenden Küken, dass wir nach der Erstversorgung zur
Wildtier- und
Artenschutzstation in Sachsenhagen gebracht haben. Dort finden
verletzte oder
verwaiste Tiere medizinische Versorgung und eine artgerechte Bleibe für
die
Zeit der Genesung. Das oberste Ziel des dortigen auf Spenden
angewiesene Teams
ist die Auswilderung von rehabilitierten Wildtieren. Erreichbar ist die
Station
unter der Telefonnummer (05725) 708730 sowie der Notfalltelefonnummer
0171-6831000. Eine weitere wichtige Adresse ist insbesondere auch am
Wochenende
und in der Nacht die Tierärztliche Hochschule, Klinik für Kleintiere am
Bischofsholer Damm 15, Tel.: 0511 / 856 – 7253.“ Oktober
2007
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Grundschüler
bestimmen mit dem NABU Bäume Bei
herrlichem Herbstwetter hatten
zwei Schulklassen des zweiten Jahrganges der Osterbergschule und eine
erste
Klasse der Grundschule Garbsen-Mitte sehr viel zu entdecken bei ihren
an
verschiedenen Tagen geführten Baumbestimmungsexkursionen von Dagmar
Strube vom
NABU Stadtverband Garbsen. Strubes Ziel war es, den begeisterten
Grundschülern
mit viel Spaß, der Hilfe des Herbstlaubes und der Baumfrüchte die
Bestimmung
der heimischen Bäume zu vermitteln. Nach den gut dreistündigen
Exkursionen
waren die mitgebrachten Tüten prall mit den Blättern und Früchten des
Ahorns,
der Eiche, Buche, Silberpappel und vieler anderer heimischer Baumarten
gefüllt.
Besonders bestaunten die fleißigen Sammler die zum Teil keimenden
Eicheln und
beeilten sich diese zu vergraben, damit neue Bäume wachsen sollten.
Denn die
Schüler waren sich einig, das Bäume als Sauerstofflieferant für alle
Lebewesen
auf unserer Erde lebensnotwendig sind.
Zum
Fotoalbum Oktober
2007
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Garbsener
Kinder sammelten fleißig mit dem NABU Beachtliche
Mengen beim Tiergarten abgegeben
Als Vertreter vieler fleißiger
Garbsener Schülergruppen, die
Eicheln und Kastanien in den letzten Wochen gesammelten hatten,
brachten Sarah
Herale (10), Dennis Kraus (8) und Christian Strube (10) die beachtliche
Menge
von 24 großen Säcken voller Kastanien und 4 weiteren mit Eicheln zum
Tiergarten
Hannover. Die Baumfrüchten dienen der Winterfütterung von Rehen,
Hirschen und
Wildschweinen. Der für den Transport mitgebrachte Bollerwagen reichte
bei
Weitem nicht aus. So mussten die fleißigen Helfer um Dagmar Strube vom
NABU
Stadtverband Garbsen in zwei Etappen und schwer beladen die wertvolle
Fracht
anliefern. Als Dank erhielt die Gruppe 20 Baumscheiben, die als
Eintritt für
Kinder zum diesjährigen Tiergartenfest dienten. Die Baumscheiben
überreichte
Strube in Garbsen den emsigsten Jungsammlern. Zum Abschluss nutze die
Gruppe
die Gelegenheit, durch den herbstlichen Tiergarten zu spazieren und das
Wildschweingatter zu besuchen.
Zum Artikel Oktober
2007
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Eicheln und Kastanien sammeln
Baumfrüchte sammeln - ein Spaß für die ganze Familie
Sammelt Ihr auch gerne Eicheln und Kastanien? Bestimmt! Das
man aus den Baumfrüchten viele tolle Dinge basteln kann, wisst Ihr auch! Ich
habe aber noch einen anderen Tipp für Euch. Ihr könnt vielen Tieren durch die
Abgabe von gesammelten Eicheln und Kastanien helfen, durch den Winter zu
kommen.
Wenn Ihr helfen möchtet, dann sammelt Eicheln und Kastanien
bitte möglichst getrennt in Leinenbeuteln, Kisten oder noch besser in
luftigen Kartoffelsäcken. Plastiktüten sind ungeeignet, da die
Früchte darin leider sehr schnell schimmeln.
Abgeben könnt ihr die Eicheln und Kastanien ab dem 24.09.2007
an folgenden Stellen:
Wirtschaftsgebäude, Tiergartenstraße 149,
Tiergarten Anderten
Montags – Freitags 8.00 Uhr – 18.00 Uhr
Wenn Ihr die Abgabe der Früchte mit einem Ausflug in den
Tierpark verbindet, könnt Ihr dort jede Menge Rehe sehen und vielleicht hören,
wie die Hirsche röhren. Das Röhren der Hirsche ist nur im Herbst während der
Paarungszeit zu hören.
Forsthof, Am Pferdeturm 1
Montags – Donnerstags 8.00 Uhr – 15.30 Uhr
Freitags 8. 00 Uhr bis 11.00 Uhr
Betriebshof Mecklenheide, Schulenburger
Landstraße 331
Montags – Donnerstags 8.00 Uhr – 15.30 Uhr
Freitags 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr
Als Dankeschön erhaltet ihr dort eine mit einem Tier
(welches ist es in diesem Jahr???) verzierte Baumscheibe. Diese gilt als
Eintrittskarte für Kinder zum großen Tiergartenfest am 13. Oktober von 13.00
Uhr bis 19.00 Uhr im Tiergarten Anderten. Auch dann könnt Ihr noch Kastanien-
und Eicheln abgeben und so an dem tollen Dankeschön-Fest mit vielen
Attraktionen ohne Eintrittsgeld teilnehmen. Zur weiteren Info an Eure Eltern:
Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt, Kinder bis 14 Jahre (ohne
Sammelaktion): 1 Euro, Erwachsene: 2 Euro.
September 2007
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Seltene
Nashornkäfer in Garbsen Berenbostel
Besondere
Entdeckungen machte Familie Schüring in diesem Sommer bei ihrer
Gartenarbeit.
Zunächst fanden sie ein totes Weibchen des besonders geschützten
„Gemeinen
Nashornkäfers“ in ihrem Komposthaufen. Innerhalb der nächsten Wochen
freute
sich die Familie über das Auffinden von einer Vielzahl der ca. 10 cm
langen
grau-weißen Larven des Käfers. Hierbei handelt es sich um besondere
Entdeckungen.  Denn der seltene Käfer benötigt für seine überaus
wärmeabhängige
Entwicklung im Schnitt zwei bis drei Jahre. Denn die wärmeliebenden
Käferweibchen legen einige dutzend kugelförmige Eier, die an kleine
Erbsen
erinnern, bevorzugt in Komposthaufen ab. Nach der zweiten Häutung
wachsen die
Larven zu einer Länge von sieben bis zwölf Zentimetern heran. In der
letzten
Entwicklungsphase stellen sie eine feste Hülle her, in dessen Kammer
die
Verpuppung stattfindet.
August 2007
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| | Handys
sammeln für die Havel
 Sammelstation in der
Grundschule Garbsen-Mitte Geben Sie
Althandys in die
Sammelbox des NABU Stadtverbandes Garbsen: pro abgegebenem Mobiltelefon
erhält
der NABU eine Spende von 3,50 Euro für das Naturschutzprojekt
„Untere Havel“.
Das Geld stammt aus einer Kooperation mit einem großen
Mobiltelefonanbieter und
einer Recyclingfirma für Althandys. Viele
Besitzer eines neuen
Handys wissen bisher noch nicht, das Altgeräte recycelt werden
können bzw. das
in vielen Geräten giftige Substanzen enthalten sind.
Deshalb zur
Info: Mobiltelefone
sind im
Durchschnitt nur 18 bis 24 Monate im
Einsatz. Dann werden sie durch neue Modelle ersetzt. Damit werden
europaweit
jährlich über 100 Millionen Handys nutzlos. Rund
20.000 Tonnen Elektroschrott
entstehen so. Die meisten dieser Altgeräte liegen in den
Schubladen der
Verbraucher und könnten irgendwann im Müll landen.
Ein kaum zu unterschätzendes
Umweltproblem, denn Mobiltelefone und die darin eingesetzten Batterien
enthalten giftige Substanzen, wie Arsen, Cadmium, Kupfer, Blei,
Quecksilber,
Nickel und Zink. Diese Substanzen können durch
Abfallverbrennung in die
Atmosphäre oder durch Deponierung in das Grundwasser gelangen
und damit zur
Gefahr für Mensch und Umwelt werden. Darum helfen Sie mit: Holen
Sie ihr altes Handy für einen guten Zweck aus der
Schublade und geben es in
die Sammelbox in der Pausenhalle der Grundschule
Garbsen-Mitte.
Wenn
Sie weitere Fragen
haben, schauen Sie auf die Homepage des NABU-Bundesverbandes
unter www.nabu.de.
Dort finden Sie viele Informationen
über das Renaturierungsprojekt und die Sammelaktion.
NABU
Stadtverband Garbsen |
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Grundschüler
erkunden Bach und See mit dem NABU NABU
unterstützt Schüler bei Projektarbeit
Dagmar
Strube, Waldemar Wachtel und Dieter Ruhlig freuen sich über das hohe
Interesse
der Schulen für die Natur- und den Umweltschutz. Gerne unterstützt der
NABU das
Forschungsunternehmen der Klasse 3 a von Christine Pontow, die
vielfältigen
Lebensformen von Bach- und Seebereichen zu untersuchen. Zum
Artikel
September 2007
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NABU
- Fledermausnacht am 31.08.2007 Fledermäuse
fliegen bei Regen nicht
Trotz
ergiebiger Regenschauer waren gut 20 Interessierte zur
Fledermausexkursion des NABU Stadtverbandes Garbsen gekommen. Aufgrund
der
schlechten Wetterlage war schon zu Beginn vorhersehbar, dass an diesem
Abend
keine nach Insekten jagenden Fledermäuse zu sehen sein würden. Denn
Insekten
fliegen ebenfalls bei Regen nicht. Trotzdem startete die Gruppe
hoffnungsvoll
zur Exkursion. Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen führte die
Fledermausfreunde zusammen mit ihren Verbandskollegen Irene
Sachmann-Ober und
Karl-Dieter Ruhlig an wind- und wettergeschützte Stellen. Mit Hilfe von
zahlreichem Bild- und Anschauungsmaterial sowie aufgenommenen
Fledermausrufen
aus dem Bat-Detektor ermöglichte Strube den Besuchern einen Einblick in
das
Leben der bedrohten Säugetiere. Doch alles Engagement überzeugte die
hochsensiblen nachtaktiven Insektenjäger nicht. Gegen 21.00 Uhr gab die
Gruppe
schließlich bei unablässigem Regen endgültig auf. Auch wenn an diesem
Abend
keine Fledermäuse gesehen wurden, konnten die Teilnehmer durch
zahlreiche
Fragen eine Vielzahl von Informationen zum Leben der Fledermäuse
erhalten.
Gleichzeitig wurde den Besuchern deutlich, wie gravierend negativ ein
kalter
und nasser Sommer für die Fledermauspopulationen ist. August
2007
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NABU - Fledermausnacht am 31.08.2007
Mit dem NABU die heimlichen Jäger der Nacht, die Fledermäuse entdecken
Kaum ist die Sonne versunken, kommen die
geheimnisvollen Säugetiere aus ihren Verstecken und fliegen durch die Nacht.
Manche von Ihnen passen in eine Streichholzschachtel, andere sind immerhin
größer als ein Spatz. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind vom Aussterben
bedroht. Deshalb bedürfen Sie des besonderen Schutzes der Menschen. Waldemar
Wachtel berichtet, dass der NABU ca. 50 Fledermauskästen in Garbsen angebracht
hat. Wer Fledermäuse entdecken will, muss schon sehr aufmerksam sein, um die
schwarzen Silhouetten der wendigen Flugkünstler gegen den dämmerigen
Nachthimmel zu erkennen. Einfacher geht es auf geführten Fledermaus-Wanderungen,
bei denen mit Hilfe von Ultraschalldetektoren den Fledermäusen bei der
Insektenjagd zugehört werden kann.
In den diesjährigen 11. Europäischen Fledermausnächten
beteiligen sich über 30 Länder Europas. Die bundesweiten Veranstaltungen haben
sich von 60 auf über 300 erfreulich entwickelt. Deshalb will das NABU-Team, wie
jedes Jahr, auch den Garbsener Bürgern am 31.08.2007 um 19:30 Uhr wieder eine
Führung anbieten. Treffpunkt ist der Parkplatz vor der Grundschule
Garbsen-Mitte (IGS) an der Meyenfelder Straße. Die Veranstaltung findet rund um
den Berenbosteler See statt. Das NABU-Team mit Karl-Dieter Ruhlig, Irene
Sachmann-Ober und Dagmar Strube wird die Exkursion begleiten.
Bei Dauerregen fällt die Veranstaltung aus und findet
an einem anderen Abend statt.
Auf zu den Batnights – zu den großen europäischen
Fledermausnächten, die bereits von keinem geringeren als dem
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eröffnet wurden.
August 2007
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NABU appelliert:
Keine Schwalbennester entfernen!
Der NABU Stadtverband Garbsen bittet darum, keine Mehlschwalbennester
von Hausfassaden zu entfernen, zu
zerstören oder den Zugang zu den bestehenden und genutzten Nestern zu
versperren. Nach dem Bundes- und dem Niedersächsischen Naturschutzgesetz ist dies
verboten. Zuwiderhandlungen sind Ordnungswidrigkeiten und können mit empfindlichen
Bußgeldern geahndet werden. Waldemar Wachtel weist darauf hin, dass häufig aus
Unwissenheit und ohne böse Absicht gehandelt wird. Man will einfach die Hausfassade
sauber halten. Vielfach ist nicht bekannt, dass die einst zu den häufigeren
Schwalbenarten zählenden Mehlschwalben in ihrem Bestand drastisch abgenommen
haben. Von den Schwalben und ihren Nestern geht keine Gefahr für den Menschen
aus. Eine Verschmutzung an der Hausfassade lässt sich durch das Anbringen eines
Brettes an der richtigen Stelle verhindern. Die zunehmende Versiegelung und
Asphaltierung von Strassen und Plätzen nimmt den Schwalben häufig die
Möglichkeit, dass passende Baumaterial für Ihre Nester zu finden. Mit Vorliebe
sammeln Schwalben am Rand von Pfützen geeignetes Baumaterial wie Schlamm, aus
dem sie mit Speichel und Federn vermischt, ihre soliden Nester bauen. Da ihre
Nahrung insbesondere aus „Plagegeistern“ wie Schnaken, Stechmücken und
Stubenfliegen besteht, erweisen sie dem Menschen nützliche Dienste.
Früher erkannten viele Menschen nicht nur diese
Nützlichkeit, im Volksmund galten sie häufig als die „Glücksbringer“.
Hausbesitzer und Landwirte freuten sich jedes Jahr auf die Rückkehr „Ihrer
Schwalben“. Pfützen und feuchte Bodensenken wurden für die Schwalben erhalten.
Nicht ohne Grund hat der NABU 1974 die Mehlschwalbe und 1979 die Rauchschwalbe
zu den Vögeln des Jahres gekürt.
Juni 2007
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NABU appelliert:
Keine Amphibien aus Gewässern entnehmen!
Der NABU Stadtverband Garbsen
bittet darum, keine Amphibien aus heimischen Gewässern zu entnehmen. Nach dem
Bundes- und Niedersächsischen Naturschutzgesetz ist dies verboten.
Zuwiderhandlungen sind Ordnungswidrigkeiten und können mit empfindlichen
Bußgeldern geahndet werden. Waldemar Wachtel weist darauf hin, dass häufig aus
Neugier oder Unwissenheit ohne böse Absicht gehandelt wird. Vielfach ist nicht
bekannt, dass Amphibien, die aus Gewässern entnommen und in den eigenen Teich
eingesetzt werden, das Bestreben haben, in das Gewässer in dem sie geboren wurden, wieder
zurückzukehren. Auf dieser Wanderung sterben leider die meisten Amphibien.
Häufig entfernen Eigenheimbesitzer auf Druck von Nachbarn quakende Frösche aus
ihrem Gartenteichen. Damit begehen sie ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit.
Selbst Gerichte entscheiden immer häufiger für den Artenschutz und somit für
die Frösche. Wachtel erinnert daran, dass der NABU vielschichtige Exkursionen,
Aufklärungen und auch Unterstützungen in solchen Angelegenheiten anbietet.
Besonders erfolgreich und gefragt sind die Naturführungen mit den Schulen. Der
NABU bittet darum, die Tiere in ihren Lebensräumen zu belassen und sie dort aus
gebührender Entfernung zu beobachten.
Juni 2007
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Das Fest der Vereine - Der NABU war dabei
Der NABU
Stadtverband Garbsen präsentierte sich auch in diesem Jahr mit einem
sehr gut besuchten Stand in der Rathaushalle beim Fest der Vereine. Neben
umfangreichem Informationsmaterial und den vielen Diskussionen rund um die
Natur erfreuten sich viele Kinder an dem Bastelangebot. Mit Eifer und Freude
fertigten die jungen Gäste Fledermäuse oder lustige Raupen.
Hier geht es weiter zum Fotoalbum
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Schüler entdecken mit dem NABU die Geräusche der Natur
Drei
Grundschulklassen Garbsens starteten am 30. Mai die Projektreihe der
Stadt Garbsen zum Umwelttag 2007 mit dem NABU.
Hier geht es zum weiter zum Bericht
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Süntelbuche
Gedenksteinsetzung an der Süntelbuche im Stadtpark Garbsen-Mitte
Am 25. April 2007 wurde an der im letzten Jahr gepflanzten Süntelbuche in
feierlichem Rahmen ein Gedenkstein enthüllt. Er erinnert an
den großen NABU-Fotowettbewerb und den Gewinner Ralf
Schröder.
Der Fotowettbewerb zum Thema "Baum: Standpunkte und Fallbeispiele"
wurde in Kooperation mit Robert Hesse durchgeführt.
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Fahrradtour
anlässlich des 60jährigen Bestehens des NABU
Niedersachsen (1947 - 2007)

Der
NABU
Niedersachsen
(Naturschutzverband
e.V.) wirbt für Klimaschutz zum Wohle von Mensch und Natur und
startet seine "Tour de NABU" durch Niedersachsen.
Die
Schirmherrschaft hat Umweltminister Hans-Heinrich Sander
übernommen.
START der 1.
Etappe ist am Dienstag, 17. April 2007 um 10.00 Uhr in Garbsen am
Rathaus. Die Fahrt
führt
entlang der Leine nach Neustadt am Rübenberge mit Pausen
für Sehenswürdigkeiten.
Die Garbsener Teilnehmer werden auf der ersten
Etappe entlang des Leinetals bis nach Neustadt am Rübenberge
fahren. Bei den
Sehenswürdigkeiten wie dem Stadtpark in Garbsen, der Garbsener
Schweiz, dem
Leinebogen, den Storchennestern in Schloß Riicklingen,
Bordenau und Neustadt,
den Rettmer Bergen und an anderen Naturschönheiten wird
jeweils eine kurze
Pause gemacht. Diese Tour wird ca. 3,5 Stunden dauern. (Hier geht es
zur Pressemitteilung
)
Anwesend werden sein:
der
Bürgermeister Alexander Heuer,
Waldemar
Wachtel, 1. Vorsitzender vom NABU Regionalverband Hannover und
Hans
Arend, Mitglied des Landesvorstandes und Organisator der Tour.
ZIEL:
Samstag, 08. September 2007 in Laatzen zur
Landesvertreterversammlung des NABU mit
ca. 200 Teilnehmern.
In 99
Etappen, organisiert und durchgeführt von 99 der insgesamt 180
NABU-Gruppen in
Niedersachsen, wird für den Klimaschutz
geworben - mobil ohne CO2-Ausstoß - unter dem Motto
des NABU 'Für Mensch und Natur'. (Leider können nicht
alle 180 Gruppen des NABU Niedersachsen teilnehmen - die Zeit
würde nicht ausreichen!). Per Fahrrad werden interessante
Naturstandorte angefahren und unter fachkundiger Leitung
besichtigt (Schutzgebiete,
besondere, von NABU-Gruppen renaturierte und betreute Areale,
Erlebnispfade
sowie NABU-Zentren).
Lokale
Besonderheiten für eine Berichterstattung sind im beiliegenden
Tourplan
(mit derzeitigem Stand) blau gekennzeichnet.
Bei
dieser Tour wird u.a. das Buch 'NABU-Naturtipps' vorgestellt.
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NABU
Garbsen von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nach Berlin eingeladen
Der NABU Stadtverband Garbsen wurde
zusammen mit ca.
250 Fachleuten aus Forschung, Politik, Natur- und Umweltschutz,
Touristik sowie
den Forst- und Jagdverbänden zu einem Symposium eingeladen. Kernthema:
„Wer hat
Angst vorm bösen Wolf“. Die Teilnehmer/-innen kamen aus ganz
Deutschland und Teilen
der EU.
Wolf,
Luchs und Bär kehren nach Mitteleuropa zurück
oder sind wieder in Deutschland
angekommen.
Diese Tatsachen haben in Deutschland
überwiegend Begeisterung aber zum Teil auch Ängste hervorgerufen. Im
Vordergrund steht die Frage: Wie lassen sich konfliktreiche,
emotionalisierte
Themen des Natur- und Umweltschutzes vermitteln?
Diese
Themen fanden starke Beachtung in den Medien,
nicht zuletzt auch durch die Unterstützung von Sigmar Gabriel, dem
Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar von der ARD und eine der
weltbesten
Pianistinnen, Helene Grimaud aus den USA. Sie ist seit Jahren eine sehr
engagierte, weltweit beachtete Wolfsschützerin, Vizepräsidentin und
Mitbegründerin des Wolf Conservation Centre Das Symposium soll auch
bereits auf
die 9. Weltnaturschutzkonferenz hinweisen, die im Mai 2008 in
Deutschland
stattfinden wird. Deutschland ist die Verpflichtung eingegangen, bis
2010 den
Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. Bis 2020 soll bei den
meisten
Arten, die heute auf der Roten Liste stehen, der Grad der Gefährdung um
eine
Stufe sinken.
In
Sachsen leben bereits ca. 22 Wölfe in zwei Rudeln.
Ausgewachsene Welpen werden bald von den Eltern weggebissen, wenn sie
geschlechtsreif werden. Auf der Suche nach Partnern und neue Reviere
können die
Wölfe leicht mehrere hundert Kilometer zurücklegen. Die Wölfe ernähren
sich
überwiegend von Rehen, Hirschen und Wildschweinen. Von gesunden Wölfen
in
freier Wildbahn geht keine Gefahr aus. Wölfe meiden den Menschen. Sie
haben
untereinander ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten. Da in jüngster
Zeit auch
Berichte zu lesen oder zu hören sind, dass selbst in Mecklenburg und
Niedersachsen
schon vermeintlich einzelne Wölfe beobachtet wurden, hat Waldemar
Wachtel,
erster Vorsitzender vom NABU Garbsen bereits sehr frühzeitig am 17.11.
2005
einen Informationsabend mit großer Beteiligung der Garbsener Bürger
gestartet.
Titel: „Willkommen Wolf – Ein lebender Wolf beim NABU“. Es wurde
aufgeklärt,
geworben und Ängste genommen.
Februar 2007
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Termine
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| Die
nächste Sitzung des NABU Stadtverbandes Garbsen ist
am 20. November um 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz. |
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NABU-E-Cards
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| Senden
Sie Grüße an Freunde und Bekannte mit NABU-Motiven. |
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Natur des Jahres 2007
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| Ausführliche
Infos zu allen Jahreswesen |
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Treten Sie ein für Mensch und Natur
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| Werden
Sie Mitglied im NABU - die Natur braucht Ihre Hilfe. |
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