 |  Aktuelles
| Archiv
| |
NABU rettet
trotz des harten Winters 3.548 Amphibien (Lurche) in Garbsen

Von
Waldemar Wachtel
Erd-,
Knoblauch und Kreuzkröten, Gras-, Teich- und
Wasserfrösche, Teich- und Kammmolche sowie ein Springfrosch wurden von
ca. 20
Bürgern und NABU-Mitgliedern aus den hinter den Amphibienschutzzäunen
in der
Erde eingegrabenen Eimern gerettet und in die Laichgewässer auf den
gegenüberliegenden Straßenseiten eingesetzt. Weitere ca. 180 Amphibien
wurden totgefahren.
NABU-Vorsitzender Waldemar Wachtel spricht allen Helfern, die teilweise
bei
strömendem Regen im Einsatz waren, Anerkennung und Dank aus.
Der NABU
betreut in Garbsen Schutzzäune mit über 3.000
m Gesamtlänge.
Die
Summe der geretteten Amphibien setzt sich wie
folgt zusammen: Blauer See = 680 St., Gutenbergstr. = 1083, Meyenfelder
Str. =
129 (hier besonders viele streng geschützte Knoblauchkröten und
Kammmolche),
Schönebecker Allee = 846, Flemmingstr. = 477 (Kammmolche und
verschiedene Froscharten),
Dorfstr. = 34.
In
diesem Jahr hat der NABU besonders genau gezählt
und die Stückzahlen auf standardisierten Listen eingetragen, weil die
Meldungen
an die Region Hannover, Bereich Arten- und Naturschutz, an den
Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und
Naturschutz
(NLWKN) sowie weitere Institutionen versandt wird. Hier erfolgen
bundesweite
Kartierungen. Diese sollen auch den Behörden bei Bauleitplanungen
frühzeitige
Hinweise auf schützenswerte Biotop- und Landschaftsbestandteile geben.
Wer
den NABU und die Amphibien auch im nächsten Jahr
unterstützen möchte, kann sich bei Waldemar Wachtel, Tel.:
05137-8779975 oder Dagmar Strube, 05131-92750 melden.
März
2010
| |

 |
| |
Forschen
macht Spaß
Junge Garbsener Forscher mit
dem NABU auf Naturerkundung in Frielingen
Von Waldemar Wachtel
Ausgestattet
mit
Naturerkundungsbögen, Kugelschreiber und digitaler Fotokamera gingen
die neun
bis dreizehnjährigen Forscher mit Waldemar Wachtel
vom NABU Stadtverband Garbsen von der Grundschule in Frielingen zu den
ortsnahen Biotopen der Firma LaserOptik in der Gneisenau- und Horster
Straße .
Hier wurde die Gruppe vom Firmeninhaber Dr. Johannes Ebert empfangen.
Die
jungen Forscher und Waldemar Wachtel waren vom Engagement der Familie
Ebert für
den Natur- und Umweltschutz begeistert. Viele Nist- und
Lebensmöglichkeiten
sind in und an den Außenwänden sowie den Dachverschalungen der beiden
Firmengebäude angebracht oder eingebaut.
Die Forscher entdeckten in ca. 2,5 Stunden Amseln, Bachstelzen, Blau-
und Kohlmeisen, Spatzen, Stare, Krähen, Frösche, Kröten, Teichmolche,
Bienen,
Hummeln und diverse Fischarten.
Beeindruckt
haben auch das Storchennest
oberhalb der Gewässerbiotope und die Fledermaushöhle. Es ist Dr. Ebert
sogar
vor Jahren gelungen, auf einem der Dachböden Schleiereulen und
Turmfalken
erfolgreich anzusiedeln.
Neben den
naturfachlichen
Erklärungen, erfuhren die jungen Forscher auch noch das die
Flächengröße von
Frielingen ca. 6,6 km² ist, ca. 3.000 Einwohner in diesem Stadtteil
wohnen, der
650igste Geburttag am 16. und 17.06.2001 gefeiert wurde der Gedenkstein
vor
dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr liegt und dass er von der
Familie Ebert
gespendet wurde.
Waldemar
Wachtel freute sich über
die aktiven, wissbegierigen jungen Forscher.
Für
die Unterstützung, den
vorbildlichen Einsatz für die Natur und die Führung über die
Betriebsgelände
bedankte sich Wachtel bei Dr. Ebert.
März 2010
| |

 |
| |
Nistkästen
im Garten und am
Haus
 Helfen
sie den heimischen Singvögeln mit
Nistkästen im Garten und am
Haus
Von Waldemar
WachtelDie
ersten heimischen Singvögel sind zurückgekehrt – höchste
Zeit, nun Altnester aus Nistkästen zu entfernen, ruft der NABU auf.
„Die gebrauchten
Nester sind zumeist voller Vogelflöhe und anderen Parasiten“, erläutert
NABU-Vorsitzender
Waldemar Wachtel, „deshalb sollten die Nester unbedingt aus den Kästen
entfernt
werden; zudem befinden sich zumeist mehrere Lagen der Nester
übereinander –
Blau- und Kohlmeise können durchaus zwei bis drei mal im Jahr brüten,
wenn es
ausreichend Nahrung gibt. Diese große Menge Nistmaterial drückt sich
schon
durch das Eigengewicht zusammen, und so entsteht oft ein ganzer Pfropf
verrottender Halme, Blätter und Haare, der insbesondere in
Holz-Nistkästen am
Boden zu Fäulnis führen kann.“ Wachtel weiter: „Bei der Reinigung des
Kastens
sollten möglichst Arbeits- oder Küchenhandschuhe getragen werden, damit
die
Parasiten nicht auf Hand oder Arm gelangen können. Es reicht völlig
aus, das
alte Nest mit einem Spachtel oder ähnlichem hinauszuschaben. Würde man
die
Altnester nicht entfernen, könnten die Parasiten im nächsten Frühjahr
auf die
dann geschlüpften Jungvögel übergehen.“ Auch tote Eier und eingegangene
Jungvögel, mumifiziert, finden sich immer wieder in den Altnestern.
„Das ist
nichts Ungewöhnliches“, beruhigt Wachtel, weil den NABU zu dieser Zeit
des
Jahres dazu stets zahlreiche Anrufe erreichen. „Nester im Gesträuch und
in
Hecken werden mit der Zeit zerfallen, sie müssen nicht entfernt werden.
Sie
werden im kommenden Jahr nicht neu bebrütet.“ „Unglaublicherweise
werden immer
wieder Nistkästen als so genannte Schnäppchen verkauft, die ihren Namen
und ihr
Geld nicht wert sind, wenn sie nicht zu reinigen sind. Solche Kästen
sind
völlig ungeeignet, denn in kurzer Zeit werden sie mit verrottendem
Nistmaterial
angefüllt sein; manche sind auch viel zu klein, sodass die Jungvögel in
ihnen
in heißen Sommern fast gesotten werden“, sagt der NABU-Vorsitzende
Wachtel und
verbindet einen weitern Aufruf damit: „Artgerechte Nistkästen mit
ausreichender
Grundfläche, wie sie sich seit Jahren in der Hand von NABU-Praktikern
bewährt
haben, selbst bauen, in Fachmärkten oder beim NABU-Shop kaufen“, Am
Eisenwerk
13, 30519 Hannover, Telefon: 0511-123 83 13, Telefax: 0511-123
83 14, E-Mail:
info@NABU-Natur-Shop.de
, Telefonische
Bestellannahme: montags bis samstags von 8:00 bis 20:00 Uhr 0180-5 333
038* * 0,14 €/min
aus dem deutschen
Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend. Der NABU hält dazu eine
30-seitige
Bauplansammlung für Nistkästen aller Art bereit, die zusammen mit der
Farbbroschüre „Vögel im Garten“ gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU
Niedersachsen, Stichwort „Nistkästen“, Alleestr. 36, 30167 Hannover,
angefordert
werden kann.
März 2010
| |

 |
| |
NABU
stellt Amphibienschutzzäune auf
Krötenwanderung beginnt
Von Waldemar Wachtel
Mit
der jetzigen Wetterumstellung
und den ersten wärmeren Tagen hat eine vereinzelte Krötenwanderung
begonnen. Der
nächste einsetzende Regen mit Temperaturen um 10 Grad Plus wird das
Startsignal
für eine explosionsartige Wanderungsbewegung der verschiedenen Kröten,
Grasfrösche und Molche sein. Der NABU hat deshalb am Dienstag, den
02.03.10 mit
der Aufstellung der Schutzzäune begonnen. An der Gutenbergstr wurde der
erste
Zaun aufgestellt. Ab Dienstag, den 03.03.10 folgen die Zäune an der
Schönebecker
Allee und an der Meyenfelder Straße. An diesen Straßen werden auch
Straßeneinengungen durch Baken sowie die Aufstellung von Warnschildern
nötig.
Weitere
Krötenschutzzäune werden an
der Dorfstraße zwischen Berenbostel und
Stelingen, auf der Zufahrtstraße nördlich vom Blauen See und der
Zufahrt zum
Golfplatz aufgestellt. Bereits 2008 wurden von den Campingplatznutzern
und
Besuchern des Golfplatzes erhebliche Wanderungen gemeldet. 2009
sammelte der
NABU ca. 340 Amphibien ein und setzte sie am Nord- und Westufer ins
Wasser.
Die Gesamtlänge der Zäune beträgt ca.
2.800 m. Waldemar Wachtel vom NABU rechnet damit, dass von den
fleißigen
NABU-Mitgliedern, wie in den Vorjahren über 1000 Amphibien eingesammelt
und in
die Biotope und Regenrückhaltebecken gesetzt werden. Wachtel appelliert
an alle
Verkehrsteilnehmer, die durch Krötenwarnschilder gekennzeichneten
Bereiche sowie
die Straßen an denen Schutzzäune stehen mit erhöhter Aufmerksamkeit und
verminderter Geschwindigkeit zu befahren. Nach Aussagen der TU
Braunschweig
werden Kröten immer häufiger dadurch gefährdet, weil bei nicht
angepasster
Geschwindigkeit über 30 km/h, der Strömungsdruck der Autos auf die
Fahrbahn so
gefährlich ist, dass die Amphibien allein schon dadurch getötet werden.
Für die Einhaltung der
Geschwindigkeitsbegrenzungen können Radarkontrollen erfolgen. Deshalb
sollten
die Verkehrsteilnehmer in diesen Bereichen besonders aufmerksam und
rücksichtsvoll fahren. Zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer erhält
jeder NABU-Aktivist
eine mit dem NABU-Schriftzug und Wappen gekennzeichnete Warnweste. Laut
Wachtel
sollen diese auch den Garbsener Bürgern und den Verkehrsteilnehmern
signalisieren,
dass hier berechtigte Helfer des NABU tätig sind.
März
2010
| |

 |
| |
Hauptversammlung
des NABU Stadtverbandes Garbsen
Im Anschluss
an den Fachvortrag zur
Winterwelt der Fledermäuse beginnt am 18.03.2010 ab ca. 20.30 Uhr
die Hauptversammlung des NABU Stadtverbandes
Garbsen im Waldhotel Garbsener Schweiz. Alle Mitglieder des
NABU Stadtverbandes sind hierzu
herzlich eingeladen.
Weitere
Infos:
März 2010
| |

 |
| |
Der NABU
bittet
leere Futternetze wieder einzusammeln
Die
Nylonnetze können zu tödlichen Fallen werden
Von Dagmar Strube
Bei
einem Spaziergang durch die Garbsener Natur sind mir an vielen Stellen,
die an
den Büschen hängenden leergefressenen Netze von Meisenknödeln
aufgefallen.
Die Idee
der Bürger ist sehr lobenswert, den Standvögeln bei diesen
Witterungsverhältnissen helfen zu wollen. Schön wäre es, wenn die
helfenden
Hände die eingerichteten Futterstellen einige Tage später wieder
kontrollieren
und leere Netze entfernen oder gegen gefüllte Knödel ersetzen würden.
Derartige
Netze, die evtl. auch auf den Boden fallen, können zu tödlichen
Fallen für viele Tiere werden. Sollten die Nylonnetze bis zum Frühjahr
hängen
bleiben, kommt es leider immer wieder vor, dass unsere gefiederten
eifrigen
Nestbauer, dieses vermeidliche Nestmaterial in ihren Nestern verbauen
und so zu
verhängnisvollen Todesfallen für die Jungvögel werden können.
Januar
2010
| |

 |
| |
Winterkontrollen
der Fledermaus-Quartiere sind
erfolgreich
Artenschutzprojekte
zeigen
Erfolge
Von
Dagmar Strube
Die
Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube hatten in
den vergangenen Monaten drei Quartiere für die vom Aussterben bedrohten
Flattertiere mit einem Fachteam hergerichtet (siehe separate Berichte).
Mitte
Januar war der spannende Tag der Winterkontrolle und damit der
Feststellung, ob
die geleisteten Arbeiten im Spätsommer durch den Fund von Fledermäusen
belohnt
würden und damit die Richtigkeit der Maßnahmen Bestätigung fänden.
Zusammen mit
weiteren Fledermaus-Betreuern aus der gesamten Region Hannover und dem
Berliner
Biologen Cornelis Hemmer suchten die Naturschützer bei klirrender Kälte
die
Quartiere nach Fledermäusen ab, um sie zu kartieren.
Die
Fachleute starteten bei dem 2008 wieder hergerichteten
größten Winterquartier, dem Ringofen. Hier lobte Strube die gute
Kooperation
mit der Stadt Garbsen zur Herrichtung dieses flächenmäßig sehr großen
Quartieres. Einen besonderen Gast hatte Strube hierzu eingeladen.
Niklas
Brauner, 9 Jahre, ist ein begeisterter Fledermausfreund und bei allen
Fledermaus-Exkursionen des letzten Jahres war er immer dabei. Nun
durfte er
seine erste schlafende Fledermaus ganz vorsichtig ansehen. Ein
Erlebnis, dass er
sicherlich nie vergessen wird. Bei der Begehung erklärte Cornelis
Hemmer dem
Jungen genau, woran der die Langohr Fledermäuse erkennen kann und
freute sich
über das Interesse.
Wieder
unter freiem Himmel waren sich alle Fachleute nach
der Begehung über die optimale Einrichtung des Quartieres für
Fledermäuse einig
und sind auf die Entwicklung des Besatzes in den nächsten Jahren sehr
gespannt.
Gefunden wurden in diesem Kontrollgang 4 Langohren Fledermäuse. Bei der
Vielzahl der Versteckmöglichkeiten waren sich die Fledermausschützer
klar, dass
sich sicherlich weitere nicht zu findende Tiere in diesem Ruinengebäude
befinden.
Besondere
Freude bereitete Strubes die Begehung des noch im
November 2009 neu hergerichteten Winterquartieres in der Garbsener
Schweiz.
Obwohl dieses erst so spät im Jahr fertig gestellt werden konnte, wurde
auch
hier eine Langohr-Fledermaus entdeckt. Eine sehr schöne Bestätigung für
den
aktiven Naturschutz! Daneben fanden die Naturschützer auch 6
Tagpfauenaugen die
hier überwintern.
Wie
zu erwarten, wurden im dritten Quartier in Wunstorf
leider bisher keine Fledermäuse gefunden. Doch die im November 2009
eingeleiteten Maßnahmen zeigten Erfolge. Die Feuchtigkeit war
inzwischen tief
ins Bauwerk vorgedrungen und 2 Zackeneulen sowie 3 Tagpfauenaugen sowie
Mücken
zeigen die ersten Erfolge auf
dem Weg zur Optimierung des Klimas für dieses
Quartier an.
Dank
des ehrenamtlichen Engagements ist es den
Fledermausschützern gelungen innerhalb von nur 2 ½ Jahren drei
Winterquartiere
für Fledermäuse herzurichten. Aufgrund der Bedrohung der heimischen
Fledermausarten sind dies beachtliche Erfolge für den Arten- und
Naturschutz in
Garbsen.
Januar
2010
| |

 |
| |
NABU
Garbsen unterstützt das bundesweite Netzwerk „Willkommen Wolf"
 Von
Waldemar Wachtel
Bei
der bundesweiten NABU-Fachtagung im
Neuen Rathaus Hannover nahm auch eine Delegation aus Garbsen teil.
Vor
gut zehn Jahren ist der Wolf nach Deutschland zurückgekehrt. Seit dem
Jahr 2.000
werden fast jährlich Wolfswelpen in unserer Kulturlandschaft geboren.
Ca. sechs
Wolfsfamilien haben sich bisher in Sachsen angesiedelt. Das Territorium
einer
Familie ist ca. 300 km² groß. Nachgewiesene Abwanderungsdistanzen von
Jungwölfen, die Ihre Rudel verlassen, können über 1.000 km betragen.
Wenn ein
geeigneter Lebensraum vorhanden ist, kann er diesen als
Langstreckenläufer
binnen weniger Wochen an jedem Punkt in Deutschland erreichen.
In
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen,
Hessen und
Bayern können sich daher durchaus dauerhafte Wolfsterritorien bilden.
Als
Rückkehrer in sein ehemaliges Verbreitungsgebiet ist der Wolf ein
natürlicher
Bestandteil unseres Ökosystems. Deshalb hat der NABU mit dem Rückhalt
diverser
internationaler, europäischer und deutscher Naturschutzabkommen,
Richtlinien
und Gesetze die den Wolf schützen, seit Jahren viele Aktivitäten auf
kommunaler, landes- und bundesweiter Ebene zum Schutz des Wolfes
ergriffen und
durchgeführt. Dazu zählen Fachtagungen an denen Politiker, Jäger,
Landwirte,
Naturschützer,
Wissenschaftler und andere Interessengruppen teilnehmen.
Sinn
und Zweck all dieser Veranstaltungen für und mit der Öffentlichkeit ist
es, das
Verständnis für den Wolf zu wecken, Ängste abzubauen, Sorgen bei den
Tier- und
insbesondere bei Schafhaltern sowie den Jägern abzubauen und eine
offene
Informationslage zu schaffen.
„Der
NABU Garbsen hat bereits vor zwei Jahren mit
Informationsveranstaltungen zum
Wolf begonnen. Das Interesse der Bürger
aber auch einiger Jäger, Landwirte und Politiker war sehr groß,“ sagt
Waldemar
Wachtel vom NABU Garbsen und NABU Regionalverband
Hannover. Mit Unterstützung der Mitgliedsstaaten der EU und des
Bundesamtes für
Naturschutz (BfA) soll jeweils im Kernvorkommen der Wolsregionen ein
Monitoring
durchgeführt oder aufgebaut werden. Damit wird die Grundlage einer
regelmäßigen, strukturierten Überwachung ermöglicht. Als Grundlage zur
Bewertung von Wolfsnachweisen dienen die international bewährten
Kriterien
des Status
and Conservation of the Alpine Lynx
Population (SCALP).
Welche
Sympathien die Wölfe auch in der Öffentlichkeit erreichen, zeigen u. a.
die
vielen WolfsPatenschaften Prominenter wie Nds. MP Christian Wulf,
Schauspieler Hardy Krüger jr. und Mariele Millowitsch.
Januar 2010
| |

 |
| |
NABU:
Viele Schleiereulen erleiden den Hungertod Von Waldemar Wachtel
Die
lang anhaltende tiefe Schneedecke mit den
starken Frösten dieses Winters rafft eine große Anzahl von
Schleiereulen dahin.
Der NABU hat in den letzten zwei Wochen ca. 28 Anrufe von Bürgern und
Landwirten erhalten, die in Teilen von Garbsen, Neustadt und Wunstorf
geschwächte oder tote Schleiereulen meldeten. Leider konnten nur die
wenigsten
zur weiteren Betreuung in die Wildtier- und Artenschutzstation
Sachsenhagen
vermittelt werden. Weit über 20 Eulen konnten nur noch tot registriert
werden.
„Das ist ein herber Rückschlag für die sich
im Bestand gut erholten Schleiereulen, die ehrenamtlichen Naturschützer
und die
Landwirte, die zum Schutz dieser wunderbaren Vögel beigetragen haben“,
so
Waldemar Wachtel vom NABU Garbsen und Regionalverband
Hannover. Noch vor wenigen Jahren waren diese Eulen im Bestand stark
gefährdet.
„In lang anhaltenden schneereichen Wintern können ganze Populationen
dieser
wunderbaren Jäger der Nacht verloren gehen“, berichtet Wachtel weiter.
Deshalb dankt
Wachtel insbesondere den Landwirten, die an geschützten Stellen und
offene
Scheunen Lock- oder Futterstellen für Mäuse anlegen. Etwas Stroh oder
Heu mit
Körner- oder Getreideeinstreung kann durch das Anlocken der Mäuse auch
das
Überleben der Eulen sichern.
Wachtel dankt aber
auch all den Bürgern, die
Fundstellen von geschwächten oder toten Eulen melden oder diese
umgehend in die
Artenschutzstation für Wildtiere in Sachsenhagen bringen. Zu erreichen
ist die
Station über Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, Hohe Warte,
31553
Sachsenhagen, Tel.: 05725-7087-30, Handy: 0171 6831000, Mail: info@wildtierstation.de. In
dringenden Notfällen können auch die örtlichen Tierärzte konsultiert
werden. In
der Regel helfen diese gern. Bei weiteren Problemen kann der NABU unter
Tel.:
05137-8779975 informiert werden,
Internet: www.nabu-garbsen.de sowie
weitere Links zu anderen NABU-Verbandsstrukturen.
Januar 2010
| |

 |
| |
NABU: Eulen
und Greifvögel leiden unter dem starken Winter
 Von
Waldemar Wachtel
„Die lang anhaltende tiefe Schneedecke
mit
den relativ starken Frösten dieses Winters bedroht viele Greifvögel.
Der NABU
hat schon mehrere Hilfeersuchen für entkräftete oder Anrufe über tote
Greifvögel erhalten“, berichtet Waldemar Wachtel, Vorsitzender des
NABU. „Insbesondere
sind jetzt die Eulenarten und hier insbesondere die Schleiereulen stark
gefährdet. In lang anhaltenden schneereichen Wintern können ganze
Populationen dieser
wunderbaren Jäger der Nacht verloren gehen“, berichtet Wachtel weiter.
Deshalb
bittet der NABU insbesondere die Landwirte unter geschützten
Schauern/Schobern/offene
Scheunen Lock- oder Futterstellen für Mäuse anzulegen. Etwas Stroh oder
Heu mit
Körner- oder Getreideeinstreung kann durch das Anlocken der Mäuse auch
das
Überleben der Eulen sichern. Aus Erfahrung und durch Beobachtungen
wissen Ornithologen,
dass diese angelegten Futterstellen sehr schnell von den Eulen erkannt
werden.
Einfluglöcher oder Teilöffnungen in den Scheunen können auch hilfreich
sein.
Einige andere heimische Eulen können sich
auch von kleineren Vögeln ernähren.
Wenn
entkräftete oder verletzte Greifvögel
gefunden werden, sollte der Vogel zunächst in einen dunklen, gut
belüfteten
nicht zu großen Karton mit einer rauen Einlage gesetzt werden, damit er
sich
hier zunächst beruhigen und erholen kann. Dann sollte umgehend die
Artenschutzstation für Wildtiere in Sachsenhagen informiert
werden oder der Vogel dorthin gebracht werden.
Zu erreichen ist die Station über Wildtier-
und Artenschutzstation Sachsenhagen, Hohe Warte, 31553 Sachsenhagen,
Tel.:
05725-7087-30, Handy: 0171 6831000, Mail: info@wildtierstation.de. Sachsenhagen
liegt südwestlich von Wunstorf.
In
dringenden Notfällen können auch die
örtlichen Tierärzte konsultiert werden. In der Regel helfen diese gern.
Bei
weiteren Problemen kann der NABU unter Tel.: 05137-8779975 informiert
werden, Internet: www.nabu-garbsen.de sowie weitere Links
zu anderen NABU-Verbandsstrukturen.
Januar 2010
| |

 |
| |
NABU-Appell:
Winterfütterung rettet viele Vögel
Von Waldemar Wachtel
Der
Winter zeigt weiterhin sein grimmiges
Gesicht - und macht damit den Gefiederten ordentlich zu schaffen: Die
Vögel
haben große Probleme, Nahrung zu finden. Deshalb sollte die
Winterfütterung
jetzt forciert werden, rät der Naturschutzbund NABU. Waldemar Wachtel,
Vorsitzender für Garbsen und den Regionalverband
Hannover: "Die kalten und insbesondere die sehr schneereichen Tage sind
für die Vögel verheerend, weil sie derzeit weder Insekten noch
ausreichend
Samen aus dem Vorjahr finden können. Die Ausräumung der Landschaft und
Gärten
hat dazu geführt, dass großer Nahrungsmangel herrscht; wo einst
artenreiche
Wegraine mit Stauden und Stängeln waren, an denen die Gefiederten Samen
und in
den Stängeln überwinternde Insekten als echte Eiweißbomben fanden,
gähnen heute
oft abgeerntete Maiswüsten, uniforme Gärten voller ökologisch fast
wertloser
Immergrünpflanzen oder gar versiegelte Flächen - Schmalhans ist
Küchenmeister
bei den Vögeln geworden."
Deshalb
kann die art- und tierschutzgerechte
Winterfütterung vielen Vögeln gerade in dichten Siedlungen sehr helfen
- und
sie führt Kinder an die Natur heran, stellt zudem für Senioren oft das
einzige
verbliebene Naturerlebnis dar. "Gut geeignet sind Futtertrichter, in
denen
das Futter vor Verschmutzung geschützt nachrutschen kann; auch
raffiniert
konstruierte Futterhäuschen gibt es mittlerweile in dieser Ausrichtung.
Am
besten eignen sich Futtermischungen, bei denen auch Feinfresser wie
Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Erlenzeisig und andere bedacht werden
sowie
ausreichend Saaten und Sonnenblumenkörner als Energielieferanten für
Dompfaff,
Meise, Amsel, Grünfink und andere Futterhausbesucher. Sehr gut geeignet
sind
auch die so genannten
Energieblöcke,
die wahre Kraftspender für die
Vögel darstellen", berichtet Wachtel. Ein breites Angebot von Futter
und
Futtergeräten gibt es in den heimischen Bau- und Gartenmärkten oder
beim NABU
Natur Shop in Hannover, Tel. 0511 – 21571-11 oder 21571-81. Mail: info@nabu-natur-shop.de oder Internet:
www.NABU-Natur-Shop.de.
Schon
in den letzten zwei Jahren erhielt der
NABU viele Fragen zum stark zurückgegangenen heimischen
Singvogelbestand.
Unterstützen wir unsere heimischen Vögel damit wir nicht den
gesanglosen
Frühling erleben.
Januar 2010
| |

 |
| |
Liebe
Besucherinnen und Besucher der
NABU-Homepage,
liebe
Kolleginnen, liebe Kollegen,
liebe
Freundinnen, liebe Freunde des NABU,
sehr
geehrte Damen und Herren,
es
liegen noch viele Monate des neuen Jahres mit
Tiefen und Höhen vor uns.
Was
wird in ihm geschehen?
Wir
hoffen, dass es friedlich wird auf unserer
schönen Erde
und
dass Vernunft, nicht Emotion dem Menschen
wichtig werde.
Wir
hoffen, dass der Glaube an wen auch immer
verdrängt
wird aus der Politik, sonst wird die
Weilt nur schlimmer.
Ein
jeder Mensch mag glücklich sein mit seinen
frommen Lehren.
Wir
wünschen aber eines nicht, den Drang uns zu
bekehren oder zu belehren.
Der
Mensch, der frei geboren ist, der sollte
dafür danken.
Selbst
wenn er nichts mehr sagen darf, frei
bleiben die Gedanken.
Ein
offenes Wort am richtigen Ort kann für
Bewegung sorgen
und
damit unsere Zukunft mitgestalten und sei es
erst für übermorgen.
Setzen
wir im neuen Jahr dem Überfluss Grenzen
und lassen die Grenzen
überflüssig
werden.
Geben
wir dem Glauben seine Freiheit und machen
die Freiheit zum Glauben aller.
Schenke
wir unseren Freunden mehr Wahrheit und
der Wahrheit mehr Freunde.
Geben
wir unserem Verstand Herz und unserem
Herzen Verstand.
Kopenhagen
und andere Veranstaltungen haben es
gezeigt, Natur- und Umweltschutz sind hohe Ziele.
Wir
sollten alle dazu beitragen sonst erleben
wir weitere Katastrophen und zwar sehr viele.
Erfolge
sind nur mühsam zu erringen, deshalb
lasst uns unseren Beitrag gemeinsam erbringen.
Lasst
uns denen trotzen, die nur über Natur- und
Umweltschutz motzen.
Ein
besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen und
Mitgliedern aller Verbände, die in Ihrer Freizeit viele Aufgaben zum
Wohl der
Allgemeinheit erfüllen.
In
diesem Sinne wünsche ich Ihnen, auch im Namen
der Vorstände des NABU Stadtverbandes
Garbsen und des NABU Regionalverbandes
Hannover alles Gute, viel Glück und Gesundheit für das Jahr 2010.
Mit
freundlichen Grüßen
Waldemar
Wachtel
1.
Vorsitzender
NABU
Stadtverband Garbsen und
NABU
Regionalverband Hannover
| |

 |
| |
Altes
Fledermaus- Winterquartier neu hergerichte
Fledermausschützer
richten in Rekordzeit zweites Winterquartier ein
Von Dagmar Strube
Versteckt
in einem Garbsener Waldstück steht ein verlassenes Pumpenhaus. Dies war
einst
vor Jahrzehnten als Fledermaus-Winterquartier eingerichtet worden und
dann
leider nicht mehr gepflegt worden. Damit veränderten sich im Laufe der
Zeit die
Bedingungen innerhalb des Gebäudes. Es blieb sich selbst überlassen und
versank
in Vergessenheit.
Vor
einem dreiviertel Jahr erfuhr unser neu gegründetes Fledermausteam von
diesem
Objekt. Nach vielen Telefonaten und Schriftwechseln erhielten wir im
Sommer die
Genehmigung in diesem Spätherbst aktive werden zu können. Voller
Energie und
Tatendrang traf sich das mehrköpfige Team mit zahlreichen Ideen im
Hinterkopf.
Doch bevor wir an die eigentliche Arbeit des Herrichtens des Quartieres
denken
konnten, erforderte es Ausdauer um den Zugang zum Häuschen von Unrat,
Brettern
und enormen Bergen aus zu Erde gewordenem Laub zu beseitigen. Nach gut
einer
dreiviertel Stunde schweißtreibender Arbeit konnte die Tür geöffnet
werden und
der lang ersehnte Blick ins Innere und damit der Maßnahmenkatalog
erstellt
werden.
Einige
Quartiersteine hingen noch an den Wänden. Sie waren mit alten und
verlassenen
Vogelnestern bestückt. Somit hatten wenigstens die gefiederten Gesellen
hier
ein Versteck gefunden. Das Dach des Häuschens war offen, Durchzug
spürbar und
die Tür absolut marode. Obendrein war der Erdboden mit fauligem Stroh
ausgelegt
und viel zu trocken. Für uns war somit klar, in den letzten Wintern
hatten hier
keine Fledermäuse Unterschlupf gesucht. Die Bedingungen waren einfach
viel zu
schlecht. Doch sofort war auch klar, dass es sich auf alle Fälle lohnen
würde,
hier mehrere Wochenenden Freizeit zu verbringen, um das Quartier wieder
herzurichten.
Nachdem
das Stroh beseitigt war, kümmerten wir uns zunächst vorrangig um die
Anbringung
der "Steinbetten" für Fledermäuse. Die bestehenden Steine wurden von
dicken Spinnenweben und Dreckschichten gereinigt und nach neuen
Erkenntnissen
aufgehängt. Aus unserer Sicht modernere Steinblöcke aus Ton als
zusätzliche
Schlafangebote für die Fledermäuse hingen nach gut 3 Stunden an den
Wänden und
boten so den Säugetieren unterschiedliche Schlafmöglichkeiten an. Nach
mehreren
Arbeitseinsätzen war schließlich das Dach repariert, die zugigen Löcher
verschlossen und eine Isolierung für das ideale Fledermaus-Raumklima
geschaffen
- feucht, dunkel, kühl aber frostfrei!
Im
dritten Arbeitseinsatz wurde die selbstgebastelte neue Tür angebracht.
Nach
Abschluss dieser Arbeiten zog die notwendige Ruhe in dieses Quartier
ein. Wir
bitten dringend alle möglichen "Entdecker" des Quartieres, diese Ruhe
zu erhalten, um den vom Aussterben bedrohten Tieren helfen zu können.
Denn mit
etwas Glück, wird der Unterschlupf noch in diesem Winter aber
sicherlich
spätestens im darauffolgenden Jahr von Fledermäusen angenommen.
Auch
hier ist wieder unsere Frage: Wer kennt derartige Gebäude (Eiskeller,
Kartoffelkeller, Gewölbe,....) in Garbsen, die meist ungenutzt halb im
Erdreich
liegen?
November
2009
| |

 |
| |
NABU vom
wieder gewählten Ministerpräsidenten
Matthias Platzeck in Potsdam empfangen
Von
Waldemar Wachtel
Waldemar
Wachtel, erster Vorsitzender des NABU Stadtverbandes
Garbsen und des Regionalverbandes
Hannover war als gewählter Delegierter des Landesverbandes
Niedersachsen mit weiteren 200 Delegierten aus ganz Deutschland zur
Bundesdelegiertenversammlung nach Potsdam/Brandenburg eingeladen.
Der
NABU als größter deutscher Naturschutzbund mit ca. 450.000 Mitgliedern
zieht
für 2009 ein positives Resümee und führt für 2010 viele neue Projekte
auf
nationaler und internationaler Ebene auf. Er ist der einzige
Naturschutzverband, der durchgehend flächenmäßig organisiert
und von den Gruppen vor Ort gut vertreten wird. Damit ist er gefragter
Ansprechpartner von Bürgern, den Schulen und auf allen Ebenen auch
konstruktiv-kritisch für die Politik. Dies betonte insbesondere auch
Ministerpräsident (MP) Platzeck in seiner
Begrüßungsrede und in kleinen Gesprächsrunden. Als eine besonders
erfolgreiche
Kooperation zwischen dem NABU und dem Land Brandenburg führte Platzeck
Europas
größtes Flussrenaturierungsprojekt an der Havel auf. Diese
Renaturierung ist
auf ca. 12 Jahre ausgelegt. Der ebenfalls als Gast anwesende sehr
naturverbundene
Großunternehmer Dr. Michael Otto vom Otto-Versand und Vorsitzender der
Michael-Otto-Stiftung, Hamburg unterstützt das Projekt weiter mit der
Überreichung eines Schecks über einen bedeutenden Betrag.
Der
Bundesvorstand des NABU dankte Platzeck für die Unterstützung des
Landes bei
weiteren Naturschutzprojekten in Brandenburg. Wachtel gratulierte
Platzeck in
einem persönlichen Gespräch zur Wiederwahl als MP. Weiter äußerte er,
dass er
sich auch ein ähnliches Engagement von der Landesregierung in
Niedersachsen
wünschen würde, die bisher nicht mal den Anforderungen der EU
nachkommt,
fristgerecht genügend FFH-Gebiete auszuweisen. Auch das
Naturschutzgroßprojekt
Hannoversche Moorgeest wird zu schleppend vorangetrieben.
November 2009
| |

 |
| |
Moorerlebnistage
am Wochenende des 17. und 18.10. 2009
 Von Waldemar Wachtel
Wegen
der großen Nachfrage und des großen Erfolges der Mooraktionstage 2008
bietet
der "Aktionskreis Hannoversche Moorgeest" auch in diesem Jahr die
Möglichkeit, die vier im Naturschutzgroßprojekt zusammen gefassten
Hochmoore
durch Exkursionen und einen Arbeitseinsatz genauer kennen zu lernen.
Organisiert
werden die Veranstaltungen durch den BUND, den NABU, die
Landesjägerschaft
Niedersachsen und die Naturkundliche Vereinigung Langenhagen.
| Programm:
Moor-Erlebnistage 2009
| | Datum
| Uhrzeit
| Thema
/ Ort |
| Samstag,
17. Okt. |
09:00
h | Arbeitseinsatz
im Bissendorfer Moor
Leitung: Dr. Reinhard Löhmer, BUND und FAM
Treffpunkt: Kananohe, Waldparkplatz
| | Samstag,
17. Okt. |
10:00
h | Exkursion
ins Otternhagener Moor
Leitung: Dr. Eberhard Gärtner, FAM sowie Luder
Schmidt, Naturhistorische Gesellschaft Hannover Treffpunkt:
Sportplatz Resse, Osterbergstraße
| | Samstag,
17. Okt. |
14:00
h | Exkursion
ins Schwarze Moor bei Garbsen
Leitung:
Folcke Hein und Ulrich Knocke, Niedersächsische
Landesjägerschaft Treffpunkt: Resse, Osterbergstraße in
Höhe des Friedhofes |
| Sonntag,
18. Okt. |
10:00
h | Exkursion
ins Resser Moor
Leitung: Dr. Eberhard Gärtner, FAM Treffpunkt:
Abbensen, Gasthof zur Post, Alte Zollstr. 5
| | Sonntag,
18. Okt. |
14:00
h | Exkursion
ins Bissendorfer Moor
Leitung: Dr. Eckhard Schmatzler, Deutsche Gesellschaft für
Moor- und Torfkunde sowie Ludwig
Uphues, NABU Treffpunkt: ehemaliges
Heideschlößchen, OT Kaltenweide, Kananoher Straße 98 / Ecke Waldweg
|
Mehr
Informationen und ein Faltblatt finden Sie unter www.nabu-regionhannover.de
Oktober 2009
| |

 |
| |
NABU
reinigt Berenbosteler See vom Müll
Von
Waldemar Wachtel
Hinweise von verärgerten Bürgern und
eigene
Beobachtungen des NABU zeigten eine starke Vermüllung insbesondere des
Westufers am Berenbosteler See.
Der sehr stark gefallene Wasserstand zeigte eine
Vielzahl von Flaschen mit ehemals alkoholischem Inhalt und weiteren
Müll wie
abgerissene alte Mülltonnen. Gut gefüllte Müllsäcke wurden von der
Stadt
abtransportiert. Der NABU Garbsen vertritt die Ansicht, dass durch ein
Alkoholverbot in den städtischen Grünanlagen eine derartige Vermüllung
von
vorrangig Bier-, Schnaps- und weiteren alkoholbehinhaltenden Flaschen
vermieden
werden könnte. Das Gleiche gilt für die Verletzungsgefahr für Mensch
und Tier
durch die Folgen des Alkoholkonsums wie z. B. unzähligen Glasscherben
von
zerschlagenen Flaschen und fast täglich auftretende Vandalismusspuren
verdeutlichen.
Waldemar Wachtel kritisiert weiterhin das Problem der
Gewässerbetreuungen durch Angelvereine. Trotz Pachtvertrag mit der
Stadt
Garbsen und der Aufsichtspflicht der Angelvereine wird offensichtlich
der
Vermüllung und dem Auslegen von unbeaufsichtigten Angelruten und Netzen
nicht
entschieden genug entgegengewirkt. Dies ist an diesem
Beispiel aber auch an mehreren toten
und vermissten Wasservögeln der letzten Jahre festzuhalten. Unselige
Beispiele
sind tote Schwäne im Jahr 2008 und die Bilddokumentation der Presse im
September 09 über einen Schwan mit verschluckter Angelschnur am
Schwarzen See,
der von der Feuerwehr eingefangen und in die Tierärztliche Hochschule
eingeliefert wurde. Von den ehemals sechs Jungschwänen sind nur noch
drei am
Leben.
Der NABU fordert die Angelvereine, insbesondere den AC
Garbsen nachdrücklich auf, Ihrer Aufsichtspflicht und Verantwortung
besser
nachzukommen, damit keine weiteren Tierarten gefährdet werden.
Wachtel weist darauf hin, dass Verstöße gegen das
Arten- und Bundesnaturschutzgesetz strafbar sind.
Politik, Stadtverwaltung
und die Polizei sind ebenfalls gefordert, bei Entscheidungen der
Nutzung und
Verpachtungen von Gewässern für die Einhaltung der Gesetze zu sorgen
und die
strafbaren Handlungen von Wildanglern sowie unnötige Vermüllungen und
die
häufig daraus folgenden Vandalismen aufgrund des Akoholholkonsums zu
unterbinden.
Naturbelassene Gewässer sollten überhaupt nicht für kommerzielle Zwecke
verpachtet werden. Standorttreue Wasser- und auch Zugvögel sind auf
diese
Wasserflächen angewiesen.
Oktober 2009
| |

 |
| |
Dämmerungs-
wanderung in die
Welt der Fledermäuse
Die bedrohten Insektenfresser zeigen
ihre rasanten Flugbilder Von
Dagmar Strube
Der Bitte
der Garbsener Grünenvorsitzenden Martina Märtz eine Exkursion
in die Welt der Fledermäuse zu führen, kamen die Fledermaus-Betreuer
Karsten
und Dagmar Strube des NABU Stadtverbandes Garbsen gerne nach. Obwohl es
den
ganzen Samstag über immer wieder heftige Regenschauer gegeben hatte,
traf sich
die Gruppe mit wetterfester Kleidung und einer gesunden Portion
Optimismus abends
am Berenbosteler See. Es dauerte nicht lange, so konnte Dagmar Strube
schon
während der Begrüßung feststellen: "Der Wind hat sich gelegt, der
Himmel
klart immer weiter auf. Mit etwas Geduld werden wir heute gute
Fledermausbeobachtungen verzeichnen können." Nach der anschaulichen und
auch für die Kinder gut verständlichen Einleitung, startete die Gruppe
mit
sichtbar erwartungsvoller Spannung. Schon nach wenigen Metern wurden
die
Fledermausfreunde belohnt. Eine rasant fliegende Zwergfledermaus zeigte
den
Famililen ihren schnellen Jagdtflug. Nach diesem ersten Kontakt zeigte
sich,
das Strube mit ihrer Prognose richtig gelegen hatte. Denn von nun an
konnten
die Fledermaus-Betreuer immer wieder auf Zwerg- und
Breitflügelfledermäuse
aufmerksam machen. Nachdem auch die jagenden Wasserfledermäuse gesehen
und mit
Hilfe des Bat-Detektors gehört werden konnten, zeigte sich schließlich
ein
strahlender Vollmond am Himmel. Eine gelungene Exkursion, die mit Spaß
und
Fachwissen viele Fragen zu den vom Aussterben bedrohten nachtaktiven
Säugetieren Groß und Klein aufzeigte.
September 2009
| |

 |
| |
NABU
bietet Fledermäusen Sommer- und Paarungsquartiere an
Selbstgebaute
Spaltenkästen wurden aufgehängt Von
Dagmar Strube
Ein
Team vom NABU Stadtverband Garbsen und zwei Schülern der Georg-Elsner
Hauptschule haben am Mittwoch 20 Fledermauskästen im Stadtpark Garbsen
angebracht. Die aus unbehandeltem Fichtenholz gefertigten Spezialkästen
wurden
im letzten Herbst bei einer NABU-Aktion zum Freiwilligen-Tag mit
Schülern der des
7.Jahrganges unter Anleitung von Karl-Dieter Ruhlig zusammengebaut.
Nachdem
jeder Kasten mit Nummer und Namen des Erbauers versehen worden war,
wurden die
Kästen in ca. 4 Metern Höhe fachkundig an Bäumen im Stadtpark Garbsen
angebracht. Strube erklärt: „Fledermäuse leiden in der heutigen Zeit
unter
Wohnungsnot, daher versuchen wir mit den angebrachten Spaltenkästen den
Fledermäusen im Sommer und Herbst zusätzliche Schlaf- und
Paarungsquartiere
anzubieten.“ Ob die neugierigen insektenfressenden Säugetiere die
Angebote
annehmen, wird Strube kontrollieren.
Mai 2009
| |

 |
| |
Winterquartier
für Fledermäuse ist angenommen
Optimierungsarbeiten zeigen Erfolge Von
Dagmar Strube
Die
monatelangen Arbeiten rund um den Ringofen im Stadtpark deuten auf die
Richtigkeit der Maßnahmen hin. Zu Beginn der Sitzung des Ausschusses
für Umwelt
und Stadtentwicklung am 18.03.2009 informierte Dagmar Strube in einer
öffentlichen Sitzung die Mitglieder anhand einer
Power-Point-Präsentation über
die Winterwelt der Fledermäuse und gab einen ersten erfolgreichen
Statusbericht
ab. Bei der ersten Winterzählung für Fledermäuse im Januar 2009 konnten
die
Fledermausbetreuer Karsten und Dagmar Strube voller Freude die ersten
Tiere
finden. Dabei handelte es sich um drei Langohren und um eine
Wasserfledermaus. Für
diesen Sommer sind weitere Optimierungsarbeiten in dem Gewölbe geplant.
Wer
Interesse hat, dem ehrenamtlichen Team hierbei zu helfen, wird gebeten
sich bei
Familie Strube (05131/92750) zu melden.
März 2009
| |

 |
| |
NABU
entdeckt geschützte Knoblauchkröten und Kammmolche am
Amphibienschutzzaun
 Krötenschutzzaun an der
Meyenfelder Straße Von Dagmar Strube Die
Freude beim Naturschutzbund ist groß. Bei den morgendlichen Begehungen
des
Krötenschutzzaunes entlang der Meyenfelder Straße konnte Dagmar Strube
vom NABU
Stadtverband Garbsen in den letzten Tagen neben den Erdkröten, Fröschen
und
zahlreichen Teichmolchen auch die streng geschützten und vom Aussterben
bedrohten Knoblauchkröten und Kammmolche entdecken und sicher über die
stark
befahrene Meyenfelder Straße zu ihrem Laichgewässer tragen. Die bisher
entdeckten 23 Knoblauchkröten und 24 Kammmolche bestätigen die
Richtigkeit der
Gewässerpflegemaßnahmen eines Biotopes am Berenbosteler See vor 2
Jahren und
lassen auf eine positive Entwicklung der seltenen Amphibien in diesem
Gebiet
hoffen. Neben dieser Population sind die beiden besonders geschützten
Arten
noch in der Hannoverschen Moorgeest zu finden.
März 2009
| |

 |
| |
NABU
stellt Amphibien- schutzzäune auf, Helfer gesucht
Von Waldemar
Wachtel
Mit der jetzigen Wetterumstellung und
den ersten wärmeren
Tagen hat eine vereinzelte Krötenwanderung begonnen. Der nächste
einsetzende
Regen mit Temperaturen um 10 Grad Plus wird das Startsignal für eine
explosionsartige Wanderungsbewegung der Kröten, Grasfrösche und Molche
sein. Der
NABU hat deshalb am Montag, den 02.03.09 mit der Aufstellung der
Schutzzäune
begonnen. An der Schönebecker Allee wurde der erste Zaun aufgestellt.
Ab Dienstag,
den 03.03.09 folgen die Zäune an der Gutenbergstraße und an der
Meyenfelder
Straße. An diesen Straßen werden auch Straßeneinengungen durch Baken
sowie die
Aufstellung von Warnschildern nötig.
Ein
weiterer Krötenschutzzaun wird anschließend an der
Dorfstraße zwischen Berenbostel und
Stelingen aufgestellt.
Die
Gesamtlänge beträgt ca. 2.500 m. Waldemar Wachtel vom NABU rechnet
damit, dass von
den fleißigen NABU-Mitgliedern, wie in den Vorjahren ca. 1000 Amphibien
eingesammelt,
gerettet und in die Biotope und Regenrückhaltebecken gesetzt werden.
Wachtel
appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die durch Krötenwarnschilder
gekennzeichneten Bereiche an der Gutenbergstraße und der Schöneberger
Allee,
aber auch an der gesamten Meyenfelder Str. in Höhe des Berenbosteler
Sees mit
erhöhter Aufmerksamkeit und verminderter Geschwindigkeit zu befahren.
Nach
Aussagen der TU Braunschweig werden Kröten immer häufiger dadurch
gefährdet, weil
bei nicht angepasster Geschwindigkeit über 30 km/h, der Strömungsdruck
der
Autos auf die Fahrbahn so gefährlich ist, dass die Amphibien allein
schon
dadurch getötet werden. Für die
Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen werden Radarkontrollen
sorgen.
Deshalb sollten die Verkehrsteilnehmer in diesen Bereichen besonders
aufmerksam
und rücksichtsvoll fahren.
Zum
Schutz der ehrenamtlichen Helfer erhält jeder NABU-Aktivist eine mit
dem
NABU-Schriftzug und Wappen gekennzeichnete Warnweste. Laut Wachtel
sollen diese
auch den Garbsener Bürgern und den Verkehrsteilnehmern signalisieren,
dass hier
berechtigte Helfer des NABU tätig sind. Wer den NABU und die Amphibien
unterstützen möchte, kann sich bei Waldemar Wachtel
melden, Tel.: 05137-8779975.
März
2009
| |

 |
| |
NABU-Appell:
Winterfütterung weiter fortsetzen
Von Waldemar
Wachtel Der Winter
zeigt weiterhin sein grimmiges
Gesicht - und macht damit den Gefiederten ordentlich zu schaffen: Die
Vögel
haben große Probleme, Nahrung zu finden. Deshalb sollte die
Winterfütterung
jetzt fortgesetzt werden, rät der Naturschutzbund NABU. Waldemar
Wachtel,
Vorsitzender für Garbsen und den Regionalverband Hannover: "Die Tage
werden länger, der Frühling naht mit gemächlichen Schritten. Viele
Vogelfreunde
begehen nun den Fehler, anzunehmen, dass sie die Winterfütterung
einstellen
könnten - das ist für die Vögel an der Futterstelle verheerend, weil
sie
derzeit weder Insekten noch ausreichend Samen aus dem Vorjahr finden
können.
Die Ausräumung der Landschaft und Gärten hat dazu geführt, dass großer
Nahrungsmangel herrscht; wo einst artenreiche Wegraine mit Stauden und
Stängeln
waren, an denen die Gefiederten Samen und in den Stängeln überwinternde
Insekten als echte Eiweißbomben fanden, gähnen heute Maiswüsten,
uniforme
Gärten voller ökologisch fast wertloser Immergrünpflanzen oder gar
versiegelte
Flächen - Schmalhans ist Küchenmeister bei den Vögeln geworden."
Deshalb
kann die art- und tierschutzgerechte
Winterfütterung vielen Vögeln gerade in dichten Siedlungen sehr helfen
- und
sie führt Kinder an die Natur heran, stellt zudem für Senioren oft das
einzige
verbliebene Naturerlebnis dar. "Am besten geeignet sind Futtertrichter,
in
denen das Futter vor Verschmutzung geschützt nachrutschen kann; auch
raffiniert
konstruierte Futterhäuschen gibt es mittlerweile in dieser Ausrichtung.
Sehr
gut geeignet sind auch die so genannten Energieblöcke, die wahre
Kraftspender
für die Vögel darstellen", berichtet Wachtel. Ein breites Angebot von
Futter und Futtergeräten gibt es beim NABU Natur Shop in Hannover, Tel.
0180 -
5333038, www.NABU-Natur-Shop.de.
Schon
in den letzten zwei Jahren erhielt der
NABU viele Fragen zum stark zurückgegangenen heimischen
Singvogelbestand.
Unterstützen wir unsere heimischen Vögel damit wir nicht den
gesanglosen
Frühling erleben.
Februar
2009
| |

 |
| |
NABU
optimiert Fledermaus-Winterquartier im Ringofen
 Sehr
gute Kooperationsarbeit zwischen NABU und Stadt Garbsen
Von Dagmar Strube
In den letzten vier Monaten hat der NABU
Stadtverband Garbsen in einer sehr guten Kooperation mit der
Stadtverwaltung Garbsen
eine Optimierung des bereits bestehenden Fledermausquartieres im
historischen
Ringofen der ehemaligen Dampfziegelei erreicht. Mit vielen
Arbeitsstunden an
zahlreichen Wochenenden haben die ehrenamtlichen Fledermausfreunde das
Innere
des Ofens fachkundig als hergerichtet. Der NABU Stadtverband
Garbsen dankt
hierbei ausdrücklich dem langjährigen Experten für
Fledermauswinterquartiere,
Bernhard Rose, für seine überaus intensive und vor allem fachkundige
Unterstützung.
Neben den mühsam geschaffenen Zugängen in die einzelnen Kammern waren
die
Anbringung von speziellen Hohlziegeln als Schlafquartiere und die
Erreichung
des idealen Klimas Ziel der Fledermausschützer. Viele Fledermausarten
benötigen
für den von November bis März dauernden Winterschlaf einen frost- und
zugfreien
Ort, der eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen muss. Derartige
Quartiere
sind in der heutigen Zeit kaum noch vorhanden. Durch
die intensiven Arbeiten
des Teams um Familie Strube und Karl Dieter Ruhlig wurde der
Ringofen zu einem idealen Gewölbe mit hunderten von
Versteckmöglichkeiten ausgestaltet.
Hand in Hand liefen auch die zahlreichen Arbeiten der Stadt rund um den
Ringofen. Die Einzäunung sowie die Einsaat einer Blumenwiesen sowie die
optische Eingliederung in die Parkgestaltung wurden gut terminiert mit
den
Fledermausfreunden abgesprochen und realisiert. Erfreut zeigte sich
Strube am
Pressetermin auch bezüglich der positiven Resonanz der
Fachleute
während der 17. Landesfachtagung des Fledermausschutzes auf Gut Sunder,
wo sie
das Projekt vorgestellt hatte. Am letzten Samstag gelang des den
Fledermausfreunden durch einen abschließenden Arbeitseinsatz die
restlichen
Zuglöcher zu schließen. Damit ist es dem NABU Stadtverband
Garbsen gelungen, in
Zusammenarbeit mit der Stadt Garbsen, die Arbeiten rechtzeitig noch vor
Ende
der Paarungszeit der Fledermäuse und somit des Zeitpunktes, wo die
nachtaktiven
Säugetiere ihre Winterquartiere aufsuchen, fertig zu stellen. Nun kann
die
nötige Ruhe am Bauwerk einkehren. Strube und Ruhlig betonen die
Wichtigkeit
dieser Ruhe: „Der störungsfreie Winterschlaf ist für die
insektenfressenden
Säugetiere überlebenswichtig. Fledermäuse, die im Winter durch
Störungen
aufgeweckt werden, verbrauchen wertvolle Fettreserven und können
schließlich an
Erschöpfung sterben, bevor der Frühling neue Nahrung in Form von
Insekten
bringt.“ Da alle in Deutschland lebenden Fledermäuse vom Aussterben
bedroht
sind, ist dieses besonders wichtig.
Oktober
2008
| |

 |
| |
Nicht
jeder Igel ist hilfsbedürftig
Im Spätherbst sind häufig noch Jungigel
auf der Jagd nach
Insekten, Schnecken und Regenwürmern zu sehen. Diesen jungen
Stachelrittern,
die dann noch nicht das nötige Gewicht von mindestens 500 g zum
erfolgreichen
Winterschlaf haben, können Igelfreunde helfen. Bieten Sie abends in der
Dämmerung in flachen, täglich mit reinem Wasser und einer Bürste
gereinigten
Schälchen (glasierte Tonuntersetzer) Katzendosenfutter vermischt mit
Haferflocken oder Igeltrockenfutter an. Daneben stellen Sie ein
zweites,
flaches täglich mit frischem Wasser gefülltes Schälchen. Bitte
verwenden Sie
zum Reinigen der Futternäpfe keine Reinigungsmittel! Bieten Sie auch
keine
Milch an! Milch verursacht bei Igeln sehr heftige Durchfälle, die sogar
zum
Tod führen können.
Sollten
Sie einen hilfsbedürftigen Igel finden, ist schnelle
Hilfe lebensrettend!
Hilfsbedürftige
Igel sind:
a) offensichtlich kranke Igel (taumelige, mitunter apathische oder auch
tagaktive Igel mit deutlichen Abmagerungserscheinungen – „Hungerfalte“
zwischen
Kopf und Rumpf oder eingefallene Augen) oder
b) verletzte Igel oder
c)
Jungigel, die nach Wintereinbruch unter 500 g wiegen.
Der
hilfsbedürftige Igel sollte in einen mit Zeitungspapier
ausgelegten Karton mit Deckel (Luftlöcher vorher einstanzen) gesetzt
werden.
Legen Sie einige Küchentücher oder Toilettenpapier zum Verkriechen
dazu. Der
Igel wird sich sofort darunter verstecken wollen. Zur Erstversorgung
stellen
sie ein flaches Schälchen (glasierter Tonuntersetzer) mit Wasser und
eine
zweite Schale mit Katzendosenfutter oder einem mit wenig Fett
gebratenem, ungewürztem Rührei dazu. Sollte der Igel deutlich
unterkühlt
sein (der Bauch fühlt sich dann deutlich kälter als Ihre Hand an),
legen Sie
den Igel auf eine in ein Handtuch gewickelte nicht zu heiße
Wärmflasche. Nach
diesen Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten Sie schnellstens einen Tierarzt
aufsuchen.
Die Behandlung ist in der Regel kostenlos, da es sich um ein unter
Schutz
stehendes Wildtier handelt.
Neben den
örtlichen Tierärzten, helfen Ihnen folgende Adressen weiter:
Igel-Schutz-Initiative
e.V.
IGSI
Artenschutzstation
Sachsenhagen
im
„Igelhaus“
Hohe
Warte
Ohestraße
12
31552
Sachsenhagen
30880 Laatzen
(Grasdorf)
Tel.:
(05725) 70 87-30
Tel.: (0511) 23 31 61
www.pro-igel.de
NABU Stadtverband
Garbsen
Dagmar Strube, (05131) 9 27
50
Waldemar Wachtel, (05137) 7
97 30
Uschi Koch (05137) 7 12 72
Zum Artikel November
2008
| |

 |
| |
Zwei
Schwäne verenden am Schwarzen See durch Angelhaken
 Von Waldemar Wachtel
Die
Idylle am Schwarzen See trügt. Wasservögel am
Schwarzen See sind hochgradig durch Angelhaken und Schnüre gefährdet.
Waldemar
Wachtel, Vorsitzender des NABU berichtet: Im
Frühjahr 2008 brütete ein Paar Höckerschwäne vier Junge aus, die sich
sehr gut
entwickelten. Im Juni 2008 meldeten Bürger dem NABU Auffälligkeiten am
männlichen Schwan. Dieser sonderte sich zeitweise vollkommen untypisch
von
seiner Familie ab und wirkte phasenweise sehr apathisch. Ein
kurzfristiges
Einfangen misslang. Später konnte der Schwan nur noch tot von der
Feuerwehr
geborgen werden. Wachtel ließ den Schwan vom Veterinäramt der Region
abholen um
die Todesursache genau festzustellen. Der Schwan verendete durch einen
Angelhaken mit Schnur, der ihm quer in der Speiseröhre festsaß - er
verhungerte
qualvoll. Am Freitag, den 26.09.08 wurde Wachtel bei einem Rundgang um
den
Schwarzen See von Spaziergängern informiert, dass an diesem Tag einer
der
prächtig herangewachsenen Jungschwäne ebenfalls an einem Angelhaken
verendet
sei und von der Feuerwehr abgefahren wurde.
Wachtel
appelliert an Angelvereine und deren
Mitglieder, sorgsam mit den Angelausrüstungen umzugehen und die
ausgeworfenen
Angelhaken nie unbeaufsichtigt in den Gewässern liegen zu lassen.
Weiter bittet
er um Unterstützung, den wilden Anglern habhaft zu werden. Bei der
Beunruhigung, Verletzung oder Tötung von Wildtieren greift der Arten-
und
Tierschutz sowie das Naturschutzgesetz. Zuwiderhandlungen können mit
empfindlichen
Strafen belegt werden.
In
einem Gespräch mit dem Vorstand des Angelvereins
wurde eine Kooperation mit dem NABU zugesagt. Mitglieder sollen
informiert und
Schwarzangler sofort der Polizei gemeldet werden.
Es ist
nicht auszuschließen, dass kleinere Wasservögel, die nicht so
standorttreu wie
die Schwäne sind, möglicherweise auch geschädigt wurden. September
2008
| |

 |
| | Handys
sammeln für die Havel
 Alt-Handy-Sammelstation jetzt im Johannes
-Kepler-Gymnasium (JKG) Von
Dagmar Strube
Die
Alt-Handy-Sammelstelle des NABU Stadtverbandes Garbsen ist von der
Grundschule
Garbsen-Mitte in das Johannes-Kepler-Gymnasium umgezogen. Durch die
Verlegung
an einen neuen Standort erhofft sich die Betreuerin der Station Dagmar
Strube
vom NABU Stadtverband Garbsen neue Anreize für die Sammelung
ausgedienter
Handys. Für jedes gespendete Handy gehen 3,50 Euro in das
Renaturierungsprojekt
der Havelniederungen. Das Geld stammt aus einem Abkommen zwischen einem
großen
Mobiltelefonanbieter und einer Recyclingfirma. Der NABU informiert, das
vielen
Benutzern eines Handys nicht bewusst ist, dass diese Altgeräte nach
Nutzungsende bei unsachgemäßer Entsorgung zu einem Umweltproblem werden
können.
Durch die Abgabe in die Sammelbox werden die Handys durch die
Recyclingfirma
auf ihre Tauglichkeit geprüft und gegebenenfalls wieder verwendet oder
umweltschonend verwertet. Strube freut sich: „Das
Johannes-Kepler-Gymnasium
präsentiert sich durch die Aufstellung der Sammelbox als umweltbewusste
Schule.
Denn durch jedes gesammelte Handy trägt die Schule ihren Beitrag zur
Renaturierung des größten Binnenfeuchtgebietes Mitteleuropas und somit
zur
Schaffung von Lebensräumen für bedrohte Tiere wie z. B. See- und
Fischadler,
Biber, Fischotter oder Rotmilane bei.“ Weitere Infos über das
Havelprojekt und
Kooperationsabkommen finden sie unter www.nabu.de
April 2008
|
|

 |
| | NABU
Stadtverband Garbsen
 Herzlich willkommen
auf unserer Internet-Seite Mit diesem
Internet-Auftritt möchten wir Sie über die Arbeit des
NABU
Stadtverbandes Garbsen informieren und einen kleinen Einblick in die
vielfältige Natur in und um Garbsen ermöglichen.
Anregungen
und Hinweise, die Sie im Stadtgebiet und in unserer heimischen Natur
für erwähnenswert halten, teilen Sie uns bitte mit.
Beteiligen Sie sich bitte an unserer Arbeit und an der Entwicklung
Ihres Stadtteils. Werben Sie bitte
für den NABU und unsere Arbeit.
Der NABU Stadtverband Garbsen hat mehr als 500 Mitglieder und
Förderer, der Landesverband mehr als 60.000 und der
Bundesverband
ca. 500.000.
Der NABU ist also eine starke Gemeinschaft und der
größte
Naturschutzverband in Deutschland. Werben Sie für die Arbeit
des
NABU, unterstützen und fördern Sie die Arbeit des
NABU im
Interesse der Bürger und unserer nachkommenden Generationen.
Werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie!
Alle Arbeiten und Zeitaufwendungen erfolgen ehrenamtlich. |
|

 |
| |
Was
wir tun ...
Cox, Renette, Boskoop & Co. Streuobstwiesen
prägten einst weite Landschaften entlang unserer
Dörfer. Sie
waren wichtige Lebensmittellieferanten und zugleich Lebensraum
für
eine vielfältige Tierwelt. Heute sind sie sehr selten geworden.
Unsere Ortsgruppe
 | erhält auf über 10.000
m² mit mehr als 50 Neupflanzungen diesen Lebensraum,
|  | erhält
dadurch alte Obstsorten und |
 | sichert so
seltenen Vögeln wie
Wendehals und Grünspecht ein Überleben.
| Fledermausschutz
Geheimnisvoll und gefährdet: Unsere Fledermäuse.
Immer mehr dieser fliegenden Säugetiere finden keinen
Lebensraum mehr in unserer Natur. Wir
 | erfassen und überwachen die
Bestände, |  | betreuen Quartiere,
|  | beraten
Haus- und Grundbesitzer |
und
verbessern so die
Lebensbedingungen für die faszinierenden
Flattermänner. Wohnungsnot
Immer häufiger suchen unsere heimischen Vögel und
Fledermäuse vergeblich nach einer Möglichkeit zum
Nisten. Zu
ausgeräumt sind unsere Gärten und Wälder, zu
leer ist
unsere Feldflur. Wir
 | betreuen über 400 Nisthilfen
in unserer
Gemeinde, |  | setzen uns aktiv für den
Erhalt alter
Bäume sowie die Neuanlage von Hecken ein und |
 | geben Tips für
die Gartengestaltung. |
| |

 |
 |
|  |
 |  |
 | Termine
 | |
| |

| Die nächste Verbandssitzung
findet am 16. September 2010 um 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz
statt. |
| |
 |
 |  |
 |  |
 | Ein König sucht sein Reich
 | |
| |

| Das Artenhilfs- und Kleingewässer- schutzprojekt
des NABU
in der
Region Hannover |
|
|
 |  |
 |
 |  |
 | NABU-E-Cards  |
|
| |

| Senden
Sie Grüße an Freunde und Bekannte mit NABU-Motiven. |
|
|
 |  |
 |
 |  |
 | Natur des
Jahres 2010  | |
| |

| Ausführliche
Infos zu allen Jahreswesen |
|
|  |
 |  |  |  |
 | Treten Sie
ein für Mensch und Natur  | | | |

| Werden
Sie Mitglied im NABU - die Natur braucht Ihre Hilfe. |
|
|
 |  |
 |
|