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Stadtverband Garbsen
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    Aktuelles | Archiv

  Stunde der Gartenvögel vom 11. bis 13. Mai 2012
Stunde der Gartenvögel
Von Dagmar Strube

Die Stunde der Gartenvögel ist eine sehr beliebte NABU-Mitmach-Aktion, die Sie auch in diesem Jahr wieder einlädt, für eine Stunde an dem Ort Ihrer Wahl die Vögel zu zählen. Mit etwas Glück können Sie dabei sogar auch noch tolle Preise gewinnen. Gleichzeitig helfen Sie dem NABU interessante Informationen über die Verbreitung und den Bestand der Gartenvögel zu geben, damit wir z. B. unseren gefiederten Sängern durch gezielte Aktionen helfen können oder feststellen können, ob durchgeführte Projekte bereits geholfen haben.

Die Flyer finden Sie in vielen Garbsener Geschäften, Arztpraxen und öffentlichen Einrichtungen.

 Sie können aber auch online mitmachen:

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/mitmachen/index.html

Der NABU Garbsen veranstaltet mit den Schülern der Ratsschule an zwei Tagen eine Zählaktion im Stadtpark und hilft den Kindern die Vögel zu bestimmen, zu belauschen und natürlich zu zählen. Das macht dann allen sehr viel Spaß.

Mai 2012
 


  Exkursion zu den Meißendorfer Teichen (Winsen/Aller)Meißendorfer Teiche

Von Petra Leiendecker

Bei unbeständigem Wetter übernahm Petra Leiendecker die Führung für den leider erkrankten Olaf Pflüger und führte die NABU-Exkursion um die Meißendorfer Teiche.

Schon zu Beginn der Rundwanderung wurden wir von vielen Graugansfamilien „begrüßt“. Wir zählten teilweise bis zu 11 Gössel pro Gänsepaar, wobei sie mitunter auch „Kindergartengruppen“ bilden und schwer zuzuordnen waren.

Auf einem großen Aussichtsturm verweilten wir etwas und konnten (leider nur sehr entfernt) zwei Seeadler ausmachen. Es gab mehrere Schwanennester zu sehen, die geschützt auf Inseln oder Schilfgürteln lagen. Erstaunt waren wir, als die ersten Schwalben um uns kreisten. In diesem Fall waren es Rauchschwalben.

Etwas später hörten wir viele Kraniche und sahen sie dann auch in großem Schwarm über uns. Es waren an die 50 Stück.

Die Liste der entdeckten Vögel war sehr lang:  Spechte, Eichelhäher, Graugänse, Kanadagänse, Nilgans, Reiherenten, Stockenten, Schnatterenten, Schellenden, Tafelenten, Haubentaucher, Höckerschwan, Kormorane, Kraniche, Lachmöwe, Rauchschwalbe, Mönchsgrasmücke, Rotkehlchen, Zilpzalp, Blau- u. Kohlmeisen sowie weitere einheimische Vögel.

Gegen Mittag hatten wir den Hüttensee umrundet und machten uns weiter auf dem Weg zum NABU-Gut Sunder. Dort hatte man die Möglichkeit etwas zu sich zu nehmen, falls man keinen eigenen Proviant dabei hatte. Es gab u.a. Heidschnuckengrillwürstchen, Kuchen und frisches selbstgebackenes Brot aus dem eigenen Hof Ofen. Sehr interessant war auch der 2. Wolfstag, der auf dem Gut stattfand und mit diverse Vorträge und andere Informationen ein umfassendes Programm bot.

 Den vollständigen Bericht mit zahlreichen Bildern finden Sie unter:

http://www.myheimat.de/winsen-aller/natur/mit-dem-nabu-garbsen-zu-den-meissendorfer-teichen-winsenaller-d2402204.html

April 2012
 


  Mit dem NABU Garbsen zu den Meerbruchwiesen
Meerbruchwiesen (Foto: O. Pflüger)
Von Olaf Pflüger

Im März besuchte eine kleine Gruppe von NABU-Mitgliedern und Vogelinteressierten die Meerbruchwiesen am Steinhuder Meer. An dem Tag war es recht kühl und der Wind wehte stark, so dass wir auf den teilweise ungeschützten Wegen mächtig froren. Da es bedeckt war, zeigten sich auch nur weniger Vögel, als wir uns erhofft hatten. Trotzdem konnten wir durch das Spektiv viele auch weit entfernte Vogelarten entdecken und bestimmen.

Besonders gut meinte die Heckenbraunelle und die Singdrossel es mit uns. Beide begrüßten uns mit ihrem schönsten Gesang. Da auf den Wiesen das Wasser noch sehr hoch stand, konnten wir leider noch keine Limikolen (auch Watvögel) ausmachen. Das fand ich persönlich sehr schade, besonders weil noch kurze Zeit zuvor von anderen Vogelbeobachtern dort mehrere Kampfläufer gesichtet wurden.

Weitere Bilder finden Sie unter:

http://www.myheimat.de/rehburg-loccum/natur/mit-dem-nabu-garbsen-zu-den-meerbruchwiesen-d2393459.html

März 2012
 


  Die Erdkröte - Lurch des Jahres 2012Erdkrötenpaar

Von Waldemar Wachtel

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat die Erdkröte (Bufo bufo) zum Lurch des Jahres 2012 erklärt.

Wie keine zweite Amphibienart wird die Erdkröte (Bufo bufo) für den Naturschutz an Straßen in Deutschland gesehen. Sie steht sinnbildlich für die Konflikte zwischen Straßenverkehr und Naturschutz, zwischen immer engmaschigeren Straßennetzen und zerschnittenen Landschaften. Zigtausende zu ihren Laichgewässern wandernde Erdkröten sterben in jedem Frühjahr den Verkehrstod. Auch in Garbsen sind es jährlich einige hunderte. Hinzu kommen bundesweit Millionen winziger Jungtiere, wenn sie im Sommer ihre Geburtsgewässer verlassen. Schon nach wenigen Metern endet ihr Leben zwischen den Reifenprofilen.

Dank des Einsatzes vieler Ehrenamtlicher Erwachsener, Jugendlicher und Kinder, konnte bisher ein gravierender Rückgang der Population auch in Garbsen verhindert werden. Aber wie lange noch? Auch bei der Erdkröte ist der Bestand rückläufig. Die bräunlich graue Erdkröte hat eine warzige, trockene Haut und große Ohrendrüsen. Sie ist bis zu 12 cm lang und besticht auf den zweiten Blick durch ihr leuchtend güldenes  Auge, goldfarben bis kupferroter Iris und waagerechter Pupille.

Bevorzugte Landlebensräume der Erdkröten sind Laub- und Mischwälder sowie Parklandschaften und unsere Gärten. Gern überwintern sie in Erdhöhlen, in Kompost- und Laubhaufen. Nach der Winterruhe von Oktober bis ca. März wandern die Kröten bei Regen und Temperaturen von ca. 5-10° oft schlagartig in großen Zahlen zu ihren Laichgewässern. Innerhalb weniger Tage legen sie dort ihre Laichschnüre mit ca. 2.000 bis 4.000 Eier ab. Danach wandern sie wieder in ihre Landlebensräume zurück. in den Laichgewässern sind dann tausende schwarzer Kaulquappen zu sehen, die im Juni und Juli als junge Kröten an Land gehen. Viele verlieren bereits in den ersten Tagen und Wochen ihr Leben.

Wer Erdkröten im eigenen Garten hat, kann sich glücklich schätzen. Sie sind nützliche Schädlingsvertilger und fressen u. a. Asseln, Schnecken, Spinnen, Tausendfüßler.

Zur Rettung der Frösche, Kröten und Molche benötigt der NABU Garbsen für den hiesigen Bereich dringend noch Helferinnen und Helfer. Wer diese interessanten Tiere hautnah erleben möchte, kann sich bei Dagmar Strube, 05131-92750, Waldemar Wachtel, 05137-79730, Karl-Dieter Ruhlig, 05031-72850 oder Karl Fischer, 05131-7474 melden.

März 2012
 


  Mit dem NABU Garbsen zum Wolfsabend im Wisentgehege
Wolf im Wisentgehege
Von Olaf Pflüger

Bei winterlichen Temperaturen haben zehn unerschrockene Mitglieder und Freunde des NABU Garbsen der Kälte getrotzt und sind zum Wolfsabend in das Wisentgehege Springe gefahren. Die größte Aufmerksamkeit galt dabei natürlich den Wölfen. Im Gehege der Timberwölfe konnte man das Verhalten der Tiere recht gut beobachten und es wurde uns viel zum Thema „Wolf“ und deren Aufzucht und Haltung in Menschenhand erklärt. Auch Fragen zu in Deutschland heimisch gewordenen Populationen wurden beantwortet.

Als nächsten Programmpunkt gab es eine Vorführung von Hundeführern und ihren Suchhunden. Die Anwesenden wurden gefragt, was man unbedingt für diese Aufgabe benötigt. Die Antwort kam von der 11jährigen Marleen Kälberloh: "Einen Hund!" Dieses bescherte ihr eine Freikarte für den Eintritt ins Wisentgehege. Gleichzeitig durfte sie die erste Fährte legen. Sie versteckte sich in der Nähe der Gruppe. Die 6 Monate alte Bloodhoundhündin „Blümchen“ durfte die Spur aufnehmen. Obwohl viele Besucher die Fährte gekreuzt haben und sogar während der Suche auf ihr liefen, fand sie die gut versteckte Marleen ohne Probleme. Dafür erhielt Blümchen ein paar Streicheleinheiten und als Belohnung ihr Lieblingsspielzeug von ihrer Hundeführerin Tanja Weidler.

Nach einem wärmenden Getränk im Cafe Wild machten wir uns auf den Rundweg durch die Gehege der einheimischen Tier- und Vogelwelt und waren rechtzeitig zur Fütterung der europäischen Wölfe und Bären an deren Gehege. Von dort ging es zur Fütterung der Waschbären, wo die Tochter des Leiters des Wisentgeheges über die Aufzucht von Findel-Waschbären berichtete. Inzwischen war es schon richtig dunkel und auch deutlich kälter geworden. Daher waren an einigen Stellen auf dem Gelände Feuerschalen aufgestellt, so dass man sich immer wieder etwas aufwärmen konnte. Dies reichte einigen NABU Besuchern nicht aus, und so lichteten sich die Reihen.

Nur noch vier Unerschrockene gingen deshalb zum Treffpunkt für den Fackelumzug. Marleen und Dawid erhielten je eine Fackel, die sie aufmerksam trugen und uns Erwachsenen den Weg damit ausleuchteten. Der nächste Zielpunkt war die Vorstellung der Jäger der Nacht. Dort wurden uns eine Waldohreule, ein Steinkauz, eine Schleiereule und ein Uhu vorgestellt. Dann aber wurde es richtig spannend: es gab ein weiteres Treffen mit den Timberwölfen. Sechs Besuchern bot sich die Möglichkeit, die Wölfe hautnah in ihrem Gehege zu erleben. Marleen wäre gern zu den Wölfen ins Gehege gegangen; leider durfte sie dies nicht. Es war nur den volljährigen Besuchern gestattet. An Marleens Stelle war ihre Mutter eine der Glücklichen, die mit der ersten Dreiergruppe zu den Wölfen auf Tuchfühlung gehen durfte.

Inzwischen war es bereits -6°C kalt und 20:15 Uhr, so dass auch wir nach Hause aufbrachen. Es war ein unvergesslicher Tag!

Februar 2012
 


  Winterwelt der Fledermäuse - eine andere Welt?Mausohren im Winterschlaf

Von Dagmar Strube

Die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube des NABU Stadtverbandes Garbsen referieren am 16.02.2011 ab 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz, Alte Ricklinger Straße 1, über ihr ehrenamtliches Fachgebiet. Durch die Bildpräsentation gehen Besucher auf eine Reise in eine ungewöhnliche und abenteuerliche Welt - der Winterwelt der Fledermäuse.

Seit einigen Jahren engagieren sich die Referenten mit Leidenschaft als ehrenamtliche Fledermaus-Betreuer in Garbsen und der Region Hannover. Aus ihrem Erfahrungsschatz werden Strubes mit Hilfe des öffentlichen Bildvortrages viele Fragen zu den Säugetieren beantworten. Dazu gehören: Warum sieht man Fledermäuse hauptsächlich in den Sommermonaten am abendlichen Himmel vorbeihuschen und wie orientieren sich die Tiere in völliger Dunkelheit? Wovon ernähren sie sich und warum sind sie vom Aussterben bedroht? Warum sind es einzigartige und seltene Momente, eine Fledermaus im Winterschlaf zu entdecken? Wie sehen die Quartiere aus, in denen die heimischen Fledermäuse den Winter verbringen? Warum reicht ein Winterquartier nicht aus und wie viele Tiere schlafen dort? Besuchen Sie an diesem Abend entspannt die Garbsener Winterquartiere und lernen Sie die Hilfsmaßnahmen des NABU kennen. Entdecken Sie die Winterwelt der Fledermäuse und staunen Sie über die vielen anderen Tierarten, die durch die Hilfsmaßnahmen ebenfalls Lebensräume finden. Lassen Sie sich überraschen.

Februar 2012

 



  NABU Batnight 2011Batnight Garbsen

Von Dagmar Strube

Die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen führen unter dem Motto: „Mit den Ohren sehen - Fledermäuse brauchen Freunde“ in die Welt der Fledermäuse: 

Am Samstag, 27.08.2011 ab 20.00 Uhr am Berenbosteler See

Die 15. Europäische Fledermausnacht, die Batnight 2011 führen die engagieren Fledermaus-Betreuer des NABU Garbsen in das fledermausreiche Gebiet des Berenbosteler Sees. Treffpunkt ist der Spielplatz/Eingang Seeweg. Interessierte Bürger erfahren dabei viel Wissenswertes über die bedrohten Säugetiere und wie sie den nützlichen Insektenfressern helfen können. Während des gut zweistündigen Rundganges können die unterschiedlichen Fledermausarten am See bei ihren beeindruckenden Jagdflügen beobachtet und dank der mitgeführten Ultraschalldetektoren auch belauscht werden. 

Am Samstag, 10.09.2011 ab 19.30 Uhr im Stadtpark Garbsen-Mitte

Eine zweite öffentliche Führung bieten die Fledermausfreunde für die Stadt Garbsen im Stadtpark Garbsen-Mitte an. Treffpunkt ist der Eingang Kastendamm/Ecke Berenbosteler Straße. 

Bitte beachten Sie, dass bei Dauerregen die Aktionen leider entfallen und Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen können.  

Am Samstag, den 3. September 2011 ab 10.00 Uhr Arbeitseinsatz

Der NABU Garbsen lädt passend zum Motto „Fledermäuse brauchen Freunde“ freiwillige Helfer zu einem Arbeitseinsatz zum Wohle der Fledermäuse im Stadtpark Garbsen ein. Als Dank für die Hilfe besteht an diesem Tag die Möglichkeit, besondere Einblicke in die Welt der Fledermäuse zu nehmen, die nicht alltäglich sind. Interessierte werden gebeten sich unter 05131/92750 bei Familie Strube zu melden.

August/September 2011
 


  NABU Garbsen im Vogelpark Walsrode
NABU-Gruppe im Vogelpark (Foto: Olaf Pflüger)
Von Dagmar Strube

Bei schönem Maiwetter unternahm der NABU Stadtverband Garbsen einen sehr informativen und spaßigen Ausflug zum Weltvogelpark Walsrode. Einen sehr schönen und ansprechenden Artikel hat unser NABU Mitglied Olaf Pflüger geschrieben. Hier können Sie den ganzen Bericht mit Bildern genießen:

http://www.myheimat.de/walsrode/freizeit/mit-dem-nabu-garbsen-im-weltvogelpark-walsrode-d1792448.html

Mai 2011
 


  Naturschützer retten 3.180 Amphibien
Kammmolchweibchen

Von Dagmar Strube

Über mehrere Wochen betreuten 20 ehrenamtliche Helfer beim NABU Stadtverband Garbsen an verschiedenen Stellen Fangzäune, um die noch trägen Amphibien zu retten und sicher über die stark befahrenen Straßen zu ihren Laichgewässern zu bringen. Folgende Einzelwerte wurden ermittelt: Am Blauen See 747, Gutenbergstraße 743, Meyenfelder Straße 263, Schönebecker Allee 1.220, Flemmingstraße 187 und an der Dorfstraße 20 Amphibien. Von den Amphibienarten überwog anteilig die Erdkröten. Allerdings freuten sich die Naturschützer insbesondere über die guten Werte der sehr seltenen Arten von Knoblauchkröten und Kammmolchen an der Meyenfelder Straße. Aber auch Teichmolche, Gras-, Wasser- und Teichfrösche sowie Kreuzkröten wurden geborgen.

Der NABU dankt im Namen der Natur den vielen fleißigen Helfern. Erfreut zeigten sich die Naturschützer über die vielen Schulklassen, die sich speziell für dieses Thema interessierten und sogar u. a. extra aus Frielingen kamen, um mehr über die Amphibien und die Schutzmaßnahmen zu erfahren.

April 2011
 


  Fledermausschutz Garbsen beim Scheunenmarkt mit Stand und Filmbeitrag
Kasimir
Von Dagmar Strube

Sie wollten schon immer einmal Fragen über Fledermäuse stellen? Sie möchten sich Näher über die nachtaktiven Säugetiere informieren oder sich die Tiere einfach einmal angucken? Dann kommen Sie am Samstag, den 09.04.2011 von 13.00 - 17.00 Uhr beim sogenannten Schnick Schnack Scheunenmarkt in Horst, Frielinger Str. 12 vorbei. Die Fledermaus-Betreuer, Karsten und Dagmar Strube, beantworten gerne Ihre Fragen. Als besondere Attraktion zeigen die Fledermausfreunde einen besonderen Filmbeitrag in uriger Kulisse. Der für alle Altersgruppen sehr gut geeignete ist. Der Dokumentationsfilm wird um 14.00 Uhr und um 15.30 Uhr präsentiert und läuft über eine halbe Stunde. Zusätzlich können Sie so manche Überraschung an unserem Stand entdecken. Wir freuen uns natürlich auch sehr über den Besuch von Familien mit Kindern. Gleichzeitig unterstützen wir Familie Buch, die selbstgebaute Fledermausspaltenkästen anbieten.

März 2011

 


  NABU-Hauptversammlung 2011
Zwergfledermaus
Die Hauptversammlung des NABU-Stadtverbandes Garbsen fand am 17. März 2011 um 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz statt. Die Mitglieder haben den Vorstand entlastet und bei der anschließenden Wahl für weitere zwei Jahre bestätigt. Ein weiterer wichtiger Punkt war die neue Satzung, die einstimmig beschlossen wurde.

März 2011
 


  Fledermaus-Abend beim NABU Stadtverband Garbsen
Mausohren-Cluster

Von Dagmar Strube

Der Fledermausschutz des NABU Stadtverbandes Garbsen startet zum „Internationalen Jahr der Fledermaus 2011“ sein Programm mit einem bildreichen Vortrag
 
am 17.02.2011 (Donnerstag) ab 18.00 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz.
 
Die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube möchten auch Familien mit Kindern mit diesem Beitrag ansprechen und über die einzigen Säugetiere informieren, die selbständig fliegen können - die Fledermäuse. Wie sie sich dabei orientieren, wovon sie sich ernähren, wo die Tiere im Winter sind, warum sie bedroht sind und was jeder Einzelne tun kann, um den nützlichen Tieren zu helfen, sind nur wenige Fragen, die an diesem Abend beantwortet werden. Strube: „Wir möchten interessierten Bürgern der verschiedenen Generationen die Möglichkeit geben, Kontakt zu uns aufzunehmen und mehr über die vom Aussterben bedrohten Säugetiere und unsere Bemühungen zu erfahren. Gerne wollen wir Fragen aus dem Besucherkreis beantworten, über die Garbsener Quartiere und unsere Projekte referieren aber auch einfache Anregungen zur Eigeninitiative geben. Denn wer Fledermäuse schützt, schafft gleichzeitig wichtige Lebensräume für viele weitere Tier- und Pflanzenarten, wie Vögel, Amphibien, Igel, Insekten, Blumen, Bäume und Sträucher,….“ Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns!
 
Im Anschluss an den Vortrag findet das NABU Treffen des NABU Stadtverbandes Garbsen mit aktuellen Themen aus dem Naturschutz und der Jugendarbeit statt.


Februar 2011
 

 
  Fledermaus-Bildvortrag
Zwergfledermaus

Die Fledermaus-Betreuer Dagmar und Karsten Strube geben einen bildreichen Einblick in die Welt der Fledermäuse. Der Vortrag beginnt am 18.11.2010 um 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz und zeigt nicht alltägliche Einblicke in Projekte und neue Aktionen mit und für die Fledermäuse.
Auch Jugendliche sind willkommen!

Interesse?
 
Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns!

November 2010
 


  Fotograf präsentiert Norwegens Natur
Steile Felswände

Lichtbildvortrag am 21.10.2010 beim NABU Garbsen

Von Waldemar Wachtel


Norwegen ist ein Land, das den meisten Menschen als Urlaubsland nicht gleich einfällt. Wer sich aber für besonders schöne Landschaften und vielfältige Natur interessiert, wird hier fündig. Honoré de Balzac nannte es "die Schweiz am Meer", denn Norwegen ist einzigartig, ja überwältigend, hebt es sich doch mit seiner außergewöhnlichen Vielfalt an Naturformen deutlich von allen anderen Ländern Europas ab.
Dirk Brinkmann, Hobbyfotograf und Vorsitzender des NABU Burgdorf, Lehrte, Uetze, hat das Land mehrfach bereist und stellt seine Eindrücke und Erlebnisse in Bild und Ton vor.
Tiefe Fjorde, steile Felsen, einsame Fjells, riesige Gletscher, seltene Tiere aber auch stille Buchten und kleine Schönheiten am Wegesrand erwarten die Zuschauer. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die Pflanzen- Vogelwelt, aber auch andere Tiere, wie z.B. das größte Raubtier der Welt, der Pottwal, werden vorgestellt.
 
Der NABU Garbsen lädt alle Garbsener zu einem tollen Erlebnisabend mit anschließender Diskussion am 21.10.2010 ab 19.30 Uhr ins Waldhotel Garbsener Schweiz ein.

Oktober 2010
 


  Größenwahn oder Träumerei über einen Riesensee in der Leine-Niederung!?
Leinebogen

Von Waldemar Wachtel

Beim Lesen der Presseberichte und insbesondere einzelner Kommentare müssen wir die Frage stellen, wo eine Planung oder Investition sinnvoller oder wichtiger ist? Für den Größenwahnsinn in dieser Form mit der Vernichtung vieler wichtiger Landschaftsschutzgebiete (LSG), Kleinbiotope entlang der Leine mit ihren Altarmen, den kleinen Auwäldern im Überschwemmungsgebiet oder für die Bildung junger Menschen, für Kindergärten und intakte Schulen sowie eine intakte Natur- und Umwelt?
 
Aussagen von Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD), Hannover, Bürgermeister Detlef Schallhorn und seinem Bauausschussvorsitzenden Helmut Roselt (CDU), deren „Bauexpertin“ Martina Oellig aus Seelze sowie Dieter Lüddecke  (FDP) zeugen von einer gewissen Realitätsferne und zeigen anderseits die wahren Ziele auf.
Zu häufig hören und lesen wir vordergründig von bevorzugten Wohnlagen, Yachthäfen und großem Freizeitsee. Von Naturzerstörung, der Kompensation von Flächen oder einem Kosten-  Nutzenverhältnis ist nichts zu lesen. Dies alles lässt den naheliegenden Schluss zu, dass das gesamte Konzept insbesondere auf den Kommerz mit zusätzlichen Einnahmequellen  einer bestimmten Klientel oder den Lobbyisten ausgelegt wird. Viele Gewässer in der Region sind in den letzten zehn bis zwanzig Jahren teilweise durch Ratsbeschlüsse schleichend als „Gewerbeflächen“ oder als Spaßmeilen verändert worden. Dies trifft auch auf Garbsen zu. Zu leiden haben die Menschen, die in einer intakten Natur- und Tierwelt ihre Freizeit genießen wollen. Die Tier- und Pflanzenvielfalt wird immer weiter zurückgedrängt und vernichtet. Verfehlte Landschafts- und Bauleitplanungen sowie riesige Flächen mit Monokulturen tragen weiter dazu bei. Wo bleiben die häufig genannten Be-teuerungen der Politik für die Erhaltung und Sicherung der Biodiversität? Oder ist dies auch, wie bei vielen Wahlversprechen, das Geschwätz von gestern? Hannover und Seelze sehen in solch einem Projekt offenbar die beste Möglichkeit, sich zu Lasten anderer von fehlerhaften Zwängen zu befreien.
 
So wird die Planung und Nutzung von Seelze Süd als Flop bezeichnet. Der NABU appelliert schon heute an die große Mehrheit der Vernünftigen, diese Hirngespinste ad acta zu legen oder neuerliche Diskussionen mit einer klaren Machbarkeitsstudie an einem runden Tisch offen zu legen und ausreichend mit der Bevölkerung und insbesondere den Naturschutzverbänden zu diskutieren.
 
Eine zweite Hinhaltetaktik wie zu dem Naturschutzgroßprojekt „Hannoversche Moorgeest“ raubt den Menschen und insbesondere den vielen Ehrenamtlichen den
Glauben an sinnvolle politische Versprechen und Entscheidungen, die nachweislich nicht nur den Tieren sondern insbesondere auch der Umwelt und den Menschen dienen. Es wäre ein lohnendes Engagement der Politiker und der Verwaltungen in der Region Hannover, zunächst zum Gelingen der Hannoverschen Moorgeest beizutragen.

Oktober 2010
 


  NABU-Delegation zu einem Umweltkongress im Reichstag in Berlin
Angela Merkel
Von Waldemar Wachtel

„Der Ast, auf dem wir sitzen....., Entscheidungen für Biologische Vielfalt und Klima“ war der Titel eines international besetzten Kongresses aus Politik, Naturschutz und Wissenschaft zu dem auch der Vorsitzende des NABU Stadtverbandes Garbsen und des Regionalverbandes Hannover Waldemar Wachtel in den Reichstag nach Berlin eingeladen war.
Die Sorge um die Biologische Vielfalt (Biodiversität) und das Klima, der viel zu große Flächenverbrauch in einzelnen Kommunen und darüber hinaus in der ganzen Weilt sind die wesentlichen Themen der Teilnehmer. Bemängelt wird auch die oftmals ungenügende aber erforderliche Nachhaltigkeitsprüfung bei geforderten Ausgleichs - und Ersatzmaßnahmen für Natur- und Umweltbelastungen. Eine Nachhaltigkeit, die auch besonders den kommenden Generationen zu gute kommen soll.
Hauptrednerin war Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Die beiden Bundesminister
Dr. Norbert Röttgen und Dirk Niebel waren weitere Regierungsmitglieder, die Rede- und Diskussionsbeiträge zur vorgenannten Thematik lieferten.
Dr. Thomas Reiter, deutscher Astronaut und vom 04.07.-22.12.2009 an Bord der Internationalen Raumstation ISS zeigte beeindruckende Bilder und Filmsequenzen von der wunderschönen Erde aber auch von verheerendem Natur- und Umweltfrevel.
Der NABU hat in einem Positionspapier für die Vertragsstaatenkonferenz in Nagoya vom 18. bis 29.10.2010 u. a. folgende Schwerpunktforderungen herausstellt: *Bis 2020 muss eine Trendwende zur Rettung von biologischer Vielfalt u. Ökosystemen erreicht sein. *Spätestens 2020 sollen 20% der Land- und Seefläche der Erde effektiv geschützt sein. *Biodiversitäts- und Klimaschutz müssen viel stärker als bisher verzahnt werden. *Für 2020 sollte ein Ziel formuliert werden, dass den Stopp des weltweiten Biodiversitätsverlustes sowie die weitgehende Wiederherstellung der bereits geschädigten Ökosysteme mit ihren Arten und Lebensräumen einschließt. Derzeit stehen lediglich 12,2 % der Landfläche der Erde unter Schutz. Dies muss bis spätestens 2020 auf mindestens 20 % der Land- und Meeresfläche der Erde ausgedehnt werden.
Auch die Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen haben einen gemeinsamen Antrag erarbeitet und mit folgendem Titel formuliert:
„Biologische Vielfalt für künftige Generationen bewahren und die natürlichen Lebensgrundlagen sichern.“ Bezugsquelle über den Deutschen Bundestag oder die Fraktionen.
Wachtel nutzte die Veranstaltung für Fachgespräche und zur Übergabe mehrerer Positionspapiere zur momentanen Problematik des Naturschutzgroßprojektes „Hannoversche Moorgeest“, zur fragwürdigen Vision des Riesensees in der Leineaue mit der Naturzerstörung und zu LKW-Parkplatzerweiterungen an der BAB A 2, Garbsen Süd.

Oktober 2010
 


  NABU reinigt Nistkästen
Arbeitseinsatz Nistkastenreinigung

Arbeitsgruppe startet in die Saison

Von Olaf Pflüger

Der NABU Stadtverband Garbsen hat in dieser Saison die ersten Nistkästen gereinigt. Dabei wurden alle Vogelarten bestimmt, die den jeweiligen Nistkasten genutzt haben. Sehr erfreulich war, dass 84 % der Kästen belegt waren. Überwiegend wurden die Kästen von Meisen genutzt. Es wurden aber auch Bruten von Kleibern eindeutig nachgewiesen. Sogar ein Eulenkasten wurde angenommen. In ihm befand sich ein Nest; allerdings auch ein Vogelskelett. Ein Starenkasten wurde von einem Eichhörnchen als Schlafkasten genutzt.
 
Die Kästen wurden in der Vergangenheit sehr hoch aufgehängt, so dass die NABU-Mitglieder sich entschlossen, sie nach dem Reinigen etwas tiefer neu zu befestigen. Dadurch werden die zukünftigen Reinigungsarbeiten in diesem Gebiet deutlich erleichtert. Einige Kästen wurden durch Spechte etwas in Mitleidenschaft gezogen, so dass die Frontplatten ausgetauscht werden mussten. Ein zerstörter Kasten wurde komplett erneuert. Zwei Kästen wurden an einer anderen Stelle befestigt, da sie bisher nicht angenommen wurden und im Laufe des Sommers  zugewachsen waren.
 
Neben den vielen Vogelnistkästen hingen auch einige Fledermausspaltenkästen an den Bäumen. Auch hier wurden die Kästen an besser geeigneten Standorten neu aufgehängt, damit die Fledermäuse beim An- und Abflug genügend Raum zur Verfügung haben.
 
Olaf Pflüger hofft, dass an der nächsten derartigen NABU Aktion auch jüngere Naturliebhaber teilnehmen, „denn ist jedes Mal sehr spannend zu sehen, was sich in einem Nistkasten verbirgt!“
Zum Abschluss der Arbeiten wurden die Teilnehmer mit leckerem Kuchen und Kaffee belohnt.
 
Oktober 2010
 


  Wachtel wurde als Delegierter zur Bundesvertreterversammlung des NABU Bundesverbandes gewählt
Waldemar Wachtel
Von Waldemar Wachtel

Als einziger Vertreter der Region Hannover wurde der Garbsener Waldemar Wachtel von den 178 Vertretern der Landesvertreterver- sammlung des NABU Niedersachsen in Rinteln als Delegierter zur Bundesvertreterversammlung des NABU Bundesverbandes gewählt. Herr Wachtel ist erster Vorsitzender des NABU Stadtverbandes Garbsen und des Regionalverbandes Hannover und vertritt somit die Interessen des Landesverbandes Niedersachsen (ca. 70.000 Mitglieder) sowie des Regionalverbandes Hannover (ca. 10.000 Mitglieder). Herr Wachtel sieht diese Wahl auch als eine Auszeichnung für seine aktive Arbeit sowie das große Engagement seiner Kollegen im Stadtverband Garbsen und dem Regionalverband Hannover.

Oktober 2010
 


  Streng geschützte Kammmolche auch im Nordosten des Berenbosteler Sees
Kammmolche

Wichtiger Nachweis dieser FFH-Anhang II Tiere

Von Dagmar Strube

Das neue Winterquartier für Fledermäuse am Berenbosteler See war gerade 7 Tage fertiggestellt, als Strubes vom NABU Garbsen den ersten besonderen Gast darin entdecken durften. Mit dem einsetzenden Herbst und den kühlen Nachttemperaturen folgten diesen ersten Tieren immer weitere. Dabei handelt es sich um die sehr seltenen Kammmolche. Für die Naturschützer ist dies ein wichtiger Hinweis auf die Verbreitung dieser seltenen Amphibien am Berenbosteler See.

Der NABU Garbsen hat diese streng geschützte Art bereits in den letzten Jahrem im Einzugsgebiet des Seegebietes an dem Amphibienschutzzaun an der Meyenfelder Straße nachweisen können. Dort werden die Tiere sehr früh morgens in jedem Frühjahr geborgen und sicher über die Straße zum Laichbiotop getragen. In den letzten Jahren wurden immer wieder an verschiedenen Stellen wandernde Kammmolche während der Amphibienrettung im Frühjahr eingesammelt.

Seit diesem Jahr ist besonders augenfällig, dass sich u .a. auch durch die Rettungsmaßnahmen der letzten Jahre, Kammmolche vom südlich des Berenbosteler Sees gelegene Biotop neue Trittsteine über die Grünbereiche am östlichen und nordöstlichen Bereiche bis in die schützenden Winterquartiere der nahen Urbanisation gesucht haben und noch suchen.

Die ersten Auffindungen von zwei unterschiedlich großen Kammmolch-Weibchen und einem prächtigen Männchen sowie fast täglich weiteren Tieren während des Septembers bis hin zu dem oben abgebildeten „Nest“ in dem neuen Winterquartier unterstützt die vorherige Beobachtung. Derartig sensibilisiert erhielt der NABU auch von anderen Anwohnern Hinweise auf diese Molchart, die bei Gartenarbeiten unter Steinen gefunden wurden. Weitere wandernde Tiere wurden entlang des Gehölzstreifens, auf dem Grünland östlich-nordöstlich des Berenbosteler Sees und sogar an einem Schotterweg entdeckt. Der NABU Garbsen sieht hier einen wichtigen Hinweis darauf, dass diese sehr seltenen Amphibien auch zur Nahrungssuche in den Feuchtwiesen und dem Biotop im Nordosten des Berenbosteler Sees leben. Der NABU erklärt, dass die Lebensvoraussetzungen für den Ganzjahreszyklus der Kammmolche im gesamten Bereich des Berenbosteler Sees, den angrenzenden Kleingewässern und dem Grünland gegeben sind.

Die größte Gefährdung dieser besonders geschützten Molch-Population besteht durch die neu eingerichtete Grillzone am See, das intensive wiederholte Mähen der Stadt Garbsen und frei laufende Hunde. Der NABU bittet die Entscheidungsträger der Stadt Garbsen nochmals, auch im Hinblick auf langfristige Planungen zur Neuen Mitte Garbsen, das Gebiet um den Berenbosteler See als Rückzugsgebiet für diese und weitere seltene Tierarten zu schützen.

Oktober 2010
 


  Fledermausschutz ist überaus aktiv

Fledermäuse haben Freunde
Von Dagmar Strube

Sie leben unter uns, fressen Insekten, sind nachtaktive Säugetiere und leider vom Aussterben bedroht….die Fledermäuse. Erfahren Sie mehr über unsere Bemühungen im Fledermausschutz, die gleichzeitig Lebensräume für viele weitere Tier- und Pflanzenarten, wie Vögel, Amphibien, Igel, Insekten….Blumen, Bäume und Sträucher schaffen.

Haben Sie schon von den neuen Winterquartieren, den Arbeitseinsätzen auch mit sozialen Kooperationen, den Exkursionsterminen und Vorträgen gehört?

Weitere Infos: Zum Bereich Fledermäuse

September 2010
 


  NABU-Exkursionen mit Schulklassen sind sehr beliebt
Dagmar Strube erklärt Herbstboten

Schulkoordinatorin wird langfristig gebucht

Von Dagmar Strube

In den letzten Wochen startete Dagmar Strube vom NABU Garbsen mit Schulklassen sowohl Vormittags als auch in den Abendstunden in die Natur am Berenbosteler See, um Schülern die Thema Fledermäuse, Baumbestimmungen und Herbstboten anschaulich und kindgerecht Näher zu bringen. Strube erklärt: „Die meisten Kinder erlernen so leichter die vorgegebene Unterrichtseinheiten, denn sie können sie mit den Sinnen erleben. Gleichzeitig stärken derartige themenbezogene Exkursionen das soziale Miteinander der Klassen.“

Weitere Infos: Zum Bereich Jugend
 
Oktober 2010
 


  Wir hinterlassen Spuren

Fledermausspaltenkästen
Von Dagmar Strube

Der Fledermausschutz des NABU Stadtverbandes Garbsen beteiligte sich mit dem Bau von Fledermaus-Spaltenkästen an dem 2. Garbsener Freiwilligentag. Durch die Verkettung von Jugend-Arbeit und Artenschutz lag dieses Projekt ganz im Sinne des Mottos "Wir hinterlassen Spuren!" Denn die vom NABU bereitgestellten Bausätze wurden von den Jugendlichen voller Begeisterung und Tatendrang zusammengebaut und werden demnächst im Stadtgebiet aufgehängt, damit dort Fledermäuse einen Tagesschlafplatz finden können.

Weitere Infos: Zum Bereich Fledermäuse

September 2010
 


  Frühlingsboten entdecken oder Keschern am Schulteich?
GS James-Krüss

Von Dagmar Strube

Vom Frühling bis zu den Sommerferien waren die NABU Schülertermine ausgebucht.
Während viele Klassen die Frühlingsboten voller freudiger Vorfreude nach dem langen und kühlen Winter suchten und fanden, erlebten ab Juni Klassen der Grundschule Osterberg, welches Leben in ihrem Schulteich vorhanden ist.
Dagmar Strube bittet interessierte Lehrer, die begehrten Exkursionstermine zum Thema Baumbestimmungen und Herbstboten direkt nach den Sommerferien, wenn die neuen Stundenpläne feststehen zu buchen. Exkursionstermine für die Fledermaus-Führungen im August/September sind bereits ausgebucht.
 
Juni 2010
 


  Fledermäuse - faszinierende Jäger der Nacht

Zwergfledermaus

Von Dagmar Strube

Im Rahmen der 14. europaweiten Fledermausnacht bieten die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen am Samstag, den 28.08.2010, interessierten Bürgern die Möglichkeit, ab 20.00 Uhr an einer Fledermaus-Exkursion am Berenbosteler See teilzunehmen. Während der Veranstaltung werden viele Aspekte der nachtaktiven Säugetiere erläutert und Fragen wie „Was fressen Fledermäuse?“, „Wo leben Fledermäuse in Garbsen und wo jagen die Tiere?“ genauso diskutiert wie „Warum sind diese nützlichen Tiere vom Aussterben bedroht?“ . Ab Sonnenuntergang können die flinken Flugakrobaten nicht nur gesehen sondern auch „gehört“ werden. Treffpunkt der beliebten Dämmerungs-Wanderung ist der Spielplatz am Naherholungsgebiet Berenbosteler See (Eingang vom Parkplatz Seeweg). Für eine unterstützende Beitrag von 4 Euro pro Familie/ 3 Euro pro Erw. und pro Kind 1 Euro (oder ein selbstgemaltes Bild zum Thema Fledermäuse) danken wir im Voraus. Kinder bitte nur in Begleitung eines Erwachsenen, da die Exkursion in völliger Dunkelheit endet. Die Mitnahme einer Taschenlampe ist genauso sinnvoll wie eine Jacke, die auch dem Mückenschutz dient. Bei Dauerregen findet die Veranstaltung leider nicht statt, da Fledermäuse dann nicht fliegen.

August 2010
 


  NABU rettet trotz des harten Winters 3.548 Amphibien (Lurche) in Garbsen
Erdkrötenpaar

Von Waldemar Wachtel

Erd-, Knoblauch und Kreuzkröten, Gras-, Teich- und Wasserfrösche, Teich- und Kammmolche sowie ein Springfrosch wurden von ca. 20 Bürgern und NABU-Mitgliedern aus den hinter den Amphibienschutzzäunen in der Erde eingegrabenen Eimern gerettet und in die Laichgewässer auf den gegenüberliegenden Straßenseiten eingesetzt. Weitere ca. 180 Amphibien wurden totgefahren. NABU-Vorsitzender Waldemar Wachtel spricht allen Helfern, die teilweise bei strömendem Regen im Einsatz waren, Anerkennung und Dank aus.
Der NABU betreut in Garbsen Schutzzäune mit über 3.000 m Gesamtlänge.
Die Summe der geretteten Amphibien setzt sich wie folgt zusammen: Blauer See = 680 St., Gutenbergstr. = 1083, Meyenfelder Str. = 129 (hier besonders viele streng geschützte Knoblauchkröten und Kammmolche), Schönebecker Allee = 846, Flemmingstr. = 477 (Kammmolche und verschiedene Froscharten), Dorfstr. = 34.
In diesem Jahr hat der NABU besonders genau gezählt und die Stückzahlen auf standardisierten Listen eingetragen, weil die Meldungen an die Region Hannover, Bereich Arten- und Naturschutz, an den Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie weitere Institutionen versandt wird. Hier erfolgen bundesweite Kartierungen. Diese sollen auch den Behörden bei Bauleitplanungen frühzeitige Hinweise auf schützenswerte Biotop- und Landschaftsbestandteile geben.
Wer den NABU und die Amphibien auch im nächsten Jahr unterstützen möchte, kann sich bei Waldemar Wachtel, Tel.: 05137-8779975 oder Dagmar Strube, 05131-92750 melden.

März 2010
 


 
Der Igel ist ein Wildtier
Nicht jeder Igel ist hilfsbedürftig

Im Spätherbst sind häufig noch Jungigel auf der Jagd nach Insekten, Schnecken und Regenwürmern zu sehen. Diesen jungen Stachelrittern, die dann noch nicht das nötige Gewicht von mindestens 500 g zum erfolgreichen Winterschlaf haben, können Igelfreunde helfen. Bieten Sie abends in der Dämmerung in flachen, täglich mit reinem Wasser und einer Bürste gereinigten Schälchen (glasierte Tonuntersetzer) Katzendosenfutter vermischt mit Haferflocken oder Igeltrockenfutter an. Daneben stellen Sie ein zweites, flaches täglich mit frischem Wasser gefülltes Schälchen. Bitte verwenden Sie zum Reinigen der Futternäpfe keine Reinigungsmittel! Bieten Sie auch keine Milch an! Milch verursacht bei Igeln sehr heftige Durchfälle, die sogar zum Tod führen können.
 
Sollten Sie einen hilfsbedürftigen Igel finden, ist schnelle Hilfe lebensrettend!
 
Hilfsbedürftige Igel sind:
a) offensichtlich kranke Igel (taumelige, mitunter apathische oder auch tagaktive Igel mit deutlichen Abmagerungserscheinungen – „Hungerfalte“ zwischen Kopf und Rumpf oder eingefallene Augen) oder
b) verletzte Igel oder
c) Jungigel, die nach Wintereinbruch unter 500 g wiegen.
 
Der hilfsbedürftige Igel sollte in einen mit Zeitungspapier ausgelegten Karton mit Deckel (Luftlöcher vorher einstanzen) gesetzt werden. Legen Sie einige Küchentücher oder Toilettenpapier zum Verkriechen dazu. Der Igel wird sich sofort darunter verstecken wollen. Zur Erstversorgung stellen sie ein flaches Schälchen (glasierter Tonuntersetzer) mit Wasser und eine zweite Schale mit Katzendosenfutter oder einem mit wenig Fett gebratenem, ungewürztem Rührei dazu. Sollte der Igel deutlich unterkühlt sein (der Bauch fühlt sich dann deutlich kälter als Ihre Hand an), legen Sie den Igel auf eine in ein Handtuch gewickelte nicht zu heiße Wärmflasche. Nach diesen Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten Sie schnellstens einen Tierarzt aufsuchen. Die Behandlung ist in der Regel kostenlos, da es sich um ein unter Schutz stehendes Wildtier handelt.

Neben den örtlichen Tierärzten, helfen Ihnen folgende Adressen weiter:
 
Igel-Schutz-Initiative e.V. IGSI                                     Artenschutzstation Sachsenhagen
im „Igelhaus“                                                                 Hohe Warte
Ohestraße 12                                                                31552 Sachsenhagen
30880 Laatzen (Grasdorf)                                           Tel.: (05725) 70 87-30
Tel.: (0511) 23 31 61
www.pro-igel.de

NABU Stadtverband Garbsen                                      
Dagmar Strube, (05131) 9 27 50
Waldemar Wachtel, (05137) 7 97 30
Uschi Koch (05137) 7 12 72
 

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November 2008

 


  NABU Stadtverband Garbsen

Willkommen beim NABU Stadtverband Garbsen

Herzlich willkommen auf unserer  Internet-Seite
Mit diesem Internet-Auftritt möchten wir Sie über die Arbeit des NABU Stadtverbandes Garbsen informieren und einen kleinen Einblick in die vielfältige Natur in und um Garbsen ermöglichen. Anregungen und Hinweise, die Sie im Stadtgebiet und in unserer heimischen Natur für erwähnenswert halten, teilen Sie uns bitte mit. Beteiligen Sie sich bitte an unserer Arbeit und an der Entwicklung Ihres Stadtteils.

Werben Sie bitte für den NABU und unsere Arbeit.
Der NABU Stadtverband Garbsen hat mehr als 500 Mitglieder und Förderer, der Landesverband mehr als 60.000 und der Bundesverband ca. 500.000.
Der NABU ist also eine starke Gemeinschaft und der größte Naturschutzverband in Deutschland. Werben Sie für die Arbeit des NABU, unterstützen und fördern Sie die Arbeit des NABU im Interesse der Bürger und unserer nachkommenden Generationen.
Werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie!
Alle Arbeiten und Zeitaufwendungen erfolgen ehrenamtlich.

 


 
Igelweibchen
Was wir tun ...

Cox, Renette, Boskoop & Co.

Streuobstwiesen prägten einst weite Landschaften entlang unserer Dörfer. Sie waren wichtige Lebensmittellieferanten und zugleich Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt. Heute sind sie sehr selten geworden.
Unsere Ortsgruppe




erhält auf über 10.000 m² mit mehr als 50 Neupflanzungen diesen Lebensraum,

erhält dadurch alte Obstsorten und

sichert so seltenen Vögeln wie Wendehals und Grünspecht ein Überleben.


Fledermausschutz
Geheimnisvoll und gefährdet: Unsere Fledermäuse.
Immer mehr dieser fliegenden Säugetiere finden keinen Lebensraum mehr in unserer Natur. Wir

erfassen und überwachen die Bestände,

betreuen Quartiere,

beraten Haus- und Grundbesitzer

und verbessern so die Lebensbedingungen für die faszinierenden Flattermänner.

Wohnungsnot
Immer häufiger suchen unsere heimischen Vögel und Fledermäuse vergeblich nach einer Möglichkeit zum Nisten. Zu ausgeräumt sind unsere Gärten und Wälder, zu leer ist unsere Feldflur. Wir

betreuen über 400 Nisthilfen in unserer Gemeinde,

setzen uns aktiv für den Erhalt alter Bäume sowie die Neuanlage von Hecken ein und

geben Tips für die Gartengestaltung.

 


Sie sind Besucher Nr.


Termine
Termine 
  Hauptversammlung am 15. März

Das nächste NABU-Treffen  findet am 24. Mai 2012 um 19.30 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz statt.

Dagmar Strube


Ein König sucht sein Reich
Ein König sucht sein Reich 
  Ein König sucht sein Reich

Das Artenhilfs- und Kleingewässer- schutzprojekt des NABU in der Region Hannover
NABU-E-Cards
NABU-Bundesverband 
  Frühlings-E-Cards

Senden Sie Grüße an Freunde und Bekannte mit NABU-Motiven.
Natur des Jahres 2010
NABU-Bundesverband 
  Kormoran

Ausführliche Infos zu allen Jahreswesen
Treten Sie ein für Mensch und Natur
Online-Formular NABU-Bundesverband 
  Online-Formular

Werden Sie Mitglied im NABU - die Natur braucht Ihre Hilfe.

 

 

 

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