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Stadtverband Garbsen
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    Aktuelles | Archiv

  Verletzter Meyenfelder Storch

Von Waldemar Wachtel

Seit dem 23.08.17 treffen laufend Mails oder Anrufe von besorgten Garbsener Bürgern beim Storchenbeauftragten Rainhard Löhmer und beim NABU-Vorsitzenden Waldemar Wachtel sowie NABU Mitgliedern mit dem Hinweis ein, dass einer der Meyenfelder Brutstörche verletzt ist und den linken Flügel hängen lässt. Die Art der Verletzung konnte nicht näher bestimmt werden. Der Storch ist noch flugfähig und kehrt zumindest nachts, auf das Haus auf dem das Nest gebaut wurde zurück. Die meisten Störche sind inzwischen auf dem Weg in Ihre Winterquartiere gezogen. Der flügelverletzte Storch ist bisher nicht abgezogen und wird vermutlich auch nicht mehr den Wegzug antreten.

Der Storch findet offensichtlich rund um Meyenfeld, Schloß Ricklingen auf den Äckern und in der Leinemasch noch genügend Nahrung. Es besteht im Moment und auf absehbare Zeit, wenn die Temperaturen mild bleiben, kein Grund zur Sorge.

Aus den Beobachtungen ergibt sich nachfolgender Befund:

  • Der Storch lässt den linken Flügel hängen, sodass die Schwungfedern den Erdboden berühren. Fortlaufend wird der Flügel angehoben. Der Flügel kann aber nicht in Ruhestellung am Körper fixiert werden und sinkt sehr schnell wieder nach unten
  • Eine äußere, offene Verletzung ist nicht zu erkennen. Der äußere Handschwingenbereich scheint nicht betroffen zu sein. Das Handicap liegt wahrscheinlich im Ellbogen- oder Schultergelenk - eher vermutlich im Ellbogenbereich und betrifft eventuell (nur?) die Muskulatur im Sinne einer Zerrung?
  • Der Storch kann sich am Boden normal bewegen und sich damit auch gut selbst versorgen. Er kann fliegen. Der Start ist zwar nicht beobachtet worden, aber der (Gleit-)Flug und die Landung. Alles sah überraschend normal aus. Sobald der Vogel gelandet war, senkte sich der linke Flügel ab und wurde sofort wieder hoch gezogen
  • Ein Einfangen des Storches ist unter den gegeben Umständen kaum möglich und auch nicht nötig. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Verletzung verheilt und der Flügel wieder funktionstüchtiger wird?
  • Es ist davon auszugehen, dass der Storch vor Ort zurück bleiben wird. Solange kein Dauerfrost oder eine hohe Schneelage auftritt, kann sich so ein Vogel allein ernähren und erfolgreich überwintern. Kälte ist für Störche nicht so das Problem. Er sollte aber im Auge behalten werden und ggf. mit Fisch, Fleisch oder Eintagsküken o. ä. versorgt werden. Wenn der Storch überlebt, kann er vermutlich mit diesem Handicap im kommenden Jahr durchaus wieder zur Brut schreiten
  • Die geplante Umsiedlung des Nestes vom Dachfirst auf eine Masthilfe kann unverändert verfolgt werden.

Oktober 2017
 


  Fledermäuse suchen helfende Hände - NABU bittet um Hilfe

Von Dagmar Strube

Der Fledermausschutz vom NABU sucht für seinen jährlichen großen Pflegeeinsatz an einem Winterquartier für Fledermäuse freiwillige Helfer für

Samstag, den 14.10.2017 ab 10.00 Uhr

im Stadtpark. Dabei handelt es sich um den Rückschnitt der im Laufe des Jahres aufgeschossenen Vegetation.  Durch diesen Freischnitt des Quartieres, wird erreicht, dass die vom Aussterben bedrohten Fledermäuse dort ab November ungestört und sicher ihren langen Winterschlaf halten können.

Wer bei diesem Artenschutzprojekt helfen möchte oder noch Rückfragen hat, wird gebeten, sich bei den Fledermaus-Betreuern Karsten und Dagmar Strube unter Tel.: 05131/92750 ab dem 07.10.2017 zu melden. Mitzubringen sind Arbeitskleidung und festes Schuhwerk. Hilfreich wäre auch eine eigene Astschere. Als Dankeschön werden Strubes den Helfern besondere Eindrücke in die Welt der Fledermäuse zeigen

Oktober 2017

 


  NABU bittet um Beteiligung bei der Abstimmung zum Thema „Wolf“

Von Waldemar Wachtel

Die Hannoversche Allgemeine (HAZ) führt auf ihrer Startseite eine Umfrage zum Thema Wolf durch. Titel: „Die CDU will im Fall eines Regierungswechsels Wölfe zum Abschuss freigeben – wie finden Sie das?“

Es gibt drei Antwortmöglichkeiten

a) Gut. Es ist ein gefährliches Tier, das bereits Tausende Nutztiere getötet hat.

b) Schlecht: Man sollte sich nicht in die Natur einmischen - Artenschutz hat Vorrang.

c) Das Verhalten der Wölfe sollte erst einmal eingehend erforscht werden.

Aktuell holen die Befürworter für den Abschuss auf. Mitmachen und abstimmen könnt Ihr unter: http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/CDU-will-den-Wolf-zum-Abschuss-freigeben


September 2017/span>
 


  NABU bietet am 21.09.2017 um 19 Uhr im Kalle einen Lichtbilder- und Videovortrag über eine Reise durch Indien mit seiner großen Vielfalt und Geschichte „Zwischen Buthan und Bangladesch“ an

Von Waldemar Wachtel

Dokumentar-Fotograph- und Filmer Ralph Volkland aus Walsrode begann seine Reise bei der Volksgruppe der Jaintias in Osten von Meghalaya, wo er einem besonderen Familienfest beiwohnen durfte. Es wurde dort zweier verstorbener Familienmitglieder gedacht, die auf den Tag genau ein Jahr zuvor verstorben waren. Dieses Fest ist dort eine ganz besondere Tradition. Zugleich ist es auch der Abschluss der Trauerzeit. Deswegen hat dieses Fest auch eher einen fröhlichen Charakter. Weiter wird über die Volksgruppe der Khasis berichtet, deren Höhepunkt der Opfertanz in ihren farbenprächtigen Trachten ist. In Westmeghalaya kam Volkland erstmals mit der Volksgruppe der Garos in Berührung, die im 19. Jahrhundert noch als Kopfjäger gefürchtet waren.

Der Bericht zeigt auch wieder schöne Natur- und Landschaftsaufnahmen in den tropischen und subtropischen Zonen dieser Regionen. Nach Meghalaya bereiste Volkland erstmals auch den Westen von Assam. Höhepunkt dort war der Manas-Nationalpark an der Grenze zu Bhutan. Dieser ist nicht so von Touristen überlaufen  wie der Kaziranga-Nationalpark in Zentralassam. In dieser ursprünglichen Naturlandschaft gelangen gute Bilder von wilden Elefanten, Panzernashörnern, Affen und anderen Tierarten. Ergänzend dokumentierte Volkland auch ganz gewöhnliche Alltagssituationen, die sich auf den Straßen in Assam abspielen.

September 2017

 


  Fledermaus-Führung wieder ein toller Erfolg und fledermausreich

Von Dagmar Strube

Gut 60 Besucher genossen einen fledermausreichen Abendspaziergang mit den Fledermaus-Regionalbetreuern Karsten und Dagmar Strube durch den Stadtpark. Zur Freude der Fledermausschützer bestand die Besuchergruppe aus vielen Familien mit Kindern, „Wiederholungsgästen“ und vor allem aus einem überaus interessiertem Publikum mit vielen Fragen. Leon K. unterstützte die Fledermaus-Regionalbetreuer als NABU Jugendmitglied tatkräftig und erfreute sich ebenfalls an der Beobachtung der Jagdflüge der vielen Zwergfledermäuse, einiger Großen Abendsegler und den Wasserfledermäusen, die während des Spazierganges gut beobachtet und mit Hilfe der mitgeführten Fledermaus-Detektoren belauscht wurden.


September 2017
 


  NABU bietet Fledermaus-Dämmerungswanderung

Von Dagmar Strube

 

Am Freitag, 01.09.2017 bieten die Fledermaus-Regionalbetreuer Karsten und Dagmar Strube ab 19.30 Uhr eine spannende Dämmerungswanderung in die Welt der Fledermäuse an. Treffpunkt des abendlichen Fledermaus-Spazierganges durch den Stadtpark Garbsen ist der Eingang zum Park Ecke Kastendamm/Berenbosteler Straße.

Eine Anmeldung zu dieser 21. Internationalen Fledermausnacht „Batnight“ ist nicht notwendig.

Während der gut zweistündigen Fledermaus-Führung werden die ehrenamtlichen Fledermausschützer vom NABU gerne ihr Wissen über die nachtaktiven Flattertiere anhand von Erlebtem und Anschauungsmaterial weitergeben. Mit Hilfe der mitgeführten Fledermaus-Detektoren können die Besucher selber einmal versuchen, die Ultraschallortungsrufe der jagenden Fledermäuse hörbar zu machen. Dabei werden Fledermäuse in ihrer natürlichen Umgebung während ihrer Jagdflüge nach Mücken, Käfern, Faltern und anderen Insekten beobachtet und verhört. Die Führung ist auch für Kinder in Begleitung Erwachsener gut geeignet und endet bei völliger Dunkelheit am Ausgangspunkt.

August 2017

 


  Vortrag beim NABU „Die Biene, eines der wichtigsten Nutztiere in unserer Natur, ist zunehmend bedroht"

Von Dagmar Strube

Daniel Vortmüller vom Imkerverein Osterwald informiert am 17. August 2017 ab 19.00 Uhr beim NABU Stadtverband Garbsen im Kalle anhand von Schaukästen und Bildberichten über den Lebensraum, das Vorkommen, den hohen Nutzen, die Gefährdungen und Hilfsmaßnahmen für die Hautflügler.


Erfahren Sie mehr über die staatenbildenden Hautflügler und wie nützlich die Tiere als Bestäuber für Obst, Früchte und Blumen sind sowie mit welchen Herausforderungen die Imker und Ihre Schützlinge konfrontiert werden. Gleichzeitig erhalten Sie wertvolle Tipps für die eigene Gartengestaltung und damit einfache Hilfsmaßnahmen für diese wichtigen Bestäuber.

August 2017
 


  NABU Garbsen informiert über Wildbienen und Hummeln

Von Michael Lucas

 

Möchten Sie mehr über die wilden Schwestern der  Honigbienen erfahren?

Welche Bedeutung naturnahe Gärten für unsere Hautflügler haben?

Dann besuchen Sie den PowerPoint Vortrag von unserem Hautflügler Experten

Michael Lucas vom NABU Garbsen:

Am Donnerstag, den 20. April 2017
Beginn: 19.00 Uhr

Ort: Im Kalle. Am der Feuerwache 3 – 5, 30823 Garbsen

April 2017

 


  AWO Kindergarten bastelt jede Menge Futterzapfen

Von Dagmar Strube

Ganz aufgeregt freuten sich die 18 Kinder des Kindergartens Awo/Jahnstraße auf die Futterzapfen-Aktion mit Nicole Lorek. Gut vorbereitet mit Zapfen, Körnermischungen, reinem Kokosfett und weiterem Material vom NABU Garbsen unterstützte Frau Lorek in eigener Regie den NABU mit der Leitung dieser beliebten Aktion im Kindergarten. Die 18 Kinder, die im nächsten Jahr in die Schule kommen, waren mit großem Feuereifer dabei, Fett und Vogelfutter zu vermengen und diese leckere energiereiche Mischung in zuvor vorbereitete Zapfen zu mischen. Diese wurden dann auf dem Gelände des Kindergartens aufgehängt. So konnten die Vogelfreunde sehr gut beobachten, wie die Vögel das selbstgemachte Futter hungrig aufpickten.

Der NABU Garbsen dankt ausdrücklich Nicole Lorek für die Durchführung der Aktion.
Frau Lorek berichtete nach der Aktion: „Das war ein riesen Spaß für Alle!“

Dezember 2016

 


  NABU-Aktionsstand auf Homeyers Hof am 19.11.16 von 13.00 – 16.00 Uhr

Von Dagmar Strube

Der NABU Garbsen ist am Samstag, 19.11.2016 von 13.00 - 16.00 Uhr auf Homeyers Hof, Frielinger Str. 12, Garbsen Horst mit einem jahreszeitlich passenden großen Informations- und Aktionsstand vertreten.

Die Fledermaus-Regionalbetreuer Karsten und Dagmar Strube zeigen aktuelle Erkenntnisse und Hilfsangebote für Fledermäuse und ihre Lebensweise auf. Neben dem großen fledermausigen Rätsel- Bastelspaß bietet das NABU Team die sehr beliebte Mitmach-Aktion energiereiche Futterzapfen für die Winterfütterung der Vögel selber zu basteln und diese später im eigenen Garten aufzuhängen. Passend zum Thema Vögel zeigt der NABU eine kleine Ausstellung von Vogelnestern, die nicht nur für Kinder sehr interessant ist, sondern auch so manches Geheimnis über die Erbauer lüftet. Zusätzlich bietet der Stand viele praktische Tipps zur Reinigung von Nistkästen und worauf man bei der Einrichtung einer Futterstelle für die Winterfütterung der Vögel achten sollte. Dazu passend informiert der NABU über die Mitmach-Aktion der Winterzählung der Vögel. Neben Fledermäusen und Vögeln erfahren Besucher wissenswertes über das Wildtier Igel und einfache Hilfsangebote für den Stachelritter sowie die Frage, woran man erkennt, dass ein Igel hilfsbedürftig ist.

Am gleichen Tag findet auf Homeyers Hof der 7. Restaurant-Day statt und bietet in der gastlichen Tenne ab 12.00 Uhr Braunkohl und Bregenwurst. Für Vegetarier wird es Kürbissuppe geben.

November 2016
 


  Multivisionsvorführung „Naturparadies Dümmer" - Vogelbeobachter zeigen eindrucksvolle Filmaufnahmen

Von Waldemar Wachtel

Der NABU Garbsen und die Naturfilmer Ulrike Hügel und Uwe Gohlke laden am Donnerstag, 17. November, zu ihrer Multivisionsvorführung "Naturparadies Dümmer" ein. Den Zuschauern werden eindrucksvolle Filmaufnahmen zusammen mit vielen Tipps für eigene Beobachtungen in diesem Naturparadies präsentiert.

Über mehrere Jahre und zu unterschiedlichen Jahreszeiten haben die beiden begeisterten Vogelbeobachter dieses wichtige Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet rings um den Flachwassersee Dümmer besucht.

Mit eindrucksvollen Aufnahmen haben sie dabei das Vogelleben am See, in den angrenzenden Feuchtwiesen, Kleingewässern, Bruchwäldern und Schilfgürteln dokumentiert. Neben den im Herbst zu ihren Winterquartieren ziehenden und am Dümmer rastenden Kranichen wird der zweitgrößte See Niedersachsens im Winter von Graugänsen, Saatgänsen und Blässgänsen besucht. Im Frühling kommen die Störche zurück zu ihren Nestern.

Zugvögel rasten in der Dümmer-Niederung und stärken sich für den Weiterflug. Kampfläufer nutzen den Schutz der Feuchtwiesen für spektakuläre Balzrituale, während nebenan seltene Vogelarten wie Kiebitz, Bekassine und Uferschnepfe brüten.

Ulrike Hügel und Uwe Gohlke stehen nach der Vorführung gerne für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 17.11.2016 im Kalle, An der Feuerwache 3-5, 30823 Garbsen/Havelse. Beginn ist um 19.00 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.

November 2016

 


  Ratsschüler erforschen mit dem NABU die Stockwerke des Waldes

Von Dagmar Strube

Zwei Klassen des 3. Jahrganges der Ratsschule hatten bei ihrer Wald-Exkursion mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen viel zu entdecken und eine Menge Spaß. Gut ausgerüstet mit wetterfester Kleidung und einem gesunden Forschergeist untersuchten die Schüler einen Vormittag ein Waldstück in Garbsen zum Thema „Stockwerke des Waldes“. Mit weit nach hinten gelegtem Kopf sahen die Kinder an den mächtigen Stämmen von Bäumen bis zum Himmel hinauf und stellten fest, dass die Kronen jetzt im Herbst kaum noch Blätter an ihren Zweigen haben. In der Baumschicht wurden alte Vogelnester, neue Kobel und sogar Eichhörnchen entdeckt.

Langsam aber sicher arbeiteten sich die Gruppen durch die verschiedenen Stockwerke des Waldes durch bis sie zu ihren Füßen die Moos- und Wurzelschicht erfühlten. Mit wahrem Feuereifer fanden die Kinder dort die sehr kleinen Waldbewohner. Dazu benutzten sie Becherlupen und fanden mit Anleitung unter morschem Holz und Blättern: Asseln, Ameisen, Saftkugler, Erdläufer, Regenwürmer, kleine Spinnen und Schnecken. Natürlich wurden alle Tiere anschließend wieder vorsichtig auf dem Waldboden freigelassen, denn jedes Tier hat im Wald seine Aufgabe. Auf dem Rückweg wiederholten die Gruppen im Chor die erlernten Stockwerke des Waldes und so mancher Spaziergänger wunderte sich sicherlich über die vielstimmige Aufzählung der Fachbegriffe. Zum Schluss sogen die Schüler die frische Luft des Waldes ein und betonten die Bedeutung der Bäume als Sauerstofflieferant und bedankten sich bei den Bäumen für diese tolle Leistung.

November 2016
 


  NABU Garbsen und Golfclub wollen gemeinsam Fledermäusen helfen

Von Dagmar Strube

Im Foyer des Golfclub-Gebäudes in Garbsen haben die ehrenamtlichen Fledermaus-Regionalbetreuer Karsten und Dagmar Strube zusammen mit Stefanie Markworth vom Golfclub Hannover eine Ausstellung für wartungsfreie und sehr langlebige Fledermaus-Sommerquartiere aufgebaut. Der Hintergrund dieser Musterausstellung ist ein wertvolles Artenschutzprojekt vom Golfclub und den Fledermaus-Regionalbetreuern vom NABU für die vom Aussterben bedrohten Fledermäuse.

Gemeinsam hoffen sie, dass großzügige Mitglieder des Golfclubs durch den Kauf von Fledermauskästen helfen, dass derartige Fledermauskästen auf dem Gelände des Golfplatzes angebracht werden können. Strube „Die Muster zeigen Kästen, die von Fledermäusen in den Monaten März bis November bewohnt werden können. Es wäre sehr schön, wenn es uns gelingen würde, verschiedene dieser höhlenartigen Fledermauskästen in Gruppen von 3 - 5 Kästen aufzuhängen und damit den ständig unter „akuter Wohnungsnot“ leidenden Fledermäusen Unterschlupfmöglichkeiten für ihren Tagesschlaf zu bieten. Mit etwas Glück könnten einige Fledermausarten diese auch zur Geburt und Aufzucht ihrer Jungen verwenden. Da die Säugetiere nur 1 bis maximal 2 Junge im Jahr lebend gebären, wäre das ein sehr schöner Erfolg für den Schutz der bedrohten Tiere.“

Bisher konnte Strubes durch verschiedene Sommerbegehungen mit dem Detektor nur nach Insekten jagende Fledermäuse wie Große Abendsegler, Zwergfledermäuse, Breitflügelfledermäuse und einige Rauhautfledermäuse auf dem Golfplatz nachweisen. Durch das Hilfsangebot könnten sich auch weitere Fledermausarten wie zum Beispiel Wasserfledermäuse oder andere Myotisarten nachweisen lassen. Diese wichtigen Nachweise würden auch dem Golfclub Hannover sehr helfen, die nächste Stufe, das silberne Siegel für die Zertifizierung des Projektes Natur und Golf zu erlangen. Für Rückfragen stehen die ehrenamtlichen Fledermaus-Regionalbetreuer Karsten und Dagmar Strube gerne zur Verfügung (Tel.: 05131/92750). Die Ausstellung können sich Besucher im Golfclub-Gebäude gerne ansehen.

November 2016

 


  Fledermäuse finden helfende Hände – NABU dankt für die großartige Unterstützung

Von Dagmar Strube

Die Fledermaus-Regionalbetreuer Dagmar und Karsten Strube danken im Namen des Fledermausschutzes den 23 unermüdlichen Helfern, die am Samstag bei dem jährlichen Arbeitseinsatz geholfen haben, das größte Winterquartier für Fledermäuse in Garbsen freizuschneiden. Dieser arbeitsintensive Einsatz fand auch in diesem Jahr bewusst im Oktober nach der letzten Brut der Vögel und vor dem Einflug der Fledermäuse statt.

Offensichtlich war auch Petrus von dem großen Engagement der gut ausgestatteten Helfer für die winterschlafenden Fledermäuse so sehr beeindruckt, dass er pünktlich zum Pflegeeinsatz den Dauerregen abstellte.

Erleichtert über das trockene Wetter und voller tatkräftiger Energie kämpften sich NABU Mitglieder, 9 Schüler der Georg-Elser Hauptschule, die Naturschutzbeauftragte Ahu Tekiner und weitere emsige freiwillige Helfer mit Ast- und Heckenscheren stundenlang durch das sehr dornige Gebüsch. Langsam aber sicher befreiten die Helfer das Gewölbe von der Last der aufschießenden Büsche und Bäume und halfen somit das Quartier zu sichern. Dagmar Strube: „Wir sind jedes Jahr über diese große Unterstützung der Helfer immer wieder aufs Neue beeindruckt und sehr dankbar. Denn nur dank dieser Hilfe und natürlich der zwei Freischneider und der Motokettensäge ist es in diesem Jahr wieder gelungen, dass Winterquartier an einem einzigen Tag freizuschneiden. Durch diesen schnellen Einsatz kann die Stadt Garbsen wie vereinbart zeitnah das Schnittgut in den nächsten Tagen abfahren und somit die nötige Ruhe schnellstens an dem geschützten Winterquartier einkehren. Dafür danken wir ausdrücklich allen Beteiligten im Namen des Fledermausschutzes ganz besonders!“

Oktober 2016
 


  Ratsschule und Grundschule Osterberg erkunden mit dem NABU die Blätterwelt

Von Dagmar Strube

Gut gerüstet mit Tüten für Fundstücke und voller Energie trafen sich in den letzten beiden Wochen 4 Klassen der Grundschule Osterberg und eine Klasse der Ratsschule mit Dagmar Strube vom NABU Stadtverband Garbsen zu separaten geführten Forschergängen in die Blätterwelt der Bäume. Ziel der gut zweitstündigen Naturerkundungen war das spielerische Kennenlernen der wichtigsten Baumarten. Mit altersgerechten Erklärungen für die Zweitklässler half Strube den Kindern mit Geschichten, dem Erfühlen von Baumrinden und dem Sammeln von Baumfrüchten, woran sie die unterschiedlichen Bäume erkennen können.

Auf dem Weg durch die Parks erarbeiteten sich die Gruppen spielerisch die Bestimmung von Ahorn,  Linde, Birke, Silberpappel, Eiche, Kastanien, Buche, Eberesche, Platane und Nadelbäumen. Auch eine stärkende Picknickpause in den Parks gehörte dazu. Gut gestärkt, atmeten die Kinder danach in tiefen Zügen die gute Luft der Bäume ein und bedankten sich bei den Bäumen für diese tolle Leistung uns saubere Luft zu schenken. Einige Klassen hatten auch viel Spaß dabei, die Tiere zu beobachten und aufzählen, die sie in und an dem Lebensraum Baum kannten. Vorsichtig und fasziniert beobachten die Schüler der Osterbergschule aus sicherer Entfernung den beeindruckenden Bau eines Hornissennestes und wünschten dem Volk noch viel Spaß beim weiteren Nestbau.

Am Ende waren die mitgeführten Tüten prall mit Blättern, Eicheln, Kastanien, Propellern vom Ahorn, Bucheckern, Zapfen und weiteren Fundstücken gefüllt, die mit in die Schule zurück genommen wurden.

Oktober 2016

 


  Erneutes Amselsterben durch das Usutu-Virus

Von Waldemar Wachtel

Nach 2011 und 2012 gibt es seit Juli 2016 in Deutschland wieder ein Vogelsterben, das durch das tropische Usutu-Virus ausgelöst wird. Dieser Virus wurde erstmals 2010 in Stechmücken festgestellt und betrifft vor allem Amseln. Der NABU und Wissenschaftler des BNI (Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin) bitten um Mithilfe aus der Bevölkerung, um die Ausbreitung und Folgen der Vogelkrankheit genau analysieren zu können.

Es wird darum gebeten, kranke oder tote Amseln mit möglichst genauen Angaben zu Fundort, Funddatum und beobachteten Symptomen der Vögel zu melden. Der NABU sammelt alle Daten, wertet sie aus und stellt sie den Wissenschaftlern zur Verfügung.

Durch das Virus verursachte Todesfälle unter Vögeln treten jeweils während der Mückensaison von Mai bis November auf. Befallene Vögel wirken offensichtlich krank, werden apathisch und flüchten nicht mehr und sterben meist innerhalb weniger Tage. Fast immer sind es Amseln, bei denen diese Krankheit festgestellt wird, weshalb die Usutu-Epidemie auch als „Amselsterben“ bekannt wurde. 2011 und 2012 starben möglicherweise von acht Millionen Brutpaaren 300.000 Amseln bundesweit an dem Virus.

Da insbesondere in wärmebegünstigten Regionen Deutschlands sich seit Juli diesen Jahres erneut Meldungen kranker und toter Amseln häufen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch weitere Regionen betroffen sind, deshalb bittet der NABU um Achtsamkeit und Mithilfe bei der Erforschung der Krankheit.

Oktober 2016
 


  Fledermäuse suchen helfende Hände - NABU bittet um Hilfe

Von Dagmar Strube

Der Fledermausschutz vom NABU Garbsen bittet um Hilfe bei einem Pflegearbeitseinsatz am

Samstag, den 22.10.2016
ab 10.00 Uhr im Stadtpark


an einem Winterquartier für Fledermäuse. Dabei handelt es sich um den Rückschnitt der im letzten Jahr aufgewachsenen Vegetation, um das Gebäude möglichst schonend zu pflegen und  noch viele Jahre für die Fledermäuse als wertvolles Winterquartier zu erhalten.

Wer bei diesem Artenschutzprojekt helfen möchte oder Rückfragen hat, wird gebeten, sich bei den Fledermaus-Regionalbetreuern Karsten und Dagmar Strube unter Tel.: 05131/92750 oder per Mail: dagmar@familie-strube.de an/zumelden.  

Für den Arbeitseinsatz sind Arbeitskleidung, feste Schuhe und Arbeitshandschuhe sehr ratsam. Denn auf dem Gelände wachsen auch dornige Sträucher und Büsche. Sehr hilfreich wäre auch das Mitbringen einer eigenen Astschere oder einer Harke. Als Dankeschön werden die Fledermausschützer den Helfern gegen 13.00 Uhr besondere Eindrücke in die Welt von Braunen Langohren und anderen Flattertieren ermöglichen.

Oktober 2016

 


  NABU Experte zu Gast im Café Kalle

Von Dagmar Strube

Am Donnerstag, 20. Oktober 2016 ist Michael Lucas als Experte für Hautflügler ab 15.30 Uhr Gast im Café Kalle mit dem Thema:

Die Bedeutung naturnaher Gärten für unsere Wildbienen.

Herr Lucas vom NABU Garbsen bietet den Gästen des Cafés eine kleine Präsentation über das Leben der Hautflügler und die Bedeutung heimischer Pflanzen in unseren Gärten. Mit eindrucksvollen Bildern erfahren Sie alles über Wildbienen: Wo sie wohnen, wie sie leben und wie nützlich sie sind.

Oktober 2016
 


  Unterrichtserlebnis  „Fledermäuse“  der Grundschule Garbsen-Mitte

Von Dagmar Strube

Inzwischen ist es schon eine liebgewordene Tradition der Grundschule Garbsen-Mitte Anfang September passend zur Unterrichtseinheit „Fledermäuse“ mit den Fledermaus-Regionalbetreuern Dagmar und Karsten Strube und  den jeweiligen  Klassen des  4. Jahrganges auf Fledermaus-Exkursionen  zu starten. Jede der drei Klassen hatte dazu einen eigenen Abendtermin bei Strubes gebucht und dazu noch das großes Glück bei herrlichem  spätsommerlichem Wetter zu starten.

Nach der Einleitung und der Beantwortung der vielen Fragen der Schüler konnten diese es kaum noch erwarten, lebende und jagende Fledermäuse im Park zu sehen. Dementsprechend wurden die ersten nachtaktiven Tiere voller Freude und Begeisterung begrüßt und genau bei ihren Jagdflügen nach Mücken, Motten und nachtaktiven Insekten beobachtet. Schnell erkannten die pfiffigen Schüler, dass einige Fledermäuse höher und ruhiger über den Baumkronen flogen während andere lieber ein Stockwerk tiefer in rasanten Flugmanövern ihr Jagdgeschick zeigten. Strubes erklärten, dass die Großen Abendsegler gerne oberhalb der Baumkronen nach größeren Käfern und Insekten jagen während die kleineren Zwergfledermäuse mückenjagend tolle Kurven fliegen können.

Alle Kinder sahen und belauschten Fledermäuse und jeder Schüler konnte auch selbst einmal mit den mitgeführten Fledermaus-Detektoren probieren, die Ultraschalllaute hörbar zu machen. Am Ende erteilte Frau Strube den Kindern noch eine Hausaufgabe: „Hängt Euch mit den Füßen an die Zimmerdecke und schlaft schön bis morgen frühJ

September 2016

 


  Batnight wieder ein toller Erfolg

Von Dagmar Strube

„Fledermäuse bringen Glück“ mit diesen Worten begrüßten die Fledermaus-Regionalbetreuer Karsten und Dagmar Strube die Gäste der abendlichen Fledermausveranstaltung für die Stadt Garbsen und den NABU im Stadtpark. Die Begründung war mit einem Blick auf den fast wolkenfreien herrlichen spätsommerlichen Abendhimmel für alle überzeugend nachvollziehbar. Gut 40 Besucher waren in diesem Jahr zu den öffentlichen Fledermaus-Event gekommen, darunter zur großen Freude der Fledermausschützer viele Familien mit  Kinder. Das große  Interesse an den Tieren spiegelte sich durch die vielen gut gestellten Fragen wieder. Mit Hilfe von Plakaten, Charts, Ausstellungsmaterial und vor allem durch kleine Erlebnisberichte konnten diese Fragen alle anschaulich beantwortet werden.

Am Ende der Führung hatten sowohl Erwachsene wie auch Kinder viel Neues über die vom Aussterben bedrohten Fledermäuse gelernt und waren von der Nützlichkeit der insektenfressenden nachtaktiven Säugetiere angetan.

September 2016
 


  NABU Experte führt in die Welt der Hautflügler

Von Dagmar Strube

Es war ein grauer Tag im September, als sich Michael Lucas NABU Experte für Hautflügler zum verabredeten Exkursionstermin mit der Gruppe von  Frau Poland  (Bild re) von der Weiterbildungsagentur  Ausbildung und Arbeit Plus GmbH am Eingang zum Stadtpark traf.

Da an diesem Morgen leider die Sonne nicht schien, flogen auch keine Insekten wie Schmetterling oder Wildbienen durch den Park. Doch aufgrund des großen Wissensschatzes vom NABU Experten für Hautflügler und des sehr guten Anschauungsmaterials aus Bildern und Postern konnte Herr Lucas der Gruppe viel über die nützlichen Wildbienen und anderen Hautflügler erklären. Langsam bewegte sich die Gruppe durch den Stadtpark und nutzte die Bänke um dort ausgiebig über das Thema zu diskutieren. Auch das Thema des Zusammenhangs von heimischen Pflanzen als Pollen- und Nektarlieferanten wurde erklärt.

Ein besonderes Highlight der Führung war natürlich der Besuch der großen Insektenwand im Stadtpark. Am Ende bestätigten die Teilnehmer Herrn Lucas viele neue Eindrücke und ein neues Verständnis für die Hautflügler gewonnen zu haben.

September 2016

 


  Grundschule Osterwald auf Fledermauspirsch

Von Dagmar Strube

Die Fledermaus-Regionalbetreuer Karsten und Dagmar Strube führten drei Klassen des 4. Jahrganges in separaten Terminen in die spannende Welt der Stars der Nacht – den Fledermäusen im Stadtpark Garbsen. Ursprünglich waren die drei Termine für das Frühjahr eingeplant. Doch aufgrund des vielen Regens mussten leider zwei Termine auf den Spätsommer verlegt werden. Nur die Klasse von Frau Borchers hatte im Frühjahr Glück und wurde prompt durch eine große Artenvielfalt und grandiose Flugbilder beglückt. Die Gruppe konnte gleichzeitig fliegende Zwerg- und Breitflügelfledermäuse beobachten, die nebeneinander flogen. Alle erkannten dabei die Größenunterschiede dieser beiden Arten und bestaunten die verschiedenen Flugstile der Arten. Auch der  Große Abendsegler und Wasserfledermäuse wurden entdeckt.

Die beiden Klassen im Spätsommer hatten dafür das Glück beobachten zu können, wie zwei Fledermäuse dicht hintereinander flogen. Strubes erklärten, dass es sich dabei höchstwahrscheinlich um ein Muttertier mit ihrem Jungen handelt. Das Muttertier zeigte dem schon recht gut fliegenden Jungtier dabei augenscheinlich wie Mücken geschickt wo erjagt werden können. Ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Alle Schüler, Eltern, Lehrer und weitere Gäste haben an den Abenden Fledermäuse gesehen, gehört und beobachtet. Dieses Ziel setzen sich die Fledermaus-Regionalbetreuer bei Ihren Führungen genauso zum Ziel, wie das inhaltlich sachliche aber altersgerechte Informieren über die Fledermäuse. Dagmar Strube: „Denn nur was man kennt, lernt man auch zu schätzen und damit zu schützen. Die Fledermäuse brauchen dringend Freunde, damit sie auch in Zukunft überleben können.“

August 2016
 


  Viele Fragen zeugen von großem Interesse an Hautflüglern

Von Dagmar Strube

Die Besucher brachten zum Stand des NABU Experten für Hautflügler Michael Lucas und dem Gastredner Jakob Klucken vom Netzwerk Wildbienenschutz Niedersachsen gut gestellte Fragen mit. Viele interessierten sich für das richtige Baumaterial für eine Nisthilfe für Wildbienen.

Herr Lucas konnte durch sehr gut vorbereitetes Anschauungsmaterial schnell aufzeigen, worauf Gartenfreunde achten müssen, wenn Sie eine Wildbienenhilfe bauen möchten und welche Dinge zu vermeiden sind. Er erklärte wie einjährige Forsythenzweige, Brombeerranken und Hohlstengel verarbeitet werden können und zeigte viele Möglichkeiten auf. Über die Fragen zu Trachtpflanzen entwickelten sich hochinteressierte Diskussionen zum Hummelschutz und die unterschiedlichen Arten dieser recht pelzigen Hautflügler. Der abschließende Spaziergang zur der von Wildbienen sehr gut angenommenen NABU Insektenwand im Stadtpark rundete das durchgedachte Programm ab.

August 2016

 


  Sommerspaziergang am 20. August 2016 ab 14.00 Uhr

Von Dagmar Strube

Am 20. August 2016 bietet der NABU Experte für Hautflügler Michael Lucas ab 14.00 Uhr zusammen mit Herrn Jakob Klucken vom Netzwerk Wildbienenschutz in Niedersachsen eine interessante Führung durch den Stadtpark Garbsen an.

Der Treffpunkt ist der Eingang zum Stadtpark Ecke Berenbosteler Straße/Kastendamm.

Zum Auftakt der Veranstaltung können sich die Besucher  am Stand informieren, welche nektarreichen Pflanzen Schmetterlinge, solitäre Wespen und Wildbienen in blütenreichen Parks und Gärten im Sommer brauchen und welche Materialien für ein Insektenhotel sinnvoll  sind. Natürlich werden auch während des Spazierganges noch viele Fragen zu dem spannenden Thema diskutiert und die große Insektenwand im Stadtpark besucht.

Die Führung dauert ungefähr zwei Stunden.

August 2016
 


  Seltene Funde im Bereich der Hautflügler

Von Michael Lucas/Dagmar Strube

Voller Freude entdeckte der NABU Experte für Hautflügler Michael Lucas in dem eingezäunten und vom NABU betreuten Bereich am Ringofen die Raupen vom Blutbär ( Tyria jacobaeae ), siehe Foto. Dieser ist ein nachtaktiver Bärenspinner welcher seine Brut nur auf dem Jakobskreuzkraut, Huflattich und Rote Pestwurz ablegt. Der Bärenspinner kann folgendermaßen beschrieben werden:

Die Vorderflügel sind blauschwarz mit karminroten Streifen und zwei roten Punkten. Die Hinterflügel sind rot mit dunkel gesäumten Vorder- und Außenrand. Sein Vorkommen beschränkte sich lange Zeit auf den Alpenraum. Erst mit dem Jakobskreuzkraut und der Klimaverschiebung ist er nun auch bei uns heimisch geworden.

Da die NABU Wildbienenwand überwiegend aus Totholz gebaut wurde, konnte Herr Lucas dort zum ersten Mal den Pinselkäfer beobachten. Sein Lebensraum ist im Totholz, in der auch seine Brut überwintert. Er sieht der Hummel sehr ähnlich, seine Flügel sind am Rücken hellgrau und schwarz gebändert.

Anhand von Fotos konnte Herr Lucas zusätzlich die sehr seltene Waldhummel nachweisen. Dieser gemeldete Fund konnte durch die guten Kontakte von Herrn Lucas zu Herrn Rolf Witt und Herrn Franke vom NABU Niedersachsen noch in das Hummelschutzprojekt 2013 bis 2016 aufgenommen werden.

August 2016

 


  Beratung und Hilfe von unserem NABU Hautflügler-Experten

Von Michael Lucas/Dagmar Strube

Ab August ist die aktive Zeit von Wespen und Hornissen.

Wer in Garbsen zu diesem Thema Fragen hat, eine Beratung oder Hilfe benötigt, kann diese von unserem Experten für Hautflüger Herrn Michael Lucas unter Telefon 05131/476748 erhalten.

Herr Lucas berät sie auch zu Thema von naturnahen Gärten, Trachtpflanzen und Wildbienenhilfen.

August 2016
 


  Sonderpreis für umweltbewusstes Sammeln von Müll

Von Dagmar Strube

In nur einer Stunde sammelten Leon Klingemann und Jerome Böhm mit Ihrer NABU Betreuerin Dagmar Strube sechs Säcke voller Müll und wurden für diese Leistung im Rahmen der Umwelttage bei dem Festakt im Rathaus der Stadt Garbsen von Frau Haupt, Umweltbeauftragte und Bürgermeister Dr. Grahl ausgezeichnet.

Bei der Sammelaktion hatten sich die beiden jungen Naturschützer über die vielen leeren Bier- und Alkoholflaschen, die sie an dem Stichweg zum Berenbosteler See aufgesammelt hatten, gewundert, denn im Parkgebiet gilt Alkoholverbot. Neben den vielen Flaschen sammelten die Naturschützer Schuhe, Plastikmüll, Verpackungen, Fahrradteile,…. und weiteren Unrat ein. Die Jugendbetreuerin, Dagmar Strube vom NABU brachte die sechs Säcke voller Müll zum Betriebshof der Stadt, wo das erstaunliche Gewicht von 35 kg festgestellt wurde. Strube: „Ich freue mich für die beiden jungen Naturschützer, dass ihr Engagement von der Stadt mit dem Sonderpreis ausgezeichnet wurde.“

Juni 2016

 


  NABU Ferienpass-Aktion auf Insektenpirsch

Von Dagmar Strube

Die Gruppe der Ferienpass-Kinder hatte viel Spaß bei der NABU Aktion unter dem Motto „Naturdetektive auf Insektenpirsch“. Aufgrund eines nahenden Gewitters verlegten die Organisatoren die Aktion kurzfristig vom Stadtpark in ein sicheres Terrain. Gut geschützt konnten die Teilnehmer in einer Garage selber Insektenhotels für Wildbienen basteln und am Ende der Aktion mit nach Hause nehmen. Das gesamte Material hatte der NABU Experte für Hautflügler Michael Lucas sehr gut vorbereitet. Voller Eifer füllten die Naturfreunde die Holzhotels mit Stengeln und Holzstücken und schufen so jede Menge „Zimmer in den Hotels“ für die nützlichen Hautflügler. Dabei lernten sie ganz nebenbei viel über die Wildbienen. Um die kleine Wildbienen, Schmetterlinge, Hummeln und Insekten genauer kennen zu lernen, startete die Gruppe anschließend auf einen Pirschgang. Vorsichtig fingen sie verschiedene Insekten und Hautflügler und betrachteten sie genau in Becherlupen. Auch dabei hatte Herr Lucas alle Hände voll zu tun, um den Kindern die gefangenen Tiere zu bestimmen. Natürlich wurden alle Hummeln, Bienen,… wieder am Fundort freigelassen, damit sie weiterhin Pollen und Nektar für ihre Nachkommen sammeln konnten.

Juli 2016
 


  Freiwilligentag hilft dem Fledermausschutz

Von Dagmar Strube

Das Motto des 5. Freiwilligen Tages der Stadt Garbsen: Wir hinterlassen Spuren traf beim NABU wieder vollkommen zu. Denn am Ende des Tages freuten sich die Fledermaus-Regionalbetreuer Strube mit den freiwilligen Helfern 17 neue Fledermausquartiere an den Bäumen im Park am Berenbosteler See aufgehängt zu haben.

Von morgens um 10.00 Uhr an waren die emsigen freiwilligen Helfer dabei mit Akkuschrauber, Hammer und weiterem Werkzeug die aus Spendengeldern finanzierten Bausätze in wartungsfreie Spaltenquartiere für Fledermäuse zu verwandeln. Als diese fertig und beschriftet waren, startete die Gruppe zum zweiten Teil der Aktion. Gut gerüstet mit einer sehr großen Leiter konnten die fertigen Spaltenkästen in 3 – 4 Höhe an den Bäumen angebracht werden.

Strube: „Das Projekt hat allen sehr viel Spaß gemacht und wir sind sehr dankbar, dass es uns mit den Helfer an nur einem einzigen Tag gelungen ist, die Kästen zusammen zu bauen und aufzuhängen Beides zusammen war ein recht straffes Programm auf das wir mit Recht stolz sein dürfen.“

Mai 2016

 


  NABU bietet Vortrag über Wespen und Hornissen

Von Waldemar Wachtel

Der NABU-Experte für Hautflügler, Michael Lucas vom Stadtverband Garbsen, hält am

21. April 2016  beim NABU Stadtverband Garbsen ab 19.00 Uhr einen sehr informativen Vortrag über die staatenbildenden Völker von Hornissen und Wespen. Unter dem Motto „Leben und leben lassen, Interessantes über Wespen und Hornissen“ möchte Michael Lucas vor der diesjährigen Saison über die nützlichen völkerbildenden Tiere und vor allem über deren Lebensphasen aufklären.

Denn durch das Verstehen der Lebensweise dieser Tiere, erfahren Garten- und Hausbesitzer automatisch, wie nützlich die Hautflügler als natürliche Feinde der Gartenschädlinge sind. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man sich im Falle der Entdeckung eines Hornissen- oder Wespennestes richtig verhält. Häufig ist vielen Bürgern nicht bewusst, dass zum Beispiel Hornissen, Hummeln und Bienen unter strengem Artenschutz stehen.

Durch das sehr gut vorbereitete Anschauungsmaterial und den Vortrag wird Michael Lucas mit Tipps und Ratschlägen aufzeigen, wie ein positives Miteinander von Menschen und Hautflüglern aussehen kann. Michael Lucas hat bereits einen guten Erfahrungsschatz im Umgang mit diesen Tieren. Der Vortrag findet im Kalle, An der Feuerwache 3 – 5 in Havelse statt. Der Eintritt ist frei. Gäste sind beim NABU Garbsen immer willkommen.

April 2016
 


  Die Bürgerstiftung Garbsen setzt die vor drei Jahren begonnene erfolgreiche Zusammenarbeit mit Garbsener Schulen fort

Von Waldemar Wachtel

Nach Musikprojekten, der Unterstützung beim Aufbau einer Schülerfirma sowie der Ausstattung von Schulhöfen und einem Theaterprojekt, legt die Bürgerstiftung im Rahmen ihres Stiftungsauftrages zur Förderung des Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutz das Projekt „Nistkästen“ auf.

Für die Aktion konnten der Vorsitzende des Stiftungsrates Wolfgang Galler, Bürgermeister a. D. und  Daniela Grunwald-Galler, Schul-Eltern-Rats-Vorstand den Vorsitzenden des NABU Waldemar  Wachtel, kurzfristig gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrganges der IGS bauen mit voller Begeisterung und mit weiterer Unterstützung von Kurt Baumert, Bürgerstiftung sowie Lothar Busch und Michael Lucas, NABU, elf Bausätze für Meisen- und Staren- Nistkästen zusammen. Von 8.00 bis 11:00 Uhr zeigen die Schüler/innen ihr handwerkliches Geschick. Anschließend, bis ca. 12:30 Uhr geht es gemeinsam zum Berenbosteler See, um die fertigen Nistkästen in geeigneten Bäumen anzubringen. Jeder Nistkasten wird von Schülern/innen gekennzeichnet, so dass die Schüler/innen verfolgen können, ob ihr Nistkasten später tatsächlich belegt wurde. Während der Aktion erhalten die Schüler/innen Informationen vom NABU über den Schutz der Natur.

Der Schulleiter der IGS Garbsen, Andreas Hadaschik, sowie der schulische Projektleiter, Andreas Becker, unterstützen und ermöglichen der Bürgerstiftung Garbsen, eine solche Aktion mit ihren Schüler/innen und dem NABU durchzuführen. Sie haben sich sofort bereit erklärt diese Naturschutzaktion in ihren Unterricht einzubauen.

März 2016

 


  Der Wolf - zurück in Deutschland!
Multimedia-Vortrag am 17.03.16 beim NABU Garbsen

Von Waldemar Wachtel

Am Donnerstag, 17. März 2016 referiert der NABU-Wolfbotschafter Peter Griemberg über die Rückkehr des Wolfes ab 19.00 Uhr beim NABU Garbsen im Kalle, An der Feuerwache 3 – 5, 30823 Garbsen/Havelse. Der Eintritt ist frei.

15 Jahre Wölfe (Canis lupus) in Deutschland, 10 Jahre NABU-Projekt Willkommen Wolf! War der Nachweis des ersten Rudels in Sachsen noch eine Sensation, hat sich der Umgang mit dem neuen Nachbarn vielerorts normalisiert. Mittlerweile leben 35 Wolfsfamilien in Deutschlands freier Natur. Die Frage, ob Wölfe in Deutschland dauerhaft überleben ist keine Frage von Biologie und Ökologie. Es geht vielmehr um die sogenannten „Human Dimensions“ – die Belange der Menschen. Es geht um Vorurteile, Sorgen und Ängste – um die wir uns im Rahmen des Willkommen Wolf-Projektes seit zehn Jahren kümmern. Vor allem auch dank unseres ehrenamtlichen Netzwerkes von über 450 NABU-Wolfsbotschaftern sind wir vor Ort präsent.

Nach der Geschlechtsreife im zweiten Lebensjahr verlässt der Jung-Wolf das Elternrudel und wandert auf der Suche nach einem eigenen Revier und nach einem Partner weite Strecken. Inzwischen werden Wölfe immer häufiger auch in Niedersachsen („vor unserer Haustür!“) gesichtet.

Wölfe sind nach EU-Recht streng geschützt.

Obwohl die Rückkehr des Wolfes positiv im Sinne natürlicher ökologischer Vielfalt ist, verursacht sie auch Skepsis und Ablehnung, die sich oft auf Unkenntnis über die Lebensweise des Wolfes begründet.

Der Wolf wird dauerhaft nach Niedersachsen zurückkehren!
Um uns darauf einzustellen, bietet der NABU Stadtverband Garbsen in einem Multimedia-Vortrag wissenswerte und faszinierende Informationen über eines der seltensten Säugetiere Deutschlands.

März 2016
 


  NABU am 12. März 2016 mit Stand auf Homeyers Hof

Von Dagmar Strube

Mit einem Aktions- und Informationsstand ist der NABU Garbsen am Samstag, 12.03.2016 von 13.00 - 16.00 Uhr in der großen Scheune auf Homeyers Hof, Frielinger Str. 12, 30826 Garbsen,  vertreten.

Der Stand setzt Schwerpunkte auf aktuelle jahreszeitliche Themen:

Fledermausschutz:

Die Fledermaus-Regionalbetreuer Strube zeigen anschaulich die Welt der bedrohten insektenfressenden Fledermäuse und ihre Schutzbemühungen auf. Neben Informationen, Bastelangebot und Rätselspaß können Fledermaus-Spaltenkästen gebaut werden.

Wildbienen:

Der Experte für Hautflügler, Michael Lucas, informiert über die für die Bestäubung sehr wichtigen Wildbienen und bietet den Bau von kleinen Insektenhotels und Samenbomben an. Erfahren Sie Erstaunliches über die winzigen aber sehr emsigen Pollensammler.

Amphibienwanderung:

Sowie die Nächte etwas Wärmer werden, starte die große Frühjahreslaichwanderung der Amphibien. Erfahren Sie am Stand, wo und wie wir mit Hilfe von ehrenamtlichen Helfern jedes Frühjahr ca. 3.000 Amphibien vor dem Überfahren retten.

Wer uns dabei helfen möchte, ist herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich bei uns.

Österlicher Bastelspaß:

Verbunden mit einem Rätselspaß über Frühlingsboten bietet der NABU eine Bastelaktion für alle großen und kleinen Hasenfreunde.

Homeyers Hof lädt neben dem frühlingshaften Stöbern in den Ausstellungsräumen zum Genuß von Kaffee und Kuchen ein.

Februar 2016

 


  NABU stellt Amphibienschutzzäune auf
Helfer dringend für Rettungsmaßnahmen gesucht

Von Waldemar Wachtel

Durch die mäßigen Wintertemperaturen mit leichten Nachfrösten hat sich die Amphibienwanderung um ca. zwei Wochen verspätet.

Mit den nächsten milden Witterungslagen und feuchteren Nächten beginnen die ersten Amphibienwanderungen. Der nächste einsetzende Regen mit Temperaturen um 10 Grad Plus wird das Startsignal für eine explosionsartige Wanderungsbewegung der Erdkröten u. a. Amphibien sein. Der NABU hat deshalb am Montag, den 29.02.16 mit der Aufstellung der Schutzzäune begonnen.

Schwerpunkte bilden die Gutenbergstraße, An der Universität, Schönebecker Allee, die Meyenfelder Straße, die Flemmingstr, Im Fuchsfelde und am Blauen See mit der Zufahrt zum Golf- und Campingplatz. An einigen Straßen werden auch Straßeneinengungen durch Baken sowie die Aufstellung von Warnschildern nötig. Die Gesamtlänge der Zäune beträgt ca. 4.000 m.

Waldemar Wachtel vom NABU rechnet damit, dass von den fleißigen NABU-Mitgliedern und Helfern, wie in den Vorjahren, viele hundert Amphibien eingesammelt und in die entsprechenden Biotope gesetzt werden.

Wachtel appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die durch Krötenwarnschilder gekennzeichneten Bereiche sowie die Straßen an denen Schutzzäune stehen, mit erhöhter Aufmerksamkeit und verminderter Geschwindigkeit zu befahren. Die Geschwindigkeiten sollten auf maximal 50 km/h angepasst werden

  • zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer.

  • damit die Amphibien nicht gefährdet werden, da bei nicht angepasster Geschwindigkeit über 30 km/h, der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn so gravierend ist, dass die Amphibien schon allein dadurch getötet werden können.

  • damit das teure Spezialmaterial der Schutzzäune nicht durch den Fahrtwind beschädigt wird und die Halterungen reizen.

Zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer erhält jeder NABU-Aktivist eine mit dem NABU-Schriftzug und Wappen gekennzeichnete Warnweste. Laut Wachtel sollen diese auch den Garbsener Bürgern und den Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass hier berechtigte Helfer des NABU tätig sind.

Wer den NABU und die Amphibienrettung unterstützen möchte, kann sich bei Dagmar Strube, Tel.: 05131-92750 und Waldemar Wachtel, 05137-8779975 melden. Der NABU ist für jede Unterstützung dankbar.

März 2016
 


  NABU bastelt mit Kindern über 300 Futterglocken - ein riesen Erfolg

Von Dagmar Strube

In dieser Wintersaison hatte Dagmar Strube vom NABU Garbsen alle Hände voll zu tun, denn sie bastelte mit über 300 Kindern Futterglocken für die Winterfütterung der Vögel.

Die Grundschulen Garbsen-Mitte, Osterberg, Osterwald UE, OE, Mittelpunktschule und die James-Krüss-Grundschule buchten mit den kompletten 2. Jahrgängen das begehrte zweistündigen NABU Projekt unter Leitung von Dagmar Strube. Der AWO Kindergarten und zwei Arbeitsgemeinschaften bastelte zusätzlich sogenannte Futterzapfen. Insgesamt wurden über 300 Futterglocken und viele Futterzapfen gefertigt.

Natürlich gehörte auch ein theoretischer Lernteil zu dem Projekt. Dabei lernten die Kinder in altersgerechten Strukturen die wichtigsten Standvögel kennen und vor allem wie gut eingerichtete Futterstellen mit sauberem und trockenem Futter aussehen und worauf man achten sollte, damit die Vögel gesund bleiben. Schnell erkannten alle Gruppen, dass Futterhäuser mit Silos dafür sorgen, dass die Vögel nicht durch das Futter hüpfen können und es so auch nicht mit Kot verunreinigen können.

Nach der Theorie bastelten die Kinder mit unglaublichem Feuereifer ihre eigene Futterglocke, die sie dann auch mit nach Hause nehmen konnten. Dabei vermischten die Schüler reines Kokosfett mit Sonnenblumenkernen, gehackten Erdnüssen, Haferflocken, Getreidekörnern, Rosinen und Sämereien. Das Mischen der körnigen und fettigen Masse machte den Kindern einen riesen Spaß. Nach dem Vermengen füllten die Vogelfreunde in Teamarbeit die Masse in die vorbereiteten Futterglocken.

Strube: „Ziel der Aktion ist es, dass die Kinder mit Spaß selber die zuvor erlernten Vögel an ihrer eigenen Futterstelle beobachten können und voller Freude von sich aus die erlernten Vögel wiedererkennen. Häufig ist dies Beobachten der Vögel im Winter der erste wichtige Kontakt mit der Natur.“ Ein lehrreiches Projekt mit großem Spaßfaktor der indirekt auch noch dafür sorgt, dass in Garbsen an vielen Plätzen energiereiche Futterstellen für die Wintervögel eingerichtet wurden.

Der NABU Garbsen dankt ausdrücklich der Firma Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH, Hilter für die großzügigen Materialspenden, die zum guten Gelingen der Jugend-Aktionen beigetragen haben.

Januar 2016
 


  Schwere Zeiten für Greifvögel

Von Waldemar Wachtel

Mäusebussarde, Schleiereulen, Sperber, Turmfalken und Co. haben es in den Wintermonaten mit Schnee und Frösten schwer, um an ihre gewohnte Nahrung zu kommen.

Insbesondere die Bestände der Schleiereulen sind in dieser Zeit besonders gefährdet. Sie finden bei geschlossenen Schneedecken einfach nicht die nötige Nahrung an Mäusen und Kleingetier. In länger anhaltenden Wintertagen können bis zu 50% der Populationen verloren gehen.

Waldemar Wachtel, Vorsitzender des NABU berichtet, dass bereits jetzt wieder Anrufe bei ihm eingehen, die auf tote Greifvögeln hinweisen.

Am Beispiel eines Turmfalken, Vogel des Jahres 2007 zeigt Wachtel auf, wie wichtig es ist, dass tote Greifvögel bei den Naturschutzverbänden gemeldet werden sollten.

Wie auf dem beiliegenden Bild zu erkennen ist, hat u. a. die Familie Marlies und Siegfried Daniel am 05.01.16 einen verunfallten Turmfalken mit einem Ring am Bein gemeldet. Wachtel verabredete sich mit Daniels in deren Garten und konnte den Grund des Flugunfalls schnell feststellen. Beim Versuch, im Sturzflug einen Singvogel am Futterplatz zu schlagen, raste er gegen die Hauswand und verendete leider. Im Horizontalflug können Turmfalken eine Geschwindigkeit von 50 bis 66 km/h erreichen. Im Sturzflug könnte es aber auch mehr werden. Genaueres ist nicht bekannt. Wanderfalken erreichen dann  ca. 200 km/h.  Wachtel hatte bereits die Untere Naturschutzbehörde der Region informiert und wird die Daten nach der Übernahme des Falken die Daten des Ringes an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) melden, der die Daten an die Vogelwarte Helgoland weitergibt.  Diese Daten sind für die Populationsdichte, den Lebensraum, das Wanderverhalten etc. sehr wichtig. Deswegen hat sich Wachtel  bei Daniels für die Meldung besonders bedankt.

Der Turmfalke bevorzugt hochgelegene Brutplätze. Auf diese Vorliebe ist wohl auch sein Name zurückzuführen. Der wissenschaftliche Name Tinnunculus bedeutet "schellend, klingend" und hängt mit den charakteristischen Rufen zusammen. Er ist rund 35 Zentimeter groß und gehört damit in Deutschland zu den kleinen Greifvögeln. Seine Spannweite beträgt 75 Zentimeter. Im Flug sind die Vögel an ihren langen spitzen Flügeln zu erkennen und natürlich an ihrem charakteristischen Rüttelflug. Turmfalken ernähren sich vorwiegend von Feldmäusen und anderen Wühlmäusen. Durch die Spezialisierung entsteht eine Abhängigkeit vom Beutevorkommen. Die Bestände der Feldmäuse schwanken von Jahr zu Jahr beträchtlich; in manchen Gebieten gehen sie aufgrund der landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsmethoden stark zurück. Vor allem in Zeiten, in denen Mäuse rar sind, erbeuten Turmfalken im schnellen Sturz- oder Verfolgungsflug auch kleinere Vögel. Darüber hinaus stehen Eidechsen und Insekten, vor allem Käfer und Heuschrecken, und gelegentlich Regenwürmer auf der Speisekarte. Die Zusammensetzung ihrer Nahrung lässt sich von Experten gut untersuchen, da Turmfalken, wie alle anderen Greifvögel, unverdauliche Reste der Beute im Magen zu Gewöllen zusammenpressen und dann ausspeien. Das Jagdrevier des Turmfalken umfasst rund 200 Hektar. Will man den Greifvögeln, Fasanen, Rebhühner etc. im Winter helfen, können so genannte „Bodenschütten“ aufgestellt werden, in denen das Futter nachrutscht. Sie können auch an Feldhecken und Waldrändern aufgestellt werden. An ihnen sammeln sich oft auch Mäuse – eine willkommene Nahrung für die hungernden Greifvögel und Eulen! Es gibt auch Landwirte, die ähnliches unter ihren Schauern einrichten oder Luken an Scheunen offen lassen, damit insbesondere die Schleiereulen dort nach Mäusen jagen können.

Januar 2016

 


  NABU Aktion Winterfütterung der Vögel startet

Von Dagmar Strube

Die Vorschulkinder vom Kindergarten AWO hatten viel Spaß beim Basteln von Futterzapfen mit Dagmar Strube vom NABU Garbsen. Nachdem die Kinder Blau- und Kohlmeisen als erste wichtige Vögel kennen gelernt hatten, mixten sie mit Feuereifer reines Kokosfett mit Hafenflocken, Erdnussbruch, Sämereien und Sonnenblumenkernen zu einer richtig tollen „Mischung“. Die fettige Masse wurde dann in die geöffneten Kiefernzapfen gestrichen. Für die Kinder war es ein riesen Spaß.

Jedes Kind fertigte zwei Zapfen. Einen nahmen die Kinder gut verpackt mit nach Hause und der andere wurde auf dem Gelände des Kindergartens an der Futterstelle aufgehängt.

So haben die Kinder die Möglichkeit die Vögel zu beobachten, wie sie an den leckeren Futterzapfen fressen.

Der NABU Garbsen dankt ausdrücklich der Firma Walter Rau Lebensmittelwerke für die großzügige Materialspende ohne die diese und die nachfolgenden Aktionen nicht möglich wären.

Demnächst ist Frau Strube in vielen Schulklassen in Garbsen zu Gast und erarbeitet mit den Klassen die wichtigsten Eckpunkte für die richtige Fütterung der Vögel und welche Vögel an die Futterstellen kommen bevor alle unter ihrer Anleitung sogenannte Futterglocken basteln. Das Rezept ist auch auf dieser Homepage unter Tipps hinterlegt und kann gerne nachgebastelt werden.

Dezember 2015

 



  NABU Stadtverband Garbsen

Willkommen beim NABU Stadtverband Garbsen

Herzlich willkommen auf unserer  Internet-Seite
Mit diesem Internet-Auftritt möchten wir Sie über die Arbeit des NABU Stadtverbandes Garbsen informieren und einen kleinen Einblick in die vielfältige Natur in und um Garbsen ermöglichen. Anregungen und Hinweise, die Sie im Stadtgebiet und in unserer heimischen Natur für erwähnenswert halten, teilen Sie uns bitte mit. Beteiligen Sie sich bitte an unserer Arbeit und an der Entwicklung Ihres Stadtteils.

Werben Sie bitte für den NABU und unsere Arbeit.
Der NABU Stadtverband Garbsen hat mehr als 500 Mitglieder und Förderer, der Landesverband mehr als 60.000 und der Bundesverband ca. 500.000.
Der NABU ist also eine starke Gemeinschaft und der größte Naturschutzverband in Deutschland. Werben Sie für die Arbeit des NABU, unterstützen und fördern Sie die Arbeit des NABU im Interesse der Bürger und unserer nachkommenden Generationen.
Werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie!
Alle Arbeiten und Zeitaufwendungen erfolgen ehrenamtlich.

 


 
Igelweibchen
Was wir tun ...

Cox, Renette, Boskoop & Co.

Streuobstwiesen prägten einst weite Landschaften entlang unserer Dörfer. Sie waren wichtige Lebensmittellieferanten und zugleich Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt. Heute sind sie sehr selten geworden.
Unsere Ortsgruppe




erhält auf über 10.000 m² mit mehr als 50 Neupflanzungen diesen Lebensraum,

erhält dadurch alte Obstsorten und

sichert so seltenen Vögeln wie Wendehals und Grünspecht ein Überleben.


Fledermausschutz
Geheimnisvoll und gefährdet: Unsere Fledermäuse.
Immer mehr dieser fliegenden Säugetiere finden keinen Lebensraum mehr in unserer Natur. Wir

erfassen und überwachen die Bestände,

betreuen Quartiere,

beraten Haus- und Grundbesitzer

und verbessern so die Lebensbedingungen für die faszinierenden Flattermänner.

Wohnungsnot
Immer häufiger suchen unsere heimischen Vögel und Fledermäuse vergeblich nach einer Möglichkeit zum Nisten. Zu ausgeräumt sind unsere Gärten und Wälder, zu leer ist unsere Feldflur. Wir

betreuen über 400 Nisthilfen in unserer Gemeinde,

setzen uns aktiv für den Erhalt alter Bäume sowie die Neuanlage von Hecken ein und

geben Tips für die Gartengestaltung.

 


Sie sind Besucher Nr.


Termine
Termine 
  Hauptversammlung am 15. März

Das nächste NABU-Treffen findet am 16. November 2017 ab 19.00 Uhr im Kalle, An der Feuerwache 3 - 5, 30823 Garbsen / Havelse statt.

Ein König sucht sein Reich
Ein König sucht sein Reich 
  Ein König sucht sein Reich

Das Artenhilfs- und Kleingewässer- schutzprojekt des NABU in der Region Hannover
NABU-E-Cards
NABU-Bundesverband 
  Frühlings-E-Cards

Senden Sie Grüße an Freunde und Bekannte mit NABU-Motiven.
Natur des Jahres 2010
NABU-Bundesverband 
  Kormoran

Ausführliche Infos zu allen Jahreswesen
Treten Sie ein für Mensch und Natur
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