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Aktuelles |
Archiv
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Stunde der Gartenvögel vom 11. bis 13. Mai 2012

Von Dagmar Strube
Die Stunde der Gartenvögel ist eine sehr beliebte NABU-Mitmach-Aktion, die
Sie auch in diesem Jahr wieder einlädt, für eine Stunde an dem Ort Ihrer
Wahl die Vögel zu zählen. Mit etwas Glück können Sie dabei sogar auch noch
tolle Preise gewinnen. Gleichzeitig helfen Sie dem NABU interessante
Informationen über die Verbreitung und den Bestand der Gartenvögel zu geben,
damit wir z. B. unseren gefiederten Sängern durch gezielte Aktionen helfen
können oder feststellen können, ob durchgeführte Projekte bereits geholfen
haben.
Die Flyer finden Sie in vielen Garbsener
Geschäften, Arztpraxen und öffentlichen Einrichtungen.
Sie können aber auch online mitmachen:
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/mitmachen/index.html
Der NABU Garbsen veranstaltet mit den Schülern der
Ratsschule an zwei Tagen eine Zählaktion im Stadtpark und hilft den Kindern
die Vögel zu bestimmen, zu belauschen und natürlich zu zählen. Das macht
dann allen sehr viel Spaß.
Mai 2012
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Exkursion zu den Meißendorfer Teichen
(Winsen/Aller)
Von Petra Leiendecker
Bei unbeständigem Wetter übernahm Petra Leiendecker die Führung für den
leider erkrankten Olaf Pflüger und führte die NABU-Exkursion um die
Meißendorfer Teiche.
Schon zu Beginn der Rundwanderung wurden wir von vielen Graugansfamilien
„begrüßt“. Wir zählten teilweise bis zu 11 Gössel pro Gänsepaar, wobei sie
mitunter auch „Kindergartengruppen“ bilden und schwer zuzuordnen waren.
Auf einem großen Aussichtsturm verweilten wir etwas und konnten (leider
nur sehr entfernt) zwei Seeadler ausmachen. Es gab mehrere Schwanennester zu
sehen, die geschützt auf Inseln oder Schilfgürteln lagen. Erstaunt waren
wir, als die ersten Schwalben um uns kreisten. In diesem Fall waren es
Rauchschwalben.
Etwas später hörten wir viele Kraniche und sahen sie
dann auch in großem Schwarm über uns. Es waren an die 50 Stück.
Die
Liste der entdeckten Vögel war sehr lang:
Spechte, Eichelhäher, Graugänse, Kanadagänse, Nilgans, Reiherenten,
Stockenten, Schnatterenten, Schellenden, Tafelenten, Haubentaucher,
Höckerschwan, Kormorane, Kraniche, Lachmöwe, Rauchschwalbe, Mönchsgrasmücke,
Rotkehlchen, Zilpzalp, Blau- u. Kohlmeisen sowie weitere einheimische Vögel.
Gegen Mittag hatten wir den Hüttensee umrundet und machten uns weiter auf
dem Weg zum NABU-Gut Sunder. Dort hatte man die Möglichkeit etwas zu sich zu
nehmen, falls man keinen eigenen Proviant dabei hatte. Es gab u.a.
Heidschnuckengrillwürstchen, Kuchen und frisches selbstgebackenes Brot aus
dem eigenen Hof Ofen. Sehr interessant war auch der 2. Wolfstag, der auf dem
Gut stattfand und mit diverse Vorträge und andere Informationen ein
umfassendes Programm bot.
Den vollständigen Bericht mit zahlreichen Bildern finden Sie
unter:
http://www.myheimat.de/winsen-aller/natur/mit-dem-nabu-garbsen-zu-den-meissendorfer-teichen-winsenaller-d2402204.html
April 2012
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Mit dem NABU Garbsen zu den Meerbruchwiesen

Von Olaf Pflüger
Im März besuchte eine kleine Gruppe von NABU-Mitgliedern und
Vogelinteressierten die Meerbruchwiesen am Steinhuder Meer. An dem Tag war
es recht kühl und der Wind wehte stark, so dass wir auf den teilweise
ungeschützten Wegen mächtig froren. Da es bedeckt war, zeigten sich auch nur
weniger Vögel, als wir uns erhofft hatten. Trotzdem konnten wir durch das
Spektiv viele auch weit entfernte Vogelarten entdecken und bestimmen.
Besonders gut meinte die Heckenbraunelle und die Singdrossel es mit uns.
Beide begrüßten uns mit ihrem schönsten Gesang. Da auf den Wiesen das Wasser
noch sehr hoch stand, konnten wir leider noch keine Limikolen (auch
Watvögel) ausmachen. Das fand ich persönlich sehr schade, besonders weil
noch kurze Zeit zuvor von anderen Vogelbeobachtern dort mehrere Kampfläufer
gesichtet wurden.
Weitere Bilder finden Sie unter:
http://www.myheimat.de/rehburg-loccum/natur/mit-dem-nabu-garbsen-zu-den-meerbruchwiesen-d2393459.html
März 2012
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Die Erdkröte - Lurch des Jahres 2012
Von Waldemar Wachtel
Die Deutsche Gesellschaft für
Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat die Erdkröte (Bufo bufo) zum
Lurch des Jahres 2012 erklärt.
Wie keine zweite
Amphibienart wird die Erdkröte (Bufo bufo) für den Naturschutz an Straßen in
Deutschland gesehen. Sie steht sinnbildlich für die Konflikte zwischen
Straßenverkehr und Naturschutz, zwischen immer engmaschigeren Straßennetzen
und zerschnittenen Landschaften. Zigtausende zu ihren Laichgewässern
wandernde Erdkröten sterben in jedem Frühjahr den Verkehrstod. Auch in
Garbsen sind es jährlich einige hunderte. Hinzu kommen bundesweit Millionen
winziger Jungtiere, wenn sie im Sommer ihre Geburtsgewässer verlassen. Schon
nach wenigen Metern endet ihr Leben zwischen den Reifenprofilen.
Dank
des Einsatzes vieler Ehrenamtlicher Erwachsener, Jugendlicher und Kinder,
konnte bisher ein gravierender Rückgang der Population auch in Garbsen
verhindert werden. Aber wie lange noch? Auch bei der Erdkröte ist der
Bestand rückläufig. Die bräunlich graue Erdkröte hat eine warzige, trockene
Haut und große Ohrendrüsen. Sie ist bis zu 12 cm lang und besticht auf den
zweiten Blick durch ihr leuchtend güldenes
Auge, goldfarben bis kupferroter Iris und waagerechter Pupille.
Bevorzugte Landlebensräume der Erdkröten sind Laub- und Mischwälder
sowie Parklandschaften und unsere Gärten. Gern überwintern sie in Erdhöhlen,
in Kompost- und Laubhaufen. Nach der Winterruhe von Oktober bis ca. März
wandern die Kröten bei Regen und Temperaturen von ca. 5-10° oft schlagartig
in großen Zahlen zu ihren Laichgewässern. Innerhalb weniger Tage legen sie
dort ihre Laichschnüre mit ca. 2.000 bis 4.000 Eier ab. Danach wandern sie
wieder in ihre Landlebensräume zurück. in den Laichgewässern sind dann
tausende schwarzer Kaulquappen zu sehen, die im Juni und Juli als junge
Kröten an Land gehen. Viele verlieren bereits in den ersten Tagen und Wochen
ihr Leben.
Wer Erdkröten im eigenen Garten hat, kann sich glücklich
schätzen. Sie sind nützliche Schädlingsvertilger und fressen u. a. Asseln,
Schnecken, Spinnen, Tausendfüßler.
Zur Rettung der Frösche,
Kröten und Molche benötigt der NABU Garbsen für den hiesigen Bereich
dringend noch Helferinnen und Helfer. Wer diese interessanten Tiere hautnah
erleben möchte, kann sich bei Dagmar Strube, 05131-92750, Waldemar Wachtel,
05137-79730, Karl-Dieter Ruhlig, 05031-72850 oder Karl Fischer, 05131-7474
melden.
März 2012
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Mit dem NABU Garbsen zum Wolfsabend im Wisentgehege

Von Olaf Pflüger
Bei winterlichen Temperaturen haben zehn unerschrockene Mitglieder und
Freunde des NABU Garbsen der Kälte getrotzt und sind zum Wolfsabend in das
Wisentgehege Springe gefahren. Die größte Aufmerksamkeit galt dabei
natürlich den Wölfen. Im Gehege der Timberwölfe konnte man das Verhalten der
Tiere recht gut beobachten und es wurde uns viel zum Thema „Wolf“ und deren
Aufzucht und Haltung in Menschenhand erklärt. Auch Fragen zu in Deutschland
heimisch gewordenen Populationen wurden beantwortet.
Als nächsten
Programmpunkt gab es eine Vorführung von Hundeführern und ihren Suchhunden.
Die Anwesenden wurden gefragt, was man unbedingt für diese Aufgabe benötigt.
Die Antwort kam von der 11jährigen Marleen Kälberloh: "Einen Hund!" Dieses
bescherte ihr eine Freikarte für den Eintritt ins Wisentgehege. Gleichzeitig
durfte sie die erste Fährte legen. Sie versteckte sich in der Nähe der
Gruppe. Die 6 Monate alte Bloodhoundhündin „Blümchen“ durfte die Spur
aufnehmen. Obwohl viele Besucher die Fährte gekreuzt haben und sogar während
der Suche auf ihr liefen, fand sie die gut versteckte Marleen ohne Probleme.
Dafür erhielt Blümchen ein paar Streicheleinheiten und als Belohnung ihr
Lieblingsspielzeug von ihrer Hundeführerin Tanja Weidler.
Nach einem
wärmenden Getränk im Cafe Wild machten wir uns auf den Rundweg durch die
Gehege der einheimischen Tier- und Vogelwelt und waren rechtzeitig zur
Fütterung der europäischen Wölfe und Bären an deren Gehege. Von dort ging es
zur Fütterung der Waschbären, wo die Tochter des Leiters des Wisentgeheges
über die Aufzucht von Findel-Waschbären berichtete. Inzwischen war es schon
richtig dunkel und auch deutlich kälter geworden. Daher waren an einigen
Stellen auf dem Gelände Feuerschalen aufgestellt, so dass man sich immer
wieder etwas aufwärmen konnte. Dies reichte einigen NABU Besuchern nicht
aus, und so lichteten sich die Reihen.
Nur noch vier Unerschrockene
gingen deshalb zum Treffpunkt für den Fackelumzug. Marleen und Dawid
erhielten je eine Fackel, die sie aufmerksam trugen und uns Erwachsenen den
Weg damit ausleuchteten. Der nächste Zielpunkt war die Vorstellung der Jäger
der Nacht. Dort wurden uns eine Waldohreule, ein Steinkauz, eine
Schleiereule und ein Uhu vorgestellt. Dann aber wurde es richtig spannend:
es gab ein weiteres Treffen mit den Timberwölfen. Sechs Besuchern bot sich
die Möglichkeit, die Wölfe hautnah in ihrem Gehege zu erleben. Marleen wäre
gern zu den Wölfen ins Gehege gegangen; leider durfte sie dies nicht. Es war
nur den volljährigen Besuchern gestattet. An Marleens Stelle war ihre Mutter
eine der Glücklichen, die mit der ersten Dreiergruppe zu den Wölfen auf
Tuchfühlung gehen durfte.
Inzwischen war es bereits -6°C kalt und
20:15 Uhr, so dass auch wir nach Hause aufbrachen. Es war ein
unvergesslicher Tag!
Februar 2012
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Winterwelt der Fledermäuse - eine
andere Welt?
Von Dagmar Strube
Die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube des
NABU Stadtverbandes Garbsen referieren am 16.02.2011 ab 19.30 Uhr
im Waldhotel Garbsener Schweiz, Alte Ricklinger Straße 1, über ihr
ehrenamtliches Fachgebiet. Durch die Bildpräsentation gehen Besucher auf
eine Reise in eine ungewöhnliche und abenteuerliche Welt - der Winterwelt
der Fledermäuse.
Seit einigen Jahren engagieren sich die Referenten mit Leidenschaft als
ehrenamtliche Fledermaus-Betreuer in Garbsen und der Region Hannover. Aus
ihrem Erfahrungsschatz werden Strubes mit Hilfe des öffentlichen
Bildvortrages viele Fragen zu den Säugetieren beantworten. Dazu gehören:
Warum sieht man Fledermäuse hauptsächlich in den Sommermonaten am
abendlichen Himmel vorbeihuschen und wie orientieren sich die Tiere in
völliger Dunkelheit? Wovon ernähren sie sich und warum sind sie vom
Aussterben bedroht? Warum sind es einzigartige und seltene Momente, eine
Fledermaus im Winterschlaf zu entdecken? Wie sehen die Quartiere aus, in
denen die heimischen Fledermäuse den Winter verbringen? Warum reicht ein
Winterquartier nicht aus und wie viele Tiere schlafen dort? Besuchen Sie an
diesem Abend entspannt die Garbsener Winterquartiere und lernen Sie die
Hilfsmaßnahmen des NABU kennen. Entdecken Sie die Winterwelt der Fledermäuse
und staunen Sie über die vielen anderen Tierarten, die durch die
Hilfsmaßnahmen ebenfalls Lebensräume finden. Lassen Sie sich überraschen.
Februar 2012
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NABU Batnight 2011
Von Dagmar Strube
Die Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube vom
NABU Stadtverband Garbsen führen unter dem Motto: „Mit den Ohren sehen -
Fledermäuse brauchen Freunde“ in die Welt der Fledermäuse:
Am Samstag, 27.08.2011 ab 20.00 Uhr am
Berenbosteler See
Die 15. Europäische Fledermausnacht, die Batnight 2011
führen die engagieren Fledermaus-Betreuer des NABU Garbsen in das
fledermausreiche Gebiet des Berenbosteler Sees. Treffpunkt ist der
Spielplatz/Eingang Seeweg. Interessierte Bürger erfahren dabei viel
Wissenswertes über die bedrohten Säugetiere und wie sie den nützlichen
Insektenfressern helfen können. Während des gut zweistündigen Rundganges
können die unterschiedlichen Fledermausarten am See bei ihren
beeindruckenden Jagdflügen beobachtet und dank der mitgeführten
Ultraschalldetektoren auch belauscht werden.
Am Samstag, 10.09.2011 ab 19.30 Uhr im
Stadtpark Garbsen-Mitte
Eine zweite öffentliche Führung bieten die
Fledermausfreunde für die Stadt Garbsen im Stadtpark Garbsen-Mitte an.
Treffpunkt ist der Eingang Kastendamm/Ecke Berenbosteler Straße.
Bitte beachten Sie, dass bei Dauerregen die Aktionen
leider entfallen und Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen
können.
Am Samstag, den 3. September 2011 ab 10.00 Uhr
Arbeitseinsatz
Der NABU Garbsen lädt passend zum Motto „Fledermäuse
brauchen Freunde“ freiwillige Helfer zu einem Arbeitseinsatz zum Wohle der
Fledermäuse im Stadtpark Garbsen ein. Als Dank für die Hilfe besteht an
diesem Tag die Möglichkeit, besondere Einblicke in die Welt der Fledermäuse
zu nehmen, die nicht alltäglich sind. Interessierte werden gebeten sich
unter 05131/92750 bei Familie Strube zu melden.
August/September 2011
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NABU Garbsen im Vogelpark Walsrode
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Naturschützer retten 3.180 Amphibien

Von Dagmar Strube
Über mehrere Wochen betreuten 20 ehrenamtliche Helfer
beim NABU Stadtverband Garbsen an verschiedenen Stellen Fangzäune, um die
noch trägen Amphibien zu retten und sicher über die stark befahrenen Straßen
zu ihren Laichgewässern zu bringen. Folgende Einzelwerte wurden ermittelt:
Am Blauen See 747, Gutenbergstraße 743, Meyenfelder Straße 263, Schönebecker
Allee 1.220, Flemmingstraße 187 und an der Dorfstraße 20 Amphibien. Von den
Amphibienarten überwog anteilig die Erdkröten. Allerdings freuten sich die
Naturschützer insbesondere über die guten Werte der sehr seltenen Arten von
Knoblauchkröten und Kammmolchen an der Meyenfelder Straße. Aber auch
Teichmolche, Gras-, Wasser- und Teichfrösche sowie Kreuzkröten wurden
geborgen.
Der NABU dankt im Namen der Natur den vielen fleißigen
Helfern. Erfreut zeigten sich die Naturschützer über die vielen
Schulklassen, die sich speziell für dieses Thema interessierten und sogar u.
a. extra aus Frielingen kamen, um mehr über die Amphibien und die
Schutzmaßnahmen zu erfahren.
April 2011
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Fledermaus-Abend beim NABU
Stadtverband Garbsen

Von Dagmar Strube
Der Fledermausschutz des NABU Stadtverbandes
Garbsen startet zum „Internationalen Jahr der Fledermaus 2011“ sein Programm
mit einem bildreichen Vortrag
am 17.02.2011 (Donnerstag) ab 18.00 Uhr im Waldhotel Garbsener Schweiz.
Die
Fledermaus-Betreuer Karsten und Dagmar Strube möchten auch Familien mit
Kindern mit diesem Beitrag ansprechen und über die einzigen Säugetiere
informieren, die selbständig fliegen können - die Fledermäuse. Wie sie
sich dabei orientieren, wovon sie sich ernähren, wo die Tiere im Winter
sind, warum sie bedroht sind und was jeder Einzelne tun kann, um den
nützlichen Tieren zu helfen, sind nur wenige Fragen, die an diesem Abend
beantwortet werden. Strube: „Wir möchten interessierten Bürgern der
verschiedenen Generationen die Möglichkeit geben, Kontakt zu uns
aufzunehmen und mehr über die vom Aussterben bedrohten Säugetiere und
unsere Bemühungen zu erfahren. Gerne wollen wir Fragen aus dem
Besucherkreis beantworten, über die Garbsener Quartiere und unsere Projekte
referieren aber auch einfache Anregungen zur Eigeninitiative geben. Denn wer
Fledermäuse schützt, schafft gleichzeitig wichtige Lebensräume für viele
weitere Tier- und Pflanzenarten, wie Vögel, Amphibien, Igel, Insekten,
Blumen, Bäume und Sträucher,….“ Kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns!
Im
Anschluss an den Vortrag findet das NABU Treffen des NABU Stadtverbandes
Garbsen mit aktuellen Themen aus dem Naturschutz und der Jugendarbeit statt.
Februar 2011
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Fotograf präsentiert Norwegens Natur

Lichtbildvortrag am 21.10.2010 beim NABU Garbsen
Von Waldemar Wachtel
Norwegen ist ein Land, das den meisten Menschen als Urlaubsland nicht gleich
einfällt. Wer sich aber für besonders schöne Landschaften und
vielfältige Natur interessiert, wird hier fündig. Honoré de Balzac nannte
es "die Schweiz am Meer", denn Norwegen ist einzigartig, ja überwältigend,
hebt es sich doch mit seiner außergewöhnlichen Vielfalt an Naturformen
deutlich von allen anderen Ländern Europas ab.
Dirk Brinkmann, Hobbyfotograf und Vorsitzender des NABU Burgdorf, Lehrte,
Uetze, hat das Land mehrfach bereist und stellt seine Eindrücke und
Erlebnisse in Bild und Ton vor.
Tiefe Fjorde, steile Felsen, einsame Fjells, riesige Gletscher, seltene
Tiere aber auch stille Buchten und kleine Schönheiten am Wegesrand erwarten
die Zuschauer. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die Pflanzen-
Vogelwelt, aber auch andere Tiere, wie z.B. das größte Raubtier der Welt,
der Pottwal, werden vorgestellt.
Der NABU Garbsen lädt alle Garbsener zu einem tollen Erlebnisabend mit
anschließender Diskussion am 21.10.2010 ab 19.30 Uhr ins Waldhotel
Garbsener Schweiz ein.
Oktober 2010
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Größenwahn oder Träumerei über einen
Riesensee in der Leine-Niederung!?

Von Waldemar Wachtel
Beim Lesen der Presseberichte und insbesondere einzelner
Kommentare müssen wir die Frage stellen, wo eine Planung oder Investition
sinnvoller oder wichtiger ist? Für den Größenwahnsinn in dieser Form mit
der Vernichtung vieler wichtiger Landschaftsschutzgebiete (LSG),
Kleinbiotope entlang der Leine mit ihren Altarmen, den kleinen Auwäldern im
Überschwemmungsgebiet oder für die Bildung junger Menschen, für
Kindergärten und intakte Schulen sowie eine intakte Natur- und Umwelt?
Aussagen von Oberbürgermeister
Stephan Weil (SPD), Hannover, Bürgermeister Detlef Schallhorn und seinem
Bauausschussvorsitzenden Helmut Roselt (CDU), deren „Bauexpertin“ Martina
Oellig aus Seelze sowie Dieter Lüddecke (FDP) zeugen von einer gewissen
Realitätsferne und zeigen anderseits die wahren Ziele auf.
Zu häufig hören und lesen wir vordergründig von
bevorzugten Wohnlagen, Yachthäfen und großem Freizeitsee. Von
Naturzerstörung, der Kompensation von Flächen oder einem Kosten-
Nutzenverhältnis ist nichts zu lesen. Dies alles lässt den naheliegenden
Schluss zu, dass das gesamte Konzept insbesondere auf den Kommerz mit
zusätzlichen Einnahmequellen einer bestimmten Klientel oder den Lobbyisten
ausgelegt wird. Viele Gewässer in der Region sind in den letzten zehn bis
zwanzig Jahren teilweise durch Ratsbeschlüsse schleichend als
„Gewerbeflächen“ oder als Spaßmeilen verändert worden. Dies trifft auch
auf Garbsen zu. Zu leiden haben die Menschen, die in einer intakten Natur-
und Tierwelt ihre Freizeit genießen wollen. Die Tier- und Pflanzenvielfalt
wird immer weiter zurückgedrängt und vernichtet. Verfehlte Landschafts-
und Bauleitplanungen sowie riesige Flächen mit Monokulturen tragen weiter
dazu bei. Wo bleiben die häufig genannten Be-teuerungen der Politik für
die Erhaltung und Sicherung der Biodiversität? Oder ist dies auch, wie bei
vielen Wahlversprechen, das Geschwätz von gestern? Hannover und Seelze
sehen in solch einem Projekt offenbar die beste Möglichkeit, sich zu Lasten
anderer von fehlerhaften Zwängen zu befreien.
So wird die Planung und Nutzung von
Seelze Süd als Flop bezeichnet. Der NABU appelliert schon heute an die
große Mehrheit der Vernünftigen, diese Hirngespinste ad acta zu legen oder
neuerliche Diskussionen mit einer klaren Machbarkeitsstudie an einem runden
Tisch offen zu legen und ausreichend mit der Bevölkerung und insbesondere
den Naturschutzverbänden zu diskutieren.
Eine zweite Hinhaltetaktik wie zu dem
Naturschutzgroßprojekt „Hannoversche
Moorgeest“ raubt den Menschen und insbesondere den vielen
Ehrenamtlichen den Glauben an
sinnvolle politische Versprechen und Entscheidungen, die nachweislich
nicht nur den Tieren sondern insbesondere auch der Umwelt und den Menschen
dienen. Es wäre ein lohnendes Engagement der Politiker und
der Verwaltungen in der Region Hannover, zunächst zum Gelingen der
Hannoverschen Moorgeest beizutragen.
Oktober 2010
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NABU-Delegation zu einem
Umweltkongress im Reichstag in Berlin

Von Waldemar Wachtel
„Der Ast, auf dem wir sitzen....., Entscheidungen für Biologische Vielfalt
und Klima“ war der Titel eines international besetzten Kongresses aus
Politik, Naturschutz und Wissenschaft zu dem auch der Vorsitzende des NABU
Stadtverbandes Garbsen und des Regionalverbandes Hannover Waldemar Wachtel
in den Reichstag nach Berlin eingeladen war.
Die Sorge um die Biologische Vielfalt (Biodiversität) und das Klima, der
viel zu große Flächenverbrauch in einzelnen Kommunen und darüber hinaus
in der ganzen Weilt sind die wesentlichen Themen der Teilnehmer. Bemängelt
wird auch die oftmals ungenügende aber erforderliche
Nachhaltigkeitsprüfung bei geforderten Ausgleichs - und Ersatzmaßnahmen
für Natur- und Umweltbelastungen. Eine Nachhaltigkeit, die auch besonders
den kommenden Generationen zu gute kommen soll.
Hauptrednerin war Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Die beiden
Bundesminister
Dr. Norbert Röttgen und Dirk Niebel waren weitere Regierungsmitglieder, die
Rede- und Diskussionsbeiträge zur vorgenannten Thematik lieferten.
Dr. Thomas Reiter, deutscher Astronaut und vom 04.07.-22.12.2009 an Bord der
Internationalen Raumstation ISS zeigte beeindruckende Bilder und
Filmsequenzen von der wunderschönen Erde aber auch von verheerendem Natur-
und Umweltfrevel.
Der NABU hat in einem Positionspapier für die Vertragsstaatenkonferenz in
Nagoya vom 18. bis 29.10.2010 u. a. folgende Schwerpunktforderungen
herausstellt: *Bis 2020 muss eine Trendwende zur Rettung von biologischer
Vielfalt u. Ökosystemen erreicht sein. *Spätestens 2020 sollen 20% der
Land- und Seefläche der Erde effektiv geschützt sein. *Biodiversitäts-
und Klimaschutz müssen viel stärker als bisher verzahnt werden. *Für 2020
sollte ein Ziel formuliert werden, dass den Stopp des weltweiten
Biodiversitätsverlustes sowie die weitgehende Wiederherstellung der bereits
geschädigten Ökosysteme mit ihren Arten und Lebensräumen einschließt.
Derzeit stehen lediglich 12,2 % der Landfläche der Erde unter Schutz. Dies
muss bis spätestens 2020 auf mindestens 20 % der Land- und Meeresfläche
der Erde ausgedehnt werden.
Auch die Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen haben
einen gemeinsamen Antrag erarbeitet und mit folgendem Titel formuliert:
„Biologische Vielfalt für künftige Generationen bewahren und die
natürlichen Lebensgrundlagen sichern.“ Bezugsquelle über den Deutschen
Bundestag oder die Fraktionen.
Wachtel nutzte die Veranstaltung für Fachgespräche und zur Übergabe
mehrerer Positionspapiere zur momentanen Problematik des
Naturschutzgroßprojektes „Hannoversche Moorgeest“, zur fragwürdigen Vision
des Riesensees in der Leineaue mit der Naturzerstörung und zu
LKW-Parkplatzerweiterungen an der BAB A 2, Garbsen Süd.
Oktober 2010
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NABU reinigt Nistkästen

Arbeitsgruppe startet in die Saison
Von Olaf Pflüger
Der NABU Stadtverband Garbsen hat in dieser Saison die ersten
Nistkästen gereinigt. Dabei wurden alle Vogelarten bestimmt, die den
jeweiligen Nistkasten genutzt haben. Sehr erfreulich war, dass 84 % der
Kästen belegt waren. Überwiegend wurden die Kästen von Meisen genutzt. Es
wurden aber auch Bruten von Kleibern eindeutig nachgewiesen. Sogar ein
Eulenkasten wurde angenommen. In ihm befand sich ein Nest; allerdings auch
ein Vogelskelett. Ein Starenkasten wurde von einem Eichhörnchen als
Schlafkasten genutzt.
Die Kästen wurden in der
Vergangenheit sehr hoch aufgehängt, so dass die NABU-Mitglieder sich
entschlossen, sie nach dem Reinigen etwas tiefer neu zu befestigen. Dadurch
werden die zukünftigen Reinigungsarbeiten in diesem Gebiet deutlich
erleichtert. Einige Kästen wurden durch Spechte etwas in Mitleidenschaft
gezogen, so dass die Frontplatten ausgetauscht werden mussten. Ein
zerstörter Kasten wurde komplett erneuert. Zwei Kästen wurden an einer
anderen Stelle befestigt, da sie bisher nicht angenommen wurden und im Laufe
des Sommers zugewachsen waren.
Neben den vielen Vogelnistkästen
hingen auch einige Fledermausspaltenkästen an den Bäumen. Auch hier wurden
die Kästen an besser geeigneten Standorten neu aufgehängt, damit die
Fledermäuse beim An- und Abflug genügend Raum zur Verfügung haben.
Olaf Pflüger hofft, dass an der
nächsten derartigen NABU Aktion auch jüngere Naturliebhaber teilnehmen,
„denn ist jedes Mal sehr spannend zu sehen, was sich in einem Nistkasten
verbirgt!“
Zum Abschluss der Arbeiten wurden die
Teilnehmer mit leckerem Kuchen und Kaffee belohnt.
Oktober 2010
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Streng geschützte Kammmolche auch im
Nordosten des Berenbosteler Sees

Wichtiger Nachweis dieser FFH-Anhang II Tiere
Von Dagmar Strube
Das neue Winterquartier für Fledermäuse am Berenbosteler
See war gerade 7 Tage fertiggestellt, als Strubes vom NABU Garbsen den
ersten besonderen Gast darin entdecken durften. Mit dem einsetzenden Herbst
und den kühlen Nachttemperaturen folgten diesen ersten Tieren immer
weitere. Dabei handelt es sich um die sehr seltenen Kammmolche. Für die
Naturschützer ist dies ein wichtiger Hinweis auf die Verbreitung dieser
seltenen Amphibien am Berenbosteler See.
Der NABU Garbsen hat diese streng geschützte Art bereits in
den letzten Jahrem im Einzugsgebiet des Seegebietes an dem
Amphibienschutzzaun an der Meyenfelder Straße nachweisen können. Dort
werden die Tiere sehr früh morgens in jedem Frühjahr geborgen und sicher
über die Straße zum Laichbiotop getragen. In den letzten Jahren wurden
immer wieder an verschiedenen Stellen wandernde Kammmolche während der
Amphibienrettung im Frühjahr eingesammelt.
Seit diesem Jahr ist besonders augenfällig, dass sich u .a. auch durch die
Rettungsmaßnahmen der letzten Jahre, Kammmolche vom südlich des
Berenbosteler Sees gelegene Biotop neue Trittsteine über die Grünbereiche
am östlichen und nordöstlichen Bereiche bis in die schützenden
Winterquartiere der nahen Urbanisation gesucht haben und noch suchen.
Die ersten Auffindungen von zwei unterschiedlich großen Kammmolch-Weibchen
und einem prächtigen Männchen sowie fast täglich weiteren Tieren während
des Septembers bis hin zu dem oben abgebildeten „Nest“ in dem neuen
Winterquartier unterstützt die vorherige Beobachtung. Derartig
sensibilisiert erhielt der NABU auch von anderen Anwohnern Hinweise auf
diese Molchart, die bei Gartenarbeiten unter Steinen gefunden wurden.
Weitere wandernde Tiere wurden entlang des Gehölzstreifens, auf dem
Grünland östlich-nordöstlich des Berenbosteler Sees und sogar an einem
Schotterweg entdeckt. Der NABU Garbsen sieht hier einen wichtigen Hinweis
darauf, dass diese sehr seltenen Amphibien auch zur Nahrungssuche in den
Feuchtwiesen und dem Biotop im Nordosten des Berenbosteler Sees leben. Der
NABU erklärt, dass die Lebensvoraussetzungen für den Ganzjahreszyklus der
Kammmolche im gesamten Bereich des Berenbosteler Sees, den angrenzenden
Kleingewässern und dem Grünland gegeben sind.
Die größte Gefährdung dieser besonders geschützten Molch-Population
besteht durch die neu eingerichtete Grillzone am See, das intensive
wiederholte Mähen der Stadt Garbsen und frei laufende Hunde. Der NABU
bittet die Entscheidungsträger der Stadt Garbsen nochmals, auch im Hinblick
auf langfristige Planungen zur Neuen Mitte Garbsen, das Gebiet um den
Berenbosteler See als Rückzugsgebiet für diese und weitere seltene
Tierarten zu schützen.
Oktober 2010
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Fledermausschutz ist überaus
aktiv

Von Dagmar Strube
Sie leben unter uns, fressen Insekten, sind nachtaktive Säugetiere und
leider vom Aussterben bedroht….die Fledermäuse. Erfahren Sie mehr über
unsere Bemühungen im Fledermausschutz, die gleichzeitig Lebensräume für
viele weitere Tier- und Pflanzenarten, wie Vögel, Amphibien, Igel,
Insekten….Blumen, Bäume und Sträucher schaffen.
Haben Sie schon von den neuen Winterquartieren, den Arbeitseinsätzen auch
mit sozialen Kooperationen, den Exkursionsterminen und Vorträgen gehört?
Weitere Infos:
September 2010
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NABU-Exkursionen mit Schulklassen sind sehr
beliebt

Schulkoordinatorin wird langfristig gebucht
Von Dagmar Strube
In den letzten Wochen startete Dagmar Strube vom NABU Garbsen
mit Schulklassen sowohl Vormittags als auch in den Abendstunden in die Natur
am Berenbosteler See, um Schülern die Thema Fledermäuse, Baumbestimmungen
und Herbstboten anschaulich und kindgerecht Näher zu bringen. Strube
erklärt: „Die meisten Kinder erlernen so leichter die vorgegebene
Unterrichtseinheiten, denn sie können sie mit den Sinnen erleben.
Gleichzeitig stärken derartige themenbezogene Exkursionen das soziale
Miteinander der Klassen.“
Weitere Infos:
Oktober 2010
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Wir hinterlassen Spuren

Von Dagmar Strube
Der Fledermausschutz des NABU Stadtverbandes Garbsen beteiligte sich mit dem
Bau von Fledermaus-Spaltenkästen an dem 2. Garbsener Freiwilligentag. Durch
die Verkettung von Jugend-Arbeit und Artenschutz lag dieses Projekt ganz im
Sinne des Mottos "Wir hinterlassen Spuren!" Denn die vom NABU
bereitgestellten Bausätze wurden von den Jugendlichen voller Begeisterung
und Tatendrang zusammengebaut und werden demnächst im Stadtgebiet
aufgehängt, damit dort Fledermäuse einen Tagesschlafplatz finden können.
Weitere Infos:
September 2010
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NABU rettet trotz des harten Winters 3.548
Amphibien (Lurche) in Garbsen

Von Waldemar Wachtel
Erd-, Knoblauch und Kreuzkröten, Gras-, Teich- und Wasserfrösche, Teich-
und Kammmolche sowie ein Springfrosch wurden von ca. 20 Bürgern und
NABU-Mitgliedern aus den hinter den Amphibienschutzzäunen in der Erde
eingegrabenen Eimern gerettet und in die Laichgewässer auf den
gegenüberliegenden Straßenseiten eingesetzt. Weitere ca. 180 Amphibien
wurden totgefahren. NABU-Vorsitzender Waldemar Wachtel spricht allen
Helfern, die teilweise bei strömendem Regen im Einsatz waren, Anerkennung
und Dank aus.
Der NABU betreut in Garbsen Schutzzäune mit
über 3.000 m Gesamtlänge.
Die Summe der geretteten Amphibien
setzt sich wie folgt zusammen: Blauer See = 680 St., Gutenbergstr. = 1083,
Meyenfelder Str. = 129 (hier besonders viele streng geschützte
Knoblauchkröten und Kammmolche), Schönebecker Allee = 846, Flemmingstr. =
477 (Kammmolche und verschiedene Froscharten), Dorfstr. = 34.
In diesem Jahr hat der NABU besonders
genau gezählt und die Stückzahlen auf standardisierten Listen eingetragen,
weil die Meldungen an die Region Hannover, Bereich Arten- und Naturschutz,
an den Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und
Naturschutz (NLWKN) sowie weitere Institutionen versandt wird. Hier erfolgen
bundesweite Kartierungen. Diese sollen auch den Behörden bei
Bauleitplanungen frühzeitige Hinweise auf schützenswerte Biotop- und
Landschaftsbestandteile geben.
Wer den NABU und die Amphibien auch
im nächsten Jahr unterstützen möchte, kann sich bei Waldemar Wachtel,
Tel.: 05137-8779975 oder Dagmar Strube, 05131-92750 melden.
März 2010
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Nicht jeder Igel ist hilfsbedürftig
Im Spätherbst sind häufig noch Jungigel auf der Jagd nach
Insekten, Schnecken und Regenwürmern zu sehen. Diesen jungen
Stachelrittern, die dann noch nicht das nötige Gewicht von
mindestens 500 g zum erfolgreichen Winterschlaf haben, können
Igelfreunde helfen. Bieten Sie abends in der Dämmerung in
flachen, täglich mit reinem Wasser und einer Bürste
gereinigten Schälchen (glasierte Tonuntersetzer)
Katzendosenfutter vermischt mit Haferflocken oder
Igeltrockenfutter an. Daneben stellen Sie ein zweites, flaches
täglich mit frischem Wasser gefülltes Schälchen. Bitte
verwenden Sie zum Reinigen der Futternäpfe keine
Reinigungsmittel! Bieten Sie auch keine Milch an! Milch
verursacht bei Igeln sehr heftige Durchfälle, die sogar zum Tod
führen können.
Sollten Sie einen hilfsbedürftigen
Igel finden, ist schnelle Hilfe lebensrettend!
Hilfsbedürftige Igel sind:
a) offensichtlich kranke Igel (taumelige, mitunter apathische
oder auch tagaktive Igel mit deutlichen Abmagerungserscheinungen
– „Hungerfalte“ zwischen Kopf und Rumpf oder eingefallene Augen)
oder
b) verletzte Igel oder
c) Jungigel, die nach Wintereinbruch unter
500 g wiegen.
Der hilfsbedürftige Igel sollte in
einen mit Zeitungspapier ausgelegten Karton mit Deckel
(Luftlöcher vorher einstanzen) gesetzt werden. Legen Sie einige
Küchentücher oder Toilettenpapier zum Verkriechen dazu. Der
Igel wird sich sofort darunter verstecken wollen. Zur
Erstversorgung stellen sie ein flaches Schälchen (glasierter
Tonuntersetzer) mit Wasser und eine zweite Schale mit
Katzendosenfutter oder einem mit wenig Fett gebratenem,
ungewürztem Rührei dazu. Sollte der Igel deutlich unterkühlt
sein (der Bauch fühlt sich dann deutlich kälter als Ihre Hand
an), legen Sie den Igel auf eine in ein Handtuch gewickelte
nicht zu heiße Wärmflasche. Nach diesen Erste-Hilfe-Maßnahmen
sollten Sie schnellstens einen Tierarzt aufsuchen. Die
Behandlung ist in der Regel kostenlos, da es sich um ein unter
Schutz stehendes Wildtier handelt.
Neben den örtlichen Tierärzten, helfen
Ihnen folgende Adressen weiter:
Igel-Schutz-Initiative e.V.
IGSI Artenschutzstation
Sachsenhagen
im
„Igelhaus“
Hohe Warte
Ohestraße
12
31552 Sachsenhagen
30880 Laatzen (Grasdorf) Tel.:
(05725) 70 87-30
Tel.: (0511) 23 31 61
www.pro-igel.de
NABU Stadtverband Garbsen
Dagmar Strube, (05131) 9 27 50
Waldemar Wachtel, (05137) 7 97 30
Uschi Koch (05137) 7 12 72
Zum
Artikel
November 2008
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| | NABU Stadtverband Garbsen

Herzlich willkommen auf unserer Internet-Seite
Mit diesem Internet-Auftritt möchten wir Sie über die Arbeit
des NABU Stadtverbandes Garbsen informieren und einen kleinen
Einblick in die vielfältige Natur in und um Garbsen
ermöglichen. Anregungen und Hinweise, die Sie im Stadtgebiet
und in unserer heimischen Natur für erwähnenswert halten,
teilen Sie uns bitte mit. Beteiligen Sie sich bitte an unserer
Arbeit und an der Entwicklung Ihres Stadtteils.
Werben Sie bitte für den NABU und unsere Arbeit.
Der NABU Stadtverband Garbsen hat mehr als 500 Mitglieder und
Förderer, der Landesverband mehr als 60.000 und der
Bundesverband ca. 500.000.
Der NABU ist also eine starke Gemeinschaft und der größte
Naturschutzverband in Deutschland. Werben Sie für die Arbeit
des NABU, unterstützen und fördern Sie die Arbeit des NABU im
Interesse der Bürger und unserer nachkommenden Generationen.
Werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie!
Alle Arbeiten und Zeitaufwendungen erfolgen ehrenamtlich. |
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Was wir tun ...
Cox, Renette, Boskoop & Co. Streuobstwiesen
prägten einst weite Landschaften entlang unserer Dörfer. Sie waren wichtige
Lebensmittellieferanten und zugleich Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt.
Heute sind sie sehr selten geworden.
Unsere Ortsgruppe
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erhält auf über 10.000 m² mit mehr als 50 Neupflanzungen diesen
Lebensraum,
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erhält dadurch alte Obstsorten und |
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sichert so seltenen Vögeln wie Wendehals und Grünspecht ein Überleben.
| Fledermausschutz
Geheimnisvoll und gefährdet: Unsere Fledermäuse.
Immer mehr dieser fliegenden Säugetiere finden keinen Lebensraum mehr in
unserer Natur. Wir
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erfassen und überwachen die Bestände, |  |
betreuen Quartiere,
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beraten Haus- und Grundbesitzer |
und verbessern so die
Lebensbedingungen für die faszinierenden Flattermänner.
Wohnungsnot
Immer häufiger suchen unsere heimischen Vögel und Fledermäuse vergeblich nach
einer Möglichkeit zum Nisten. Zu ausgeräumt sind unsere Gärten und Wälder,
zu leer ist unsere Feldflur. Wir
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betreuen über 400 Nisthilfen in unserer Gemeinde, |  |
setzen uns aktiv für den Erhalt alter Bäume sowie die Neuanlage von
Hecken ein und |
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geben Tips für die Gartengestaltung. |
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Termine
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Das nächste NABU-Treffen findet am 24. Mai 2012 um 19.30 Uhr im Waldhotel
Garbsener Schweiz statt. |
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Ein König sucht sein Reich
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| Das Artenhilfs- und Kleingewässer- schutzprojekt des NABU in der Region
Hannover |
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NABU-E-Cards  |
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| Senden Sie Grüße an Freunde und Bekannte mit
NABU-Motiven. |
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Natur des Jahres 2010  | |
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| Ausführliche Infos zu allen Jahreswesen |
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Treten Sie ein für Mensch und Natur  | | |
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| Werden Sie Mitglied im NABU - die Natur braucht Ihre
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