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Stadtverband Garbsen
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  Aktuelles | Archiv

 
Stadtteilforscher
Forschen macht Spaß

Junge Garbsener Forscher mit dem NABU auf Naturerkundung in Frielingen

Von Waldemar Wachtel

 
Ausgestattet mit Naturerkundungsbögen, Kugelschreiber und digitaler Fotokamera gingen die neun bis dreizehnjährigen Forscher mit Waldemar Wachtel vom NABU Stadtverband Garbsen von der Grundschule in Frielingen zu den ortsnahen Biotopen der Firma LaserOptik in der Gneisenau- und Horster Straße . Hier wurde die Gruppe vom Firmeninhaber Dr. Johannes Ebert empfangen. Die jungen Forscher und Waldemar Wachtel waren vom Engagement der Familie Ebert für den Natur- und Umweltschutz begeistert. Viele Nist- und Lebensmöglichkeiten sind in und an den Außenwänden sowie den Dachverschalungen der beiden Firmengebäude angebracht oder eingebaut.  Die Forscher entdeckten in ca. 2,5 Stunden Amseln, Bachstelzen, Blau- und Kohlmeisen, Spatzen, Stare, Krähen, Frösche, Kröten, Teichmolche, Bienen, Hummeln und diverse Fischarten.
Beeindruckt haben auch das Storchennest oberhalb der Gewässerbiotope und die Fledermaushöhle. Es ist Dr. Ebert sogar vor Jahren gelungen, auf einem der Dachböden Schleiereulen und Turmfalken erfolgreich anzusiedeln. 
Neben den naturfachlichen Erklärungen, erfuhren die jungen Forscher auch noch das die Flächengröße von Frielingen ca. 6,6 km² ist, ca. 3.000 Einwohner in diesem Stadtteil wohnen, der 650igste Geburttag am 16. und 17.06.2001 gefeiert wurde der Gedenkstein vor dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr liegt und dass er von der Familie Ebert gespendet wurde.
Waldemar Wachtel freute sich über die aktiven, wissbegierigen jungen Forscher.
Für die Unterstützung, den vorbildlichen Einsatz für die Natur und die Führung über die Betriebsgelände bedankte sich Wachtel bei Dr. Ebert.

März 2010
 


  Nistkästen im Garten und am Haus

Nistkasten
Helfen sie den heimischen Singvögeln mit Nistkästen im Garten und am Haus

Von Waldemar Wachtel

Die ersten heimischen Singvögel sind zurückgekehrt – höchste Zeit, nun Altnester aus Nistkästen zu entfernen, ruft der NABU auf. „Die gebrauchten Nester sind zumeist voller Vogelflöhe und anderen Parasiten“, erläutert NABU-Vorsitzender Waldemar Wachtel, „deshalb sollten die Nester unbedingt aus den Kästen entfernt werden; zudem befinden sich zumeist mehrere Lagen der Nester übereinander – Blau- und Kohlmeise können durchaus zwei bis drei mal im Jahr brüten, wenn es ausreichend Nahrung gibt. Diese große Menge Nistmaterial drückt sich schon durch das Eigengewicht zusammen, und so entsteht oft ein ganzer Pfropf verrottender Halme, Blätter und Haare, der insbesondere in Holz-Nistkästen am Boden zu Fäulnis führen kann.“ Wachtel weiter: „Bei der Reinigung des Kastens sollten möglichst Arbeits- oder Küchenhandschuhe getragen werden, damit die Parasiten nicht auf Hand oder Arm gelangen können. Es reicht völlig aus, das alte Nest mit einem Spachtel oder ähnlichem hinauszuschaben. Würde man die Altnester nicht entfernen, könnten die Parasiten im nächsten Frühjahr auf die dann geschlüpften Jungvögel übergehen.“ Auch tote Eier und eingegangene Jungvögel, mumifiziert, finden sich immer wieder in den Altnestern. „Das ist nichts Ungewöhnliches“, beruhigt Wachtel, weil den NABU zu dieser Zeit des Jahres dazu stets zahlreiche Anrufe erreichen. „Nester im Gesträuch und in Hecken werden mit der Zeit zerfallen, sie müssen nicht entfernt werden. Sie werden im kommenden Jahr nicht neu bebrütet.“ „Unglaublicherweise werden immer wieder Nistkästen als so genannte Schnäppchen verkauft, die ihren Namen und ihr Geld nicht wert sind, wenn sie nicht zu reinigen sind. Solche Kästen sind völlig ungeeignet, denn in kurzer Zeit werden sie mit verrottendem Nistmaterial angefüllt sein; manche sind auch viel zu klein, sodass die Jungvögel in ihnen in heißen Sommern fast gesotten werden“, sagt der NABU-Vorsitzende Wachtel und verbindet einen weitern Aufruf damit: „Artgerechte Nistkästen mit ausreichender Grundfläche, wie sie sich seit Jahren in der Hand von NABU-Praktikern bewährt haben, selbst bauen, in Fachmärkten oder beim NABU-Shop kaufen“, Am Eisenwerk 13, 30519 Hannover, Telefon: 0511-123 83 13, Telefax: 0511-123 83 14, E-Mail: info@NABU-Natur-Shop.de , Telefonische Bestellannahme: montags bis samstags von 8:00 bis 20:00 Uhr 0180-5 333 038*  * 0,14 €/min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend. Der NABU hält dazu eine 30-seitige Bauplansammlung für Nistkästen aller Art bereit, die zusammen mit der Farbbroschüre „Vögel im Garten“ gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU Niedersachsen, Stichwort „Nistkästen“, Alleestr. 36, 30167 Hannover, angefordert werden kann.

März 2010
 


 
W. Wachtel, D. Strube, K. Ruhlig, K. Fischer
NABU stellt Amphibienschutzzäune auf

Krötenwanderung beginnt

Von Waldemar Wachtel
 
Mit der jetzigen Wetterumstellung und den ersten wärmeren Tagen hat eine vereinzelte Krötenwanderung begonnen. Der nächste einsetzende Regen mit Temperaturen um 10 Grad Plus wird das Startsignal für eine explosionsartige Wanderungsbewegung der verschiedenen Kröten, Grasfrösche und Molche sein. Der NABU hat deshalb am Dienstag, den 02.03.10 mit der Aufstellung der Schutzzäune begonnen. An der Gutenbergstr wurde der erste Zaun aufgestellt. Ab Dienstag, den 03.03.10 folgen die Zäune an der Schönebecker Allee und an der Meyenfelder Straße. An diesen Straßen werden auch Straßeneinengungen durch Baken sowie die Aufstellung von Warnschildern nötig.
Weitere Krötenschutzzäune werden an der Dorfstraße  zwischen Berenbostel und Stelingen, auf der Zufahrtstraße nördlich vom Blauen See und der Zufahrt zum Golfplatz aufgestellt. Bereits 2008 wurden von den Campingplatznutzern und Besuchern des Golfplatzes erhebliche Wanderungen gemeldet. 2009 sammelte der NABU ca. 340 Amphibien ein und setzte sie am Nord- und Westufer ins Wasser.
Die Gesamtlänge der Zäune beträgt ca. 2.800 m. Waldemar Wachtel vom NABU rechnet damit, dass von den fleißigen NABU-Mitgliedern, wie in den Vorjahren über 1000 Amphibien eingesammelt und in die Biotope und Regenrückhaltebecken gesetzt werden. Wachtel appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die durch Krötenwarnschilder gekennzeichneten Bereiche sowie die Straßen an denen Schutzzäune stehen mit erhöhter Aufmerksamkeit und verminderter Geschwindigkeit zu befahren. Nach Aussagen der TU Braunschweig werden Kröten immer häufiger dadurch gefährdet, weil bei nicht angepasster Geschwindigkeit über 30 km/h, der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn so gefährlich ist, dass die Amphibien allein schon dadurch getötet werden.  Für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen können Radarkontrollen erfolgen. Deshalb sollten die Verkehrsteilnehmer in diesen Bereichen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll fahren. Zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer erhält jeder NABU-Aktivist eine mit dem NABU-Schriftzug und Wappen gekennzeichnete Warnweste. Laut Wachtel sollen diese auch den Garbsener Bürgern und den Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass hier berechtigte Helfer des NABU tätig sind.

März 2010
 


  Fledermausdokumentation und Hauptversammlung

Über 50 Gäste und Mitglieder bei Fledermausdokumentation und NABU-Hauptversammlung am 18.03. 2010

Von Waldemar Wachtel

„Den Fledermäusen auf der Spur“ lautete der Titel mit dem die Fledermausbetreuer Dagmar und Karsten Strube mit Film und Powerpoint-Präsentation in die geheimnisvolle Winterwelt der Fledermäuse einführten und anschließend die vielen Fragen der ca. 50 Besucher beantworteten.
Bei der anschließenden Hauptversammlung zog der Vorsitzende Waldemar Wachtel eine positive Bilanz des Jahres 2009 und stellte Schwerpunkte aus dem reichhaltigen Programm 2010 vor.
Wegen eines Todesfalls und einer Erkrankung wurde der Vorstand umstrukturiert. Die erforderlichen Neuwahlen endeten mit folgendem einstimmigen Ergebnis:
Zweiter Vorsitzender ist Karl-Dieter Ruhlig, Kassenwarten ist Annelies Redlich und  zweite Kassenprüferin ist Nicole Wolter. Diese Ämter gelten zunächst für ein Jahr.
2011 folgen die Gesamtwahlen neu.
Wachtel dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für Ihr großes ehrenamtliches Engagement.

März 2010
 


 
Stadtverband Garbsen
Hauptversammlung des NABU Stadtverbandes Garbsen

Im Anschluss an den Fachvortrag zur Winterwelt der Fledermäuse beginnt am 18.03.2010 ab ca. 20.30 Uhr die Hauptversammlung des NABU Stadtverbandes Garbsen im Waldhotel Garbsener Schweiz. Alle Mitglieder des NABU Stadtverbandes sind hierzu herzlich eingeladen.
 

Weitere Infos: Einladung zur Hauptversammlung


März 2010
 


  Fledermäuse mitten im Winter?

Winterschlafende Fledermäuse
Der NABU macht es möglich

Von Dagmar Strube

Die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube werden anhand eines Film- und Powerpoint-Vortrages interessierte Besucher am 18.03.2010 ab 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz in die faszinierende Winterwelt der Fledermäuse einführen. Fragen, wie "Wo verbringen Fledermäuse den Winter?", "Wie sehen derartige Quartiere aus?" und "Welche Anforderungen müssen sie erfüllen?" werden hier nicht nur gestellt, sondern auch beantwortet. Der Vortrag bietet die Möglichkeit, innerhalb einer Stunde seltene und nicht alltägliche Einblicke auch in die Garbsener Winterquartiere und die Ergebnisse des Artenschutzes vor Ort zu erhalten.
Interesse? Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns!
Dagmar Strube, dagmar@familie-strube.de, Tel.: 05131/92750

März 2010
 


 
Leeres Nylonnetz
Der NABU bittet leere Futternetze wieder einzusammeln

Die Nylonnetze können zu tödlichen Fallen werden

Von Dagmar Strube
 
Bei einem Spaziergang durch die Garbsener Natur sind mir an vielen Stellen, die an den Büschen hängenden leergefressenen Netze von Meisenknödeln aufgefallen.

Die Idee der Bürger ist sehr lobenswert, den Standvögeln bei diesen Witterungsverhältnissen helfen zu wollen. Schön wäre es, wenn die helfenden Hände die eingerichteten Futterstellen einige Tage später wieder kontrollieren und leere Netze entfernen oder gegen gefüllte Knödel ersetzen würden.

Derartige Netze, die evtl. auch auf den Boden fallen, können zu tödlichen Fallen für viele Tiere werden. Sollten die Nylonnetze bis zum Frühjahr hängen bleiben, kommt es leider immer wieder vor, dass unsere gefiederten eifrigen Nestbauer, dieses vermeidliche Nestmaterial in ihren Nestern verbauen und so zu verhängnisvollen Todesfallen für die Jungvögel werden können.

Januar 2010
 


  Vögel am Futterhaus im Stadtpark beobachten

NABU-Futterstelle im Stadtpark
Der NABU macht es möglich

Von Dagmar Strube

Im Stadtpark Garbsen in der Nähe zum Schwarzen See steht diese öffentliche Futterstelle für unsere heimischen Standvögel. Vor einigen Wochen wurde diese von den NABU Mitgliedern Karl-Dieter-Ruhlig und Hans Ober am Fuße der NABU Blutbuche eingerichtet. Bei meinem kurzen Besuch entdeckte ich verschiedene Meisenarten, wie diese Sumpfmeisen, die gierig die Leckereien aus dem Silo ergatterten. Nach der Aufhängung der von Kindern selbstgemachten Futterknödel entdeckte ich auch beim Weggehen die erste Blaumeise an einem Fettknödel. Weitere Beobachtungen können gerne an den NABU weitergegeben werden.

Dieses Futterhäuschen ist ein weiteres Beispiel für ein Silofutterhaus, in dem das Futter trocken und sauber bleibt. Silofutterhäuser haben den Vorteil, dass die Vögel nicht durch das Futter hüpfen können und es so durch Kot verunreinigen können. Dieses vermindert das Ansteckungsrisiko von Vogelkrankheiten zwischen den Futtergästen.

Januar 2010
 


 
Winterkontrolle
Winterkontrollen der Fledermaus-Quartiere sind erfolgreich

Artenschutzprojekte zeigen Erfolge


Von Dagmar Strube

 
Die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube hatten in den vergangenen Monaten drei Quartiere für die vom Aussterben bedrohten Flattertiere mit einem Fachteam hergerichtet (siehe separate Berichte). Mitte Januar war der spannende Tag der Winterkontrolle und damit der Feststellung, ob die geleisteten Arbeiten im Spätsommer durch den Fund von Fledermäusen belohnt würden und damit die Richtigkeit der Maßnahmen Bestätigung fänden. Zusammen mit weiteren Fledermaus-Betreuern aus der gesamten Region Hannover und dem Berliner Biologen Cornelis Hemmer suchten die Naturschützer bei klirrender Kälte die Quartiere nach Fledermäusen ab, um sie zu kartieren.
 
Die Fachleute starteten bei dem 2008 wieder hergerichteten größten Winterquartier, dem Ringofen. Hier lobte Strube die gute Kooperation mit der Stadt Garbsen zur Herrichtung dieses flächenmäßig sehr großen Quartieres. Einen besonderen Gast hatte Strube hierzu eingeladen. Niklas Brauner, 9 Jahre, ist ein begeisterter Fledermausfreund und bei allen Fledermaus-Exkursionen des letzten Jahres war er immer dabei. Nun durfte er seine erste schlafende Fledermaus ganz vorsichtig ansehen. Ein Erlebnis, dass er sicherlich nie vergessen wird. Bei der Begehung erklärte Cornelis Hemmer dem Jungen genau, woran der die Langohr Fledermäuse erkennen kann und freute sich über das Interesse.
Wieder unter freiem Himmel waren sich alle Fachleute nach der Begehung über die optimale Einrichtung des Quartieres für Fledermäuse einig und sind auf die Entwicklung des Besatzes in den nächsten Jahren sehr gespannt. Gefunden wurden in diesem Kontrollgang 4 Langohren Fledermäuse. Bei der Vielzahl der Versteckmöglichkeiten waren sich die Fledermausschützer klar, dass sich sicherlich weitere nicht zu findende Tiere in diesem Ruinengebäude befinden.
 
Besondere Freude bereitete Strubes die Begehung des noch im November 2009 neu hergerichteten Winterquartieres in der Garbsener Schweiz. Obwohl dieses erst so spät im Jahr fertig gestellt werden konnte, wurde auch hier eine Langohr-Fledermaus entdeckt. Eine sehr schöne Bestätigung für den aktiven Naturschutz! Daneben fanden die Naturschützer auch 6 Tagpfauenaugen die hier überwintern.
 
Wie zu erwarten, wurden im dritten Quartier in Wunstorf leider bisher keine Fledermäuse gefunden. Doch die im November 2009 eingeleiteten Maßnahmen zeigten Erfolge. Die Feuchtigkeit war inzwischen tief ins Bauwerk vorgedrungen und 2 Zackeneulen sowie 3 Tagpfauenaugen sowie Mücken zeigen die ersten Erfolge auf dem Weg zur Optimierung des Klimas für dieses Quartier an.
 
Dank des ehrenamtlichen Engagements ist es den Fledermausschützern gelungen innerhalb von nur 2 ½ Jahren drei Winterquartiere für Fledermäuse herzurichten. Aufgrund der Bedrohung der heimischen Fledermausarten sind dies beachtliche Erfolge für den Arten- und Naturschutz in Garbsen.
 
Januar 2010
 


  NABU Garbsen unterstützt das bundesweite Netzwerk „Willkommen Wolf"

Magnus Wessel, Irene Sachmann-Ober, Waldemar Wachtel, K.-D. Ruhlig, Markus Bathen
Von Waldemar Wachtel

Bei der bundesweiten  NABU-Fachtagung im Neuen Rathaus Hannover nahm auch eine Delegation aus Garbsen teil.
Vor gut zehn Jahren ist der Wolf nach Deutschland zurückgekehrt. Seit dem Jahr 2.000 werden fast jährlich Wolfswelpen in unserer Kulturlandschaft geboren. Ca. sechs Wolfsfamilien haben sich bisher in Sachsen angesiedelt. Das Territorium einer Familie ist ca. 300 km² groß. Nachgewiesene Abwanderungsdistanzen von Jungwölfen, die Ihre Rudel verlassen, können über 1.000 km betragen. Wenn ein geeigneter Lebensraum vorhanden ist, kann er diesen als Langstreckenläufer binnen weniger Wochen an jedem Punkt in Deutschland erreichen.
In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Hessen und Bayern können sich daher durchaus dauerhafte Wolfsterritorien bilden.

Als Rückkehrer in sein ehemaliges Verbreitungsgebiet ist der Wolf ein natürlicher Bestandteil unseres Ökosystems. Deshalb hat der NABU mit dem Rückhalt diverser internationaler, europäischer und deutscher Naturschutzabkommen, Richtlinien und Gesetze die den Wolf schützen, seit Jahren viele Aktivitäten auf kommunaler, landes- und bundesweiter Ebene zum Schutz des Wolfes ergriffen und durchgeführt. Dazu zählen Fachtagungen an denen Politiker, Jäger, Landwirte,
Naturschützer, Wissenschaftler und andere Interessengruppen teilnehmen.
Sinn und Zweck all dieser Veranstaltungen für und mit der Öffentlichkeit ist es, das Verständnis für den Wolf zu wecken, Ängste abzubauen, Sorgen bei den Tier- und insbesondere bei Schafhaltern sowie den Jägern abzubauen und eine offene Informationslage zu schaffen.
„Der NABU Garbsen hat bereits vor zwei Jahren mit Informationsveranstaltungen zum Wolf  begonnen. Das Interesse der Bürger aber auch einiger Jäger, Landwirte und Politiker war sehr groß,“ sagt Waldemar Wachtel vom NABU Garbsen und NABU Regionalverband Hannover. Mit Unterstützung der Mitgliedsstaaten der EU und des Bundesamtes für Naturschutz (BfA) soll jeweils im Kernvorkommen der Wolsregionen ein Monitoring durchgeführt oder aufgebaut werden. Damit wird die Grundlage einer regelmäßigen, strukturierten Überwachung ermöglicht. Als Grundlage zur Bewertung von Wolfsnachweisen dienen die international bewährten Kriterien des  Status and Conservation of the Alpine Lynx Population (SCALP).
Welche Sympathien die Wölfe auch in der Öffentlichkeit erreichen, zeigen u. a. die vielen WolfsPatenschaften Prominenter wie Nds. MP Christian Wulf,  Schauspieler Hardy Krüger jr. und Mariele Millowitsch.

Januar 2010
 


 
Waldemar Wachtel mit Eulentodfund
NABU: Viele Schleiereulen erleiden den Hungertod

Von Waldemar Wachtel
 
Die lang anhaltende tiefe Schneedecke mit den starken Frösten dieses Winters rafft eine große Anzahl von Schleiereulen dahin. Der NABU hat in den letzten zwei Wochen ca. 28 Anrufe von Bürgern und Landwirten erhalten, die in Teilen von Garbsen, Neustadt und Wunstorf geschwächte oder tote Schleiereulen meldeten. Leider konnten nur die wenigsten zur weiteren Betreuung in die Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen vermittelt werden. Weit über 20 Eulen konnten nur noch tot registriert werden.

„Das ist ein herber Rückschlag für die sich im Bestand gut erholten Schleiereulen, die ehrenamtlichen Naturschützer und die Landwirte, die zum Schutz dieser wunderbaren Vögel beigetragen haben“, so Waldemar Wachtel vom NABU Garbsen und Regionalverband Hannover. Noch vor wenigen Jahren waren diese Eulen im Bestand stark gefährdet. „In lang anhaltenden schneereichen Wintern können ganze Populationen dieser wunderbaren Jäger der Nacht verloren gehen“, berichtet Wachtel weiter. Deshalb dankt Wachtel insbesondere den Landwirten, die an geschützten Stellen und offene Scheunen Lock- oder Futterstellen für Mäuse anlegen. Etwas Stroh oder Heu mit Körner- oder Getreideeinstreung kann durch das Anlocken der Mäuse auch das Überleben der Eulen sichern.

Wachtel dankt aber auch all den Bürgern, die Fundstellen von geschwächten oder toten Eulen melden oder diese umgehend in die Artenschutzstation für Wildtiere in Sachsenhagen bringen. Zu erreichen ist die Station über Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, Hohe Warte, 31553 Sachsenhagen, Tel.: 05725-7087-30, Handy: 0171 6831000, Mail:
info@wildtierstation.de. In dringenden Notfällen können auch die örtlichen Tierärzte konsultiert werden. In der Regel helfen diese gern. Bei weiteren Problemen kann der NABU unter Tel.: 05137-8779975 informiert werden, Internet: www.nabu-garbsen.de sowie weitere Links zu anderen NABU-Verbandsstrukturen.

Januar 2010
 


  NABU: Eulen und Greifvögel leiden unter dem starken Winter

Schleiereule
Von Waldemar Wachtel

„Die lang anhaltende tiefe Schneedecke mit den relativ starken Frösten dieses Winters bedroht viele Greifvögel. Der NABU hat schon mehrere Hilfeersuchen für entkräftete oder Anrufe über tote Greifvögel erhalten“, berichtet Waldemar Wachtel, Vorsitzender des NABU. „Insbesondere sind jetzt die Eulenarten und hier insbesondere die Schleiereulen stark gefährdet. In lang anhaltenden schneereichen Wintern können ganze Populationen dieser wunderbaren Jäger der Nacht verloren gehen“, berichtet Wachtel weiter. Deshalb bittet der NABU insbesondere die Landwirte unter geschützten Schauern/Schobern/offene Scheunen Lock- oder Futterstellen für Mäuse anzulegen. Etwas Stroh oder Heu mit Körner- oder Getreideeinstreung kann durch das Anlocken der Mäuse auch das Überleben der Eulen sichern. Aus Erfahrung und durch Beobachtungen wissen Ornithologen, dass diese angelegten Futterstellen sehr schnell von den Eulen erkannt werden. Einfluglöcher oder Teilöffnungen in den Scheunen können auch hilfreich sein.

Einige andere heimische Eulen können sich auch von kleineren Vögeln ernähren.
Wenn entkräftete oder verletzte Greifvögel gefunden werden, sollte der Vogel zunächst in einen dunklen, gut belüfteten nicht zu großen Karton mit einer rauen Einlage gesetzt werden, damit er sich hier zunächst beruhigen und erholen kann. Dann sollte umgehend die Artenschutzstation für Wildtiere in Sachsenhagen informiert werden oder der Vogel dorthin gebracht werden.

Zu erreichen ist die Station über Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, Hohe Warte, 31553 Sachsenhagen, Tel.: 05725-7087-30, Handy: 0171 6831000, Mail: info@wildtierstation.de. Sachsenhagen liegt südwestlich von Wunstorf.
In dringenden Notfällen können auch die örtlichen Tierärzte konsultiert werden. In der Regel helfen diese gern. Bei weiteren Problemen kann der NABU unter Tel.: 05137-8779975 informiert werden, Internet: www.nabu-garbsen.de sowie weitere Links zu anderen NABU-Verbandsstrukturen.

Januar 2010
 


 
Rotkehlchen
NABU-Appell: Winterfütterung rettet viele Vögel

Von Waldemar Wachtel

Der Winter zeigt weiterhin sein grimmiges Gesicht - und macht damit den Gefiederten ordentlich zu schaffen: Die Vögel haben große Probleme, Nahrung zu finden. Deshalb sollte die Winterfütterung jetzt forciert werden, rät der Naturschutzbund NABU. Waldemar Wachtel, Vorsitzender für Garbsen und den Regionalverband Hannover: "Die kalten und insbesondere die sehr schneereichen Tage sind für die Vögel verheerend, weil sie derzeit weder Insekten noch ausreichend Samen aus dem Vorjahr finden können. Die Ausräumung der Landschaft und Gärten hat dazu geführt, dass großer Nahrungsmangel herrscht; wo einst artenreiche Wegraine mit Stauden und Stängeln waren, an denen die Gefiederten Samen und in den Stängeln überwinternde Insekten als echte Eiweißbomben fanden, gähnen heute oft abgeerntete Maiswüsten, uniforme Gärten voller ökologisch fast wertloser Immergrünpflanzen oder gar versiegelte Flächen - Schmalhans ist Küchenmeister bei den Vögeln geworden."
Deshalb kann die art- und tierschutzgerechte Winterfütterung vielen Vögeln gerade in dichten Siedlungen sehr helfen - und sie führt Kinder an die Natur heran, stellt zudem für Senioren oft das einzige verbliebene Naturerlebnis dar. "Gut geeignet sind Futtertrichter, in denen das Futter vor Verschmutzung geschützt nachrutschen kann; auch raffiniert konstruierte Futterhäuschen gibt es mittlerweile in dieser Ausrichtung. Am besten eignen sich Futtermischungen, bei denen auch Feinfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Erlenzeisig und andere bedacht werden sowie ausreichend Saaten und Sonnenblumenkörner als Energielieferanten für Dompfaff, Meise, Amsel, Grünfink und andere Futterhausbesucher. Sehr gut geeignet sind auch die so genannten
Energieblöcke, die wahre Kraftspender für die Vögel darstellen", berichtet Wachtel. Ein breites Angebot von Futter und Futtergeräten gibt es in den heimischen Bau- und Gartenmärkten oder beim NABU Natur Shop in Hannover, Tel. 0511 – 21571-11 oder 21571-81. Mail: info@nabu-natur-shop.de oder Internet: www.NABU-Natur-Shop.de.      
Schon in den letzten zwei Jahren erhielt der NABU viele Fragen zum stark zurückgegangenen heimischen Singvogelbestand. Unterstützen wir unsere heimischen Vögel damit wir nicht den gesanglosen Frühling erleben.

Januar 2010
 


  Liebe Besucherinnen und Besucher der NABU-Homepage,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
liebe Freundinnen, liebe Freunde des NABU,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
es liegen noch viele Monate des neuen Jahres mit Tiefen und Höhen vor uns.
 
Was wird in ihm geschehen?
 
Wir hoffen, dass es friedlich wird auf unserer schönen Erde
und dass Vernunft, nicht Emotion dem Menschen wichtig werde.
 
Wir hoffen, dass der Glaube an wen auch immer
verdrängt wird aus der Politik, sonst wird die Weilt nur schlimmer.
 
Ein jeder Mensch mag glücklich sein mit seinen frommen Lehren.
Wir wünschen aber eines nicht, den Drang uns zu bekehren oder zu belehren.
 
Der Mensch, der frei geboren ist, der sollte dafür danken.
Selbst wenn er nichts mehr sagen darf, frei bleiben die Gedanken.
 
Ein offenes Wort am richtigen Ort kann für Bewegung sorgen
und damit unsere Zukunft mitgestalten und sei es erst für übermorgen.
 
Setzen wir im neuen Jahr dem Überfluss Grenzen und lassen die Grenzen
überflüssig werden.
Geben wir dem Glauben seine Freiheit und machen die Freiheit zum Glauben aller.
Schenke wir unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.
Geben wir unserem Verstand Herz und unserem Herzen Verstand.
 
Kopenhagen und andere Veranstaltungen haben es gezeigt, Natur- und Umweltschutz sind hohe Ziele.
Wir sollten alle dazu beitragen sonst erleben wir weitere Katastrophen und zwar sehr viele.
 
Erfolge sind nur mühsam zu erringen, deshalb lasst uns unseren Beitrag gemeinsam erbringen.
Lasst uns denen trotzen, die nur über Natur- und Umweltschutz motzen.
 
Ein besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen und Mitgliedern aller Verbände, die in Ihrer Freizeit viele Aufgaben zum Wohl der Allgemeinheit erfüllen.
 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, auch im Namen der Vorstände des NABU Stadtverbandes Garbsen und des NABU Regionalverbandes Hannover alles Gute, viel Glück und Gesundheit für das Jahr 2010.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Waldemar Wachtel
1. Vorsitzender
NABU Stadtverband Garbsen und
NABU Regionalverband Hannover

 


  Der NABU Stadtverband Garbsen übernimmt die Pflege eines weiteren Winterquartieres für Fledermäuse

Winterquartier Wunstorf
Fledermausschützer engagieren sich in der Pflege eines Röhrenquartieres

Von Dagmar Strube

Auf Wunsch der Stadt Wunstorf haben die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube ab Ende Oktober 2009 die Pflege eines weiteren Winterquartieres für Fledermäuse übernommen. Das ehemals als Ausgleichsmaßnahme angelegte Röhrenquartier in einem Erdwall wurde leider seit einigen Jahren nicht mehr betreut.

Bei der ersten Begehung der Fledermausschützer mit H. Beyer vom Umweltamt der Stadt Wunstorf stellten sich schnell die Mängel heraus. Aufgrund des verstopften und wohl seit einigen Jahren nicht mehr gereinigten Wasserzulaufs war das Quartier staubtrocken und viel zu warm. In einer vorbildlichen Kooperationsarbeit  zwischen der Stadtverwaltung und den Fledermausschützern konnte es noch bis Mitte Dezember erreicht werden, dass das Quartier die ersten Kondenztropfenbildungen anzeigte. Bei dieser zweiten Kontrolle konnten Strubes die ersten Mücken und Tagpfauenaugen im Quartier entdecken. Die ersten Indizien für eine Besserung des Klimas im Winterquartier. Auch wenn das vielversprechende Röhrenquartier sicherlich in diesem Winter noch nicht von Fledermäusen angenommen werden wird, so sind Strubes zuversichtlich, spätestens im Winter 2010/2011 Fledermäuse zu finden.

Dezember 2009
 


 
Fledermaus-Winterquartier Garbsener Schweiz
Altes Fledermaus- Winterquartier neu hergerichte

Fledermausschützer richten in Rekordzeit zweites Winterquartier ein

Von Dagmar Strube

Versteckt in einem Garbsener Waldstück steht ein verlassenes Pumpenhaus. Dies war einst vor Jahrzehnten als Fledermaus-Winterquartier eingerichtet worden und dann leider nicht mehr gepflegt worden. Damit veränderten sich im Laufe der Zeit die Bedingungen innerhalb des Gebäudes. Es blieb sich selbst überlassen und versank in Vergessenheit.
 
Vor einem dreiviertel Jahr erfuhr unser neu gegründetes Fledermausteam von diesem Objekt. Nach vielen Telefonaten und Schriftwechseln erhielten wir im Sommer die Genehmigung in diesem Spätherbst aktive werden zu können. Voller Energie und Tatendrang traf sich das mehrköpfige Team mit zahlreichen Ideen im Hinterkopf. Doch bevor wir an die eigentliche Arbeit des Herrichtens des Quartieres denken konnten, erforderte es Ausdauer um den Zugang zum Häuschen von Unrat, Brettern und enormen Bergen aus zu Erde gewordenem Laub zu beseitigen. Nach gut einer dreiviertel Stunde schweißtreibender Arbeit konnte die Tür geöffnet werden und der lang ersehnte Blick ins Innere und damit der Maßnahmenkatalog erstellt werden.
 
Einige Quartiersteine hingen noch an den Wänden. Sie waren mit alten und verlassenen Vogelnestern bestückt. Somit hatten wenigstens die gefiederten Gesellen hier ein Versteck gefunden. Das Dach des Häuschens war offen, Durchzug spürbar und die Tür absolut marode. Obendrein war der Erdboden mit fauligem Stroh ausgelegt und viel zu trocken. Für uns war somit klar, in den letzten Wintern hatten hier keine Fledermäuse Unterschlupf gesucht. Die Bedingungen waren einfach viel zu schlecht. Doch sofort war auch klar, dass es sich auf alle Fälle lohnen würde, hier mehrere Wochenenden Freizeit zu verbringen, um das Quartier wieder herzurichten.
 
Nachdem das Stroh beseitigt war, kümmerten wir uns zunächst vorrangig um die Anbringung der "Steinbetten" für Fledermäuse. Die bestehenden Steine wurden von dicken Spinnenweben und Dreckschichten gereinigt und nach neuen Erkenntnissen aufgehängt. Aus unserer Sicht modernere Steinblöcke aus Ton als zusätzliche Schlafangebote für die Fledermäuse hingen nach gut 3 Stunden an den Wänden und boten so den Säugetieren unterschiedliche Schlafmöglichkeiten an. Nach mehreren Arbeitseinsätzen war schließlich das Dach repariert, die zugigen Löcher verschlossen und eine Isolierung für das ideale Fledermaus-Raumklima geschaffen - feucht, dunkel, kühl aber frostfrei!
 
Im dritten Arbeitseinsatz wurde die selbstgebastelte neue Tür angebracht. Nach Abschluss dieser Arbeiten zog die notwendige Ruhe in dieses Quartier ein. Wir bitten dringend alle möglichen "Entdecker" des Quartieres, diese Ruhe zu erhalten, um den vom Aussterben bedrohten Tieren helfen zu können. Denn mit etwas Glück, wird der Unterschlupf noch in diesem Winter aber sicherlich spätestens im darauffolgenden Jahr von Fledermäusen angenommen.
 
Auch hier ist wieder unsere Frage: Wer kennt derartige Gebäude (Eiskeller, Kartoffelkeller, Gewölbe,....) in Garbsen, die meist ungenutzt halb im Erdreich liegen?

November 2009
 


  Fledermaus-Winterquartier Garbsen

Ringofen im Stadtpark
Fledermausschützer leisteten erneut Optimierungsarbeiten im Ringofen

Von Dagmar Strube

Seit September herrscht rund um das flächenmäßig größte Fledermaus-Winterquartier des NABU Stadtverbandes Garbsen absolute Ruhe. Damit hat es das ehrenamtliche Fledermaus-Fachteam das zweite Mal geschafft, anstehende Maßnahmen an und in dem Gebäude rechtzeitig vor den Sondierungsflügen der Fledermäuse auf der Suche nach Winterquartieren abzuschließen. Auch wenn die Fledermausfreunde bereits im Sommer 2008 von Juli bis Ende August fast jedes Wochenende in ihrer Freizeit in dem Gewölbe gearbeitet hatten, so standen doch noch einige unerledigte Arbeiten an. So mussten weitere ehemalige Abzugslöcher des Ofens und Spalten verschlossen werden, der Einflugsschlitz verkleinert, weitere Ritzen und Fugen gereinigt und Aufräumarbeiten durchgeführt werden.
 
Alle Maßnahmen hatten das Ziel, in dem dunklen, feuchten und modrigen Gewölbe noch optimalere Bedingungen für die bedrohten Fledermäuse zu schaffen.
 
Als letzte Maßnahme für dieses Jahr sorgte das Team in dem kurzen Zeitfenster zwischen dem Ende der Vogelbrut und den Sondierungsflügen der Fledermäuse auf der Suche nach geeigneten Winterquartieren für den nötigen Freischnitt des Gewölbes.
 
Abschließend scherzte Familie Strube: "Im Ringofen sind für diesen Winter alle Steinbetten gemacht und warten auf die pelzigen kleinen Winterschläfer!"
 
Ob die vom Aussterben bedrohten Insektenfresser ihren mehrmonatigen Winterschlaf in diesem Gewölbe halten werden, hängt auch von der Ruhe um das Gebäude ab. Daher bitten die Fledermausschützer, den Dornröschenschlaf nicht zu stören, damit die nützlichen Insektenfresser hier die nahrungsarme Zeit bis zum Frühjahr unbeschadet verschlafen können bevor sie wieder auf die Jagd nach Mücken und Motten durch die Nacht fliegen.


November 2009
 


 
Olaf Tschinke, Matthias Platzeck, Eick v. Ruschkowski, Waldemar Wachtel
NABU vom wieder gewählten Ministerpräsidenten Matthias Platzeck in Potsdam empfangen

Von Waldemar Wachtel

Waldemar Wachtel, erster Vorsitzender des NABU Stadtverbandes Garbsen und des Regionalverbandes Hannover war als gewählter Delegierter des Landesverbandes Niedersachsen mit weiteren 200 Delegierten aus ganz Deutschland zur Bundesdelegiertenversammlung nach Potsdam/Brandenburg eingeladen.

Der NABU als größter deutscher Naturschutzbund mit ca. 450.000 Mitgliedern zieht für 2009 ein positives Resümee und führt für 2010 viele neue Projekte auf nationaler und internationaler Ebene auf. Er ist der einzige Naturschutzverband, der durchgehend flächenmäßig organisiert und von den Gruppen vor Ort gut vertreten wird. Damit ist er gefragter Ansprechpartner von Bürgern, den Schulen und auf allen Ebenen auch konstruktiv-kritisch für die Politik. Dies betonte insbesondere auch Ministerpräsident (MP) Platzeck in seiner Begrüßungsrede und in kleinen Gesprächsrunden. Als eine besonders erfolgreiche Kooperation zwischen dem NABU und dem Land Brandenburg führte Platzeck Europas größtes Flussrenaturierungsprojekt an der Havel auf. Diese Renaturierung ist auf ca. 12 Jahre ausgelegt. Der ebenfalls als Gast anwesende sehr naturverbundene Großunternehmer Dr. Michael Otto vom Otto-Versand und Vorsitzender der Michael-Otto-Stiftung, Hamburg unterstützt das Projekt weiter mit der Überreichung eines Schecks über einen bedeutenden Betrag.

Der Bundesvorstand des NABU dankte Platzeck für die Unterstützung des Landes bei weiteren Naturschutzprojekten in Brandenburg. Wachtel gratulierte Platzeck in einem persönlichen Gespräch zur Wiederwahl als MP. Weiter äußerte er, dass er sich auch ein ähnliches Engagement von der Landesregierung in Niedersachsen wünschen würde, die bisher nicht mal den Anforderungen der EU nachkommt, fristgerecht genügend FFH-Gebiete auszuweisen. Auch das Naturschutzgroßprojekt Hannoversche Moorgeest wird zu schleppend vorangetrieben.


November 2009
 


  Moorerlebnistage am Wochenende des 17. und 18.10. 2009

Herbststimmung
Von Waldemar Wachtel

Wegen der großen Nachfrage und des großen Erfolges der Mooraktionstage 2008 bietet der "Aktionskreis Hannoversche Moorgeest" auch in diesem Jahr die Möglichkeit, die vier im Naturschutzgroßprojekt zusammen gefassten Hochmoore durch Exkursionen und einen Arbeitseinsatz genauer kennen zu lernen.
Organisiert werden die Veranstaltungen durch den BUND, den NABU, die Landesjägerschaft Niedersachsen und die Naturkundliche Vereinigung Langenhagen.

 

Programm: Moor-Erlebnistage 2009

Datum

Uhrzeit

Thema / Ort

Samstag,
17. Okt.

09:00 h

Arbeitseinsatz im Bissendorfer Moor
Leitung: Dr. Reinhard Löhmer, BUND und FAM
Treffpunkt: Kananohe, Waldparkplatz

Samstag,
17. Okt.

10:00 h

Exkursion ins Otternhagener Moor
Leitung: Dr. Eberhard Gärtner, FAM
sowie Luder Schmidt, Naturhistorische Gesellschaft Hannover
Treffpunkt: Sportplatz Resse, Osterbergstraße

Samstag,
17. Okt.

14:00 h

Exkursion ins Schwarze Moor bei Garbsen
Leitung: Folcke Hein und Ulrich Knocke, Niedersächsische Landesjägerschaft
Treffpunkt: Resse, Osterbergstraße in Höhe des Friedhofes

Sonntag,
18. Okt.

10:00 h

Exkursion ins Resser Moor
Leitung: Dr. Eberhard Gärtner, FAM
Treffpunkt: Abbensen, Gasthof zur Post, Alte Zollstr. 5

Sonntag,
18. Okt.

14:00 h

Exkursion ins Bissendorfer Moor
Leitung: Dr. Eckhard Schmatzler, Deutsche Gesellschaft für Moor- und Torfkunde
sowie Ludwig Uphues, NABU
Treffpunkt: ehemaliges Heideschlößchen, OT Kaltenweide, Kananoher Straße 98 / Ecke Waldweg

 

Mehr Informationen und ein Faltblatt finden Sie unter www.nabu-regionhannover.de

Oktober 2009
 


 
Müllsammlung Berenbosteler See
NABU reinigt Berenbosteler See vom Müll

Von Waldemar Wachtel

Hinweise von verärgerten Bürgern und eigene Beobachtungen des NABU zeigten eine starke Vermüllung insbesondere des Westufers am Berenbosteler See.
Der sehr stark gefallene Wasserstand zeigte eine Vielzahl von Flaschen mit ehemals alkoholischem Inhalt und weiteren Müll wie abgerissene alte Mülltonnen. Gut gefüllte Müllsäcke wurden von der Stadt abtransportiert. Der NABU Garbsen vertritt die Ansicht, dass durch ein Alkoholverbot in den städtischen Grünanlagen eine derartige Vermüllung von vorrangig Bier-, Schnaps- und weiteren alkoholbehinhaltenden Flaschen vermieden werden könnte. Das Gleiche gilt für die Verletzungsgefahr für Mensch und Tier durch die Folgen des Alkoholkonsums wie z. B. unzähligen Glasscherben von zerschlagenen Flaschen und fast täglich auftretende Vandalismusspuren verdeutlichen.
 
Waldemar Wachtel kritisiert weiterhin das Problem der Gewässerbetreuungen durch Angelvereine. Trotz Pachtvertrag mit der Stadt Garbsen und der Aufsichtspflicht der Angelvereine wird offensichtlich der Vermüllung und dem Auslegen von unbeaufsichtigten Angelruten und Netzen nicht entschieden genug entgegengewirkt.
Dies ist an diesem Beispiel aber auch an mehreren toten und vermissten Wasservögeln der letzten Jahre festzuhalten. Unselige Beispiele sind tote Schwäne im Jahr 2008 und die Bilddokumentation der Presse im September 09 über einen Schwan mit verschluckter Angelschnur am Schwarzen See, der von der Feuerwehr eingefangen und in die Tierärztliche Hochschule eingeliefert wurde. Von den ehemals sechs Jungschwänen sind nur noch drei am Leben.
Der NABU fordert die Angelvereine, insbesondere den AC Garbsen nachdrücklich auf, Ihrer Aufsichtspflicht und Verantwortung besser nachzukommen, damit keine weiteren Tierarten gefährdet werden.
Wachtel weist darauf hin, dass Verstöße gegen das Arten- und Bundesnaturschutzgesetz strafbar sind.
Politik, Stadtverwaltung und die Polizei sind ebenfalls gefordert, bei Entscheidungen der Nutzung und Verpachtungen von Gewässern für die Einhaltung der Gesetze zu sorgen und die strafbaren Handlungen von Wildanglern sowie unnötige Vermüllungen und die häufig daraus folgenden Vandalismen aufgrund des Akoholholkonsums zu unterbinden. Naturbelassene Gewässer sollten überhaupt nicht für kommerzielle Zwecke verpachtet werden. Standorttreue Wasser- und auch Zugvögel sind auf diese Wasserflächen angewiesen.

Oktober 2009
 


  Fledermäuse begeisterten Besucher im Stadtpark Garbsen

Besucher Fledermausnacht im Stadtpark
Den Flugakrobaten der Nacht auf der Spur

Von Dagmar Strube

Über 80 Besucher führte das Team des NABU Stadtverbandes Garbsen am 11.09.09 im Rahmen der Gartenregion Hannover in die Welt der Fledermäuse. Um 19.30 Uhr traf sich die beachtliche Gruppe am Eingang zum Stadtpark Garbsen am Kastendamm. Dort begrüßte die Fledermaus-Betreuerin Dagmar Strube herzlich die Besucher und achtete stets bei ihren Ausführungen darauf, dass auch die Kinder mit in die Diskussion einbezogen wurden. Nach der gut 1/2 Stunde dauernden Einführung startete die Gruppe zu ihrer Beobachtungstour. Nach wenigen Metern zeigte Strube den Besuchern die in diesem Sommer angebrachten Fledermausflachkästen, die an Bäumen im Stadtpark angebracht worden sind. Diese sogenannten Spaltenkästen können den Fledermäusen im Sommer als Schlafquartier und eventuell auch im Herbst als Paarungsquartier dienen. Nun dauerte es nur noch wenige Minuten bis die ersten Fledermäuse zwischen den Bäumen ihre Flugakrobatik zeigten. Insbesondere die Kinder begrüßten die Kobolde der Nacht mit freudigen Ausrufen und machten somit auch die Erwachsenen auf die rasanten Flugkünstler aufmerksam. Nach mehreren weiteren Kontakten gelang es Strubes jedem Besucher Fledermäuse nicht nur zu zeigen, sondern auch deren Rufe mit Hilfe des Bat-Detektors hörbar zu machen. Highlight des Abends waren aber unangefochten die zahlreichen Wasserfledermäuse während ihres Jagdfluges. Gegen 21.30 Uhr endete die erfolgreiche Exkursion am Ausgangspunkt. Strube erklärte abschließend: "Es freut mich, dass sich so viele Bürger für die bedrohten Säugetiere interessieren und hoffen, dass es uns trotzt der wirklich sehr beachtlichen Größe der Gruppe gelungen ist, unsere Begeisterung für die bedrohten  Fledermäuse weiter zu geben."

September 2009
 


 
Fledermaus-Exkursion mit den Grünen
Dämmerungs- wanderung in die Welt der Fledermäuse

Die bedrohten Insektenfresser zeigen ihre rasanten Flugbilder

Von Dagmar Strube

Der Bitte der Garbsener Grünenvorsitzenden Martina Märtz eine Exkursion in die Welt der Fledermäuse zu führen, kamen die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube des NABU Stadtverbandes Garbsen gerne nach. Obwohl es den ganzen Samstag über immer wieder heftige Regenschauer gegeben hatte, traf sich die Gruppe mit wetterfester Kleidung und einer gesunden Portion Optimismus abends am Berenbosteler See. Es dauerte nicht lange, so konnte Dagmar Strube schon während der Begrüßung feststellen: "Der Wind hat sich gelegt, der Himmel klart immer weiter auf. Mit etwas Geduld werden wir heute gute Fledermausbeobachtungen verzeichnen können." Nach der anschaulichen und auch für die Kinder gut verständlichen Einleitung, startete die Gruppe mit sichtbar erwartungsvoller Spannung. Schon nach wenigen Metern wurden die Fledermausfreunde belohnt. Eine rasant fliegende Zwergfledermaus zeigte den Famililen ihren schnellen Jagdtflug. Nach diesem ersten Kontakt zeigte sich, das Strube mit ihrer Prognose richtig gelegen hatte. Denn von nun an konnten die Fledermaus-Betreuer immer wieder auf Zwerg- und Breitflügelfledermäuse aufmerksam machen. Nachdem auch die jagenden Wasserfledermäuse gesehen und mit Hilfe des Bat-Detektors gehört werden konnten, zeigte sich schließlich ein strahlender Vollmond am Himmel. Eine gelungene Exkursion, die mit Spaß und Fachwissen viele Fragen zu den vom Aussterben bedrohten nachtaktiven Säugetieren Groß und Klein aufzeigte.

September 2009
 


  Batnight des NABU Stadtverbandes war ein toller Erfolg

Besucher der Batnight 2009
Europäische Fledermausnacht in Garbsen

Von Dagmar Strube

Im Rahmen der europaweiten Veranstaltung zur Nacht der Fledermäuse führte der NABU Stadtverband Garbsen am 28.08.2009 unter Leitung von Dagmar Strube und ihrem Fledermaus-Team rund 70 Besucher am Berenbosteler See erfolgreich in die Welt der nachtaktiven Fledermäuse. Besonders freuten sich die Fledermaus-Betreuer über den Besuch der zahlreichen Kinder mit ihren Familien. Unermüdliche beantwortete das Team die vielen Fragen rund um das Leben der vom Aussterben bedrohten Flugakrobaten. Nach der anschaulichen Einführung in die Fledermauswelt startete die Gruppe, um die rasanten Kobolde der Nacht bei der Jagd nach Insekten zu beobachten. Mucksmäuschenstill lauschten die beachtliche Gruppe, den Rufen der Fledermäuse, die die NABU Mitglieder mit Hilfe von Bat-Detektoren hörbar machten. Nach den ersten Beobachtungen von Breitflügel- und Zwergfledermäusen entdeckte Sarah Herale (12) die ersten jagenden Wasserfledermäuse über dem See. Begeistert ließen sich die Gäste von Strubes die Tiere zeigen und beobachteten wie die Tiere in beachtlicher Geschwindigkeit ihre Kreise knapp über der Wasseroberfläche zogen. Das NABU-Team von Irene Sachmann-Ober, Karl-Dieter Ruhlig und Familie Strube freute sich abschließend über die guten Beobachtungserfolge.

August 2009
 


 
Josie und Pierre helfen dem NABU-Team
NABU bietet Fledermäusen Sommer- und Paarungsquartiere an

Selbstgebaute Spaltenkästen wurden aufgehängt

Von Dagmar Strube

Ein Team vom NABU Stadtverband Garbsen und zwei Schülern der Georg-Elsner Hauptschule haben am Mittwoch 20 Fledermauskästen im Stadtpark Garbsen angebracht. Die aus unbehandeltem Fichtenholz gefertigten Spezialkästen wurden im letzten Herbst bei einer NABU-Aktion zum Freiwilligen-Tag mit Schülern der des 7.Jahrganges unter Anleitung von Karl-Dieter Ruhlig zusammengebaut. Nachdem jeder Kasten mit Nummer und Namen des Erbauers versehen worden war, wurden die Kästen in ca. 4 Metern Höhe fachkundig an Bäumen im Stadtpark Garbsen angebracht. Strube erklärt: „Fledermäuse leiden in der heutigen Zeit unter Wohnungsnot, daher versuchen wir mit den angebrachten Spaltenkästen den Fledermäusen im Sommer und Herbst zusätzliche Schlaf- und Paarungsquartiere anzubieten.“ Ob die neugierigen insektenfressenden Säugetiere die Angebote annehmen, wird Strube kontrollieren.

Mai 2009

 


  NABU entlässt Winterpfleglinge in die Freiheit

Igel
Stachelritter wurden ausgewildert

Von Dagmar Strube

In der Abenddämmerung entließ Familie Strube ihre stachligen Wintergästen wieder in die Freiheit. Alle Pfleglinge waren hilfsbedürftige Igel gewesen. Den ersten Igel nannte die Familie liebevoll Bubi. Er wurde von Schülern der Ratsschule gefunden, als er mit seinem Kopf in einem Metallzaun feststeckte und sich nicht mehr befreien konnte. Durch die gute Pflege erholte sich das Männchen schnell von seiner Unterkühlung und legte ordentlich an Gewicht zu. Ab Weihnachten 2008 zog Bubi deshalb aus dem warmen Keller in das Gartenhaus der Familie Strube um. Dort konnte er in gut isolierten Kartons unter Bergen von Zeitungspapier für 2 ½ Monate in den Winterschlaf fallen. Die Igeldamen Bibi und Oldie benötigten wesentlich mehr Pflege. „Oldie ist eine ältere Dame, die offensichtlich noch sehr spät Junge gehabt hatte und sehr geschwächt auf dem Schulhof der Osterbergschule gefunden worden war, Bibi lief mir in unserem Garten mit knappen 200 g im Schnee im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße“ erklärt Frau Strube. Während der Pflegezeit kamen immer wieder Schüler und Kinder aus der Nachbarschaft vorbei und versorgten die „Pflegestation“ mit dem nötigen Zeitungspapier. Dafür halfen sie gern bei der abendlichen Fütterung mit. Nachdem um Ostern wieder die Blätter an den Bäumen waren und alle Tiere putzmunter, gewichtig und gesund, entließ Familie Strube alle Tiere in die Freiheit. Der stets hungrige Bubi zog es jedoch zunächst vor, noch das bereit gestellte Katzenfutter vorsorglich zu verspeisen bevor er den Igeldamen am Gras schnüffelnd folgte und sich schließlich in die umliegenden Büsche in die Freiheit verabschiedete. Fürsorglich wurde noch Wasser und weiteres Katzenfutter in den aufgestellten Futterstellen angeboten. Alle Igelfinder werden sich freuen zu lesen, dass alle Igel zum abendlichen Schmaus in der absoluten Dunkelheit noch mehrere Abende wieder an der Futterstelle auftauchten.

April 2009
 


 
Fledermaus im Winterschlaf
Winterquartier für Fledermäuse ist angenommen

Optimierungsarbeiten zeigen Erfolge

Von Dagmar Strube

Die monatelangen Arbeiten rund um den Ringofen im Stadtpark deuten auf die Richtigkeit der Maßnahmen hin. Zu Beginn der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung am 18.03.2009 informierte Dagmar Strube in einer öffentlichen Sitzung die Mitglieder anhand einer Power-Point-Präsentation über die Winterwelt der Fledermäuse und gab einen ersten erfolgreichen Statusbericht ab. Bei der ersten Winterzählung für Fledermäuse im Januar 2009 konnten die Fledermausbetreuer Karsten und Dagmar Strube voller Freude die ersten Tiere finden. Dabei handelte es sich um drei Langohren und um eine Wasserfledermaus. Für diesen Sommer sind weitere Optimierungsarbeiten in dem Gewölbe geplant. Wer Interesse hat, dem ehrenamtlichen Team hierbei zu helfen, wird gebeten sich bei Familie Strube (05131/92750) zu melden.

März 2009

 


  NABU entdeckt geschützte Knoblauchkröten und Kammmolche am Amphibienschutzzaun

Knoblauchkröte
Krötenschutzzaun an der Meyenfelder Straße

Von Dagmar Strube

Die Freude beim Naturschutzbund ist groß. Bei den morgendlichen Begehungen des Krötenschutzzaunes entlang der Meyenfelder Straße konnte Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen in den letzten Tagen neben den Erdkröten, Fröschen und zahlreichen Teichmolchen auch die streng geschützten und vom Aussterben bedrohten Knoblauchkröten und Kammmolche entdecken und sicher über die stark befahrene Meyenfelder Straße zu ihrem Laichgewässer tragen. Die bisher entdeckten 23 Knoblauchkröten und 24 Kammmolche bestätigen die Richtigkeit der Gewässerpflegemaßnahmen eines Biotopes am Berenbosteler See vor 2 Jahren und lassen auf eine positive Entwicklung der seltenen Amphibien in diesem Gebiet hoffen. Neben dieser Population sind die beiden besonders geschützten Arten noch in der Hannoverschen Moorgeest zu finden.

März 2009
 


 
U. Koch, W. Wachtel, K.-D. Ruhlig, D. Strube
NABU stellt Amphibien-
schutzzäune auf, Helfer gesucht

Von Waldemar Wachtel

Mit der jetzigen Wetterumstellung und den ersten wärmeren Tagen hat eine vereinzelte Krötenwanderung begonnen. Der nächste einsetzende Regen mit Temperaturen um 10 Grad Plus wird das Startsignal für eine explosionsartige Wanderungsbewegung der Kröten, Grasfrösche und Molche sein. Der NABU hat deshalb am Montag, den 02.03.09 mit der Aufstellung der Schutzzäune begonnen. An der Schönebecker Allee wurde der erste Zaun aufgestellt. Ab Dienstag, den 03.03.09 folgen die Zäune an der Gutenbergstraße und an der Meyenfelder Straße. An diesen Straßen werden auch Straßeneinengungen durch Baken sowie die Aufstellung von Warnschildern nötig.
Ein weiterer Krötenschutzzaun wird anschließend an der Dorfstraße  zwischen Berenbostel und Stelingen aufgestellt.
Die Gesamtlänge beträgt ca. 2.500 m. Waldemar Wachtel vom NABU rechnet damit, dass von den fleißigen NABU-Mitgliedern, wie in den Vorjahren ca. 1000 Amphibien eingesammelt, gerettet und in die Biotope und Regenrückhaltebecken gesetzt werden. Wachtel appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die durch Krötenwarnschilder gekennzeichneten Bereiche an der Gutenbergstraße und der Schöneberger Allee, aber auch an der gesamten Meyenfelder Str. in Höhe des Berenbosteler Sees mit erhöhter Aufmerksamkeit und verminderter Geschwindigkeit zu befahren. Nach Aussagen der TU Braunschweig werden Kröten immer häufiger dadurch gefährdet, weil bei nicht angepasster Geschwindigkeit über 30 km/h, der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn so gefährlich ist, dass die Amphibien allein schon dadurch getötet werden.  Für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen werden Radarkontrollen sorgen. Deshalb sollten die Verkehrsteilnehmer in diesen Bereichen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll fahren.
Zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer erhält jeder NABU-Aktivist eine mit dem NABU-Schriftzug und Wappen gekennzeichnete Warnweste. Laut Wachtel sollen diese auch den Garbsener Bürgern und den Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass hier berechtigte Helfer des NABU tätig sind. Wer den NABU und die Amphibien unterstützen möchte, kann sich bei Waldemar Wachtel melden, Tel.: 05137-8779975.


März 2009

 


  Schnittmaßnahmen im Dienste der Natur

Fleißige NABU-Mitglieder
Pflegemaßnahmen an Obststreuwiese und Gewässer

Von Dagmar Strube

Weder Schneefall noch Regen konnte die emsigen NABU Mitglieder bei ihren Pflegeaufträgen im Dienste der Natur aufhalten. Tagelang arbeiteten verschiedene Teams an zwei verschiedenen Grundstücken. Das erste Projekt zu Pflegemaßnahmen war der noch ausstehende Restfreischnitt aus dem letzten Jahr auf einer Obststreuwiese. Ziel war hier, möglichst die Obstbäume zu erhalten und zu engstehenden Tannen auszulichten. Derzeit laufen hier noch die Arbeiten zum Obstbaumschnitt weiter. Das zweite Projekt diente der Gewässerpflege. An einem Regenrückhaltebecken mussten durch Sturm entwurzelte Bäume entlastet werden. Dem Arbeitstrupp gelang es, die Baumkronen zu entfernen und den Wurzelballen wieder dem Erdreich zu übergeben. Mit etwas Glück, werden die Weiden wieder Fuß fassen und neu ausschlagen. An anderer Stelle wurden zu dicht stehende Gehölze ausgelichtet.

Februar 2009
 


  NABU referiert über das Fledermaus-Winterquartier im Stadtpark
Fledermaus im Winterschlaf

Sehr gute Kooperationsarbeit zwischen NABU und Stadt Garbsen

Von Dagmar Strube

Am 18.03.2009 informiert Dagmar Strube als ehrenamtliche Fledermaus-Betreuerin ab 18.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses Garbsen-Mitte über das Fledermaus-Winterquartier im Stadtpark. Der ca. ½ stündige Power-Point-Vortrag ist kostenlos und wird zu Beginn des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung gehalten. Er bietet interessierten Bürgern einen nicht alltäglichen Einblick in die Welt der winterschlafenden Fledermäuse und ist öffentlich.

Februar 2009
 


 
Rotkehlchen
NABU-Appell: Winterfütterung weiter fortsetzen

Von Waldemar Wachtel

Der Winter zeigt weiterhin sein grimmiges Gesicht - und macht damit den Gefiederten ordentlich zu schaffen: Die Vögel haben große Probleme, Nahrung zu finden. Deshalb sollte die Winterfütterung jetzt fortgesetzt werden, rät der Naturschutzbund NABU. Waldemar Wachtel, Vorsitzender für Garbsen und den Regionalverband Hannover: "Die Tage werden länger, der Frühling naht mit gemächlichen Schritten. Viele Vogelfreunde begehen nun den Fehler, anzunehmen, dass sie die Winterfütterung einstellen könnten - das ist für die Vögel an der Futterstelle verheerend, weil sie derzeit weder Insekten noch ausreichend Samen aus dem Vorjahr finden können. Die Ausräumung der Landschaft und Gärten hat dazu geführt, dass großer Nahrungsmangel herrscht; wo einst artenreiche Wegraine mit Stauden und Stängeln waren, an denen die Gefiederten Samen und in den Stängeln überwinternde Insekten als echte Eiweißbomben fanden, gähnen heute Maiswüsten, uniforme Gärten voller ökologisch fast wertloser Immergrünpflanzen oder gar versiegelte Flächen - Schmalhans ist Küchenmeister bei den Vögeln geworden."
 
Deshalb kann die art- und tierschutzgerechte Winterfütterung vielen Vögeln gerade in dichten Siedlungen sehr helfen - und sie führt Kinder an die Natur heran, stellt zudem für Senioren oft das einzige verbliebene Naturerlebnis dar. "Am besten geeignet sind Futtertrichter, in denen das Futter vor Verschmutzung geschützt nachrutschen kann; auch raffiniert konstruierte Futterhäuschen gibt es mittlerweile in dieser Ausrichtung. Sehr gut geeignet sind auch die so genannten Energieblöcke, die wahre Kraftspender für die Vögel darstellen", berichtet Wachtel. Ein breites Angebot von Futter und Futtergeräten gibt es beim NABU Natur Shop in Hannover, Tel. 0180 - 5333038, www.NABU-Natur-Shop.de.      
Schon in den letzten zwei Jahren erhielt der NABU viele Fragen zum stark zurückgegangenen heimischen Singvogelbestand. Unterstützen wir unsere heimischen Vögel damit wir nicht den gesanglosen Frühling erleben.


Februar 2009

 


  NABU optimiert Fledermaus-Winterquartier im Ringofen
Ruhlig, Stojan, Butsch, Strube

Sehr gute Kooperationsarbeit zwischen NABU und Stadt Garbsen

Von Dagmar Strube

In den letzten vier Monaten hat der NABU Stadtverband Garbsen in einer sehr guten Kooperation mit der Stadtverwaltung Garbsen eine Optimierung des bereits bestehenden Fledermausquartieres im historischen Ringofen der ehemaligen Dampfziegelei erreicht. Mit vielen Arbeitsstunden an zahlreichen Wochenenden haben die ehrenamtlichen Fledermausfreunde das Innere des Ofens fachkundig als hergerichtet.
Der NABU Stadtverband Garbsen dankt hierbei ausdrücklich dem langjährigen Experten für Fledermauswinterquartiere, Bernhard Rose, für seine überaus intensive und vor allem fachkundige Unterstützung. Neben den mühsam geschaffenen Zugängen in die einzelnen Kammern waren die Anbringung von speziellen Hohlziegeln als Schlafquartiere und die Erreichung des idealen Klimas Ziel der Fledermausschützer. Viele Fledermausarten benötigen für den von November bis März dauernden Winterschlaf einen frost- und zugfreien Ort, der eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen muss. Derartige Quartiere sind in der heutigen Zeit kaum noch vorhanden.
Durch die intensiven Arbeiten des Teams um Familie Strube und Karl Dieter Ruhlig wurde der Ringofen zu einem idealen Gewölbe mit hunderten von Versteckmöglichkeiten ausgestaltet. Hand in Hand liefen auch die zahlreichen Arbeiten der Stadt rund um den Ringofen. Die Einzäunung sowie die Einsaat einer Blumenwiesen sowie die optische Eingliederung in die Parkgestaltung wurden gut terminiert mit den Fledermausfreunden abgesprochen und realisiert. Erfreut zeigte sich Strube am Pressetermin auch bezüglich der positiven Resonanz der  Fachleute während der 17. Landesfachtagung des Fledermausschutzes auf Gut Sunder, wo sie das Projekt vorgestellt hatte. Am letzten Samstag gelang des den Fledermausfreunden durch einen abschließenden Arbeitseinsatz die restlichen Zuglöcher zu schließen.
Damit ist es dem NABU Stadtverband Garbsen gelungen, in Zusammenarbeit mit der Stadt Garbsen, die Arbeiten rechtzeitig noch vor Ende der Paarungszeit der Fledermäuse und somit des Zeitpunktes, wo die nachtaktiven Säugetiere ihre Winterquartiere aufsuchen, fertig zu stellen. Nun kann die nötige Ruhe am Bauwerk einkehren. Strube und Ruhlig betonen die Wichtigkeit dieser Ruhe: „Der störungsfreie Winterschlaf ist für die insektenfressenden Säugetiere überlebenswichtig. Fledermäuse, die im Winter durch Störungen aufgeweckt werden, verbrauchen wertvolle Fettreserven und können schließlich an Erschöpfung sterben, bevor der Frühling neue Nahrung in Form von Insekten bringt.“ Da alle in Deutschland lebenden Fledermäuse vom Aussterben bedroht sind, ist dieses besonders wichtig.


Oktober 2008
 


  Zwei Schwäne verenden am Schwarzen See durch Angelhaken
Höckerschwan mit Jungen

Von Waldemar Wachtel

Die Idylle am Schwarzen See trügt. Wasservögel am Schwarzen See sind hochgradig durch Angelhaken und Schnüre gefährdet.

Waldemar Wachtel, Vorsitzender des NABU berichtet: Im Frühjahr 2008 brütete ein Paar Höckerschwäne vier Junge aus, die sich sehr gut entwickelten. Im Juni 2008 meldeten Bürger dem NABU Auffälligkeiten am männlichen Schwan. Dieser sonderte sich zeitweise vollkommen untypisch von seiner Familie ab und wirkte phasenweise sehr apathisch. Ein kurzfristiges Einfangen misslang. Später konnte der Schwan nur noch tot von der Feuerwehr geborgen werden. Wachtel ließ den Schwan vom Veterinäramt der Region abholen um die Todesursache genau festzustellen. Der Schwan verendete durch einen Angelhaken mit Schnur, der ihm quer in der Speiseröhre festsaß - er verhungerte qualvoll. Am Freitag, den 26.09.08 wurde Wachtel bei einem Rundgang um den Schwarzen See von Spaziergängern informiert, dass an diesem Tag einer der prächtig herangewachsenen Jungschwäne ebenfalls an einem Angelhaken verendet sei und von der Feuerwehr abgefahren wurde.

Wachtel appelliert an Angelvereine und deren Mitglieder, sorgsam mit den Angelausrüstungen umzugehen und die ausgeworfenen Angelhaken nie unbeaufsichtigt in den Gewässern liegen zu lassen. Weiter bittet er um Unterstützung, den wilden Anglern habhaft zu werden. Bei der Beunruhigung, Verletzung oder Tötung von Wildtieren greift der Arten- und Tierschutz sowie das Naturschutzgesetz. Zuwiderhandlungen können mit empfindlichen Strafen belegt werden.

In einem Gespräch mit dem Vorstand des Angelvereins wurde eine Kooperation mit dem NABU zugesagt. Mitglieder sollen informiert und Schwarzangler sofort der Polizei gemeldet werden.

Es ist nicht auszuschließen, dass kleinere Wasservögel, die nicht so standorttreu wie die Schwäne sind, möglicherweise auch geschädigt wurden.

September 2008
 


  Handys sammeln für die Havel

Handys für die Havel

Alt-Handy-Sammelstation jetzt im Johannes -Kepler-Gymnasium (JKG)

Von Dagmar Strube

Die Alt-Handy-Sammelstelle des NABU Stadtverbandes Garbsen ist von der Grundschule Garbsen-Mitte in das Johannes-Kepler-Gymnasium umgezogen. Durch die Verlegung an einen neuen Standort erhofft sich die Betreuerin der Station Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen neue Anreize für die Sammelung ausgedienter Handys. Für jedes gespendete Handy gehen 3,50 Euro in das Renaturierungsprojekt der Havelniederungen. Das Geld stammt aus einem Abkommen zwischen einem großen Mobiltelefonanbieter und einer Recyclingfirma. Der NABU informiert, das vielen Benutzern eines Handys nicht bewusst ist, dass diese Altgeräte nach Nutzungsende bei unsachgemäßer Entsorgung zu einem Umweltproblem werden können. Durch die Abgabe in die Sammelbox werden die Handys durch die Recyclingfirma auf ihre Tauglichkeit geprüft und gegebenenfalls wieder verwendet oder umweltschonend verwertet. Strube freut sich: „Das Johannes-Kepler-Gymnasium präsentiert sich durch die Aufstellung der Sammelbox als umweltbewusste Schule. Denn durch jedes gesammelte Handy trägt die Schule ihren Beitrag zur Renaturierung des größten Binnenfeuchtgebietes Mitteleuropas und somit zur Schaffung von Lebensräumen für bedrohte Tiere wie z. B. See- und Fischadler, Biber, Fischotter oder Rotmilane bei.“ Weitere Infos über das Havelprojekt und Kooperationsabkommen finden sie unter
www.nabu.de

April 2008
 


 


NABU Niedersachsen gegen neues Jagdgesetz
Helm: "Zurück ins tiefste Mittelalter"

picwww.niedersachsen.NABU.de  Im Niedersächsischen Landtag wurde am 12.12.2007 die Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes be- schlossen. Das Fangen mit Raben- massenfallen und auch die Gänsejagd sind jetzt in Niedersachsen möglich. Einen zweiten Rabenfallenfang darf es in Niedersachsen nicht geben. Ebenso auch keine Jagd auf arktische und nordische Wildgänse. Der NABU und weitere Organisationen rufen dazu auf, gegen die Jagd auf Zugvögel wie Bläss-, Saat- und Nonnengänse zu protestieren.

Mehr:

auf den Seiten des Landesverbandes

auf den Seiten des Bundesverbandes

Unterschriftensammlung gegen die Gänsejagd.

 


 

Einladung zur Jahres- hauptversammlung


Liebe Freundinnen, liebe Freunde, Förderer und Mitglieder des NABU, sehr geehrte Damen und Herren, im Namen des Vorstandes lade ich Sie herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung am 19.02.2009 ein. Die Versammlung beginnt um 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz, Alte Ricklinger Straße. Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung, die Sie dem NABU und insbesondere dem Stadtverband Garbsen auch im zurückliegenden Geschäftsjahr zuteil werden ließen. Herzlich willkommen heiße ich auch alle neuen Mitglieder.

Ob aktiv oder passiv, wir sind für jede Unterstützung dankbar.
 
Tagesordnung für die Hauptversammlung:
 
TOP 01:     Begrüßung durch den Vorsitzenden
TOP 02:     Situationsbericht durch den Vorstand
TOP 03:     Kassenbericht
TOP 04:     Bericht der Kassenprüfer/innen
TOP 05:     Aussprache
TOP 06:     Entlastung des Vorstandes und der Kassenwartin
TOP 07:     Verschiedenes
 
Zurzeit haben wir rund 400 Mitglieder. Wenn wir die jeweiligen Familienmitglieder und Förderer dazurechnen, sind es an die 500.
Der Stadtverband Garbsen hat dank Ihrer Treue und Unterstützung eine stolze Entwicklung und Festigung des Mitgliedsbestandes erreicht.
Mit umfangreichen Veranstaltungsprogrammen und vielen Aktivitäten im Dialog mit der Politik und der Verwaltung sowie einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenwirken mit der örtlichen Presse konnte erreicht werden, dass der NABU und der Stadtverband Garbsen weiter an Bekanntheit gewonnen haben. Dies macht sich auch in der Anerkennung und Berücksichtigung bei den politischen Gremien der Stadt Garbsen, der Region Hannover, der Stadtverwaltung Garbsen, der Naturschutzbehörde der Region Hannover und vor allen Dingen bei den Bürgern bemerkbar.
 
Wir möchten aber für unsere Natur und Umwelt und für unsere Bürger noch mehr erreichen. Deshalb rufen wir Sie, Ihre Bekannten und Freunde auf, uns mit mehr Aktivitäten
und Ihrem Know how und Wissen zu unterstützen. Wir sind nämlich der festen Überzeugung, dass bei vielen von Ihnen Wissenspotentiale bestehen, von denen der gesamte Stadtverband Garbsen und die Garbsener Bürger profitieren könnten. Bitte haben Sie den Mut zu unseren monatlichen Sitzungen oder zu den Veranstaltungen zu kommen, die im direkten Zusammenhang mit Natur- und Umweltfragen oder mit der Stadtentwicklung stehen. Unsere Veranstaltungsabende finden am 3. Donnerstag eines jeden Monats um 19.30 Uhr  im Waldhotel Garbsener Schweiz statt. Investieren Sie an dem einen oder anderen Termin einen Bruchteil Ihrer Zeitreserve. Sie helfen und unterstützen uns sehr damit. Gleichzeitig entwickeln Sie mit uns zusammen eine positive Zukunft für Ihre Kinder und Großkinder.

 

Wir freuen uns natürlich auch über jeden Telefon- oder Mailkontakt, in denen sie auch Vorschläge und konstruktive Kritik anbringen können.
Vielseitige Informationen über den NABU sowie den Natur- und Umweltschutz können Sie auch im Internet (www.nabu-garbsen.de, www.nabu.de oder www.nabu-regionhannover.de) abrufen.
 
Hinweise, Rat- und Vorschläge nehmen wir gern von Ihnen entgegen.
Bitte unterstützen Sie uns auch in Zukunft. Wir freuen uns auch über Spenden. Diese helfen uns, diverse Projekte in Angriff zu nehmen.
Unsere Konto-Nr. lautet 2048806778 bei der Sparkasse Hannover,BLZ 250 502 99.
Sie erhalten eine Spendenquittung.                              
                                                                                                                     
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.                              
                                                                                                                     
Mit freundlichen Grüßen                                                            

Waldemar Wachtel

1. Vorsitzender
 

NABU=

  Naturschutz 

    Artenschutz    

      Biotopschutz

         Umweltschutz


Februar  2009

 


 
Ringofen im Stadtpark
NABU führt am Entdeckertag zum Fledermaus-Winterquartier

Ringofen wird zum Winterquartier für Fledermäuse

Von Dagmar Strube

Auch wenn die nachtaktiven Säugetiere den Tag verschlafen, hatten zwei Besuchergruppen die Möglichkeit, durch Führungen zur Ruine des Ringofens der Flemmingschen Ziegeleiwerke einen besonderen Einblick in die Welt der Fledermäuse zu nehmen. Das NABU Team von Dagmar Strube und Karl-Dieter Ruhlig zeigte anhand von Anschauungsmaterialien viele Aspekte aus dem Leben der vom Aussterben bedrohten insektenfressenden Flugakrobaten auf. Gerne beantwortete das NABU Team die vielen Fragen der Naturliebhaber über die derzeit laufenden Optimierungsarbeiten rund um den alten Ringofen als Winterquartier für Fledermäuse. Bei Interesse an Führungen melden Sie sich bitte beim NABU Stadtverband Garbsen, Dagmar Strube 05131/92750.

September 2008
 


 

Einladung zu den Moor-Aktionstagen am 20. und 21. September
Aktionskreis "Hannoversche Moorgeest" lädt zu einem informativen und bürgernahen Wochenende ein

Wedemark/Hannover, 01.09.2008  Die Hannoversche Moorgeest erstreckt sich von der Fuhse im Osten bis zur Weser im Westen und wird im Norden von der Aller begrenzt. Sie beherbergt einen der wertvollsten Hochmoorkomplexe in Niedersachsen. Daher wurde für das Bissendorfer-, das Ottern- hagener-, das Helstorfer- und das Schwarze Moor das "Naturschutz- großprojekt Hannoversche Moor- geest" von gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung ins Leben gerufen. Die erste Planungsphase mit vielen grund- legenden Untersuchungen hat bereits letztes Jahr begonnen.

Um über die Ziele des Naturschutzes zur Erhaltung und Revitalisierung für dieses Gebiet zu informieren, lädt der Aktionskreis Hannoversche Moorgeest interessierte Bürger zu den Mooraktionstagen am 20. und 21. September 2008 in Bissendorf ein. Der Aktionskreis wird gefördert von BUND, NABU, FAM (Faunistische Arbeits- gemeinschaft Moore) und NVL (Naturkundliche Vereinigung Langenhagen).

Der Auftakt beginnt am Samstag, den 20. September um 18.30 Uhr mit einer Veranstaltung im Bürgerhaus in Bissendorf. Dr. Reinhard Löhmer führt durch eine Moor-Ausstellung im Foyer. Gestärkt mit Moorschnucken-Spezialitäten und Getränken geht es um 20.00 Uhr weiter mit einem Vortrag von Prof. Dr. Hansjörg Küster, Präsident des Niedersächsischen Heimatbundes, zum Thema "Perspektiven für die Moore und den ländlichen Raum" mit anschließender Diskussion und Aussprache. Am Sonntag, den 21. September führen vormittags und nachmittags fünf verschiedene Moor-Exkursionen unter fach- und ortskundiger Leitung in die Moorgebiete.

Das Programm und weitere Informationen zu den Moor-Aktionstagen finden Sie hier.

NABU Region Hannover

 


  NABU Fledermausnacht am 05.09.2008 erleben
Wasserfledermaus
Mit dem NABU die geschickten Flugakrobaten der Nacht, die Fledermäuse entdecken

Von Dagmar Strube

Im Rahmen der 12. europaweiten Fledermausnacht bietet der NABU Stadtverband Garbsen am 05.09.2008 interessierten Bürgern die Möglichkeit, ab 19.30 Uhr an einer Fledermaus-Exkursion am Berenbosteler See teilzunehmen. Ab Sonnenuntergang können nicht nur Fledermäuse gesehen sondern auch „gehört“ werden. Treffpunkt der beliebten Dämmerungs-Wanderung ist der Spielplatz am Naherholungsgebiet Berenbosteler See (Eingang vom Parkplatz Seeweg). Das NABU Team von Familie Strube und Dieter Ruhlig wird die Exkursion führen und viele Aspekte rund um die faszinierenden nachtaktiven Säugetiere aufzeigen. Bei Dauerregen muss die Veranstaltung leider auf einen anderen Abend verschoben werden.

September 2008
 


 
Ringofen im Stadtpark
NABU optimiert Fledermaus- Winterquartier im Stadtpark Garbsen

Ringofen wird zum Winterquartier für Fledermäuse

Von Dagmar Strube

Der NABU Stadtverband Garbsen richtet derzeit mit Unterstützung des Fledermausfachmannes Bernhard Rose vom NABU Burgdorf, Uetze und Umgebung ein Winterquartier für die vom Aussterben bedrohten Fledermäuse im Ringofen der ehemaligen Ziegelei ein. Nach einer abenteuerlichen Begehung arbeitet der NABU Garbsen in Kooperation mit der Stadt Garbsen unter Hochdruck, um für die insektenfressenden Säugetiere bis zum Spätherbst eine Optimierung des Quartieres zu erreichen. Die umfassenden Arbeiten werden deshalb noch bis Ende September/Anfang Oktober rund um das Bauwerk stattfinden. Bürger, die Interesse an dem Projekt oder dem Leben der insektenfressenden Säugetiere haben, bitten wir, sich an Dagmar Strube, Tel. 05131/92750 zu wenden.

Juli/August 2008
 


  NABU über Schmetterlingsnotstand in Garbsen und der Region besorgt
Kleiner Fuchs
Melden Sie Ihre Beobachtungen

Von Waldemar Wachtel

Für viele fast unmerklich sind in diesem Jahr erschreckende Rückgänge von heimischen Schmetterlingen zu verzeichnen. Diese Beobachtung gilt auch für andere Insekten. Der erste Vorsitzende des NABU Garbsen und des Regionalverbandes Hannover Waldemar Wachtel stellt dies im eigenen Blütengarten und durch viele besorgte Anrufe Garbsener Bürger fest.
Heimische Arten wie der Kleine und Große Fuchs, Tagpfauenauge und Admiral sind in diesem Jahr nur sehr wenige zu kartieren. Waldemar Wachtel zählte in seinem Garten in Altgarbsen seit vielen Jahren regelmäßig 80 bis 120 Schmetterlinge der vorgenannten Arten. In diesem Jahr waren es im Schnitt nur ca. acht Schmetterlinge.Wachtel führt diesen dramatischen Rückgang heimischer Insektenarten auf den rücksichtslosen Einsatz von Pestiziden, das häufig flächendeckende Abmähen von Ackerrandstreifen, Weg- und Straßenrändern zurück. Daher appelliert Wachtel an Landwirte, Kommunen und auch private Gartenbesitzer sorgsamer mit Herbiziden und Pestiziden umzugehen, die Mähhäufigkeit zu überprüfen und diese erst in der zweiten Jahreshälfte durchzuführen.
Jeder Gartenbesitzer kann dazu beitragen den heimischen Schmetterlingen eine Überlebenschance zu bieten. Voraussetzungen hierfür sind, in einem Bereich des Gartens eine gewisse Verwilderung mit den für Schmetterlinge wichtigen Wirts- und Nahrungspflanzen wie Brennnesseln zuzulassen und einen reichhaltigen Blütenflor anzulegen. Dazu zählt insbesondere auch der Schmetterlingsstrauch (Buddleia davidii), den es in verschiedenen Farben gibt. Der Duft ist für Insekten und Menschen gleichermaßen betörend.
Der NABU interessiert sich für die Beobachtungen der Garbsener Bürger.
Teilen sie dem NABU Ihre Beobachtungen mit, Tel.: 05137-8779975 oder unter der Mail: w.wachtel@onlinehome.de.

August 2008
 


  NABU appelliert: Jetzt Vogeltränken einrichten
Amsel im Bad (WW)
„Gefiederte leiden im Sommer unter der Trockenheit“

Von Waldemar Wachtel

Die uns im Moment „beglückende“ zweite Hitzeperiode und die damit verbundene Trockenheit machen auch allen Gefiederten und Insekten zu schaffen. „Vögel und Insekten wie Bienen und Hornissen leiden zur Zeit fürchterlich unter dem Wassermangel“, berichtet Waldemar Wachtel, Vorsitzender des Naturschutzbundes NABU. Immer mehr Wasserstellen trocknen aus. In Gräben steht kaum noch Wasser. Teiche bestehen oft nur noch aus Schlamm. Anrufer berichten in diesen heißen Tagen immer wieder von entkräfteten Vögeln. Der Durst treibt diese Tiere oft sogar zu kuriosen Verhaltensweisen; so werden Vögel bei Wassermangel beobachtet, wie sie an Scheiben lecken, in der irrigen Annahme, es handle sich um Wasser, so Wachtel weiter. Es ist daher sehr wichtig, den Tieren jetzt Vogeltränken zu bieten, ganz gleich , ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon, ruft Wachtel auf. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass in diesen Gefäßen das Wasser sauber bleibt und die Tränke katzengeschützt aufgestellt wird. Das Wasser muss mindestens einmal täglich ausgetauscht und das Gefäß gereinigt werden. Dies allerdings ohne chemische Mittel, am besten mit heißem Wasser.
Wie im Bild zu sehen,  erfüllen bereits einfache Untersätze für Blumentöpfe ihren Zweck.

Juli 2008
 


 
Jacobs Kreuzkraut (WW)
Jacobs-Kreuzkraut/ Senecio Jacobaea L

Das Kraut ist gefährlich rechtfertigt aber keine flächendeckende Mahd

Von Waldemar Wachtel

Waldemar Wachtel, erster Vorsitzender des NABU Stadt- und Regionalverbandes schreibt dazu:
Die Leser der LZ wie Klaus-Jürgen Beu weisen zurecht auf die Gefahren und Probleme des Jacobs-Kreuzkrautes hin.
Zur Bekämpfung und Vernichtung dieses Krautes kann allerdings nicht allein die Stadtverwaltung verantwortlich gemacht werden. Vielmehr sind sämtliche Grundstücksbesitzer, Verbände und Landwirte in Ihrer Verantwortung für die Gesundheit und das Leben von Menschen und Tieren gefordert.
Insbesondere für unerfahrene Jungtiere stellt die Pflanze im Rosettenstadium eine große Gefahr dar. Aber auch Menschen sind gefährdet. Beim Zerreißen der Blätter entsteht ein charakteristischer, unangenehmer Geruch – Vorsicht – diese Arten enthalten allgemein Kontaktallergene, die zu Hautirritaionen führen können.Deshalb sollten beim Entfernen der Pflanzen immer langärmelige Kleidungsstücke und Schutzhandschuhe getragen werden. Wachtel schlägt für eine wirkungsvolle Bekämpfung die Nennung einer Kontaktperson und ein Informationstelefon in der Stadtverwaltung für besorgte aber weniger bewandte Bürger vor um diese für eine wirkungsvolle Bekämpfung zu beraten. Das Kreuzkraut ist eine zwei- bis mehrjährige Halbrosettenpflanze, die im Rosettenstadium überwintert, bevor sie im zweiten Jahr blüht. Die goldgelben Blüten erscheinen in der Regel Mitte Juli. Wichtig ist, das die Pflanzen im Ganzen zu entfernen sind, da sie auch im Heu und der Silage giftig sind. Eine Pflanze kann bis zu 3.000 Samen ausbilden.
Diese können auch bei ausgerissenen oder gemähten Pflanzen nachreifen. Deshalb müssen sie ziel gerichtet entfernt werden.
Flächendeckendes, zu frühes und mehrfaches Mähen, insbesondere bei dem Bewuchs von nur sporadisch auftretenden Kreuzkräutern sieht der NABU sehr kritisch, da die Gefährdung der biologischen Vielfalt (Biodiversität) lokaler und regionaler Lebensräume mit den dort lebenden Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen immer weiter und schneller fortschreitet.  
Wachtel berichtet, dass er die Beobachtungen vieler Bürger leider bestätigen muss, dass in diesem Jahr insbesondere ein erschreckender Verlust heimischer Schmetterlinge zu beobachten ist. Hat er bis vor ca. drei Jahren im heimischen Garten regelmäßig an die und über 100 Schmetterlinge wie das Tagpfauenauge, den Admiral, den Kleinen Fuchs oder auch den seltenen Schwalbenschwanz gezählt, so sind es in diesem Jahr erschreckende neun Schmetterlinge.
Solche Beobachtungen sollten uns allen zu denken geben.


Juli 2008
 


  Grundschüler entdecken viele wilde Feuerstellen
GS-Osterberg Klasse von Cathrin Asche
Naturexkursion deckt Gefahrenquelle auf

Von Dagmar Strube

Die 21 Schüler des zweiten Jahrganges von Cathrin Asche der Grundschule Osterberg erforschten bei Ihrer Naturexkursion mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen zunächst begeistert die Natur rund um den Berenbosteler See. Vorbildlich steckten die Schüler nach einem gemeinsamen Picknick im Schatten der Birken allen Müll wieder in ihre Rucksäcke. „Wenn alle Bürger so handeln würden, könnten die Rabenvögel und nachtaktiven Tiere den Abfall nicht aus den offenen Behältern holen und er würde auch nicht vom Winde verweht“ erklärte Strube. Wenige Meter weiter wollten die Jungforscher eigentlich Margaritenblüten suchen. Vorfinden mussten sie aber eine sehr große wilde Feuerstelle die mitten im trockenen Gras angelegt worden war. Die Schüler zählten entsetzt auf, was sie dort sahen: „Plastikteller, Gabeln, Messer, zerschlagene Flaschen, angekohlte Aluminiumschalen, Servietten, Tüten, Becher und ein umgestoßener Grill,...“ Sofort entstand eine rege Diskussion über diese Naturzerstörung sowie –verschmutzung. Aber auch über die Leichtsinnigkeit der Menschen, bei dieser Trockenheit überhaupt Feuer zu entfachen. Leider war dieses nicht die einzige Feuerstelle am See, die die Gruppe entdecken musste. Auch wenn die Schüler weiter nach Wiesenblumen und Wassertieren Ausschau hielten, kamen sie immer wieder auf die Gefahr eines Brandes und die Umweltverschmutzung zurück. Alle waren sich einig und bitten dringend alle Besucher des Naherholungsgebietes, darauf zu achten, dass sie umweltbewusst das Gebiet genauso verlassen, wie sie es vorgefunden haben – nämlich unverbrannt und sauber.

Juni 2008
 


 
Kastanien
Eicheln und
Kastanien sammeln

Baumfrüchte sammeln macht Spaß 

Von Dagmar Strube

Sammelt Ihr auch gerne Eicheln und Kastanien? Bestimmt! Dass man aus den Baumfrüchten viele tolle Dinge basteln kann, wisst Ihr auch! Ich habe aber noch einen anderen Tipp für Euch. Ihr könnt vielen Tieren durch die Abgabe von gesammelten Eicheln und Kastanien helfen, durch den Winter zu kommen.
Wenn Ihr helfen möchtet, dann sammelt Eicheln und Kastanien bitte möglichst getrennt in Leinenbeuteln, Kisten oder noch besser in luftigen Kartoffelsäcken. Plastiktüten sind ungeeignet, da die Früchte darin leider sehr schnell schimmeln.
 
Abgeben könnt ihr die Eicheln und Kastanien ab dem 22.09.2008 an folgenden Stellen:
 
Wirtschaftsgebäude, Tiergartenstraße 149, Tiergarten Anderten
Montags – Freitags 8.00 Uhr  – 18.00 Uhr

Wenn Ihr die Abgabe der Früchte mit einem Ausflug in den Tierpark verbindet, könnt Ihr dort jede Menge Rehe sehen und vielleicht hören, wie die Hirsche röhren. Das Röhren der Hirsche ist nur im Herbst während der Paarungszeit zu hören.
 
Forsthof, Am Pferdeturm 1
Montags – Donnerstags 8.00 Uhr – 15.30 Uhr
Freitags 8. 00 Uhr bis 11.00 Uhr
 
Betriebshof Mecklenheide, Schulenburger Landstraße 331
Montags – Donnerstags 8.00 Uhr – 15.30 Uhr
Freitags 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr
 
Als Dankeschön erhaltet ihr dort eine mit einem Tier (welches ist es in diesem Jahr???) verzierte Baumscheibe. Diese gilt als Eintrittskarte für Kinder zum großen Tiergartenfest am 11. Oktober von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Tiergarten Anderten. Auch dann könnt Ihr noch Kastanien- und Eicheln abgeben und so an dem tollen Dankeschön-Fest mit vielen Attraktionen ohne Eintrittsgeld teilnehmen. Zur weiteren Info an Eure Eltern: Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt, Kinder bis 14 Jahre (ohne Sammelaktion): 1 Euro, Erwachsene: 2 Euro.
 
Viel Spaß beim Sammeln!

September 2008
 


 
Ruhlig, Sachmann-Ober, Happe mit Klasse 2b
Die Geräusche der Natur entdecken

Über 60 Kinder nehmen teil

Von Dagmar Strube, Waldemar Wachtel

An dem gemeinschaftlichen Projekt im Rahmen der Umwelttage der Stadt Garbsen und des NABU Stadtverbandes, die Geräusche der Natur zu erforschen, konnten in diesem Jahr drei Grundschulklassen teilnehmen. Nach dem Auswahlverfahren, trafen sich 61 Kinder der Grundschule Garbsen-Mitte, deren Lehrerinnen und einige begleitende Eltern gut ausgerüstet im Ratssaal des Rathauses. Hier wurden die erwartungsvollen Grundschüler von Herrn Bürgermeister Alexander Heuer, dem NABU-Vorsitzenden Waldemar Wachtel sowie der Schulkoordinatorin des NABU, Dagmar Strube begrüßt. Bevor die begeisterten Jungforscher auf ihre Exkursion um den Berenbosteler See starteten, verstauten sie dankbar die von der Umweltschutzbeauftragten der Stadt Garbsen, Christina Haupt verteilten Obstpakete und Buntstifte in ihren Rucksäcken.
Aufgeteilt in drei Gruppen führten die NABU-Mitglieder Irene Sachmann-Ober, Dagmar Strube, Karl-Dieter Ruhlig und Waldemar Wachtel die Klassen auf Entdeckungstour. Begeistert rochen die Schüler an dem in voller Blüte stehenden Holunder und lauschten gespannt den Gesängen der heimischen Singvögel. Strube erklärt: „Für die Kinder ist es wichtig, die Natur mit allen Sinnen zu erfahren. Nur so kann eine Sensibilisierung für die Umwelt und das Bewusstsein für den Schutz der Natur geweckt werden.“ So beobachteten die Schüler Sing- und Wasservögel, bestimmten Bäume, Büsche und genossen das stärkende Picknick am See. Die NABU-Mitglieder stellten fest: “Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell Kinder selbständig Problembereiche durch einfaches beobachten erkennen.“ So entdeckten die Schüler zahlreiche wilde Feuerstellen und erkannten die Brandgefahr darin. Weiterhin stellten sie fest, dass die jungen Graugänse nicht in Ruhe auf der Wiese äsen konnten, da sie ständig von freilaufenden Hunden ins Wasser flüchten mussten. Die Klasse 1a von Marita Gräbel brachte es auf den Punkt: „Während der Brutzeit müssen doch alle Hunde angeleint werden!“ Einen Beitrag zum Naturschutz lieferte jede Klasse. Denn kein Schüler ließ Müll am See zurück, sondern nahm allen Abfall wieder mit. Ein Beispiel das zum Nachahmen auffordert. Waldemar Wachtel bedankte sich bei den Kindern und den Lehrerinnen für ihr Vertrauen, das Sie dem NABU mit ihrer Teilnahme entgegen bringen, bei Christina Haupt für ihre gute Vorarbeit zu dieser Veranstaltung, bei Alexander Heuer für die Unterstützung und bei den NABU-Aktivisten für das vielschichtige Engagement und die heutige Begleitung.

Mai 2008
 


  Igel erfolgreich ausgewildert 
Igel "Mini"
Pfleglinge verabschieden sich in die Freiheit

Von Dagmar Strube

Bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen wurden die letzten drei von insgesamt 5 Pflegegäste der Familie Strube vom NABU Stadtverband Garbsen erfolgreich in die Freiheit entlassen. Alle 5 Igel wären aufgrund von Krankheiten und Untergewicht ohne die Hilfe des Menschen im Winter verendet. Strube dankt insbesondere der Tierarztpraxis Seyerle für die hervorragende ärztliche Betreuung mit einem wahren Herz für Tiere sowie Pro-Igel für ihre Unterstützung. Dieser ärztlichen Unterstützung und der täglichen Fürsorge von Dagmar Strube ist zu verdanken, dass diese 5 Stachelritter mit stattlichem Gewicht, gesundet und putzmunter ausgewildert werden konnten.

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Mai 2008
 


 
Haussperling
Stunde der Gartenvögel

Mitmachen lohnt sich!

Von Dagmar Strube

Ob Groß ob Klein jeder kann mitmachen und dabei interessante Einblicke in die Vogelwelt in seinem Garten oder vor seiner Haustür entdecken. Melden Sie dem NABU alle Vögel, die sie innerhalb einer Stunde ganz nach Ihrer Wahl in der Zeit vom 9. bis 12. Mai beobachtet haben. Damit helfen Sie nicht nur den Naturschützern sondern können obendrein mit etwas Glück tolle Preise Gewinnen. Tipps und Bestimmungshilfen finden Sie unter www.stunde-der-gartenvoegel.de.


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Mai 2008
 


  Beliebte NABU Frühjahrs-Exkursionen starten wieder 
Klasse 4c GS Garbsen-Mitte
Von Dagmar Strube

Die Klasse 4 c von Stephanie Prause der Grundschule Garbsen-Mitte bildete in diesem Jahr den Auftakt, der von Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen geführten Frühjahres-Exkursionen. Bei keineswegs frühlingshaften Temperaturen startete die Gruppe zu ihrer Naturerkundung in den Stadtpark. Bereits am Eingang entdeckten die Schüler die ersten Gänseblümchen sowie die zarten Blüten der Obstbäume und diskutierten mit Strube angeregt über das Thema Streuobstwiese. Bei ihrem weiteren Rundgang lauschte die Gruppe den Gesängen von Zilzalp, Meisen, Finken, Amseln und Drosseln. Strube zeigte den Schülern die ersten Frühlingsblumen wie Scharbockkraut und Buschwindröschen unter den noch kahlen Bäumen genauso wie zahlreiche Insekten, oder die Vorteile von heimischen Hecken auf. Bei ihrem gut 3stündigen Rundgang erforschten die Schüler den Baumlehrpfad, die Entstehung des Parkes, die ältere Industriegeschichte und zogen Vergleiche zwischen dem Schwarzen See und dem Berenbosteler See.

April 2008
 


 
Blaumeise am Berenbosteler See
Brutsaison eröffnet!
Blaumeise überlistet Fledermausfreunde

Von Dagmar Strube

Dieser Höhlenkasten ist eigentlich als Sommerquartier für Fledermäuse gedacht. In einer Jugendaktion haben 10jährige Schüler eine Vielzahl dieser Kästen für die bedrohten nachtaktiven Kobolde gebaut. Doch freuen wir uns vom NABU Stadtverband natürlich auch über diese kleine vorwitzige Blaumeise, die offensichtlich dort nisten will. Wir wünschen ihr dabei viel Glück und viele Nachkommen. Beobachtet und fotografiert hat Herr Achim Vonhoff diese Meise und damit wieder einmal bewiesen: Wer zuerst kommt, wohnt zuerst!

März 2008

 


 

Junge Garbsener Forscher mit dem NABU auf Naturerkundung und historischer Spurensuche im Stadtpark Garbsen
Erlebte Natur - spannend dargestellt und vermittelt

pic

Garbsen, 12.03.2008  Ausgestattet mit Naturerkundungsbögen, Block, Kugel- schreiber und digitaler Fotokamera gingen die Kinder aus Garbsen-Mitte mit Uschi Koch, Irene Sachmann-Ober und Waldemar Wachtel vom NABU Stadtver- band Garbsen auf Naturerkundungstour. Die Tour führte von der Grundschule Garbsen-Mitte aus in den Stadtpark Garbsen. Die Kinder lernten in ca. 2,5 Stunden den Stadtpark aus einer für sie neuen Sicht kennen. Viele Fragen der Schüler zur heimischen Pflanzen- und Tierwelt sowie der Entstehung des Stadtparks und zum Erhalt des Ringofens als Fledermausquartier mussten die NABU-Aktivisten beantworten.

Wie ist der Stadtpark entstanden? Welche Aufgaben hatten die Ziegeleien? Wie kommen die Fledermäuse in den Ringofen? Wo und wie überleben sie dort? Wieso sind dort so viele Bäume gefällt worden und warum liegen diese dort immer noch? Wieso wurde die Süntelbuche vom NABU gepflanzt und der Gedenkstein aufgestellt? Wieso haben die Wasservögel am Schwarzen See so wenig Versteckmöglichkeiten? Dieses waren die am meisten gestellten Fragen der wissbegierigen Kinder.

Das Stadtteilforscherprojekt "Historische Spurensuche und Naturerkundung" wird in ähnlicher Form bereits seit mehreren Jahren in Kooperation zwischen der Mobilen Jugendarbeit und dem Stadtverband Garbsen durchgeführt.  mz

 


 

NABU-Moorseminar findet großes Interesse in Garbsen und der Region

pic Garbsen, 09.03.2008  Über 30 Teilnehmer besuchten am 08.März das Moorseminar beim NABU Garbsen. Die Referenten Dr. Gerfried Caspers und Eckhard Schmatzler von der Deutschen Gesellschaft für Moor- und Torfkunde (DGMT) sowie Elke Freytag von der Region Hannover gaben anhand inhaltsreicher Bild- und Wortbeiträge eine sehr gute und umfassende Einführung in den Lebensraum Hochmoor.

Mehr
GR-Projekt Hannoversche Moorgeest .

 


 

NABU stellt Amphibien-/Krötenschutzzäune auf, Helfer gesucht 

AmphibienschutzzaunVon Waldemar Wachtel

Mit der jetzigen Wetterumstellung und den ersten wärmeren Tagen hat eine vereinzelte Krötenwanderung begonnen. Der nächste einsetzende Regen mit Temperaturen um 10 Grad Plus wird das Startsignal für eine explosionsartige Wanderungs- bewegung der Kröten, Grasfrösche und Molche sein. Der NABU hat deshalb am Dienstag, den 12.02.08 mit der Aufstellung der Schutzzäune begonnen. Ca. 14 Tage früher als 2007. An der Schönebecker Allee wurde der erste Zaun aufgestellt. Ab Mittwoch, den 13.02.08 folgen die Zäune an der Gutenbergstraße und an der Meyenfelder Straße. An diesen Straßen werden auch Straßeneinengungen durch Bojen sowie die Aufstellung von Warnschildern nötig.
Ein weiterer Krötenschutzzaun wird am Montag, den 18.02.08 an der Dorfstraße  zwischen Berenbostel und Stelingen aufgestellt. Die Gesamtlänge beträgt ca. 2.300 m. Waldemar Wachtel vom NABU rechnet damit, dass von den fleißigen NABU-Mitgliedern, wie in den Vorjahren ca. 1000 Amphibien eingesammelt, gerettet und in die Biotope und Regenrückhaltebecken gesetzt werden. Wachtel appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die durch Krötenwarnschilder gekennzeichneten Bereiche an der Gutenbergstraße und der Schöneberger Allee, aber auch an der gesamten Meyenfelder Str. in Höhe des Berenbosteler Sees mit erhöhter Aufmerksamkeit und verminderter Geschwindigkeit zu befahren. Nach Aussagen der TU Braunschweig werden Kröten immer häufiger dadurch getötet, wenn bei nicht angepasster Geschwindigkeit über 30 km/h, der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn so gefährlich ist, dass die Amphibien allein schon dadurch getötet werden. Wachtel lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Betriebsamt und der Straßenverkehrsabteilung der Stadt Garbsen, die sehr kurzfristig für die Aufstellung der Krötenwarnschilder und die Abgrenzung der Gutenbergstraße sorgten.  Für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen werden Radarkontrollen der Polizei sorgen. Deshalb sollten die Verkehrsteilnehmer in diesen Bereichen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll fahren.
Zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer erhält jeder NABU-Aktivist eine mit dem NABU-Schriftzug und Wappen gekennzeichnete Warnweste. Laut Wachtel sollen diese auch den Garbsener Bürgern und den Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass hier berechtigte Helfer des NABU tätig sind. Wer den NABU und die Amphibien unterstützen möchte, kann sich bei Waldemar Wachtel melden, Tel.: 05137-8779975.

Februar 2008

 


 
GS Osterberg Klasse 1b
Grundschüler beobachten mit dem NABU Vögel 

Von Dagmar Strube

Begleitend zum Sachkundeunterricht nutzten drei Grundschulklassen des 1. Jahrganges der Osterbergschule die Möglichkeit separat geführter Exkursionen in die nahe Natur mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen. Während die Klasse 1 e von Silke Rating einem eisigen Wind trotzte, kämpften die Klasse 1 d von Cornelia Breuker und 1 b von Barbara Fischer mit aufgeweichten Wegen und enormen Pfützen. Aber diese Witterungsumstände hielten die gut ausgerüsteten Jungforscher nicht ab, Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Unter Strubes Anleitung lauschten die Grundschüler andächtig dem ersten Gesang der Meisen und verfolgten deren Geschicklichkeit bei der Futtersuche. Während des Rundganges entdeckten die Schüler zahlreiche Vögel, die sie mit Strubes Hilfe schnell bestimmten. Neben Elstern, Amseln, Eichhähern, Ringeltauben und dem Rotkelchen faszinierten die Kinder vor allem die zahlreichen Wasservögel auf dem Berenbosteler See. Auch hier lernten die Schüler schnell die Entenarten zu unterscheiden und beobachteten begeistert das Starten und Landen der Graugänse sowie die ruckartigen Schwimm-bewegungen der Blesshühner. Zur Begeisterung der Schüler der Klasse 1 d von Barbara Fischer begleitete ein Höckerschwanenpärchen die Gruppe während des gesamten Rundganges auf dem See.

Februar 2008

 


 
Stadtverband Garbsen
Niedersachsen: Das Land der Hochmoore

NABU-Stadtverband Garbsen bietet Seminar zum aktuellen Thema

Von Karl Fischer

Niedersachsen ist das moorreichste Land der Bundesrepublik Deutschland. Nennenswerte Vorkommen gibt es noch in Bayern und Schleswig-Holstein.
 
Die Bundesrepublik Deutschland, das Land Niedersachsen und die Region Hannover sehen es als besondere Verpflichtung an, die Moore zu erhalten und durch Gesetze und Verordnungen rechtlich zu sichern. Verschiedene Naturschutzverbände arbeiten daran ehrenamtlich mit.
 
Durch Torfabbau und verschiedene andere Maßnahmen sind die Hochmoorflächen drastisch zurückgegangen. Das Land Niedersachsen hat Moorschutzprogramme aufgelegt, um die naturnahen Hochmoore zu erhalten und wenn möglich, teilweise zerstörte Moorflächen in den ursprünglichen Zustand zurückzuführen.
 
Für die Moore der Hannoverschen Moorgeest (Helstorfer Moor, Otternhagener Moor, Schwarzes Moor und Bissendorfer Moor) ist das Projekt „Naturschutz-Großprojekt Hannoversche Moorgeest“ entwickelt worden. Das Ziel dieses Projektes ist, die vier Moore möglichst miteinander zu vernetzen und ihnen langfristig Überlebens- und Entwicklungsmöglichkeiten zu geben.
 
Die Moore der Hannoverschen Moorgeest sind wertvolle Hochmoore. Bei den Wissenschaftlern sind sie bezüglich der ökologischen Wertigkeit „ganz oben angesiedelt“. Zum Beispiel das Bissendorfer Moor ist das am besten erhaltene Hochmoor Niedersachsens (s. auch beigefügtes Informationsblatt der Region Hannover).
 
In den letzten Jahrzehnten ist in der Bevölkerung viel Basiswissen über das Thema „Moore“ verlorengegangen. Dieses Seminar soll das nicht oder nicht mehr vorhandene Wissen über die ökologische Bedeutung der Moore auffrischen und vermitteln. Neben der Theorie soll die Praxis nicht zu kurz kommen, d.h. es ist auch die Besichtigung eines Moores vorgesehen.
 
Als Referenten werden Herr Schmatzler und Herr Dr. Caspers von der Deutschen Gesellschaft für Moor- und Torfkunde in Hannover zur Verfügung stehen.
 
Die Geschäftsführerin des „Naturschutzgroßprojektes Hannoverse Moorgeest“ (Region Hannover), Frau Freytag, wird über den Stand der Planungsphase informieren.
 
Teilnehmer, die über die im Seminar hinaus vermittelten Daten und Fakten auch Informationen über „Moorromantik“ wünschen, können gern auf die Kurzgeschichten und Gedichte zurückgreifen, die ebenfalls beigefügt sind.


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Februar 2008
 


 
Phosphuranylit

Das Bild zeigt einen Phosphuranylit.
Zusammensetzung: Calcium, Kalium, Phosphor, Sauerstoff, Uran und Wasserstoff. Die Farben kommen in goldgelb, dunkelgelb bis zitronengelb vor.

„Die Radioaktivität in Natur und Umwelt“ ist am 17.01.08 Thema beim NABU 

In einer öffentlichen Sitzung des NABU referiert der bekannte Chemiker, Geologe und Mineralienfachmann Karl Klänhardt über die radioaktiven Bestandteile mit denen wir auf unserer Erde in Berührung kommen können.
Seit der Entstehung des Kosmos ist energiereiche, ionisierende Strahlung allgegenwärtig und mag zur Entwicklung des Lebens auf unserer Erde beigetragen haben.
Wer hat noch nicht davon gehört, dass in großer Flughöhe die energiereiche inhomogene kosmische Strahlung aus dem Weltraum immer stärker werdend auf uns herabprasselt.
In 10.000 m Höhe das 20-fache als an der Erdoberfläche.
Aber auch auf der Erde werden radioaktive chemische Elemente wie Uran abgebaut oder radioaktiv kontaminierte Mineralien gefunden. Diese sind häufig genug von bestechender Schönheit und werden von Sammlern geschätzt.
Deshalb ist es wichtig und besonders interessant, von einem Fachmann zu erfahren, welche Mineralien für den Hobbysammler ungefährlich sind oder in welchen Fällen er sich fachmännischen Rat einholen oder solche Referate wie am Donnerstag, den 17.01.08 beim NABU besuchen sollte.
Karl Klänhardt wird einige wunderschöne, ungefährliche Mineralien zeigen und auch erklären.
Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz.
Der Unkostenbeitrag beträgt 2,- Euro pro Person. Für NABU-Mitglieder ist die Veranstaltung frei.

Januar 2008

 


 

Beschwerdebrief und Informationsaufforderung an Bürgermeister Alexander Heuer zu Baumfällungen und zweifelhaften Schnittmaßnahmen

Waldemar Wachtel fordert Bürgermeister Alexander Heuer zur Stellungnahme über geplante oder durchgeführte Baumfällungen und nicht verständliche Schnittmaßnahmen an alten, ortsprägenden Bäumen in Garbsen auf.
In seinem Brief verweist er auf die gute informelle Zusammenarbeit der letzten Jahre, die durch jüngste geheimnisvoll anmutende Baumfällungen in Frage gestellt werden könnten.
Zur Begründung führt Waldemar Wachtel einige Ereignisse auf, über die die Öffentlichkeit nicht oder viel zu spät informiert wurde:

1. In einer heute zugesandten Mail habe ich von den geplanten sieben Eichenfällungen am 02.01.2008 in Schloß Ricklingen erfahren. Aus diversen Quellen erfuhr ich, dass diese Entscheidung bereits vor ca. sechs Monaten getroffen wurde. Wieso wurden wir, wie in anderen Fällen, nicht darüber informiert? Wieso wurde der Ausschuss für Umwelt und Stadtplanung nicht informiert? Was hat die Stadt unternommen, um diesen Verlust von alten Eichen abzuwenden? Auch wenn sie auf Privatgrund stehen.
Was ist bisher unternommen worden, das auch ein von Ihnen zugesagtes Baumkataster und die vermehrte Unterschutzstellung alter ortsprägender Einzelbäume und Baumgruppen kontinuierlich aufgebaut und fortgeführt wird?

2. Ähnlicher Vorgang mit einer alten Kastanie am RRB Spannweg/Bergstr., die ohne Vorwarnung gefällt wurde.

3. Für uns und Anlieger nicht erklärbare Schnittmaßnahmen an einer alten Eiche  in Havelse, Waldstr.

4. Verstümmelung alter Buchen am Friedhof in Osterwald. Unser Herr Wichmann, ehemaliger Gartenamtsleiter der Stadt war nach der Besichtigung entsetzt.

5. Kahlschlag wertvoller alter Eichen und eines besonders erhaltenswerten über 100 Jahre alten Walnussbaumes auf dem Eckgrundstück Meyenfelder Str./Leistlinger Str.  

Waldemar Wachtel fordert von der Stadtverwaltung, den vorher gemeinsam eingeschlagenen Weg der vertrauensvollen Informationspolitik und Zusammenarbeit weiter zu führen und nicht durch sinnloses entfernen von Bäumen zu gefährden.
Bäume sind als Sauerstofflieferanten und Schadstoff-Filter wichtige Bestandteile unserer geschädigten Umwelt.


Dezember 2007
 


 


Kommentar zur der "Informationsveranstaltung" des Naturschutzgroßprojektes Hannoversche Moorgeest am 20.12.07 in Schlage-Ickhorst
Nicht nur die Technik versagte:
Umweltminister Sander zeigt sich unbelehrbar und heizt die Stimmung an

von Waldemar Wachtel und Uwe Manzke

 
 

Hannover, 23.12.2007   An der von Sander initiierten "Informations" - Veranstaltung am 20.12.07 in Schlage-Ickhorst nahmen ca. 200 Bürger, Grundstückseigentümer, Landwirte, Naturschützer, Jäger u.a. teil. Bereits in seiner Eröffnungsrede zeigte Sander, dass er den Eindruck des Uninformierten weiter vermittelte. Dadurch wurde die Atmosphäre im Saal von vornherein unnötig aufgeheizt. Als hätte die Technik aus dem Ministerium dies auch so gedeutet, versagten die Mikrofone anfangs ihren Dienst.

Sander stellte Forderungen in den Raum, die bereits im Vorfeld erster Entscheidungen und Untersuchungen von der Region Hannover auf den Weg gebracht und mit wichtigen Inhalten gefüllt wurden. Sander zeigte sich uninformiert oder nicht aufnahmebereit für die Hinweise, dass bereits mehrere öffentliche In- formationsveranstaltungen an verschiedenen Orten der Region stattgefunden haben und weiterhin stattfinden werden.

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 Viel notiert - wenig gesagt, MU Sander
 versucht sich zu informieren.
 Lieber zu spät, als nie. Dennoch, vorher
 wäre besser gewesen.



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Konferenz in Berlin
Konferenz "Klima schützen - Wachstum schaffen"

Waldemar Wachtel auf Einladung der CDU/CSU Bundestagsfraktion in Berlin

Ein von den Medien viel beachtetes Thema zum Klimawandel mit ca. 250 Teilnehmern aus Deutschland und dem Ausland wurde im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und vier verschiedenen Panel-Runden behandelt und diskutiert.
Hauptrednerin war Bundeskanzlerin Angela Merkel. Weitere Redebeiträge erfolgten von Katherina Reiche, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK).
Einig waren sich die Teilnehmer darüber, dass ein Klimawandel mit den verheerenden Folgen nur dann aufzuhalten ist, wenn die Weltgemeinschaft sich einig wird, entsprechende Weichen für ein Kyoto-Nachfolgeabkommen zu stellen. Die nächste Möglichkeit besteht bei der Weltklimakonferenz in Bali.
Waldemar Wachtel verwies in seinen Gesprächs- und Diskussionsrunden u. a auf die Verantwortlichkeit zur nachhaltigen Entwicklung. Das heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen.
Das eine ist ohne das andere kaum zu haben. Dazu gehört u. a. auch, dass der ungezügelte Flächenverbrauch von täglich 114 ha (Statistischem Bundesamt) erheblich zurückgeführt werden muss, dass durch den großflächigen Ausbau der nachwachsenden Rohstoffe wie Raps- und Maisanbaumonokulturen mit einem vermehrten Düngemittel- und Pestizideinsatz zu rechnen ist, der den Boden und das Wasser zusätzlich belastet, dass der Kohlendioxid-Ausstoß bei Kraftfahrzeugen deutlich unter 140 Gramm/km als Flottenanforderung sowohl bei Herstellern wie auch bei den Fuhrparks der Konzerne, Bundes- und Landtage durchgesetzt, dass Schwerlastfrachten vermehrt von der Straße auf die Schiene verlagert werden sollten, dass Lärm- und Schadstoffemissionen auf sämtlichen Transportwegen wie Straßen-, Schienen- und Schiffsfrachten erheblich reduziert werden müssen, dass durch bessere, intelligentere Verkehrsregelungen insbesondere in den Städten und deren Ausfallstraßen die enormen Staus und somit die Kohlendioxid- und Stickoxidbelastungen abgebaut werden müssen. Außerdem sollten Bürger- und Verbandsbeteiligungen bis zur kommunalen Ebene in der Energie-, Klima- und Umweltschutzpolitik gefördert werden.
Während der Konferenz wurde Waldemar Wachtel von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages, Frau Dr. Maria Flachsbarth und Monika Brüning persönlich begrüßt.

November 2007

 


 


Neujahrsgrüße des NABU Stadtverbandes Garbsen

picLiebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Freundinnen, liebe Freunde des NABU, sehr geehrte Damen und Herren,

ich wünsche Ihnen, auch im Namen des Vorstandes des NABU Stadtverbandes Garbsen, von ganzem Herzen alles Gute, viel Glück und Gesundheit für das neue Jahr.

Wunschzettel für das Jahr 2008:

Friede überall auf Erden,
damit die Menschen Freunde werden.
Essen für alle soll es geben,
die auf diesem Planeten leben.

Für viele hier auf dieser Welt
zählt nur Wohlstand, Macht und Geld.
Doch Du weißt, das ist nicht richtig,
Liebe und Freundschaft das ist wichtig.

Und dann wünsche ich mir
von ganzem Herzen noch von Dir,
dass Jung und Alt sich gut verstehen
und viele Wege gemeinsam gehen.

Das eine gesunde Natur und Umwelt erhalten bleibt,
die Menschen, Politik und Verbände darüber nicht entzweit,
das alle miteinander gegen Gedankenlosigkeit und Ignoranz angehen
und die Naturschützer gegen Natur- und Umweltsünden in einem Bündnis zusammenstehen.
Der NABU Regionalverband hat dies 2007 eindrucksvoll gezeigt,
sind wir also auch 2008 gemeinsam dazu bereit.

Mein Dank gilt Ihnen allen,
jeder stellte für den Naturschutz beträchtliche Freizeit bereit.
Es dürfen unsere Appelle nicht verhallen.
Darum soll uns auch 2008 tragen, eine gewisse Heiterkeit/Gelassenheit.


Weiterhin viel Erfolg bei Ihren NABU-Aktivitäten und Ihren anstehenden Projekten.

Waldemar Wachtel

1. Vorsitzender
NABU Stadtverband Garbsen

 


 

Winterfütterung von Vögeln 

FutterglockeZwei Grundschulklassen des zweiten Jahrganges der Osterberg Schule und die Garten-AG des 4. Jahrganges der Grundschule Garbsen-Mitte erarbeiteten an verschiedenen Vormittagen mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen das Thema der Fütterung von Vögeln im Winter. Zunächst benannten die Schüler mit Strube die Arten, die in der kalten Jahreszeit unsere Wintergäste sein können. Danach untersuchten die Schüler die einzelnen Bestandteile von Weich- und Körnerfutter und diskutierten rege über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle von Futterhäusern. Mit Strubes Hilfe, kamen die pfiffigen Schüler schnell zu dem Ergebnis, dass die Fütterung in kleinen Mengen und am besten in Futtersilos erfolgen sollte. Denn dort finden die Vögel trockenes und sauberes Futter, das nicht durch das Herumlaufen mit Kot verschmutzt werden kann und somit Krankheiten verursacht. Nach diesem theoretischen Teil mixten die Schüler freudig und mit erstaunlichem Feuereifer Fettfutter für Futterglocken, Zapfenknödel oder Nussringe an. Einen besonderen Dank richtet der NABU Stadtverband Garbsen an die Firma Rau, die mit ihrer großzügigen Spende des Kokosfettes erheblich zum Gelingen beigetragen hat. So entstanden in kürzester Zeit die verschiedensten Futterstellen, an denen die Schüler aus nächster Nähe ihr frisch gewonnenes Wissen durch Naturbeobachtungen vertiefen konnten. Zum Schluss wünschten sich die Gruppen möglichst bald viel Schnee und Frost, um viele Vögel füttern zu können.


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Januar 2008

 


 
Arbeitseinsatz Streuobstwiese
Fleißige NABU- Mitglieder schneiden Obstbäume frei

Es wurde allerhöchste Zeit. Eine vom NABU gepflanzte Streuobstwiese drohte von angrenzenden Tannen und Fichten erdrückt zu werden. Eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten und am Boden lebende Tieren drohte für immer verloren zu gehen.
NABU-Mitglieder erkannten dies und fanden sich zu einer Arbeitsgruppe zusammen.
Karl-Dieter Ruhlig, Rainald Köther, Hans-Joachim Ober, Dagmar und Karsten Strube, Karl Fischer und Ralf Manstedt sägten, schnitten und lagerten die Bäume und Äste. Hans-Joachim Ober, Karsten Strube und Karl-Dieter Ruhlig hatten beim Forstamt Fuhrberg extra für solche Arbeiten Lehrgänge absolviert und somit die versicherungsrelevanten Voraussetzungen im Umgang mit Motorsägen erfüllt.
Jüngster Helfer war der Schüler Christian Strube (10), der emsig half, eine Benjes-Hecke aufzuschichten.
Wegen der anstrengenden und umfangreichen Arbeiten wird ein weiterer Arbeitseinsatz notwendig.
Wer der Natur ehrenamtlich helfen möchte und eine Betätigung an der frischen Luft sucht, kann sich unter den Mail-Adressen oder Telefon-Nummern, die auf unserer Homepage aufgeführt sind melden.

Dezember 2007

 


 
100 Jahr Feier SPD

V. l. n. r: Wilfried Aick, 1. Vors. der SPD Altgarbsen/Garbsen-Mitte, Caren Marks, Mitglied des deutschen Bundestages (MdB), Wolfgang Jüttner, Vors. der SPD Landtagsfraktion und Waldemar Wachtel, 1. Vors. NABU Stadtverband Garbsen und NABU Regionalverband Hannover
100 Jahr Feier der SPD

Waldemar Wachtel, 1. Vorsitzender des NABU Stadtverbandes Garbsen wurde zur 100-Jahr-Feier der SPD Altgarbsen/Garbsen Mitte als Vertreter des NABU eingeladen.
Wachtel überbrachte dem Vorstand der SPD mit Wilfried Aick an der Spitze die Glückwünsche des NABU. In den Festreden von Wilfried Aick, Bürgermeister Alexander Heuer, Caren Marks, MdB und Wolfgang Jüttner, Oppositionsführer der SPD im Niedersächsischen Landtag wurde die Geschichte der SPD insgesamt, aber auch auf kommunaler Ebene nachgezeichnet.  Langjährige Mitglieder wurden geehrt. Für die kommenden Landtagswahlen zeigte sich die SPD-Spitze positiv eingestimmt.
Mit einem deftigen Essen und offenen Gesprächsrunden klang der Abend aus.

November 2007

 


 
Blumenzwiebeln
CDU Altgarbsen und der NABU Stadtverband Garbsen pflanzen über 1.000 Blumenzwiebeln in Altgarbsen


Noch bevor der kalte Wintereinbruch mit strengen Frösten und dem ersten Schnee Einzug hielt, pflanzten fleißige Mitglieder der CDU Altgarbsen und des NABU u. a. an der stark befahrenen Alten Ricklinger Straße über 1.000 Osterglocken (Narzissen).
Die Initiative wurde vom Ortsbürgermeister Franz Genegel und seiner Stellvertreterin Karin Kuhn unterstützt. Das Geld wurde aus dem Fond zur Verfügung gestellt, dass für die Ortsbürgermeister und Ortsräte für besondere Projekte in den einzelnen Stadtteilen aus dem Stadtetat genehmigt wurde.
Alle Beteiligten sind nun auf die zu erwartende Blütenpracht der Osterglocken im Frühjahr neugierig.

November 2007

 


 
NABU-Picknick
NABU - Picknick „Herbst-Winter“

Ca. 25 NABU-Mitglieder verabredeten sich zu einem gelungenen Picknick und nutzten die letzten milden Temperaturen des Jahres um sich bei belegten Brötchen und anderen Leckereien zu einem lockeren Klön- und Meinungsaustausch auf einem Grundstück in der Garbsener Schweiz zu treffen.
Natur- und Klimaschutz, die Garbsener Stadtentwicklung und die Aktivitäten des NABU standen im Mittelpunkt der Diskussionen.

Oktober 2007

 


 
Ehrung
Waldemar Wachtel vom Regionspräsidenten Hauke Jagau ausgezeichnet


In seiner Laudatio stellte Hauke Jagau die Verdienste von Waldemar Wachtel als die Stimme für die Natur und Umwelt in Garbsen und der Region Hannover vor.
Wachtel ist seit 1984 im Naturschutzbund Deutschland (NABU). Seit 2000 führt er den Stadtverband Garbsen. Seit 2007 ist er auch Vorsitzender des Regionalverbandes Hannover, dem 15 Stadtverbände mit ca. 9.000 Mitglieder angeschlossen sind. Durch seine Aktivitäten für die Natur und in der Öffentlichkeit wuchs der Stadtverband seit seiner Übernahme innerhalb von drei Jahren von 78 auf zeitweise über 500 Mitglieder. Der Stadtverband ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt geworden und wirbt somit auch für die Stadt Garbsen. Wachtel strebt immer an, Gegensätze mit der Politik, Regions- und Stadtverwaltung sowie anderen Gruppen konsequent anzusprechen und mit diesen möglichst zu einer Verständigung zu kommen.
Wachtel ist in diesem Jahr zum zweiten Mal von seinem Landesverband mit einem Mitgliederpotential von ca. 60.000 Mitgliedern zum Bundesdelegierten gewählt worden.
Wachtel bedankte sich im Namen aller Geehrten und lobte die gut organisierte Veranstaltung. Er appellierte an Jagau diese Ehrungen weiterzuführen und darauf hinzuwirken die Anerkennung der Ehrenamtlichen auch in den Kommunen zu fördern, wo es teilweise an Unterstützung mangelt.
Gleichzeitig hob Wachtel hervor, dass hier zwar einzelne Personen geehrt werden, die umfangreichen Tätigkeiten aber nicht ohne die engagierten Mitglieder in Garbsen und der Region möglich wären.

Oktober 2007

 


 
Ringeltaubenküken
NABU rettet Ringeltaubenküken

Aufmerksame Spaziergänger am Berenbosteler See hatten am 23.09.07 ein hilfloses Küken entdeckt und den NABU Stadtverband Garbsen um Hilfe gebeten. Das offensichtlich schon seit Stunden verwaiste Tier, nahm Familie Strube vom NABU Stadtverband Garbsen in seine Obhut. Strube erklärt: „Wir erhalten sehr viele derartige Hilferufe der Bevölkerung zu den unterschiedlichsten Wildtieren. Ob Eichhörnchen, Igel oder wie in diesem Fall einem Jungvogel. In vielen Fällen können wir sachdienliche Ratschläge oder Hinweise geben, die oft vor Ort angewandt werden können. So auch zu diesem ständig piepsenden Küken, dass wir nach der Erstversorgung zur Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen gebracht haben. Dort finden verletzte oder verwaiste Tiere medizinische Versorgung und eine artgerechte Bleibe für die Zeit der Genesung. Das oberste Ziel des dortigen auf Spenden angewiesene Teams ist die Auswilderung von rehabilitierten Wildtieren. Erreichbar ist die Station unter der Telefonnummer (05725) 708730 sowie der Notfalltelefonnummer 0171-6831000. Eine weitere wichtige Adresse ist insbesondere auch am Wochenende und in der Nacht die Tierärztliche Hochschule, Klinik für Kleintiere am Bischofsholer Damm 15, Tel.: 0511 / 856 – 7253.“

Oktober 2007

 


 
Klasse 2e
Grundschüler bestimmen mit dem NABU Bäume

Bei herrlichem Herbstwetter hatten zwei Schulklassen des zweiten Jahrganges der Osterbergschule und eine erste Klasse der Grundschule Garbsen-Mitte sehr viel zu entdecken bei ihren an verschiedenen Tagen geführten Baumbestimmungsexkursionen von Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen. Strubes Ziel war es, den begeisterten Grundschülern mit viel Spaß, der Hilfe des Herbstlaubes und der Baumfrüchte die Bestimmung der heimischen Bäume zu vermitteln. Nach den gut dreistündigen Exkursionen waren die mitgebrachten Tüten prall mit den Blättern und Früchten des Ahorns, der Eiche, Buche, Silberpappel und vieler anderer heimischer Baumarten gefüllt. Besonders bestaunten die fleißigen Sammler die zum Teil keimenden Eicheln und beeilten sich diese zu vergraben, damit neue Bäume wachsen sollten. Denn die Schüler waren sich einig, das Bäume als Sauerstofflieferant für alle Lebewesen auf unserer Erde lebensnotwendig sind.

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Oktober 2007

 


 
Kastanienanlieferung Tiergarten
Garbsener Kinder sammelten fleißig mit dem NABU

Beachtliche Mengen beim Tiergarten abgegeben

Als Vertreter vieler fleißiger Garbsener Schülergruppen, die Eicheln und Kastanien in den letzten Wochen gesammelten hatten, brachten Sarah Herale (10), Dennis Kraus (8) und Christian Strube (10) die beachtliche Menge von 24 großen Säcken voller Kastanien und 4 weiteren mit Eicheln zum Tiergarten Hannover. Die Baumfrüchten dienen der Winterfütterung von Rehen, Hirschen und Wildschweinen. Der für den Transport mitgebrachte Bollerwagen reichte bei Weitem nicht aus. So mussten die fleißigen Helfer um Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen in zwei Etappen und schwer beladen die wertvolle Fracht anliefern. Als Dank erhielt die Gruppe 20 Baumscheiben, die als Eintritt für Kinder zum diesjährigen Tiergartenfest dienten. Die Baumscheiben überreichte Strube in Garbsen den emsigsten Jungsammlern. Zum Abschluss nutze die Gruppe die Gelegenheit, durch den herbstlichen Tiergarten zu spazieren und das Wildschweingatter zu besuchen.
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Oktober 2007

 


 
Eicheln und Kastanien
Eicheln und Kastanien sammeln

Baumfrüchte sammeln - ein Spaß für die ganze Familie

Sammelt Ihr auch gerne Eicheln und Kastanien? Bestimmt! Das man aus den Baumfrüchten viele tolle Dinge basteln kann, wisst Ihr auch! Ich habe aber noch einen anderen Tipp für Euch. Ihr könnt vielen Tieren durch die Abgabe von gesammelten Eicheln und Kastanien helfen, durch den Winter zu kommen.
Wenn Ihr helfen möchtet, dann sammelt Eicheln und Kastanien bitte möglichst getrennt in Leinenbeuteln, Kisten oder noch besser in luftigen Kartoffelsäcken. Plastiktüten sind ungeeignet, da die Früchte darin leider sehr schnell schimmeln.
 
Abgeben könnt ihr die Eicheln und Kastanien ab dem 24.09.2007 an folgenden Stellen:
 
Wirtschaftsgebäude, Tiergartenstraße 149, Tiergarten Anderten
Montags – Freitags 8.00 Uhr  – 18.00 Uhr

Wenn Ihr die Abgabe der Früchte mit einem Ausflug in den Tierpark verbindet, könnt Ihr dort jede Menge Rehe sehen und vielleicht hören, wie die Hirsche röhren. Das Röhren der Hirsche ist nur im Herbst während der Paarungszeit zu hören.

 
Forsthof, Am Pferdeturm 1
Montags – Donnerstags 8.00 Uhr – 15.30 Uhr
Freitags 8. 00 Uhr bis 11.00 Uhr
 
Betriebshof Mecklenheide, Schulenburger Landstraße 331
Montags – Donnerstags 8.00 Uhr – 15.30 Uhr
Freitags 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr
 
Als Dankeschön erhaltet ihr dort eine mit einem Tier (welches ist es in diesem Jahr???) verzierte Baumscheibe. Diese gilt als Eintrittskarte für Kinder zum großen Tiergartenfest am 13. Oktober von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Tiergarten Anderten. Auch dann könnt Ihr noch Kastanien- und Eicheln abgeben und so an dem tollen Dankeschön-Fest mit vielen Attraktionen ohne Eintrittsgeld teilnehmen. Zur weiteren Info an Eure Eltern: Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt, Kinder bis 14 Jahre (ohne Sammelaktion): 1 Euro, Erwachsene: 2 Euro.

September 2007
 


 
Sabine und Rabea Schüring mit Nashornkäfer-Larve
Seltene Nashornkäfer in Garbsen Berenbostel

Besondere Entdeckungen machte Familie Schüring in diesem Sommer bei ihrer Gartenarbeit. Zunächst fanden sie ein totes Weibchen des besonders geschützten „Gemeinen Nashornkäfers“ in ihrem Komposthaufen. Innerhalb der nächsten Wochen freute sich die Familie über das Auffinden von einer Vielzahl der ca. 10 cm langen grau-weißen Larven des Käfers. Hierbei handelt es sich um besondere Entdeckungen. Larve des Gemeinen NashornkäfersDenn der seltene Käfer benötigt für seine überaus wärmeabhängige Entwicklung im Schnitt zwei bis drei Jahre. Denn die wärmeliebenden Käferweibchen legen einige dutzend kugelförmige Eier, die an kleine Erbsen erinnern, bevorzugt in Komposthaufen ab. Nach der zweiten Häutung wachsen die Larven zu einer Länge von sieben bis zwölf Zentimetern heran. In der letzten Entwicklungsphase stellen sie eine feste Hülle her, in dessen Kammer die Verpuppung stattfindet.

August 2007
 


  Handys sammeln für die Havel

Handys für die Havel

Sammelstation in der Grundschule Garbsen-Mitte
Geben Sie Althandys in die Sammelbox des NABU Stadtverbandes Garbsen: pro abgegebenem Mobiltelefon erhält der NABU eine Spende von 3,50 Euro für das Naturschutzprojekt „Untere Havel“. Das Geld stammt aus einer Kooperation mit einem großen Mobiltelefonanbieter und einer Recyclingfirma für Althandys.
Viele Besitzer eines neuen Handys wissen bisher noch nicht, das Altgeräte recycelt werden können bzw. das in vielen Geräten giftige Substanzen enthalten sind.

Deshalb zur Info:
Mobiltelefone sind im Durchschnitt nur 18 bis 24 Monate im Einsatz. Dann werden sie durch neue Modelle ersetzt. Damit werden europaweit jährlich über 100 Millionen Handys nutzlos. Rund 20.000 Tonnen Elektroschrott entstehen so. Die meisten dieser Altgeräte liegen in den Schubladen der Verbraucher und könnten irgendwann im Müll landen. Ein kaum zu unterschätzendes Umweltproblem, denn Mobiltelefone und die darin eingesetzten Batterien enthalten giftige Substanzen, wie Arsen, Cadmium, Kupfer, Blei, Quecksilber, Nickel und Zink. Diese Substanzen können durch Abfallverbrennung in die Atmosphäre oder durch Deponierung in das Grundwasser gelangen und damit zur Gefahr für Mensch und Umwelt werden.

Darum helfen Sie mit: Holen Sie ihr altes Handy für einen guten Zweck aus der 
Schublade und geben es in die Sammelbox in der Pausenhalle der Grundschule 
Garbsen-Mitte.

Wenn Sie weitere Fragen haben, schauen Sie auf die Homepage des NABU-Bundesverbandes unter  www.nabu.de. Dort finden Sie viele Informationen über das Renaturierungsprojekt und die Sammelaktion.

NABU Stadtverband Garbsen
 


 
Gewässerexkursion
Grundschüler erkunden Bach und See mit dem NABU

NABU unterstützt Schüler bei Projektarbeit

Dagmar Strube, Waldemar Wachtel und Dieter Ruhlig freuen sich über das hohe Interesse der Schulen für die Natur- und den Umweltschutz. Gerne unterstützt der NABU das Forschungsunternehmen der Klasse 3 a von Christine Pontow, die vielfältigen Lebensformen von Bach- und Seebereichen zu untersuchen.
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September 2007

 


 
Fledermausnacht
NABU - Fledermausnacht am 31.08.2007

Fledermäuse fliegen bei Regen nicht


Trotz ergiebiger Regenschauer waren gut 20 Interessierte zur Fledermausexkursion des NABU Stadtverbandes Garbsen gekommen. Aufgrund der schlechten Wetterlage war schon zu Beginn vorhersehbar, dass an diesem Abend keine nach Insekten jagenden Fledermäuse zu sehen sein würden. Denn Insekten fliegen ebenfalls bei Regen nicht. Trotzdem startete die Gruppe hoffnungsvoll zur Exkursion. Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen führte die Fledermausfreunde zusammen mit ihren Verbandskollegen Irene Sachmann-Ober und Karl-Dieter Ruhlig an wind- und wettergeschützte Stellen. Mit Hilfe von zahlreichem Bild- und Anschauungsmaterial sowie aufgenommenen Fledermausrufen aus dem Bat-Detektor ermöglichte Strube den Besuchern einen Einblick in das Leben der bedrohten Säugetiere. Doch alles Engagement überzeugte die hochsensiblen nachtaktiven Insektenjäger nicht. Gegen 21.00 Uhr gab die Gruppe schließlich bei unablässigem Regen endgültig auf. Auch wenn an diesem Abend keine Fledermäuse gesehen wurden, konnten die Teilnehmer durch zahlreiche Fragen eine Vielzahl von Informationen zum Leben der Fledermäuse erhalten. Gleichzeitig wurde den Besuchern deutlich, wie gravierend negativ ein kalter und nasser Sommer für die Fledermauspopulationen ist.

August 2007
 

 
 
Wasserfledermaus
NABU - Fledermausnacht am 31.08.2007

Mit dem NABU die heimlichen Jäger der Nacht, die Fledermäuse entdecken

Kaum ist die Sonne versunken, kommen die geheimnisvollen Säugetiere aus ihren Verstecken und fliegen durch die Nacht. Manche von Ihnen passen in eine Streichholzschachtel, andere sind immerhin größer als ein Spatz. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind vom Aussterben bedroht. Deshalb bedürfen Sie des besonderen Schutzes der Menschen. Waldemar Wachtel berichtet, dass der NABU ca. 50 Fledermauskästen in Garbsen angebracht hat. Wer Fledermäuse entdecken will, muss schon sehr aufmerksam sein, um die schwarzen Silhouetten der wendigen Flugkünstler gegen den dämmerigen Nachthimmel zu erkennen. Einfacher geht es auf geführten Fledermaus-Wanderungen, bei denen mit Hilfe von Ultraschalldetektoren den Fledermäusen bei der Insektenjagd zugehört werden kann.
In den diesjährigen 11. Europäischen Fledermausnächten beteiligen sich über 30 Länder Europas. Die bundesweiten Veranstaltungen haben sich von 60 auf über 300 erfreulich entwickelt. Deshalb will das NABU-Team, wie jedes Jahr, auch den Garbsener Bürgern am 31.08.2007 um 19:30 Uhr wieder eine Führung anbieten. Treffpunkt ist der Parkplatz vor der Grundschule Garbsen-Mitte (IGS) an der Meyenfelder Straße. Die Veranstaltung findet rund um den Berenbosteler See statt. Das NABU-Team mit Karl-Dieter Ruhlig, Irene Sachmann-Ober und Dagmar Strube  wird die Exkursion begleiten.
Bei Dauerregen fällt die Veranstaltung aus und findet an einem anderen Abend statt.
Auf zu den Batnights – zu den großen europäischen Fledermausnächten, die bereits von keinem geringeren als dem Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eröffnet wurden.

August 2007
 


 
Mehlschwalben
NABU appelliert:
Keine Schwalbennester entfernen!


Der NABU Stadtverband Garbsen bittet darum, keine Mehlschwalbennester von Hausfassaden  zu entfernen, zu zerstören oder den Zugang zu den bestehenden und genutzten Nestern zu versperren. Nach dem Bundes- und dem Niedersächsischen Naturschutzgesetz ist dies verboten. Zuwiderhandlungen sind Ordnungswidrigkeiten und können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Waldemar Wachtel weist darauf hin, dass häufig aus Unwissenheit und ohne böse Absicht gehandelt wird. Man will einfach die Hausfassade sauber halten. Vielfach ist nicht bekannt, dass die einst zu den häufigeren Schwalbenarten zählenden Mehlschwalben in ihrem Bestand drastisch abgenommen haben. Von den Schwalben und ihren Nestern geht keine Gefahr für den Menschen aus. Eine Verschmutzung an der Hausfassade lässt sich durch das Anbringen eines Brettes an der richtigen Stelle verhindern. Die zunehmende Versiegelung und Asphaltierung von Strassen und Plätzen nimmt den Schwalben häufig die Möglichkeit, dass passende Baumaterial für Ihre Nester zu finden. Mit Vorliebe sammeln Schwalben am Rand von Pfützen geeignetes Baumaterial wie Schlamm, aus dem sie mit Speichel und Federn vermischt, ihre soliden Nester bauen. Da ihre Nahrung insbesondere aus „Plagegeistern“ wie Schnaken, Stechmücken und Stubenfliegen besteht, erweisen sie dem Menschen nützliche Dienste.
Früher erkannten viele Menschen nicht nur diese Nützlichkeit, im Volksmund galten sie häufig als die „Glücksbringer“. Hausbesitzer und Landwirte freuten sich jedes Jahr auf die Rückkehr „Ihrer Schwalben“. Pfützen und feuchte Bodensenken wurden für die Schwalben erhalten. Nicht ohne Grund hat der NABU 1974 die Mehlschwalbe und 1979 die Rauchschwalbe zu den Vögeln des Jahres gekürt.

Juni 2007
 


 
Wasserfrosch
NABU appelliert:
Keine Amphibien aus Gewässern entnehmen!


Der NABU Stadtverband Garbsen bittet darum, keine Amphibien aus heimischen Gewässern zu entnehmen. Nach dem Bundes- und Niedersächsischen Naturschutzgesetz ist dies verboten. Zuwiderhandlungen sind Ordnungswidrigkeiten und können mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Waldemar Wachtel weist darauf hin, dass häufig aus Neugier oder Unwissenheit ohne böse Absicht gehandelt wird. Vielfach ist nicht bekannt, dass Amphibien, die aus Gewässern entnommen und in den eigenen Teich eingesetzt werden, das Bestreben haben, in das Gewässer in dem sie geboren wurden, wieder zurückzukehren. Auf dieser Wanderung sterben leider die meisten Amphibien.
Häufig entfernen Eigenheimbesitzer auf Druck von Nachbarn quakende Frösche aus ihrem Gartenteichen. Damit begehen sie ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit. Selbst Gerichte entscheiden immer häufiger für den Artenschutz und somit für die Frösche. Wachtel erinnert daran, dass der NABU vielschichtige Exkursionen, Aufklärungen und auch Unterstützungen in solchen Angelegenheiten anbietet. Besonders erfolgreich und gefragt sind die Naturführungen mit den Schulen. Der NABU bittet darum, die Tiere in ihren Lebensräumen zu belassen und sie dort aus gebührender Entfernung zu beobachten.

Juni 2007
 


 
Umwelttag
Das Fest der Vereine - Der NABU war dabei
Der NABU Stadtverband Garbsen präsentierte sich auch in diesem Jahr mit einem sehr gut besuchten Stand in der Rathaushalle beim Fest der Vereine. Neben umfangreichem Informationsmaterial und den vielen Diskussionen rund um die Natur erfreuten sich viele Kinder an dem Bastelangebot. Mit Eifer und Freude fertigten die jungen Gäste Fledermäuse oder lustige Raupen.

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Umwelttag
Schüler entdecken mit dem NABU die Geräusche der Natur

Drei Grundschulklassen Garbsens starteten am 30. Mai die Projektreihe der Stadt Garbsen zum Umwelttag 2007 mit dem NABU.  
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Süntelbuche im Garbsener Stadtpark
Süntelbuche

Gedenksteinsetzung an der Süntelbuche im Stadtpark Garbsen-Mitte

Am 25. April 2007 wurde an der im letzten Jahr gepflanzten Süntelbuche in feierlichem Rahmen ein Gedenkstein enthüllt. Er erinnert an den großen NABU-Fotowettbewerb und den Gewinner Ralf Schröder.

Der Fotowettbewerb zum Thema "Baum: Standpunkte und Fallbeispiele" wurde in Kooperation mit  Robert Hesse durchgeführt.

 


  Fahrradtour anlässlich des 60jährigen Bestehens des NABU Niedersachsen (1947 - 2007)

Willkommen beim NABU Stadtverband Garbsen

Der NABU  Niedersachsen (Naturschutzverband e.V.) wirbt für Klimaschutz zum Wohle von Mensch und Natur und startet seine "Tour de NABU" durch Niedersachsen.

Die Schirmherrschaft hat Umweltminister Hans-Heinrich Sander übernommen.
 
START der 1. Etappe ist am Dienstag, 17. April 2007 um 10.00 Uhr in Garbsen am Rathaus. Die Fahrt führt entlang der Leine nach Neustadt am Rübenberge mit Pausen für Sehenswürdigkeiten. Die Garbsener Teilnehmer werden auf der ersten
Etappe entlang des Leinetals bis nach Neustadt am Rübenberge fahren. Bei den
Sehenswürdigkeiten wie dem Stadtpark in Garbsen, der Garbsener Schweiz, dem
Leinebogen, den Storchennestern in Schloß Riicklingen, Bordenau und Neustadt,
den Rettmer Bergen und an anderen Naturschönheiten wird jeweils eine kurze
Pause gemacht. Diese Tour wird ca. 3,5 Stunden dauern. (Hier geht es zur Pressemitteilung
Tourplan)
 
Anwesend werden sein:
der Bürgermeister Alexander Heuer,
  Waldemar Wachtel, 1. Vorsitzender vom NABU Regionalverband Hannover und
 Hans Arend, Mitglied des Landesvorstandes und Organisator der Tour.
 
ZIEL:  Samstag, 08. September 2007  in Laatzen  zur Landesvertreterversammlung des NABU mit ca. 200  Teilnehmern.
 
In 99 Etappen, organisiert und durchgeführt von 99 der insgesamt 180 NABU-Gruppen in Niedersachsen, wird für den Klimaschutz  geworben - mobil ohne CO2-Ausstoß -  unter dem Motto des NABU 'Für Mensch und Natur'. (Leider können nicht alle 180 Gruppen des NABU Niedersachsen teilnehmen - die Zeit würde nicht ausreichen!). Per Fahrrad werden interessante Naturstandorte angefahren  und unter fachkundiger Leitung besichtigt (Schutzgebiete, besondere, von NABU-Gruppen renaturierte und betreute Areale, Erlebnispfade sowie NABU-Zentren).
Lokale Besonderheiten für eine Berichterstattung sind im beiliegenden TourplanTourplan  (mit derzeitigem Stand) blau gekennzeichnet.
 
Bei dieser Tour wird u.a. das Buch 'NABU-Naturtipps'  vorgestellt.

 


 
Waldemar Wachtel und Sigmar Gabriel
NABU Garbsen von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nach Berlin eingeladen

Der NABU Stadtverband Garbsen wurde zusammen mit ca. 250 Fachleuten aus Forschung, Politik, Natur- und Umweltschutz, Touristik sowie den Forst- und Jagdverbänden zu einem Symposium eingeladen. Kernthema: „Wer hat Angst vorm bösen Wolf“. Die Teilnehmer/-innen kamen aus ganz Deutschland und Teilen der EU.
Wolf, Luchs und Bär kehren nach Mitteleuropa zurück oder sind wieder in Deutschland
angekommen. Diese Tatsachen haben in Deutschland überwiegend Begeisterung aber zum Teil auch Ängste hervorgerufen. Im Vordergrund steht die Frage: Wie lassen sich konfliktreiche, emotionalisierte Themen des Natur- und Umweltschutzes vermitteln?
Diese Themen fanden starke Beachtung in den Medien, nicht zuletzt auch durch die Unterstützung von Sigmar Gabriel, dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar von der ARD und eine der weltbesten Pianistinnen, Helene Grimaud aus den USA. Sie ist seit Jahren eine sehr engagierte, weltweit beachtete Wolfsschützerin, Vizepräsidentin und Mitbegründerin des Wolf Conservation Centre Das Symposium soll auch bereits auf die 9. Weltnaturschutzkonferenz hinweisen, die im Mai 2008 in Deutschland stattfinden wird. Deutschland ist die Verpflichtung eingegangen, bis 2010 den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. Bis 2020 soll bei den meisten Arten, die heute auf der Roten Liste stehen, der Grad der Gefährdung um eine Stufe sinken.
In Sachsen leben bereits ca. 22 Wölfe in zwei Rudeln. Ausgewachsene Welpen werden bald von den Eltern weggebissen, wenn sie geschlechtsreif werden. Auf der Suche nach Partnern und neue Reviere können die Wölfe leicht mehrere hundert Kilometer zurücklegen. Die Wölfe ernähren sich überwiegend von Rehen, Hirschen und Wildschweinen. Von gesunden Wölfen in freier Wildbahn geht keine Gefahr aus. Wölfe meiden den Menschen. Sie haben untereinander ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten. Da in jüngster Zeit auch Berichte zu lesen oder zu hören sind, dass selbst in Mecklenburg und Niedersachsen schon vermeintlich einzelne Wölfe beobachtet wurden, hat Waldemar Wachtel, erster Vorsitzender vom NABU Garbsen bereits sehr frühzeitig am 17.11. 2005 einen Informationsabend mit großer Beteiligung der Garbsener Bürger gestartet. Titel: „Willkommen Wolf – Ein lebender Wolf beim NABU“. Es wurde aufgeklärt, geworben und Ängste genommen.

Februar 2007
 


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Termine
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  Hauptversammlung am 15. März

Die nächste Sitzung des NABU Stadtverbandes Garbsen ist  am 20. November um 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz.
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